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Strahlenbelastung im Alltag – worauf Verbraucher achten sollten

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In der modernen Welt sind wir heute von vielen Strahlenquellen umgeben. Doch welche sind davon eigentlich wirklich gefährlich und was lässt sich zur Eindämmung tun?

Für sich genommen ist jedes Lebewesen täglich von Strahlen umgeben. Schon die Sonne sondert Strahlung ab und auch die Natur ist mancherorts für höhere Strahlungen bekannt. In der modernen Zeit ist die Strahlenbelastung jedoch wesentlich höher, da jegliche Funktechnologien ein großräumiges, doch immer engmaschigeres Netz aus Strahlen errichten. Die meisten Menschen spüren hiervon nichts, doch gibt es schon jetzt Berichte von Personen, die sich von allem absondern müssen, da sie extrem empfindlich auf verschiedene Strahlungsquellen reagieren. Aber welche Strahlen kommen uns besonders nahe und was können wir dagegen tun?

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Elektrosmog kann tatsächlich zum Problem werden - aber unter welchen Voraussetzungen? © Metthew Henry / Unsplash.com

Mobilfunkstrahlung

Das ist die größte Strahlenquelle im Alltag. Das Mobilfunknetz wird seit Jahrzehnten beständig weiter ausgebaut und verdichtet sich somit. Mit dem neuen Mobilfunkstandard 5G kommen weitere Masken hinzu, die das Netz noch engmaschiger gestalten. Das bedeutet:

Eine weitere Strahlenquelle, die zwar nicht direkt auf den Mobilfunk bezogen ist, doch auch eine stark verbreitete Funkquelle darstellt, ist das WLAN oder Wi-Fi. Auch städtische WLAN-Hotspots verbreiten das Internet via Funk und sind nicht selten an den Mobilfunk angebunden. Aber was können Betroffene machen? Dies ist nicht einfach zu beantworten, da die Strahlung beinahe überall ist. Es hilft jedoch, sein eigenes Verhalten zu überdenken:

Elektrosmog

Über die möglichen Folgen von Elektrosmog wird seit Jahren diskutiert. Eindeutige Belege für ein Risiko gibt es bislang noch nicht, dennoch ist es ratsam, sich mit dem Elektrosmog auseinanderzusetzen:

Der wichtigste Tipp ist zugleich der, der beim Stromsparen hilft: Geräte werden, wenn sie nicht im Gebrauch sind, vollständig ausgeschaltet oder vom Netz genommen. So lässt sich verhindern, dass Elektrosmog verursacht wird.

Weitere Strahlenquellen

Letztendlich gibt es heute dutzende Strahlenquellen im Alltag. Die meisten Menschen haben diese auch schon »am eigenen Leib« erlebt:

Eine andere Strahlenbelastung kommt in einigen Teilen Deutschlands aus dem Boden: Radon. Dieses Edelgas ist unsichtbar, geschmacklos und geruchslos. Allerdings sind die Folgen teilweise drastisch, denn geschätzt jeder zweite Lungenkrebs wird durch Radon verursacht. Einige Informationen:

Ein Großteil dieser Strahlung kommt uns natürlich zugute. Wer möchte noch auf die verschiedenen bildgebenden Verfahren aus der Medizin verzichten, auch wenn sie mit Strahlung einhergehen? Trotzdem ist es wichtig, sich über die Strahlung bewusst zu sein und zwischendurch zu hinterfragen, ob sie nötig ist.

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Auch Mobilefunkt-Strahlung kann im Überfluss durchaus zu Problemen führen. © Markus Spiske / Unsplash.com

Fazit – manchmal unverzichtbar

In einigen Bereichen ist die Strahlenbelastung tatsächlich unverzichtbar, denn viele Menschen könnten ohne Bestrahlungen, Computertomografien oder durch das simple Röntgen nicht geheilt werden. Andere Strahlenquellen umgeben uns jedoch beständig, egal ob wir es wünschen oder nicht. Gerade die Mobilfunkstrahlung wird weiter zunehmen, was vermutlich auch die WLAN-Strahlen vermehren wird. Auf den privaten Elektrosmog hat hingegen jeder einen gewissen Einfluss, indem im Haus wenigstens »smogfreie« Zonen geschaffen werden: Ins Schlafzimmer kommen möglichst keine Elektrogeräte und wenn, dann werden sie in der Nacht vom Netz genommen. 

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