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Neues „3-Euro-Ticket“: Fast 4.800 Neukunden – Stadt Heidelberg zieht Bilanz

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Von: Daniel Hagen

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Heidelberg - Nach dem Ende des 9-Euro-Tickets tritt Anfang September in Heidelberg das „3-Euro-Ticket“ in Kraft. Jetzt zieht die Stadt erneut eine positive Bilanz:

Das Ende des 9-Euro-Tickets hat viele Menschen im Land hart getroffen. Drei Monate lang konnten Kunden mit ihrer günstigen Fahrkarte in Regionalbahnen durchs ganze Land fahren. Anschließend steigen die Preise schlagartig wieder an und der Effekt verpufft. In Heidelberg wird jedoch der ÖPNV bezuschusst, so dass manche Tickets nur noch drei Euro kosten. Das Konzept ist erfolgreich und die Stadt kann eine positive Bilanz ziehen.

Fast 4.800 Neukunden: Stadt Heidelberg zieht Bilanz zum 3-Euro-Ticket

Seit dem 1. September gilt in Heidelberg das „3-Euro-Ticket“, von dem Besitzer des „Maxx-Tickets“ und des „HD-Passes“ profitieren. Auch die „Karte ab 60“ wird bezuschusst und damit billiger. Bereits am 12. September stellt Oberbürgermeister Eckart Würzner die erste Bilanz vor, die ein positives Bild zeigt.

Fast einen Monat nach der Einführung des „3-Euro-Tickets“ zieht die Stadt Heidelberg eine zweite Zwischenbilanz, nach der die Kundenzahl der rnv um fast 45 Prozent gestiegen ist. So seien mittlerweile 15.435 bezuschusste Fahrkarten verkauft worden. Bei 4.782 davon handelt es sich um Neukunden. Die Nachfrage ist also - wie erwartet - groß.

Anzahl der „Heidelberg-Pass“-Kunden hat sich verdoppelt

Besonders Besitzer des „Maxx-Tickets“ kommen voll auf ihre Kosten. Hier gibt es laut Stadt Heidelberg eine Kundensteigerung von 71 Prozent, von denen 2.842 der insgesamt 6.832 Abonnements Neukunden sind. Ein ähnliches Bild zeigt sich auch beim „Heidelberg-Pass“. Von den 2.633 Abonnenten haben 1.378 zum ersten Mal zugeschlagen – wodurch sich die Zahl der Besitzer auf einen Schlag verdoppelt hat!

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Auch der Zuschuss zum „Ticket ab 60“ ist ein großer Erfolg. Mit den 225 Neukunden sind insgesamt 4.853 Abonnements verkauft worden. Der von über 60-Jährigen genutzte „Heidelberg-Pass“ ist durch 337 neue Besitzer auf 1.087 gestiegen. „Das auf ein Jahr angelegte Pilotprojekt soll dazu beitragen, die Gerechtigkeitslücke in der Mobilität zu schließen“, heißt es in einer Rathaus-Mitteilung von Montag (26. September). (pm/dh)

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