Über 1.000 Fälle

Corona in Heidelberg: Weitere Todesfälle – Inzidenz-Wert steigt immer weiter

Heidelberg - Seit dem 2. November gelten in ganz Deutschland neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Ein Überblick der neuen Regeln:

  • Coronavirus in Heidelberg: Insgesamt haben sich 1.290 (+40) Personen mit dem Virus infiziert, die 7-Tage-Inzidenz beträgt 171,5 (Stand: 10. November).
  • Bislang sind in Heidelberg 10 Personen an oder mit Covid-19 gestorben.
  • Teil-Lockdown: Ab dem 2. November tritt die neue Corona-Verordnung für Baden-Württemberg in Kraft.

Update vom 10. November: An oder mit Covid-19 ist in Heidelberg eine weitere Person gestorben, teilt das Gesundheitsamt am Dienstag (10. November) mit. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten im Stadtgebiet auf 10. Bei der gestorbenen Person handelt es sich um eine Frau im Alter zwischen 80 und 90. Nähere Angaben macht das Gesundheitsamt nicht.

Zudem wurden 40 Neuinfektionen registriert. Die Zahl der aktiven Corona-Fälle in Heidelberg beläuft sich aktuell 266. Insgesamt gibt es bislang 1.290 laborbestätigte Ansteckungen mit Covid-19, 1.014 Menschen sind von einer Erkrankung wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gesunken auf 171,5.

Coronavirus in HeidelbergLage am 10. November 2020
Fälle gesamt1.290 (+40)
genesen1.014 (+20)
Aktive Fälle266 (+19)
gestorben10 (+1)
7-Tage-Inzidenz171,5 (-1,9)

Corona in Heidelberg: Inzidenz bei über 170 – Schock-Rekord geknackt

Update vom 9. November, 20:29 Uhr: Im „Lockdown Light“ sind erneut kurzfristig kreative und digitale Lösungen gefragt. Nicht nur das monatliche Branchentreffen der Heidelberger Kultur- und Kreativschaffenden, sondern auch das traditionsreiche Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH) findet im November dementsprechend online statt. Pünktlich zum Festivalstart präsentieren beim virtuellen FensterLunch am 11. November von 12:30 bis 14 Uhr Dr. Sascha Keilholz und Imke Poeschel, Geschäftsführer und technische Leiterin des IFFMH, ihre Digitalstrategie und das Programm: darunter zwölf Wettbewerbstitel, zehn Filme aus der Sektion „Pushing The Boundaries“, sieben Filme für Kinder und Jugendliche und sieben Beiträge aus der Sektion Retrospektive. So steht vom 12. bis 22. November etwa ein breites Streaming-Angebot deutschlandweit auf der Plattform https://www.iffmh.de/index_ger.html zur Verfügung.

Update vom 9. November: Die Fallzahlen in Heidelberg steigen weiter. Am Montag meldet das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis 32 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus innerhalb eines Tages. Die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten steigt damit auf insgesamt 1.250 an. Aktuell gelten in Heidelberg 247 Menschen als aktiv erkrankt, 994 Personen sind wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz in Heidelberg steigt damit auf 173,4.

Corona in Heidelberg: Inzidenz erreicht neuen Rekord-Wert

Update vom 7. November: Erneut ist die Zahl der Corona-Fälle in Heidelberg leicht angestiegen – und zwar um 46 auf 1.186. Davon sind 239 Personen akut erkrankt und 938 bereits wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 151,1 und erreicht einen neuen traurigen Rekordwert.

Update vom 6. November: Wieder 43 Neuinfektionen in Heidelberg – das teilte das Gesundheitsamt am Freitagnachmittag mit. Damit erhöht sich die Zahl der Personen, die sich bislang mit dem Coronavirus infiziert haben, auf insgesamt 1.140. 222 Corona-Fälle gelten derzeit noch als aktiv, 909 Personen sind mittlerweile wieder genesen (22 mehr als noch am Tag zuvor). Die 7-Tage-Inzidenz erreicht unterdessen ein Rekordhoch. Hier liegt der Wert inzwischen bei 140,6 – rund 21 mehr als noch 24 Stunden zuvor. Dem Gesundheitsamt wurde darüber hinaus ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit Covid19 gemeldet. Bei der verstorbenen Person handelt es sich um eine Frau im Alter zwischen 80 und 90 Jahren. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sind somit in Heidelberg bislang neun Menschen an oder mit Covid19 gestorben.

