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Zwiebel-Unverträglichkeit: Kreuzallergie mit Knoblauch und Schnittlauch möglich

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Von: Natalie Hull-Deichsel

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Beschwerden nach dem Essen von Zwiebeln sind bei einer Unverträglichkeit Blähungen und Durchfall.
Beim Verzehr von Zwiebeln sind häufig sogenannte Fruktane der Auslöser für die Beschwerden. (Symbolbild) © Digifoodstock/Imago

Über 16 Prozent der Deutschen leiden nach dem Verzehr von Zwiebeln unter Blähungen, Durchfall und Flatulenz. Eine echte Allergie ist eher selten.

München – Essen ist nicht nur lebensnotwendig für den Menschen, es bedeutet meistens auch Genuss. Was aber, wenn bestimmte Lebensmittel mit Beschwerden wie Bauchschmerzen, Krämpfe, Blähungen oder Durchfall verbunden sind? Dann bleibt das Genießen zum Schluss häufig auf der Strecke. Laut der Zeitschrift „Pharmazeutische Zeitung“ handelt es sich in vielen Fällen um Nahrungsmittelintoleranzen, die auf einem Stoffwechseldefekt beruhen, und weniger auf einer immunologisch bedingten Lebensmittelallergie.
Was der Auslöser für die Beschwerden nach dem Verzehr von Zwiebeln ist, weiß 24vita.de.

Bei Lebensmitteln gibt es dennoch die Möglichkeit einer sogenannten Kreuzallergie, das heißt, nicht nur das Allergen selbst löst Symptome aus, sondern auch der Kontakt zu Substanzen, die ähnliche Eiweiße enthalten. Im Falle von Zwiebeln sind das nicht nur Zwiebelgewächse wie Knoblauch und Schnittlauch, sogar Tulpen, Narzissen oder Lilien können dann Reaktionen verursachen.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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