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Corona in Heidelberg: Aufatmen in Pflegeheimen – alle Bewohner geimpft

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Von: Katja Becher

Corona in Heidelberg: Die jüngsten Entwicklungen, Regeln und Zahlen in der Pandemie immer aktuell im Überblick:

Update vom 9. Februar: Dieser News-Ticker ist beendet, hier geht es zum neuen Corona-Ticker für Heidelberg.

Update vom 8. Februar, 17 Uhr: Erleichterung im Caritas-Altenpflegeheim St. Michael: Am Wochenende haben die Bewohner*innen sowie das Pflegepersonal Besuch eines mobilen Impfteams bekommen. Die Einrichtung in Handschuhsheim ist das letzte Pflegeheim gewesen, in dem die Erstimpfung noch ausstanden hat. Damit ist die Erstimpfung nun in allen 15 Heidelberger Pflegeeinrichtungen abgeschlossen. Knapp 2.000 Personen haben dort bislang insgesamt eine Spritze mit dem Vakzin erhalten.

Erleichterung auch bei Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „In Heidelberg sind bislang 53 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Etwa die Hälfte davon lebte in Pflegeheimen. Das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf hier ist. Wir müssen die Risikogruppe effektiv schützen und die Impfung ist das beste Mittel.“

Heidelberg: Bei Impfbereitschaft von Pflegepersonal gibt es noch Luft nach oben

Mit der Impfbereitschaft bei dem Bewohnern ist Gert Bartmann, Leiter des städtischen Amts für Sport- und Gesundheitsförderung, zufrieden: „Die Impfbereitschaft unter den Bewohnenden ist sehr hoch – beim Personal gibt es hingegen noch Luft nach oben. Vielleicht gelingt es uns, während der zweiten Impfrunde noch den einen oder anderen zu überzeugen“, so Bartmann.

In den kommenden Wochen werden die Impfteams in erster Linie die Zweitimpfungen in den Pflegeheimen verabreichen. „Die Nachfrage ist enorm. Solange wir Impfstoff haben, werden wir auf jeden Fall weiterhin jeden Tag – auch am Wochenende – mit zwei Teams unterwegs sein, damit diese Pandemie möglichst schnell ein Ende hat“, erklärt Gert Bartmann.

Corona in Heidelberg: Nur noch 69 aktive Fälle in der Stadt

Update vom 8. Februar: Die Zahl der Coronafälle in Heidelberg ist um sieben auf insgesamt 3.686 gestiegen. Von diesen sind 3.564 bereits wieder genesen und 69 noch akut. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 39,0 und ist damit unverändert zum Vortag geblieben. Glücklichweise hat es keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gegeben, sodass diese Zahl bei 53 geblieben ist.

Kondenzstreifen am Himmel über der Altstadt.
Am Himmel über Heidelberg sorgen Kondensstreifen für Verwirrung © HEIDELBERG24/Ann-Kathrin Metzger

Update vom 7. Februar: Am Wochenende sinkt die 7-Tages-Inzidenz in Heidelberg weiter von 39,6 auf 39. Auch die Zahl der aktiven Fälle geht von 81 auf 71 zurück. Die Zahl der Mensch, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, bleibt bei 53. An Corona-Neuinfektionen vermeldet das Landratsamt Rhein-Neckar sechs Personen mehr als am Vortag.

Corona in Heidelberg: IHK-Präsident fordert Öffnungen im Februar

Update vom 6. Februar: Der erfreuliche Trend der vergangenen Tage setzt sich auch am Freitag fort. Das Landratsamt Rhein-Neckar vermeldet für Heidelberg einen Rückgang der 7-Tages-Inzidenz von 42,7 auf 39,6. Auch die Zahl der aktiven Fälle sinkt in Heidelberg von 83 auf 81. Die Zahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, bleibt unverändert bei 53.

Angesichts der sinkenden Corona-Zahlen fordert der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, Manfred Schnabel, eine „Öffnungsperspektive“ für Unternehmen, die von der Corona-Krise betroffen sind. „Die ökonomische Basis und damit unser Wohlstand und unsere Zukunftsfähigkeit drohen Schaden zu nehmen“, so Schnabel in einer Pressemitteilung.

