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Nach Bomben-Fund in Heidelberg: Blindgänger erfolgreich entschärft

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Von: Marten Kopf, Peter Kiefer, Florian Römer

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Heidelberg - Sperrungen und Evakuierungen in der Bahnstadt: Bei Bauarbeiten wurde eine Weltkriegsbombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst entschärft den Blindgänger am Freitag.

Update vom 9. Dezember, 14:04 Uhr: Aufatmen in Heidelberg! Die Weltkriegsbombe ist vom Kampfmittelräumdienst gegen 14 Uhr erfolgreich entschärft und somit unschädlich gemacht – das berichten die Warn-App des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe und Stadt Heidelberg. Der Hauptbahnhof und alle angrenzenden Bereiche sind wieder erreichbar, alle Sperrungen sind aufgehoben.

Bomben-Entschärfung beginnt um 13:10 Uhr

Update vom 9. Dezember, 13:39 Uhr: Der in der Bahnstadt bei Bauarbeiten gefundene Blindgänger wird von Experten seit 13:10 Uhr unter größter Vorsicht entschärft. Wenn alles gut geht, wird frühestens ab 14 Uhr wird mit der Wiederaufnahme des Zugverkehrs am gesperrten Hauptbahnhof gerechnet. Auch S-Bahnen werden aktuell am Hauptbahnhof vorbei- bzw. umgeleitet. Details kannst Du dem Tweet der Deutschen Bahn entnehmen:

Bomben-Entschärfung in Heidelberg: Bahnhof gesperrt, Zugverkehr unterbrochen

Update vom 9. Dezember, 12:51 Uhr: Aufgrund des Bombenfundes in der Bahnstadt befindet sich der Polizeihubschrauber aktuell im Einsatz, steht im Zuge dessen auch über dem Hauptbahnhof. Personen, welche sich noch im gesperrten Bereich befinden, sollen diesen umgehend verlassen. Die Reisenden verlassen scharenweise das Bahnhofsgelände und sind angehalten, sich in sichere Entfernung Richtung Innenstadt zu bewegen.

Wegen Bomben-Fund in Heidelberg – rnv stellt Fahrplan um

Update vom 9. Dezember, 12:43 Uhr: Aufgrund des Fundes einer Weltkriegsbombe in Heidelberg-Bahnstadt kommt es zu umfangreichen Evakuierungen und Straßensperrungen. Das hat natürlich auch massive Folgen für den ÖPNV in Heidelberg. Wie Verkehrs-Riese rnv mitteilt, kommt es zu Beeinträchtigungen im Bus- und Straßenbahnverkehr.

Vor der Entschärfung wird auch der Bus- und Straßenbahnverkehr rund um den Hauptbahnhof Heidelberg eingestellt.
Vor der Entschärfung wird auch der Bus- und Straßenbahnverkehr rund um den Hauptbahnhof eingestellt. © Volker Pfau/HEIDELBERG24

Bomben-Fund in Heidelberg: Bahnhof ab 12:15 Uhr gesperrt, Entschärfung „in den Mittagsstunden“

Update vom 9. Dezember, 11:47 Uhr: Der Hauptbahnhof wird ab 12:15 Uhr gesperrt, teilt die Stadt jetzt mit. Das Bahnhofsgebäude ist seit 11:30 Uhr nach entsprechender Aufforderung eine Viertel Stunde zuvor geräumt. Die Entschärfung der Bombe steht also kurz bevor.

Bomben-Fund in Heidelberg: Evakuierung bis 12 Uhr, Entschärfung „in den Mittagsstunden“

Update vom 9. Dezember, 11:30 Uhr: Bis 12 Uhr will man den Sperrbereich in der Bahnstadt evakuiert haben, erklärt ein Stadtsprecher auf Anfrage von HEIDELBERG24. „Die Entschärfung der Bombe soll in den Mittagsstunden erfolgen.“ Eine konkrete Uhrzeit könne man nicht nennen, man habe aber einen „Zeitkorridor“ für die Entschärfung.

„Wenn die Evakuierung abgeschlossen ist, wird der Hauptbahnhof gesperrt und der Zugverkehr unterbrochen“, so der Stadtsprecher weiter. Den wolle man „so lange wie möglich“ aufrecht erhalten. Erst wenn dieser zweite Teil der Vorkehrungen abgeschlossen ist, kann sich der Kampfmittelräumdienst der 250-Kilo-Bombe widmen.

Evakuierung nach Bombenfund in der Bahnstadt: 4.000 Menschen leben im Bereich

Von der Evakuierung des Sperrbereichs sind laut Stadt „etwa 4.000 Menschen“ betroffen, die dort wohnen. Hinzukommen etliche Menschen, die in dem Bereich arbeiten, zur Schule oder zur Kita gehen. Wie viele Personen das genau betrifft, lasse „sich nicht näher beziffern“.

