Immer mehr Mutationen

Corona in Heidelberg: Inzidenz klettert wieder über 35

Heidelberg - Die 7-Tage-Inzidenz klettert wieder knapp über die wichtige Marke von 35. Die Zahl der aktiven Fälle steigt deutlich, weitere Todesfälle sind nicht zu beklagen:

  • Seit Beginn der Pandemie haben sich in Heidelberg bislang 3.790 (+10) Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 54 (+/-0) Menschen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Derzeit gibt es 89 (+51) aktive Fälle. (Stand: 24. Februar).
  • Die 7-Tage-Inzidenz in Heidelberg beträgt 35,3 (+1,9). (Stand: 24. Februar)
  • Seit dem 11. Februar gilt die Ausgangsbeschränkung in Heidelberg nicht mehr.
  • Am 14. Februar hat Heidelberg die niedrigste 7-Tage-Inzidenz in ganz Baden-Württemberg.

Update vom 23. Februar: Nach einem Rückgang von erneut 1,9 sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Heidelberg mit derzeit 33,4 deutlich unter die wichtige Marke von 35. Bei den Neuinfektionen sind nur zwei registriert worden. Die Zahl der an oder mit Covid-19 Verstorbenen seit Beginn der Pandemie ist gleich geblieben (54).

Was Grund zur Sorge bereitet, ist die ständig zunehmende Zahl an Mutanten: Bei mittlerweile 36 der 84 aktiven Fälle in Heidelberg sind Virus-Varianten detektiert worden, so das Gesundheitsamt auf Anfrage von HEIDELBERG24. Davon sind 17 der Variante B.1.1.7 („britische Variante“) und zwei der Variante B.1.351 („südafrikanische Variante“) zuzuordnen. Weitere zwei sind unbekannte Varianten – die restlichen Varianten-Proben sind noch nicht vollständig sequenziert.

Corona in Heidelberg: Auf und ab bei Inzidenz – Wert bald wieder unter 35?

Update vom 22. Februar: Die Achterbahnfahrt bei der 7-Tage-Inzidenz geht weiter. Nach einem Rückgang von 1,9 beträgt der Wert aktuell 35,3. Somit schrammt Heidelberg haarscharf an der wichtigen Marke vorbei.

Erfreulich: Die Zahl der genesenen Menschen nimmt um drei auf 3.639 zu und es sind keine weiteren Todesfälle (54) zu beklagen.

Corona in Heidelberg: Rasanter Anstieg – Inzidenz wieder über 35

Update vom 21. Februar: In Heidelberg gibt es sechs neue Corona-Fälle. Insgesamt gibt es 81 aktive Fälle im Stadtgebiet und seit Ausbruch der Pandemie 3.771 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz steigt von 34,1 auf 37,2 an. Die Inzidenz ist innerhalb von 48 Stunden rasant angestiegen. Am Freitag lag der Wert noch unter 30. Das Gesundheitsamt melden keine weiteren Todesfälle.

Update vom 20. Februar, 9:27 Uhr: Die Kurve der Inzidenz in Heidelberg lässt kurz den Atem stocken, denn sie ist nah an der 35 dran. Wie das zuständige Gesundheitsamt am Samstagmorgen meldet, steigt die 7-Tage-Inzidenz um 5,6 auf 34,1 an.

Allerdings ist die aktuelle Inzidenz noch weit vom 50er-Wert entfernt und damit drohen noch keine Beschränkungen, wie eine Ausgangssperre.

Corona in Heidelberg: Impftaxis für Senioren über 80 Jahren 

Update vom 19. Februar, 20 Uhr: Die Stadt Heidelberg startet am Montag (22. Februar) ein neues Angebot, für Seniorinnen und Senioren, um von der eigenen Wohnung zum Impftermin in das Zentrale Impfzentrum in Patrick-Henry-Village (ZIZ) oder zum Kreisimpfzentrum im Gesellschaftshaus Pfaffengrund (KIZ) zu kommen. Ältere Heidelberger*innen können nun unter Vorlage eines Berechtigungsscheins zu einem Fahrpreis von 6 Euro je Fahrt mit einem Taxi der Taxizentrale (Telefonnummer 06221 302030) zu einem der Heidelberger Impfzentren fahren lassen können. Hiervon können über 80-jährige Heidelberger*innen mit einem Impftermin im ZIZ oder KIZ Gebrauch machen. Inhaberinnen und Inhaber eines Heidelberg-Passes fahren kostenlos. Falls erforderlich, kann auch eine Begleitperson mitgenommen werden.