Corona in Heidelberg: Obdachlose erhalten Winter-Hilfe

Update vom 5. November, 19 Uhr: Trotz Corona-Krise öffnet die Stadt Heidelberg in Kooperation mit dem Katholischen Verein für soziale Dienste in Heidelberg (SKM) ab 16. November wieder ihr Winter-Notquartier im Stadtteil Rohrbach. Hier finden Obdachlose aus Heidelberg Übernachtungsplätze. Aufgrund der Pandemie müssen die Betten jedoch reduziert werden. Dafür werden Hygienemaßnahmen, wie Plexiglaswände und Hygienemittel ergriffen.

„Die jetzt zur Verfügung stehenden Plätze werden nach den Erfahrungen der Vorjahre voraussichtlich ausreichen. Sollte ausnahmsweise ein höherer Bedarf auftreten, hat unsere Fachstelle für Wohnungsnotfälle Verfügungswohnungen eingerichtet, die ergänzend genutzt werden können“, sagt Angelika Haas-Scheuermann, Leiterin des Amtes für Soziales und Senioren der Stadt Heidelberg. Die Erfahrungen vergangener Jahre zeigen: Nicht jeder Mensch ohne festen Wohnsitz steuert im Winter automatisch eine der Obdachlosenunterkünfte an. Teils kommen Betroffene auch bei Verwandten oder Freunden unter, andere nehmen die Angebote aus unterschiedlichsten persönlichen Gründen nicht an.

Corona in Heidelberg: Inzidenz-Wert steigt weiter – zahlreiche Neuinfektionen

Update vom 5. November: Nach insgesamt leicht positivem Trend der vergangenen Tage meldet das Gesundheitsamt nun wieder 50 Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. Damit steigt die Zahl der Menschen in Heidelberg, die sich bislang mit dem Coronavirus infiziert haben, auf insgesamt 1.097.

Im aktuellen Faktenblatt mit den jeweiligen Fallzahlen fällt auf, dass es bei der Zahl der genesenen Person einen enorm hohen Zuwachs im Vergleich zum Vortag gibt. Hier ist aktuell von 889 Genesenen die Rede – also 129 mehr als noch 24 Stunden zuvor. Das sei laut Landratsamt jedoch der Tatsache geschuldet, dass das zuständige Gesundheitsamt den Prozess des Entlass-Managements umgestellt habe. „Durch einen Fehler in der Datenbank wurden in der letzten Woche allerdings zu wenig Fälle als ‚abgeschlossen‘ markiert“, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes.

Corona in Heidelberg: Machen sich Maßnahmen bemerkbar? Fallzahlen rückläufig

Update vom 4. November, 14 Uhr: In Heidelberg gibt es 34 neue Corona-Fälle. Das bestätigt das zuständige Gesundheitsamt am Mittwoch. Die Zahl der Infizierten steigt damit auf insgesamt 1.047 an. Von den Erkrankten sind 760 wieder genesen und 279 gelten als aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 101,6.

Heidelberg-Altstadt: Ab dem 2. November gelten im ganzen Bundesland verschärfte Corona-Regeln.

Update vom 3. November, 18 Uhr: Bei Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebeten unter freiem Himmel sind aufgrund der Coronavirus-Pandemie derzeit höchstens 100 Teilnehmende zulässig. Das bestätigt die Stadt Heidelberg am Dienstag. Alle Trauergäste sollen eine Maske tragen. Es ist ein Mindestabstand von 1,50 Metern von Person zu Person einzuhalten – ausgenommen sind Personen, die in häuslicher Gemeinschaft miteinander leben.

