Nach tödlichem Unfall: Frau (50) wegen Straßensperrung auf Irrfahrt

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Die Szenerie nach dem tödlichen Unfall in der Karlsruher Straße. Eine Opel-Fahrerin war aufgrund der Sperrung völlig orientierungslos.

Weil eine 50-jährige Opel-Fahrerin durch eine Straßensperrung nach einem tödlichen Unfall komplett aus der Fassung gerät, löst sie einen Polizeieinsatz im Stadtteil Rohrbach aus.

Der tragische Unfall mit einem getöteten Fußgänger (73) am gestrigen Dienstag im Stadtteil Rohrbach-West (wir berichteten).

In der Folge verlor eine Opel-Fahrerin aufgrund der Sperrung der Karlsruher Straße völlig die Orientierung. Wohl weil sie die Sperrung umgehen wollte, befuhr sie die Hertzstraße in Richtung Unterführung zur B3. 

Doch dort bog sie einfach verbotswidrig und entgegen der Fahrtrichtung nach links auf die Abfahrt, die von der B3 in Richtung Gewerbegebiet führt. 

Als die 50-Jährige ihren gefährlichen Fehler bemerkt, lenkt sie ihr rotes Gefährt kurzerhand auf den Grünstreifen, bleibt dort einfach stehen.

Eine Polizeistreife des Reviers Süd bemerkt den Vorfall, kümmert sich verständnisvoll um die überforderte Frau. Gleich mehrfach müssen ihr die geduldigen Beamten erklären, wie sie sich aus der misslichen Lage befreien kann.

Zeugen, die durch das resolute Fahrmanöver gefährdet wurden, sollen sich unter Telefon 06221/3418-0 an das Polizeirevier Heidelberg-Süd wenden.

pm/pek

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