Eine Bäckerei in der Bahnstadt verschenkt ihre frischen Backwaren an eine Grundschule im Pfaffengrund. Betül Ütmü, Bereichsleiterin von „Laib & Leben“, hat die Waren am Vormittag selbst zur Albert-Schweitzer-Schule in den Pfaffengrund gebracht. Zunächst habe man versucht, die Backwaren dem Roten Kreuz für Bedürftige zu übergeben. Da das Rote Kreuz aber keine Transportmöglichkeiten hatte, brachte Ütmü Croissants, Brezeln und Brötchen in den Pfaffengrund.

Bereichsleiterin Betül Ütmü verschenkte Backwaren von „Laib & Leben“ an eine Grundschule im Pfaffengrund.
Bereichsleiterin Betül Ütmü verschenkte Backwaren von „Leib & Leben“ an eine Grundschule im Pfaffengrund. © PR-Video/Priebe

Update vom 9. Dezember, 10:40 Uhr: Die Zufahrten in die östliche Bahnstadt sowie der Weg zum Hauptbahnhof ist gesperrt. Einwohner und Beschäftigte innerhalb des gesperrten Gebiets werden durch die Polizei informiert und müssen den Bereich verlassen. Auch der Hauptbahnhof ist betroffen, der so lange wie möglich zugänglich bleiben soll. Eine Vollsperrung des Hauptbahnhofs sowie des Zugverkehrs soll so lange wie möglich vermieden werden.

Der gesperrte Bereich umfasst einen Großteil der Bahnstadt und Teile von Bergheim. Die Stadt Heidelberg richtet im SNP dome an der Speyerer Straße einen Aufenthaltsbereich für Menschen ein, die während der Evakuierung keine andere Unterkunftsmöglichkeit haben. Shuttlebusse fahren ab der Kreuzung Langer Anger/Nightingale-Straße zum SNP dome.

Bomben-Fund in Heidelberg: Tausende Menschen im Gefahrenbereich, Evakuierung seit 7 Uhr

Update vom 9. Dezember, 7:43 Uhr: Folgende Straßen am Rande des aufgrund der Evakuierung im Sicherheitsradius gesperrten Gebiets bleiben durchgehend befahrbar: Speyrer Straße/Montpellierbrücke, Lessingstraße/Mittermaierstraße, Eppelheimer Straße/Czernybrücke, Alte Eppelheimer Straße. Die Da Vinci Straße bleibt zunächst offen und wird kurz vor und während der Bombenentschärfung gesperrt. Die Bahnstadt-Promenade am südlichen Rand des Evakuierungsbereichs ist gesperrt.

Bombe in Heidelberg gefunden: Tausende Menschen im Gefahrenbereich, Evakuierung seit 7 Uhr

Update vom 9. Dezember, 7:43 Uhr: Wegen der geplanten Entschärfung der Weltkriegsbombe in der Heidelberger Bahnstadt muss der „Service-Point Ukraine“ des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis im Czernyring 22/12 in Heidelberg (Jobcenter Rhein-Neckar-Kreis) geschlossen bleiben. Die regulären Öffnungszeiten sind montags, dienstags, donnerstags und freitags von 7:30 bis 12 Uhr sowie mittwochs von 7:30 bis 17 Uhr.

Bombenentschärfung in Bahnstadt – Zufahrtsstraßen gesperrt

Update vom 9. Dezember, 7:21 Uhr: Ab sofort sind die Zufahrten in die östliche Bahnstadt sowie die Zufahrten zum Heidelberger Hauptbahnhof gesperrt. Grund ist die Entschärfung einer Bombe aus dem 2. Weltkrieg. Einwohner und Beschäftigte innerhalb des gesperrten Gebiets werden durch die Polizei informiert und müssen den Bereich verlassen.

Bus- und Straßenbahnlinien im öffentlichen Personennahverkehr halten ab sofort nicht mehr an den Haltestellen „Gadamerplatz“ und „Hauptbahnhof-Süd“. Die Busse und Straßenbahnen fahren auf den üblichen Linien, fahren an diesen beiden Haltestellen jedoch ohne Stopp durch.

Bombenfund in Bahnstadt – so geht‘s Hauptbahnhof weiter

Auch der Heidelberger Hauptbahnhof ist betroffen – bleibt aber prinzipiell so lange wie möglich zugänglich. Eine Vollsperrung des Hauptbahnhofs sowie des Zugverkehrs soll so lange wie möglich vermieden werden. An- und Abreisende vom Heidelberger Hauptbahnhof werden im Laufe des Vormittags ausschließlich über den Haupteingang/Hauptausgang Willy-Brandt-Platz geleitet. Alle anderen Ein- und Ausgänge werden im Laufe des Vormittags gesperrt. Die ÖPNV-Haltestellen am Hauptbahnhof auf Bergheimer Seite werden so lange wie möglich bedient.

Der gesperrte Bereich umfasst einen Großteil der Bahnstadt und Teile von Bergheim. Eine Karte ist auf der städtischen Internetseite www.heidelberg.de zu finden. Schulen, Hochschulen und Kindergärten im betroffenen Bereich bleiben am heutigen Freitag geschlossen. Das betrifft unter anderem den F&U-Campus, die Bahnstadt-Grundschule und die Schiller-University.