Die erforderlichen Berechtigungsscheine müssen sich Seniorinnen und Senioren vorab unter Vorlage der Impfterminbestätigung des ZIZ oder KIZ in einem Bürgeramt ausstellen lassen. Selbstverständlich können die Berechtigungen auch schriftlich beantragt werden oder durch eine andere Person abgeholt werden. Für die Rückfahrten nach der Impfung werden Taxis vor den Impfzentren bereitstehen.

Taxi vor einem Impfzentrum (Symbolbild).

Die Impfzentren sind zudem unter anderem auch mit dem öffentlichen Nahverkehr erreichbar: Zum ZIZ in Patrick-Henry-Village fährt ein Shuttle-Bus ab dem Heidelberger Hauptbahnhof, das KIZ ist über die Buslinie 34 (Haltestelle Schützenstraße, Laufweg circa 300 Meter) und einen Shuttle-Bus ab der Straßenbahnhaltestelle Marktstraße (Linie 22) erreichbar.

Corona in Heidelberg: Inzidenz stagniert knapp unter dieser Marke?

Update vom 19. Februar, 8 Uhr: : In Sachen 7-Tage-Inzidenz tritt Heidelberg auf der Stelle – wie bereits tags zuvor verharrt der Wert bei 28,5. Die Behörden registrieren sechs Neuinfektionen, so dass die Gesamtzahl jetzt 3.750 beträgt. Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind 3.621 Menschen wieder genesen – 54 sind leider an oder mit Covid-19 verstorben.

Corona in Heidelberg: Inzidenz steigt deutlich – fällt bald eine wichtige Marke?

Update vom 17. Februar: Der negative Trend bei der 7-Tage-Inzidenz hält in Heidelberg an. So ist der Wert um 0,6 auf 24,8 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich 3.733 Menschen mit dem Covid-19-Erreger angesteckt – das sind sieben Personen mehr als noch tags zuvor.

Insgesamt sind 3.616 Erkrankte (+4) wieder genesen. Erfreulich: Erneut ist kein weiterer Todesfall in der Statistik dazugekommen, so dass die Zahl von 53 seit einer Woche unverändert bleibt.

Corona Heidelberg: Inzidenz wieder bei über 20 – kein neuer Todesfall

Update vom 16. Februar: In Heidelberg sind fünf Neuinfektionen dazugekommen., nachdem es tags zuvor noch doppelt so viele gewesen sind. Somit beträgt die Zahl der Gesamtfälle 3.726, wovon 61 aktive Fälle sind. Seit Beginn der Pandemie gelten 3.612 Erkrankte als genesen.

Wie in den letzten Tagen auch, ist erfreulicherweise kein weiterer Todesfall zu beklagen.

Corona Heidelberg: Inzidenz steigt wieder über 20! Seit Tagen kein neuer Todesfall

Update vom 15. Februar: Am Sonntag hat der Inzidenzwert die Grenze von 20 wieder überschritten. Durch den Anstieg um 1,9 beträgt die aktuelle 7-Tage-Inzidenz jetzt 21,7. Erst am Samstag war der Wert unter 20 gesunken.

In Heidelberg haben sich laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises inzwischen 3.721 Menschen mit dem Coronavirus infiziert – das sind zehn mehr als noch am Tag zuvor. 53 Menschen sind seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben – somit ist kein neuer Todesfall dazugekommen.