„Die Politik sollte einen evidenzbasierten Ansatz wählen, statt an pauschalen Schließungen ganzer Branchen festzuhalten“, meint er. Dem Vorschlag der Kammer zufolge sollen Unternehmen ab dem 15. Februar unter bestimmten Bedingungen wieder öffnen dürfen. Jedoch nur wenn sie durch Infektionsschutzpläne und eine geringe Kontaktintensität den Schutz von Kunden und Mitarbeitern gewährleisten können. Falls durch die neu auftretenden Virus-Mutationen nur eine Teil-Öffnung möglich sei, könnte die Mindestfläche pro Kunde erhöht werden.

Um einer drohenden Abwanderung von Kunden entgegenzuwirken, könnten zudem Kundentermine mit einer Kontaktdatenerfassung verknüpft werden. Begleitend zu den Öffnungsszenarien könnte auch mehr getestet werden. „Sollte die Politik indes lediglich den bestehenden Lockdown pauschal verlängern, müssen die geschlossenen Betriebe für ihr Sonderopfer entschädigt werden. Hilfsangebote, die nur schleppend ausbezahlt werden und deren Kriterien von vielen Unternehmen nicht erfüllt werden können, reichen nicht aus“, so Schnabel.

Corona: Aktive Fälle in Heidelberg sinken weiter ‒ Inzidenz unter 50

Update vom 5. Februar: Auch am Freitag (5. Februar) meldet das Landratsamt-Rhein-Neckar für den Stadtkreis Heidelberg weniger als zehn Neuinfektionen. Neun Menschen haben sich mit Corona angesteckt, am Vortag waren es sieben. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt weiter auf nunmehr 83. Die 7-Tage-Inzidenz steigt leicht um 2,4 auf 42,7. Glücklicherweise berichtet das Gesundheitsamt über keine weiteren Corona-Toten. Die Gesamtzahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben sind, beläuft sich auf 53.

Corona: Heidelberg erstmals seit über 100 Tagen unter 100 aktiven Fällen

Update vom 4. Februar: Dieser Trend kann sich gern fortsetzen! Erstmals seit dem 22. Oktober 2020 gibt es in Heidelberg wieder weniger als 100 aktive Corona-Fälle. Das geht aus den aktuellen Zahlen hervor, die das Gesundheitsamt am Donnerstagmorgen (4. Februar) veröffentlicht hat. Demnach wurden dem Gesundheitsamt für das Stadtgebiet sieben Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt um 26 auf 89. Am 22. Oktober gab es 88 aktive Fälle ‒ seither lag die Zahl der aktiven Fälle teils weit über 100. Den Höchstwert erreichte Heidelberg am 6. Dezember mit 400.

Seit Beginn der Pandemie haben sich in Heidelberg 3.652 Menschen mit Sars-CoV-2 angesteckt. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 40,3. 53 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Knapp 69 Prozent (35) der Corona-Toten in Heidelberg waren 80 Jahre oder älter, gut ein Viertel (13) zwischen 60 und 79 Jahre alt. Etwa sechs Prozent (3) der gestorbenen Heidelberger fallen laut RKI-Daten in das Alterssegment 35-59 Jahre. (rmx)

Corona in Heidelberg: Inzidenz weiter unter 50 – noch über 100 aktive Fälle

Update vom 3. Februar: Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz mit 44,6 weiter unter 50 liegt, steigt die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen in Heidelberg wieder an. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreis berichtet von 17 Neuinfektionen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 3.645 Menschen in Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell gelten 115 Fälle als aktiv, das sind acht mehr als am Dienstag (2. Februar). Zudem berichtet die Behörde auch von einem weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Bei der Toten handelt es sich um eine 90-jährige Frau. Insgesamt sind in Heidelberg 53 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona in Heidelberg: Inzidenz weiter unter 50

Update vom 2. Februar: Das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis meldet für Heidelberg am Dienstag (2. Februar) 5 Neu-Infektionen. Damit steigt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie bei 3.628. Als aktiv gelten derzeit 107 Corona-Fälle im Stadtgebiet. Die Inzidenz liegt mit 45,2 auch am Dienstag weiter unter der 50er-Marke.

