Studie

Mit Männern arbeiten ist mies für die Gesundheit 

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Frauen in Männerdomänen müssen besonders taff sein. 

Meine Damen, aufgepasst! In einem Job zu arbeiten, in dem überwiegend Männer am Start sind, ist schlecht für Sie. Das haben Forscher nun in einer aktuellen Studie herausgefunden. 

Wissenschaft, Technologie oder Bauwesen - sind von Männern geprägt. Weibliche Angestellte in Männerdomänen zeigen eine chronische Fehlregulation des Stresshormons Cortisol. Das haben Forscher von der Indiana University Bloomington festgestellt. 

Der Cortisol-Level schwankt natürlich im Laufe des Tages. Bei starkem Stress schüttet der Körper vermehrt das Hormon aus. Cortisol hat unter anderem Einfluss auf den Blutzucker, den Fettstoffwechsel, verzögert die Wasserausscheidung und wirkt entzündungshemmend.

Doch Dauer-Stress bringt den natürlichen Cortisol-Haushalt durcheinander und schwächt nachweislich das Immunsystem. Das macht Betroffene anfällig für Krankheiten.

Besteht die Belegschaft zu 85 Prozent aus Männern, stehen Frauen vor besonderen Herausforderungen, wie wissenschaftliche Untersuchungen bereits gezeigt haben. Frauen haben unter anderem mit sozialer Isolation oder sexuelle Belästigung zu kämpfen. Dazu kommen Zweifel an der Kompetenz, Arbeitsdruck und geringe Aufstiegschancen.

"Unsere Ergebnisse sind besonders wichtig, da fehlreguliert Cortisolprofile mit negativen gesundheitlichen Folgen verbunden sind", sagt Studienautorin Prof. Cate Taylor.

ml

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