Corona Heidelberg: Inzidenz unter 20! Niedrigster Wert in ganz Baden-Württemberg

Update vom 14. Februar: Die Stadt Heidelberg hat den „magischen“ Wert von 20 bei der 7-Tage-Inzidenz unterschritten und liegt aktuell 19,8 (-3,1 im Vergleich zum Vortag). Das entspricht - Stand jetzt - dem niedrigsten Wert in ganz Baden-Württemberg! Während das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises die Infektionszahlen für Heidelberg bereits am frühen Morgen veröffentlicht, hat das Robert Koch-Institut (RKI) die Landeszahlen noch nicht aktualisiert.

Derzeit kratzen landesweit mit Emmendingen (22,2) und Tübingen (25,4) noch zwei weitere Kreise an der 20er-Marke. Gut möglich, dass beim heutigen Update auch hier der Wert unterschritten wird. Bis dahin bleibt Heidelberg der auf die Einwohnerzahl gerechnete Kreis mit dem niedrigsten Infektionsgeschehen in den vergangenen sieben Tagen in Baden-Württemberg.

In den vergangenen 24 Stunden wurde in Heidelberg lediglich eine Neuinfektion festgestellt. Seit Beginn der Pandemie haben sich hier 3.711 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 3.601 gelten als genesen. Derzeit gibt es 57 aktive Fälle – das sind 7 weniger als noch am Tag zuvor. Dem Landratsamt wurde kein weiter Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet. Es bleibt bei 53 Personen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind.

Corona Heidelberg: Inzidenz bald unter 20? Wenige Neuinfektionen im Stadtgebiet

Update vom 13. Februar, 12:50 Uhr: Der positive Trend in Heidelberg hält weiter an. In den vergangenen 24 Stunden haben sich lediglich sechs weitere Personen mit dem Coronavirus infiziert, die Zahl der Gesamtfälle steigt damit auf 3.710. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt indes immer weiter. Der Wert liegt aktuell bei 22,9 (-3,7 im Vergleich zum Vortag), die 20er-Marke könnte also schon bald unterschritten werden.

Derzeit gibt es 64 aktive Corona-Fälle in Heidelberg, am Freitag waren es 59. 3.593 Personen sind inzwischen wieder genesen. In den vergangenen 24 Stunden wurde dem Gesundheitsamt kein weiterer Todesfall in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet.

Corona in Heidelberg: Neue Öffnungszeiten im Kreisimpfzentrum – Mitte März alle Bewohner der Pflegeheime durchgeimpft

Update vom 13. Februar: Mehr Impftermine im Pfaffengrund! Das Kreisimpfzentrum im Gesellschaftshaus weitet seine Öffnungszeiten aus. Ab Mittwoch (17. Februar) können mittwochs, donnerstags und freitags jeweils von 8 Uhr bis 12 Uhr und samstags von 8 Uhr bis 16 Uhr Impftermine angeboten werden. Aufgrund der geringen Mengen an Impfstoff konnte das Kreisimpfzentrum im Pfaffengrund bislang nur samstags öffnen.

Bislang wurden dort 397 Personen an drei Öffnungstagen gegen das Coronavirus geimpft. Durch die erweiterten Öffnungszeiten und neuen Terminvergaben können ab kommender Woche 750 Impfungen pro Woche am KIZ Heidelberg vorgenommen werden. Geimpft wird ausschließlich mit dem Impfstoff von Biontech.

Außerdem sind zwei mobile Impfteams im Einsatz und steuern die 15 Pflegeheime in Heidelberg für die Zweitimpfung an. Laut Stadt Heidelberg sollen diese Einrichtungen bis Anfang März „durchgeimpft“.

Warum in Heidelberg die Zahl der Covid-Toten sinkt

Update vom 12. Februar: Verwirrung am Freitag (12. Februar): Als das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Morgen die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht, wundern sich viele über die Statistik zu den Covid-19-Toten in Heidelberg. Die führt plötzlich eine/n Tote/n weniger als am Donnerstag (11. Februar): 53 (-1) steht da in weißen Lettern auf schwarzem Grund.

In Heidelberg geht die Zahl der Corona-Toten zurück.