Corona in Heidelberg: Kostenlose medizinische Masken für Menschen mit niedrigem Einkommen

Update vom 1. Februar: Seit dem 25. Januar gilt bundesweit eine verschärfte Maskenpflicht: Im öffentlichen Personennahverkehr, beim Einkaufen, in Arztpraxen und in Betrieben müssen seitdem OP‑Masken oder FFP2-Masken getragen werden. Jetzt hat die Stadt Heidelberg verkündet, dass Menschen mit einem Heidelberg-Pass kostenlos 20 medizinische Masken zur Verfügung gestellt bekommen. „Ich begrüße die verschärfte Maskenpflicht, da sie einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie leisten soll. Es kann aber nicht sein, dass Menschen, die Sozialhilfe beziehen oder nur ein geringes Einkommen haben, nun auf ihren Einkauf oder den Arztbesuch verzichten müssen, weil sie sich die obligatorischen medizinischen Masken nicht leisten können. Der Stadt Heidelberg ist es ein wichtiges Anliegen, diese Menschen schnell und unbürokratisch zu unterstützen.“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Die kostenlosen medizinischen Masken werden durch die Heidelberger Dienste an festgelegten Orten und Tagen jeweils von 11 bis 13 und von 15 bis 17 Uhr vor den Bürgerämtern in den Stadtteilen kostenlos gegen Vorlage des jeweiligen Heidelberg-Passes ausgegeben. Die Abholmöglichkeiten im Überblick:

Den Heidelberg-Pass beantragen können ausschließlich Bezieher*innen von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Asylbewerberleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Grundsicherung, Hilfe zu Lebensunterhalt, Wohngeld oder Kindergeldzuschlag. Im vergangenen Jahr hat die Stadt Heidelberg über 3.800 Heidelberg-Pässe an Erwachsene und mehr als 2.800 an Kinder ausgestellt. 

Corona in Heidelberg: Die aktuellen Zahlen vom Sonntag

Update vom 31. Januar: Heidelberg hat wieder eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50. Wie das Gesundheitsamt am Sonntag berichtet, sinkt der Wert von 53 auf 49,5. Bereits am Freitag erreichte Heidelberg eine Inzidenz von unter 50, allerdings nur für einen Tag. In Heidelberg gibt es nur sieben neue Corona-Fälle, damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf insgesamt 3.616 an. Laut Gesundheitsamt gibt es noch 116 aktive Fälle. Die Zahl der Todesopfer steigt um eins auf 52 an. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine Frau im Alter zwischen 70 und 80 Jahren.

Corona in Heidelberg: Stadt zahlt auch weiterhin Schnelltests

Update vom 30. Januar, 10:56 Uhr: Seit Anfang Januar übernimmt die Stadt die Hälfte der Kosten für einen Schnelltest (maximal 14,50 Euro). Gültig ist das nur für Bürger, die sich in Heidelberg testen lassen. Bislang haben 1.318 Personen das Angebot angenommen, die Stadt hat damit 19.111 Euro von den verfügbaren 50.000 Euro bereits verwendet. Auch weiterhin wird das Schnelltest-Angebot bestehen bleiben und es werden sogar 137.000 Euro zusätzlich bereits gestellt.

Aufgrund der hohen Nachfrage hat das Heidelberger Unternehmen Aspilos GmbH nun ein zweites Schnelltestzentrum in der Tiergartenstraße 13 eröffnet. Bereits seit dem 30. Dezember 2020 betreibt Aspilos auf dem Parkplatz des Baumarktes „Bauhaus“ in der Eppelheimer Straße 48 ein „Drive through“-Schnelltestzentrum. Weil dort die Termine meist schnell ausgebucht waren, soll der zweite und auch größere Standort mehr Kapazitäten schaffen.

Corona in Heidelberg: Erste Virus-Mutationen im Stadtgebiet

Update vom 29. Januar, 12:30 Uhr: Bei der Sequenzierung der positiven PCR-Tests sind nicht nur vier Fälle der Südafrika-Mutation des Coronavirus entdeckt worden. Wie das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreis auf Anfrage von HEIDELBERG24 mitteilt, gibt es mittlerweile 12 Nachweise von Corona-Mutanten. „Die Fälle verteilen sich auf verschiedene Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und im Stadtgebiet Heidelberg“, sagt Kreissprecher Ralph Adameit. Nähere Informationen zum Variantentyp liegen aktuell noch nicht vor.