Für evakuierte Anwohner – Stadt richtet Unterkunft im SNP dome ein

Die Stadt Heidelberg richtet im SNP dome an der Speyerer Straße einen Aufenthaltsbereich für Menschen ein, die während der Evakuierung keine andere Unterkunftsmöglichkeit haben. Dort steht auch ein Bereich für Menschen zur Verfügung, die sich aus gesundheitlichen Gründen eigentlich isolieren sollten. Stadt und Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) fahren ab der Kreuzung Langer Anger/Nightingale-Straße mit Shuttle-Bussen zum SNP dome.

Mobilitätseingeschränkte Personen, die besondere Transportbedürfnisse haben, können sich telefonisch unter der Rufnummer 06221/7143 403 melden. Für Rückfragen von Bürgern ist der Bürgerservice der Stadt Heidelberg unter der Telefonnummer 06221/58-10580 erreichbar.

Weltkriegsbombe in der Bahnstadt – Tausende Menschen werden evakuiert

Update vom 8. Dezember, 20:20 Uhr: Nach dem Fund einer 250-Kilo-Weltkriegsbombe auf einer Baustelle in Heidelberg im Bereich Halle02/Max-Jarecki-Straße muss am Freitag, den 9. Dezember 2022, ein großräumiges Areal rund um die Fundstelle evakuiert werden. Das teilt die Stadtverwaltung am Abend mit.

Der Bereich umfasst einen Großteil der Bahnstadt und Teile von Bergheim, inklusive Schulen, Kindergärten, Firmen und zahlreichen Wohngebäuden. Insgesamt sind mehrere tausend Personen von der Evakuierung betroffen. Eine Karte des betroffenen Bereichs ist auf der städtischen Internetseite zu finden.

Schulen, Hochschulen und Kindergärten im betroffenen Bereich bleiben am Freitag, den 9. Dezember, geschlossen. Das betrifft unter anderem den F&U-Campus, die Bahnstadt-Grundschule und die Schiller-University.

Weltkriegsbombe in der Heidelberger Bahnstadt– Entschärfung erst morgen

Update vom 8. Dezember, 17:20 Uhr: Der Kampfmittelräumdienst hat die am Nachmittag in der Bahnstadt in Heidelberg entdeckte Bombe aktuell abgesichert, aber noch nicht entschärft – es bestehe weiterhin ein 50-Meter-Sicherheitsradius rund um die Fundstelle, der auch über Nacht bestehen bleibe, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Betroffene Einrichtungen seien informiert, eine Wohnbebauung befindet sich nicht im 50-Meter-Radius, durchaus aber Firmen und auch eine Kindertagesstätte.

Eine Entschärfung aber werde erst am Freitag, den 9. Dezember, erfolgen. Die genaue Uhrzeit stehe noch nicht fest. Sobald klar sei, wann die Bombe entschärft werden könne und welcher Evakuierungsradius dafür notwendig sei, würden eventuell notwendige Evakuierungsmaßnahmen vorbereitet und die betroffenen Anwohnenden, Firmen und Einrichtungen informiert.

Weltkriegsbombe in der Heidelberger Bahnstadt entdeckt – Kampfmittelräumdienst vor Ort

Erstmeldung vom 8. Dezember, 15:14 Uhr: Bei Bauarbeiten in der Bahnstadt in Heidelberg ist im Bereich Grüne Meile/Europaplatz/Max-Jarecki-Straße eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Polizei sperrt den Bereich aktuell weiträumig ab, es kommt zu Verkehrsbehinderungen und Umleitungen. Der Kampfmittelräumdienst befindet sich auf Anfahrt, um über weitere Schritte zu entscheiden.

Weltkriegsbombe in der Bahnstadt: Czernyring gesperrt

Die betroffenen Anwohner werden von Polizei und Feuerwehr direkt angesprochen, anliegende Einrichtungen wurden teilweise schon geräumt. Wie das Polizeipräsidium Mannheim gegenüber HEIDELBERG24 mitteilt, bestehe aktuell zwar „keine konkrete Gefahrenlage“, trotz allem müsse die Einschätzung der Experten des Kampfmittelräumdienstes abgewartet werden. Bis diese vorliege, werde das Gelände weiträumig abgesperrt.

Von den Sperrungen sind auch der Czernyring und der Öffentliche Personennahverkehr betroffen. Der Fern- und Regionalverkehr der Deutschen Bahn ist aktuell nicht betroffen. Der Straßenbahnverkehr der rnv-Linien 22 und 26 aber fährt Umleitungen um den betroffenen Bereich.

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Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wie dieser werden auch über 70 Jahre nach Kriegsende in der Region immer wieder gefunden. Erst kürzlich mussten etwa Teile der Mannheimer Innenstadt evakuiert werden, als Bauarbeiter nahe des Nationaltheaters eine Panzergranate entdeckten. (mko/rmx/pek/pol)

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