Wie kommt es, dass die Zahl der Corona-Toten in Heidelberg sinkt? HEIDELBERG24 hat beim Landratsamt des Kreises nachgefragt: „Die gestern als verstorbene gemeldete Person war nicht mit dem Coronavirus infiziert, sondern eine Kontaktperson der Kategorie 1“, erklärt Kreissprecher Ralph Adameit. Der Fehler sei am Donnerstag noch korrigiert worden. „Somit zählt diese Person nicht mehr in der Statistik der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen.

Heidelberg: Ausgangssperre entfällt – OB Würzner mit emotionaler Botschaft

Update vom 11. Februar, 15:41 Uhr: Das die Stadt Heidelberg von nächtlichen Ausgangssperre verschont bleibt, freut auch OB Dr. Eckart Würzner (59, parteilos): „Die Bürgerinnen und Bürger Heidelbergs bekommen damit ein großes Stück persönliche Freiheit zurück. Ich möchte mich bei allen bedanken, die durch ihr Verhalten dazu beigetragen haben. Es ist ein harter Eingriff in das Leben eines jeden Einzelnen, wenn man seine Wohnung nur aus bestimmten Gründen und zu bestimmten Zeiten verlassen darf. Wir dürfen uns freuen, dass dies nun nicht mehr nötig ist.“

Doch das Stadtoberhaupt mahnt gleichzeitig: „Aber wir müssen alle weiterhin umsichtig sein, damit es so bleibt. Leichtsinn und Nachlässigkeit können sehr schnell dazu führen, dass die Fallzahlen wieder steigen und Lockerungen zurückgenommen werden müssen. Es ist daher sehr wichtig, dass sich weiterhin alle in unserer Stadt an die Kontaktbeschränkungen und die gängigen Hygieneregeln halten.

Corona in Heidelberg: Stadt verteilt über 50.000 Schutzmasken an Bedürftige

Update vom 11. Februar, 13:07 Uhr: Als Reaktion auf die verschärfte Maskenpflicht hat die Stadt Heidelberg allen Menschen mit einem Heidelberg-Pass oder Heidelberg-Pass+ ein kostenloses Starter-Kit (bestehend 20 OP-Masken und zwei FFP2-Masken) aus medizinischen Masken zur Verfügung gestellt: Mehr als 46.000 OP-Masken und über 3.800 FFP2-Masken.

Die Starter-Kits sind von den Heidelberger Diensten zwischen 3. und 9. Februar in zehn Stadtteilen verteilt worden und sollen gewährleisten, dass Menschen unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Lage weiterhin wichtige Dienstleistungen wie Arztbesuche oder Einkäufe wahrnehmen können. Die Pakete dienen zur Überbrückung, bis Aktionen und Regelungen vom Bund und lokalen Initiativen zum Zuge kommen würden, so das Rathaus.

Nächtliche Ausgangssperre: So bleibt Heidelberg von der Maßnahme verschont

Update vom 10. Februar: Der Lockdown wird bis zum 7. März verlängert. Corona-Maßnahmen, wie Kontaktsperre, Schließung von Geschäften, Maskenpflicht und Home-Office bleiben weiterhin bestehen. Die einzige Ausnahme betrifft Friseure, die ab dem 1. März wieder öffnen dürfen.

Es gibt aber auch eine Erleichterung für alle Eltern und Kinder: Ab dem 22. Februar dürfen Kitas und Grundschulen wieder öffnen, „wenn es die Infektionslage zulässt“, so Winfried Kretschmann bei einer Pressekonferenz. Für höhere Klassen bleibt der Wechselunterricht bestehen. Weitere Lockerungen werden erst bei einer Inzidenz von 35 beschlossen, der nächst Corona-Gipfel dafür findet am 3. März statt.