Derweil sinkt die 7-Tage-Inzidenz unter den Wert von 50. Aktuell liegt die Inzidenz bei 48,9. In Heidelberg gibt es fünf neue Infektionen mit dem Coronavirus, die Zahl der aktiven Fälle liegt bei 122. Das Gesundheitsamt meldet zudem eine weitere Corona-Tote in Heidelberg. Es handelt sich um eine 90-jährige Frau.

Corona: Südafrika-Mutation im Rhein-Neckar-Kreis

Update vom 29. Januar, 11:40 Uhr: Erstmals wurden im Rhein-Neckar-Kreis Fälle einer Corona-Mutation nachgewiesen. Das teilt das Gesundheitsamt mit, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Entdeckt wurde die Corona-Mutation, die der ansteckenderen Südafrika-Variante ähnelt, durch das Universitätsklinikum Heidelberg bei der Sequenzierung von 200 PCR-Tests nachgewiesener Corona-Fälle. Wo die bisher vier Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis leben, nannte das Gesundheitsamt am Freitag (29. Januar) noch nicht.

Inzidenz sinkt weiter – die aktuellen Zahlen im Überblick

Update vom 28. Januar: Die Inzidenz in Heidelberg ist nach einem Anstieg am Vortag wieder gesunken. Das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis meldet am Donnerstag einen Wert von 60,7 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb einer Woche. Insgesamt wurden in Heidelberg 14 neue Fälle in 24 Stunden gemeldet, womit die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie nun bei 3.587 liegt. Außerdem wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet – ein über 80-jähriger Mann und eine über 90 Jahre alte Frau. Als aktiv gelten in Heidelberg aktuell 134 Corona-Fälle.

Corona in Heidelberg: Inzidenz steigt plötzlich wieder an – jetzt über 3.500 Fälle

Update vom 27. Januar: Nach dem Sinkflug der letzten Tage ist die Inzidenz in Heidelberg wieder leicht gestiegen. Sie liegt im Gegensatz zum Vortag (58,2) nun bei 61,3. Das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis hat für Heidelberg am Mittwoch 18 neue Corona-Fälle gemeldet. Die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie liegt damit nun bei 3.573. Als aktiv gelten im Stadtgebiet jetzt 138 Fälle. Weitere Tote wurden am Mittwoch nicht gemeldet – die Zahl bleibt gleich bei 48.

Corona in Heidelberg: Inzidenz weiter im Sinkflug – das sind die aktuellen Zahlen

Update vom 26. Januar: Die Inzidenz in Heidelberg nähert sich immer weiter dem von Bundeskanzlerin Angela Merkel gewünschten Wert von 50 an. Am Dienstag liegt die Zahl der Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche nur noch bei 58,2 und ist damit erneut gesunken. Das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis meldet für Heidelberg heute 6 neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 3.555. Die Zahl der Covid-Toten aus Heidelberg ist um 1 auf 48 gestiegen. Derzeit gelten 129 Corona-Fälle im Stadtgebiet als aktiv.

Corona in Heidelberg: Inzidenz sinkt weiter – werden Knallhart-Regeln bald gelockert?

Update vom 25. Januar: In Heidelberg wurden am Montag 13 neue Corona-Infektionen registriert. Damit steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus seit Beginn der Pandemie auf insgesamt 3.549, davon gelten 3.364 Personen mittlerweile als genesen. Aktive Fälle gibt es in Heidelberg aktuell noch 138. Die Todeszahl stieg am Montag nicht weiter an.

Der Inzidenz-Wert liegt in Heidelberg jetzt bei 60,1 und ist damit weiter leicht gesunken. Die 7-Tage-Inzidenz nähert sich damit dem wünschenswerten Wert von 50 – doch bedeutet das, das die Regeln für Heidelberg bald gelockert werden können? Die neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg, die seit heute gilt, sieht zunächst keine Erleichterungen vor. Viele bereits geltende Maßnahmen, wie zum Beispiel der harte Lockdown und die Ausgangssperre, wurden nun bis zum 14. Februar verlängert. Es gibt ab Montag aber auch neue Verschärfungen:

Corona in Heidelberg: Diese Regeln gelten ab Montag (25. Januar)

Ab heute greift in Baden-Württemberg eine verschärfte Maskenpflicht. Laut Landesregierung muss im Öffentlichen Personenverkehr und beim Einkaufen eine medizinische Maske getragen werden – Alltagsmasken aus Stoff reichen hier nicht mehr aus. Die verschärfte Maskenpflicht gilt ab Montag auch am Arbeitsplatz und an Einsatzorten, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, außerdem in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sowie Gottesdiensten. Zu den medizinischen Masken zählen: OP-Masken, FFP2-Masken sowie KN95- oder N95-Masken. Kinder bis 14 Jahren dürfen weiterhin Stoffmasken tragen.

