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Ausmisten mit der 12-12-12-Regel: So einfach geht‘s

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Von: Juliane Gutmann

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Ihre Wohnung platzt aus allen Nähten und Sie möchten sich endlich von Dingen trennen, die Sie nicht mehr brauchen? Dann könnte die 12-12-12-Methode etwas für Sie sein.

Wer Ordnung in den heimischen vier Wänden schafft, sorgt gleichzeitig für Aufgeräumtheit im Inneren – so die Annahme einiger Aufräum-Coaches. Es gibt auch Psychologen, die diesen Standpunkt vertreten. So sagt Psychologe Ben Naoua im Welt-Interview: „Durch das Aufräumen können wir auch wieder Ordnung in uns selbst schaffen“. Ein wenig klar Schiff machen gelingt so ungefähr jedem. Doch die Königsdisziplin verlangt so manchem einen starken Willen ab. Die Rede ist vom Ausmisten. Sie zählen zu denjenigen, die sich ungern von Besitztümern trennen? Eine Reihe von Methoden verspricht mehr Freiheit durch weniger Besitz. Da wäre etwa die 3-Kisten-Methode*. Oder Sie versuchen sich in der 12-12-12-Regel.

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Zwölf Dinge spenden, zwölf zurückgeben: Mehr über die 12-12-12-Methode

Im Buch „Dan-Sha-Ri: Das Leben entrümpeln, die Seele befreien“ gibt die japanische Autorin Hideko Yamashita dem Leser Tipps an die Hand, wie man Überflüssiges am besten loswerden kann. Als überflüssig werden von Yamashita unter anderem Dinge angesehen, die vom Hier und Jetzt ablenken und den Besitzer in die Vergangenheit oder Zukunft abdriften lassen. Das beste Beispiel ist die zu enge Jeans im Schrank, die man immer wieder in die Hand nimmt und denkt „Irgendwann werde ich wieder reinpassen“. Doch auch von Erinnerungsstücken können sich viele Menschen schwer trennen. Das Lieblingskleid zum Beispiel, das so viele Feiern mitgemacht hat oder das Lieblingskissen, das seine besten Zeiten lange hinter sich hat. Warum Ausmisten eine positive Wirkung auf die Psyche hat, weiß 24vita.de*.

Kleiderbuegel an Schranktuer
Wer nachhaltig Ordnung schaffen will, muss sich auch von Dingen trennen können. © A. Schauhuber/Imago

Autorin Yamashita zufolge ist bei 80 Prozent aller Objekte in einer Wohnung die Zeitachse in die Vergangenheit oder Zukunft verschoben. Wie Welt.de weiter berichtet, solle man ihr zufolge die 12-12-12-Methode anwenden, um mehr im Hier und Jetzt zu leben. Diese funktioniere ganz einfach: Zuerst werden zwölf Dinge in den Abfalleimer geworfen. Das können etwa alte Duftkerzen sein oder kaputte Tassen. Dann suchen Sie zwölf Sachen in Ihrer Wohnung zusammen, die Sie spenden können. Darunter fallen etwa Küchengeräte, die in doppelter Ausführung vorhanden sind oder Pullis, die man nicht mehr gerne anzieht. Die letzten zwölf Teile sind Dinge, die Sie dem eigentlichen Besitzer zurückgeben. Das sind häufig Bücher und ausgeliehene Kleidungsstücke. Vor allem regelmäßig angewendet sorgt die 12-12-12-Methode für eine aufgeräumte Wohnung. (jg) *Merkur.de und 24vita.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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