Nächtliche Ausgangssperre: So bleibt Heidelberg von der Maßnahme verschont

Meldung vom 9. Februar: Nachdem der Verwaltungsgerichtshof in Mannheim die landesweite Ausgangsbeschränkung gekippt hat, will die Landesregierung nahtlos ab Donnerstag, 11. Februar, Ausgangsbeschränkungen für regionale Hotspots einführen. Die nächtliche Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr soll ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 50 greifen. In Heidelberg gilt diese Regelung nicht. Die 7-Tages-Inzidenz in der Stadt liegt bei 36,5 – Tendenz sinkend. Auch andere Städte wie Tübingen (30,6) Freiburg (46,7) oder Karlsruhe (49,0) sind von der Regelung nicht betroffen und dürfen sich über ihre neu gewonnene Bewegungsfreiheit freuen.

Wie Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag, 9. Februar erklärt, entfielen nach dem Gerichtsbeschluss auch die Ausgangsbeschränkungen am Tag zwischen Uhr und 20 Uhr. In dieser Zeit sollte man in Baden-Württemberg nur aus triftigem Grund die Wohnung verlassen - etwa um zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Arzt zu gehen

Corona in Heidelberg: In diesen Städten und Landkreisen gilt die nächtliche Ausgangssperre weiterhin

Nach den aktuellen Zahlen des Landesgesundheitsamts dürfte die neue Hotspot-Regelung mehr als die Hälfte der 44 Stadt- und Landkreise betreffen - darunter der Rhein-Neckar-Kreis (64,9), Mannheim (63,4) und Ulm (62,3) und Pforzheim (76,2). Vier Stadt- und Landkreise im Südwesten verzeichnen sogar noch einen Inzidenz-Wert von über 100: der Hohenlohekreis (130,5), Heilbronn (115,3), der Landkreis Calw (105,5) und der Kreis Waldshut (103,5).

Zu der Umstellung auf die Lösung sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart: „Wir hatten das ohnehin vor.“ Der Politiker sieht trotz sinkender Infektionszahlen keinen Grund zur Entwarnung. Die neuen Mutationen des Virus verbreiteten sich schon stark, so Kretschmann. „Das bringt eine erhebliche Unsicherheit in die Planung
rein.“

Corona in Heidelberg: In diesen Fällen tritt die Ausgangssperre in der Stadt wieder in Kraft

Der Ministerpräsident verteidigt erneut die bundesweit schärfsten Regelungen am Abend und in der Nacht. Sie seien einer der Gründe, warum Baden-Württemberg bei den Fallzahlen am besten dastehe. Die sogenannte 7-Tage-Inzidenz lag landesweit bei 59,2. Kretschmann betont, dass die neue Regelung auch eine gewisse Schwankung um den Schwellenwert berücksichtigen würde, damit man bei kleinen Änderungen nicht den Kurs ändern müsse.

Ab dem 11. Februar gilt in Heidelberg keine nächtliche Ausgangssperre mehr. (Archivbild)

Im Entwurf des Gesundheitsministeriums heißt es, dass die Ausgangsbeschränkung in Kraft trete, wenn wenn die Sieben-Tage-Inzidenz von 50 an drei Tagen in Folge überschritten und das zuständige Gesundheitsamt zugleich ein „diffuses Infektionsgeschehen“ feststelle - also wenn man einen Anstieg nicht genau zuordnen kann, etwa in einem Pflegeheim.

Corona in Heidelberg: Erstimpfung in allen Pflegeeinrichtungen erfolgt

In Heidelberger Pflegeheimen dürfte es in Zukunft hoffentlich keine größeren Corona-Ausbrüche mehr geben. Die Erstimpfung wurde am Wochenende in allen Heidelberger Pflegeeinrichtungen abgeschlossen. Knapp 2.000 Personen haben dort bislang insgesamt eine Spritze mit dem Biontech-Vakzin erhalten.

Heidelberg: Im Caritas-Altenpflegeheim St. Michael in Handschuhsheim impft Arzthelferin Anja Donner vom DRK die Bewohnerin Ursula Gugau gegen das Coronavirus.

Erleichterung auch bei Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner„In Heidelberg sind bislang 53 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Etwa die Hälfte davon lebte in Pflegeheimen. Das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf hier ist. Wir müssen die Risikogruppe effektiv schützen und die Impfung ist das beste Mittel.“ (kp mit dpa)

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Florian Römer

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