Die mögliche maximale Anzahl der Plätze in den Heidelberger Trauerhallen:

  • Kirchheim: 24 Plätze
  • Bergfriedhof: 30 Plätze
  • Handschuhsheim: 40 Plätze
  • Schlierbach: 19 Plätze
  • Ziegelhausen alt: 23 Plätze
  • Köpfel: 40 Plätze plus drei Plätze auf der Empore
  • Peterstal: keine
  • Wieblingen alt: 24 Plätze
  • Wieblingen neu: 35 Plätze
  • Pfaffengrund: 30 Plätze
  • Rohrbach: 25 Plätze plus neun Plätze auf der Empore

Update vom 3. November: Kurz sah es nach Entspannung aus, jetzt steigen die Infektionszahlen in Heidelberg wieder eklatant: Bis Dienstag (3. November) hat das Gesundheitsamt über 1.000 Infektionen mit dem Coronavirus seit Ausbruch der Pandemie registriert. Insgesamt haben sich bislang 1.013 Menschen angesteckt, das sind 43 mehr als am Vortag. Derzeit gelten 248 Fälle als aktiv, 757 Menschen haben die Krankheit überstanden. Leider ist im Stadtgebiet eine weitere Person an oder mit Covid-19 gestorben. Bei der Toten handelt es sich um eine Frau im Alter zwischen 70 und 80. Weitere Angaben macht der Landkreis nicht. Die Zahl der Corona-Toten in Heidelberg liegt jetzt bei acht. Die 7-Tage-Inzidenz klettert wieder über die 100er-Marke und liegt aktuell bei 103,4.

Corona-Lockdown in Heidelberg: Zahlen steigen weiter – diese Regeln gelten jetzt

Update vom 2. November, 14:30 Uhr: In Heidelberg gibt es zwei neue Fälle, damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 970 an. Davon sind bereits 748 wieder genesen. Es gelten noch 215 Corona-Fälle als aktiv. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 99,7. Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) setzt im Heidelberger und Mannheimer Stadtgebiet ab sofort auf verschiedenen Linien zusätzliche oder größere Busse ein. Damit sollen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie aktuell stark besetzte Fahrten im Schülerverkehr entlastet werden. Die einzelnen Zusatzfahrten für Heidelberg sind im Internet unter www.rnv-online.de/schulbus-hd zu finden.

Corona in Heidelberg: Diese Regeln gelten im Lockdown-November

Update vom 2. November, 9 Uhr: Ab heute gilt in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung mit harten Einschränkungen für den Alltag. Noch bis zum 30. November greift der „Lockdown 2.0“ in ganz Deutschland. Das sind die neuen Regeln ab dem 2. November:

  • Kontakte: Treffen oder Feiern im privaten oder öffentlichen Raum mit maximal 2 Haushalten oder wenn alle miteinander verwandt sind. In allen Fällen gilt: höchstens 10 Personen.
  • Einzelhandel: Bleibt unter Hygieneauflagen geöffnet. Maximal ein Kunde auf 10 Quadratmetern Verkaufsfläche. Gesteuerter Zutritt, Warteschlangen sollen vermieden werden.
  • Gastronomie: Schank- und Speisegaststätten, Bars, Clubs, Kneipen aller Art werden geschlossen. Ausnahmen für Speisen zur Abholung oder Lieferung. Betriebskantinen bleiben unter Hygieneauflagen weiter geöffnet.
  • Kultur: Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, sind verboten. Kultur-, und Freizeiteinrichtungen (Theater, Kinos, Museen, etc.) werden geschlossen. Spielplätze im Freien dürfen genutzt werden.
  • Dienstleistungen: Kosmetik-, Tattoo- und Piercingstudios werden geschlossen. Medizinische Behandlungen (z.B. Physiotherapie, medizinische Fußpflege oder Massagen) sind möglich. Friseure und Sonnenstudios bleiben unter Hygieneauflagen geöffnet. Bordelle müssen schließen.
  • Sport: Öffentliche und private Sportstätten werden geschlossen (zum Beispiel Fitnessstudios, Tanzschulen, Sportvereine). Schimmbäder sind für Schul- und Studienbetrieb geöffnet. Sport alleine, zu zweit oder mit Angehörigen des eigenen Haushaltes auf öffentlichen oder privaten Sportanlagen erlaubt. Spitzen- und Profisport ohne Zuschauer möglich. Sport auf weitläufigen Anlagen wie Golf- oder Tennisplätzen sowie Reitanlagen ist erlaubt. Auch Hundesport und Rehasport sind erlaubt.
  • Bildung und Betreuung: Alle Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet. Weiterbildungseinrichtungen für theoretische Seminare bleiben geöffnet. Sportkurse oder ähnliches sind verboten.
  • Gesundheit und Soziales: Schutzvorkehrungen in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen. Keine Isolation der Betroffenen. Übernahme der Kosten von regelmäßigen Corona-Schnelltests für Patienten und Besucher.
  • Religion und Todesfälle: Gottesdienste und Beerdigungen sind unter Hygieneauflagen erlaubt.
  • Arbeiten: Home Office überall dort, wo es möglich ist. Notwendige Geschäftstreffen im Rahmen des Arbeitsbetriebes möglich. Betriebe müssen Hygieneauflagen anpassen.
  • Reisen und Beherbergung: Verzicht auf private Reisen sowie Besuche von Verwandten; Keine überregionalen touristischen Ausflüge; Keine Busreisen zu touristischen Zwecken; Fahrgemeinschaften zur Schule oder Arbeit erlaubt; Übernachtungsangebote nicht für touristische Zwecke erlaubt; Dauercamping weiter erlaubt; Geschäftliche, notwendige Reisen und Übernachtungen erlaubt.

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat die Regeln während des Corona-Lockdowns noch einmal in einer Übersicht zusammengefasst.

Corona in Heidelberg: Zoo schließt im November

In den letzten Wochen und Monaten hatte sich im Zoo eine neue Normalität unter Corona- Bedingungen eingestellt: Mit eingeschränkten Besucherkontingenten, Maskenpflicht in Teilbereichen des Zoos, zusätzlichen Servicekräften, Hinweisschildern und Durchsagen zu den Verhaltensregeln und dem Aufbau zahlreicher Desinfektionsmittelspender wurde der Zoobesuch zu einer weitestgehend sicheren Aktivität in Corona-Zeiten.

Das ist jetzt vorerst vorbei: Am Montag blieben die Tore des Zoos geschlossen. Das Zoo-Leuchten, das in diesem Jahr besonders großen Anklang gefunden hatte, muss nun vorzeitig enden. Alle geplanten Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene werden abgesagt. „Wir werden in den nächsten Tagen unsere Kunden informieren, welche Lösungen wir den Zoofreunden anbieten können, die bereits Karten und Angebote gebucht haben,“ sagt Frank-Dieter Heck, kaufmännischer Geschäftsführer des Zoos.

Trotz der Schließung bleibt es für viele Mitarbeiter des Zoos eine arbeitsreiche Jahreszeit: Die Tiere wollen weiter genauso gefüttert, gepflegt und beschäftigt werden, das Laub fällt mit oder ohne Corona, über 10.000 Blumenzwiebeln müssen in die Erde und die ganze Parkanlage fit für den Winter gemacht werden. „Uns wird es ganz sicher nicht langweilig werden und in vielen Bereichen werden wir den Monat nutzen, um die Vorbereitung auf die Zeit danach mit Hochdruck voran zu treiben. Hoffentlich gelten die angekündigten Hilfen der Bundesregierung auch für die Zoologischen Gärten. Wir stehen bereit, so rasch wie möglich wieder erstklassige Bildung und Naturschutz an die Menschen zu vermitteln und eine Möglichkeit der Erholung zu bieten – sobald wir wieder öffnen dürfen“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

Coronavirus: Aufatmen in Heidelberg? Inzidenz-Wert geht stark zurück

Update vom 1. November, 14:55 Uhr: Am Donnerstag (29. Oktober) hat OB Dr. Würzner an die Heidelberger appelliert, auf die Gesundheit potenzieller Risikopatienten Rücksicht zu nehmen. Zudem hat das Stadtoberhaupt in diesem Zusammengang darum gebeten, dass sich alle „einschränken müssen“ . Folgt man den aktuellen Corona-Fallzahlen ist der emotionale Aufruf offenbar nicht ungehört geblieben. Obgleich das Gesundheitsamt am Samstag (31. Oktober) zwölf weitere Neuinfizierte vermeldet, ist der wichtige 7-Tage-Inzidenz-Wert auf 85,5 gesunken. Gegenüber Donnerstag (122,5) ist das ein Rückgang um knapp 30 Prozent.