Ab Montag müssen außerdem religiöse Veranstaltungen und Trauerveranstaltungen mit über zehn Teilnehmern 48 Stunden zuvor bei den Behörden gemeldet werden. Hundfriseure und Hundesalons dürfen ab diesem Tag ihre Leistungen wieder anbieten, sofern die Tiere vom Kunden abgegeben und erst nach der Behandlung wieder abgeholt werden. Das bisher bestehende Alkoholverbot soll ab Mittwoch in Baden-Württemberg nur noch an bestimmten öffentlichen Orten greifen.

Corona in Heidelberg: Impfzentrum in Pfaffengrund öffnet – 100-Jährige erhält erste Dosis

Update vom 22. Januar: Am heutigen Morgen öffnet das Kreisimpfzentrum in Heidelberg-Pfaffengrund und beginnt sofort mit der Arbeit. Als erste Person wird die 100-jährige Marianne Knapp gegen das Coronavirus geimpft. „Mit der Impfung möchte ich nicht nur mich selbst, sondern auch meine Tochter und meinen Schwiegersohn sowie alle weiteren Kontaktpersonen schützen“, erklärt die Neuenheimerin.

Marianne Knapp erhält die erste Spritze im neuen Kreisimpfzentrum.
Marianne Knapp erhält die erste Spritze im Kreisimpfzentrum im Pfaffengrund. © TOBIAS DITTMER

Normalerweise könnten am neuen KIZ in Heidelberg rund 600 Menschen am Tag geimpft werden. Aufgrund der geringen Zahl an Impfdosen in ganz Baden-Württemberg wird das Zentrum bis auf Weiteres aber nur an einem Tag der Woche geöffnet sein. Der nächste Öffnungstag ist am Samstag (30. Januar). In welchem Zeitraum Du geimpft werden könntest, zeigt Dir ein Corona-Impftagrechner.

Corona in Heidelberg: Impfzentrum in Pfaffengrund öffnet – alle Termine schon vergeben

Update vom 21. Januar, 16:40 Uhr: Ab Freitag (22. Januar) geht das Kreisimpfzentrum (KIZ) im Pfaffengrund an den Start gehen. Während das Zentrum im Patrick-Henry-Village vom Rhein-Neckar-Kreis betrieben wird, gehört das KIZ zur Stadt Heidelberg. Täglich können rund 600 Menschen geimpft werden. Aufgrund des aktuellen Impfstoffmangels macht das Impfzentrum jedoch nur einmal pro Woche auf, ab dem 30. Januar immer samstags. Alle verfügbaren Termine sind zudem schon vergeben. Für das KIZ Heidelberg stehen für die ersten beiden Wochen rund 1.200 Impfdosen zur Verfügung. Diese werden zum größeren Teil in den Alten- und Pflegeheimen der Stadt über ein mobiles Impfteam verabreicht.

„Es gibt eine sehr große Impfbereitschaft in der Bevölkerung und wir möchten so schnell wie möglich mehr Impfungen vornehmen“, erklärt Oberbürgermeister Eckart Würzner. „Wir haben allen Grund zu Optimismus: Dass wir schon Impfstoffe haben, ist eine beispiellose Leistung von Forschung und Wissenschaft. Es ist großartig, dass mit dem KIZ nun das zweite Impfzentrum in Heidelberg an den Start geht. Die Stadt und ihre Partner – allen voran das Deutsche Rote Kreuz, die Feuerwehr Heidelberg, die Ärzteschaft und die Bundeswehr – haben in kürzester Zeit alles in die Waagschale geworfen, damit es hier losgehen kann“, sagt Prof. Würzner. Die Terminvergabe läuft zentral über die Telefonnummer 116117.

