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Ständig kalte Hände? Raynaud-Syndrom: Ursachen, Symptome und Behandlung

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Von: Jasmin Pospiech

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Eine Frau steht in einer Winterlandschaft und wärmt sich die Hände. (Symbolbild)
Ständige kalte Hände? Im Winter nichts Ungewöhnliches, doch manchmal steckt mehr dahinter. (Symbolbild) © Frank van Delft/Imago

Im Winter haben viele kalte Hände. Doch wer ständig darunter leidet, bei dem kann mehr dahinterstecken. Etwa das Raynaud-Syndrom?

München – Sie haben ständig eiskalte Hände? Im Winter ist das oftmals nichts Ungewöhnliches. Vor allem, wenn man längere Zeit bei Minusgraden draußen unterwegs ist. Doch wenn sich die Finger plötzlich eisig anfühlen und sich sogar verfärben, nur, weil Sie gerade etwas Kaltes anfassen, dann sollten Sie besser stutzig werden.
Schmerzen zusätzlich Finger und Hände oder auch manchmal die Zehen, könnte das Raynaud-Syndrom der Grund sein, weiß 24vita.de.*

Hierbei handelt es sich um eine Überreaktion der Gefäße im Körper und damit um eine Durchblutungsstörung. Die Fingerarterien (mit Ausnahme des Daumens) ziehen sich bei Kälte abrupt zusammen, das Blut entweicht und die Haut wird blass und manchmal sogar blau. Dieser „Gefäßkrampf“ kann dann bis zu einer halben Stunde andauern. Kehrt dann das Blut wieder zurück in die Finger, röten sich diese übermäßig und können schmerzen. Manchmal fühlen sie sich auch taub an. Neben äußeren Einflüssen können allerdings auch Gefühlsausbrüche oder Stress diese Probleme auslösen.

Ein Arzt kann schließlich die richtige Diagnose stellen. Nach einer Anamnese des Patienten geben Tests an Fingern und Händen, zum Beispiel ein Faustschluss- und ein Kälteprovokationstest, Aufschluss darüber, ob ein Raynaud-Syndrom vorliegt. Um das festzustellen, werden unter anderem die Pulsschlage in den Fingern mit spezifischen Geräten aufgezeichnet und der Blutdruck des Patienten gemessen. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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