An Halloween scheint die Vernunft in Heidelberger jedoch wieder über Bord geworfen zu werden. Kurz vor dem Lockdown haben viele noch einmal die Gelegenheit genutzt, um in Stadt und Region ordentlich einen draufzumachen - zum Leidwesen der Polizei.

Update vom 30. Oktober: Die Zahl der Corona-Fälle in Heidelberg ist leicht gestiegen und beträgt nun 913. Auch die akuten Fälle haben einen leichten Anstieg auf 175. Positiv ist allerdings, dass sie 7-Tage-Inzidenz rückgängig ist – von 122,5 auf 104,0.

Corona in Heidelberg: OB Würzner mit emotionalem Appell

Update vom 29. Oktober, 19 Uhr: Angesichts rasant steigender Corona-Infektionszahlen haben sich Bund und Länder am Mittwoch auf neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens geeinigt. Ab dem 2. November wird die Kontaktbeschränkung verschärft, Cafés, Restaurants, Bars, Kulturhäuser und einige Dienstleistungsbetriebe geschlossen. In dieser schwierigen Zeit wendet sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner in einer Videobotschaft an alle Heidelberger*innen. Niemanden falle der Verzicht auf Theater, ein gutes Essen oder ein Treffen mit Freunden leicht. „Auch mir nicht“, so der Oberbürgermeister.

Doch er sorge sich um Menschen, die alleine sind, um Betreibe in denen wochenlang kein Umsatz gemacht wird und um Kulturschaffende, die keine Bühne hätten. Er sorge sich aber auch um Menschen in Pflegeheimen, um Senioren, um chronisch Kranke. Sie alle könnte das Coronavirus sehr schwer treffen und im schlimmsten Fall sogar töten.

Stadt Heidelberg
Einwohner160.355
OberbürgermeisterEckart Würzner

„Bitte machen Sie sich bewusst: Wir müssen uns einschränken um diese Menschen zu schützen. Ich bin sicher jeder von ihnen kennt und liebt so einen Menschen“. Wenn das Gesundheitssystem überlastet werde, sei die Versorgung für alle gefährdet. „Ich bitte Sie nun alle: Lassen Sie und an diesem Kurs festhalten. Wir werden diese Pandemie bestehen wenn wir weiter solidarisch, vernünftig und vor allem zuversichtlich sind“, so der OB.

Corona in Heidelberg: Inzidenz-Wert steigt auf 122,5

Update vom 29. Oktober, 12:17 Uhr: In Heidelberg gibt es 21 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 904, davon sind 720 wieder genesen. In der Stadt gelten 177 Fälle noch als aktiv. Die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter hoch von 115 auf 122,5.

Update vom 29. Oktober: Seit dem Beginn der Pandemie in Deutschland Mitte März hat der Kommunale Ordnungsdienst in Heidelberg etwa 2.500 Corona-Kontrollen durchgeführt, wie Stadtsprecher Christian Beister gegenüber dem Morgenweb erklärt. Dabei seien rund 980 Verwarnungs- und Bußgelder verhängt worden – alleine 200 im Zusammenhang mit dem Tragen einer Mund-Nasen-Maske. Die Stafen bewegen sich zwischen 15 und 2.500 Euro.