Corona in Heidelberg: Rund 14.000 Menschen geimpft – zweites Zentrum öffnet

Update vom 21. Januar: Seit dem 27. Dezember 2020 wird im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg fleißig gegen das Coronavirus geimpft. Dabei sind vor Ort und durch mobile Teams bereits rund 14.000 Menschen geimpft worden. Über 1.200 davon haben sogar schon ihre zweite Dosis erhalten. Im Stadtteil Pfaffengrund wird ab Freitag (22. Januar) zudem ein Kreisimpfzentren (KIZ) in Betrieb genommen. Gleichzeitig beginnt auch in Weinheim und Sinsheim die Arbeit.

Bei all der teilweisen berechtigten Kritik an begrenzten Impfstoffmengen und der Problematik der Terminvergabe ist das eine gute Nachricht“, sagt Landrat Stefan Dallinger. Die Mitarbeiter am Impfzentrum im Patrick-Henry-Village seien mittlerweile gut eingespielt. „Die Resonanz von Impflingen und auch von den Begleitpersonen ist durchweg positiv“, berichtet die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit des Rhein-Neckar-Kreises, Doreen Kuss. Probleme gebe es allerdings noch bei der Terminvergabe, weil die Nummer 116117 schwer zu erreichen sei.

Heidelberg: Inzidenz macht Hoffnung – das sind die neuen Regeln im Lockdown

Update vom 20. Januar: Es gibt in Heidelberg 13 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 3.474 an. Laut Gesundheitsamt sind 3.229 wieder genesen und 199 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 steigt um eins auf 46. Bei der Verstorbenen handelt es sich um eine über 90 Jahre alte Frau. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt von 94,8 auf 82,4.

Corona in Heidelberg: Lockdown verlängert – neue Regeln für Maskenpflicht, Home-Office und Schulen

Update vom 19. Januar, 23:30 Uhr: Baden-Württemberg wird den Corona-Lockdown zwar bis zum 14. Februar verlängern und an manchen Stellen verschärfen, doch für Kinder ist eine Lockerung geplant. Grundschulen und Kitas sollen voraussichtlich vom 1. Februar an schrittweise wieder öffnen – „wenn die Infektionslage das zulässt“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstagabend nach den Bund-Länder-Beratungen zur Corona-Krise. Verschärft werden die Maßnahmen im Bereich der Maskenpflicht und beim Thema Homeoffice. Alle Infos zu den neuen Beschlüssen aus dem Corona-Gipfel im Überblick.

Update vom 19. Januar, 17 Uhr: Der Inzidenz-Wert in Heidelberg ist unter 100 gefallen! Die Zahl der Corona-Fälle innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner liegt am Dienstag bei 94,8. Im Stadtgebiet wurden innerhalb eines Tages nur neun Neu-Infektionen gemeldet – 226 Fälle gelten aktuell als aktiv. Die Zahl der Toten stieg um zwei auf insgesamt 45 an.

Corona in Heidelberg: Über 3.400 Fälle – die aktuellen Zahlen vom Montag

Update vom 18. Januar: In Heidelberg gibt es laut Gesundheitsamt 14 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Covid-Pandemie auf insgesamt 3.452 an. Von den Erkrankten gelten 3.192 als genesen und 217 befinden sich aktuell in Qurantäne. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt von 107,2 auf 104,0.

Update vom 17. Januar: In Heidelberg wurden innerhalb von 24 Stunde 18 neue Corona-Fälle im Stadtgebiet gemeldet. Damit gab es in Heidelberg seit Beginn der Pandemie 3.438 Fälle. Wie das Gesundheitsamt im Rhein-Neckar-Kreis am Sonntag weiter mitteilt, gibt es in Heidelberg aktuell 239 aktive Fälle, 3.156 Personen haben sich bereits wieder von einer Covid-Infektion erhohlt. Die 7-Tages-Inzidenz liegt in Heidelberg aktuell bei 107,1 und ist damit weiter gesunken.

Corona in Heidelberg: Kreisimpfzentrum in Pfaffengrund geht am 22. Januar an den Start

Nach den Zentralen Impfzentren (ZIZ) gehen am Freitag (22. Januar) in Baden-Württemberg nun auch die kleineren Kreisimpfzentren (KIZ) in den Betrieb. Das KIZ in Heidelberg befindet sich im Gesellschaftshaus Pfaffengrund und wird von der Stadt Heidelberg betrieben. Für das KIZ Heidelberg stehen für die ersten beiden Wochen rund 1.200 Impfdosen zur Verfügung. Diese werden zum größeren Teil in den Alten- und Pflegeheimen der Stadt über ein mobiles Impfteam verabreicht. Der kleinere Teil der Impfdosen wird direkt im KIZ verabreicht. Das KIZ Heidelberg wird dafür an zunächst am Freitag (22. Januar) und Samstag (30. Januar) geöffnet sein.

