Rückgang

Warum Jugendliche immer weniger exzessiv Alkohol trinken

Immer weniger Jugendliche trinken exzessiv Alkohol.
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Immer weniger Jugendliche trinken exzessiv Alkohol.

Jugendliche trinken weniger Alkohol – zumindest weniger exzessiv. Das hat eine Auswertung der Versichertendaten der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergeben.

Die Zahl der Zwölf- bis 25-Jährigen, die unter anderem wegen eines akuten Alkoholrauschs oder psychischer Probleme aufgrund von Alkohol behandelt wurden, ist von 2011 auf 2016 um 4,6 Prozent zurückgegangen.

Gefahren durch Rauschtrinken erhöht

"Diese Entwicklung ist erfreulich", sagt Patric Stamm vom KKH-Serviceteam in München, "denn gerade im Jugendalter ist Alkoholkonsum mit besonderen Risiken für eine gesunde Entwicklung verbunden." Hinzu kommen vor allem beim Rauschtrinken mögliche akute Gefahren wie Unfälle oder Gewalt.

In früheren Jahren war die Lage noch deutlich angespannter: 2011 fielen rund 2.250 junge Versicherte unter anderem wegen Rauschtrinkens oder von Alkohol verursachten psychischen Problemen auf – seinerzeit ein Anstieg von 28 Prozent gegenüber 2006. Dass die Zahlen in den vergangenen Jahren wieder leicht rückläufig sind, liegt unter anderem an der intensiven Aufklärungsarbeit an Schulen und sozialen Einrichtungen durch unterschiedliche Organisationen und die Polizei.

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Bei der KKH ist das Projekt "Tom & Lisa" in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Suchtprävention Villa Schöpflin ein wichtiger Baustein in Sachen Prävention. Mit dem interaktiven Planspiel werden Schüler der 8. bis 10. Klasse spielerisch über die Gefahren exzessiven Rauschtrinkens aufgeklärt und lernen, wie sie verantwortungsbewusst mit Alkohol umgehen und in Gefahrensituationen reagieren sollen. Die Schüler sind dann zwischen 13 und 16 Jahre alt. "Wichtig ist es, die Jugendlichen möglichst früh zu erreichen, am besten schon, bevor sie überhaupt anfangen, Alkohol zu konsumieren", so Stamm.

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sca

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