Nicht nur in Heidelberg, sondern auch im Rhein-Neckar-Kreis steigen die Zahlen an. Eine Liste aller Kommunen und deren aktuellen Corona-Fälle. (jol)

Corona in Heidelberg: Ab Montag – an diese Regeln müssen wir uns halten

Update vom 28. Oktober, 16:30 Uhr: Angesicht der steigenden Corona-Infektionszahlen haben Bund und Länder in einer Videoschalte massive Einschränkungen beschlossen. Die neuen Corona-Regeln sollen ab dem 2. November bis Ende des Monats gelten. Ab Montag sollen sich im Freien nur noch Angehörige zweier Hausstände treffen dürfen, alle gastronomischen Einrichtungen wie Restaurants, Bars und Cafés sollen bis Ende des Monats geschlossen bleiben. Profisport, dazu zählt auch die Bundesliga, soll im November nur noch ohne Zuschauer stattfinden.

Auch Freizeitveranstaltungen sollen ab nächster Woche bundesweit untersagt werden. Das betrifft etwa Theater, Konzerthäuser und die Oper. Offen bleiben Kitas, Schulen und der Einzel-und Großhandel. Im Bereich der Körperpflege sollen Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios im November schließen. Friseursalons bleiben aber unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet. Medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien sollen weiterhin möglich sein.

Corona in Heidelberg: Zweiter Lockdown droht – wird Freizeit extrem eingeschränkt?

Erstmeldung vom 28. Oktober, 8 Uhr: In Heidelberg steigen die Corona-Zahlen seit einigen Wochen rasant an, ein Ende ist wohl nur durch eine Verschärfung der Corona-Regeln in Sicht. Am Mittwoch (28. Oktober) treffen sich deshalb die Ministerpräsidenten und Bundeskanzlerin Angela Merkel, um über weiter Maßnahmen zu entscheiden. Sie sollen ab dem 2. November lang bundesweit gelten und betreffen dadurch auch Heidelberg. Doch mit welchen Corona-Maßnahmen ist konkret zu rechnen?

Corona in Heidelberg: Diese Verschärfungen drohen ab November

Seit dem 19. Oktober gelten in Heidelberg bereits Corona-Verschärfungen, wie die Maskenpflicht in der Fußgängerzone und die Sperrstunde für Gastronomen von 23 Uhr bis 6 Uhr. Doch nun könnten weitere Verschärfungen dazukommen. Laut einer Beschlussvorlage, die der Bild-Zeitung vorliegt, drohen viele Schließungen. So sollen folgende Betriebe, Dienstleistungen, Angebote geschlossen oder verboten werden:

  • Gaststätten, Kneipen, Bars
  • Hotels und andere Unterkünfte (außer für NICHT-touristische Zwecke)
  • Konzerthallen, Theater, Spielhallen, Kinos, Opern, Freizeitparks, Bordelle
  • Schwimmbäder, Sportanlagen, Fitnessstudios
  • Bereiche der Körperpflege (ausgenommen Friseur und Physiotherapeut)

Außerdem sollen nur noch eine Person pro 25 Quadratmeter Verkaufsfläche in den Einzelhandel erlaubt werden. Schulen und Kitas sollen weiter offen bleiben. In der Öffentlichkeit dürfen sich laut der Beschlussvorlage nur noch zwei Haushalte treffen.

Welche Maßnahmen kommen werden, wird sich zeigen. Innenminister Thomas Strobl hält für Baden-Württemberg auch an einem Kurz-Lockdown fest. In Mannheim wiederum glaubt Oberbürgermeister Peter Kurz nicht an einen „Lockdown Light“. Er schätzt, dass er kaum eine Verbesserung bringe. Das Virus würde sich eher nicht an Orten, wie beispielweise einem Restaurant, ausbreiten. Als Notlösung sieht er einen kurzen Lockdown in Betracht, der maximal 14 Tage andauert.

Corona in Heidelberg: Inzidenz über 100 – die aktuellen Zahlen

Die Infektionszahlen in Heidelberg steigen weiter stark an. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat in den vergangenen 24 Stunden im Stadtgebiet 37 weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Damit steigt die Gesamtzahl an positiven Corona-Fällen in Heidelberg auf 883. Derzeit gelten 181 Fälle als aktiv. Von einer Infektion sind mittlerweile 695 Personen wieder genesen, 7 Menschen sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 119,5.

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Florian Römer

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