Anmeldungen für einen Impftermin im Heidelberger KIZ werden voraussichtlich ab dem 19. Januar möglich sein. Eine Impfung im KIZ erfolgt nur mit Termin. Termine können über die zentrale Telefonnummer 116 117 oder online unter www.impfterminservice.de gebucht werden.

Corona in Heidelberg: Beliebter Ort am Königstuhl komplett gesperrt – aus diesem Grund

Update vom 15. Januar: Weil es seit dem Jahreswechsel am Königstuhlimmer wieder zu größeren Menschenansammlungen und Verstößen gegen die Corona-Verordnung“ gekommen ist, wird jetzt die Aussichtsplattform oberhalb des Gleitschirm-Startplatz am Berghotel gesperrt. Das teilt die Stadt Heidelberg am Freitag (15. Januar) mit. Die Entscheidung sei in Absprache mit der Polizei getroffen worden, heißt es.

Die Aussichtsplattform am Berggasthof Königstuhl in Heidelberg. An die Plattform soll ein Biergarten angrenzen.
Jetzt wird die Aussichtsplattform am Königstuhl vorerst leer bleiben. © HEIDELBERG24/Josefine Lenz

Bei herrlichem Winterwetter waren in den vergangenen Tagen zahlreiche Ausflügler auf den Königstuhl oder zum Rodeln an den Kohlhof gefahren. An den Bergen rund um Heidelberg musste die Polizei musste den Verkehr regeln und teils die Zufahrtswege sperren.

Corona in Heidelberg: Schulen und Kitas bleiben geschlossen – mit einer Ausnahme?

Update vom 14. Januar: Die Landesregierung Baden-Württemberg beschließt, dass Schulen und Kitas bis Ende Januar weiterhin zu bleiben. Das kündigen Winfried Kretschmann und Susanne Eisenmann am Mittwoch in einer Pressekonferenz an. Man sei sich bewusst, dass die Entscheidung schwere Auswirkungen auf „die Kleinsten habe, wenn sie nicht in Schule oder Kita gehen oder keine Freunde treffen könnten, so der Ministerpräsident. Der Ministerpräsident geht davon aus, dass „der Lockdown verlängert wird“. Deshalb wolle er sich in der anstehenden Ministerpräsidentenrunde dafür stark machen, dass Kinder unter 10 Jahren eine „Sonderrolle“ bekommen.

Corona in Heidelberg: Clubs in der Krise – Stadt verspricht Soforthilfen

Update vom 13. Januar: Clubs in Heidelberg können auf weitere Soforthilfen hoffen. Wie die Stadt Heidelberg am Mittwoch berichtet, ist das neue Soforthilfeprogramm mit rund 60.000 Euro beschlossen worden. Als Bemessungsgrundlage dienen die GEMA-Vergütungen für Livemusik-Veranstaltungen für das Jahr 2019.

„Die Corona-Pandemie und die damit einhergehende Schließung von Betriebsstätten haben die ohnehin schwierige Ausgangssituation vieler Clubs auch in Heidelberg weiter erschwert, trotz der umfangreichen Soforthilfeangebote der Bundesregierung. Deshalb unterstützen wir Clubs mit einem weiteren Soforthilfeprogramm“, sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. Bis zum 31. Januar kann ein Förderantrag gestellt werden.

Das Förderprogramm zur Stärkung der Heidelberger Clubs bietet neben den umfangreichen Soforthilfeprogrammen des Bundes und Landes (zum Beispiel „Neustart Kultur“ der Initiative Musik mit einer speziellen Fördertranche für Clubs) sowie den bereits aufgelegten kommunalen Hilfsprogrammen im Rahmen der Wirtschaftsoffensive im Jahr 2020 eine weitere finanzielle Unterstützung auf kommunaler Ebene. Es ergänzt die bisherigen Maßnahmen zur Clubförderung in Heidelberg:

Das Gesundheitsamt bestätigt 33 neue Corona-Fälle in Heidelberg. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 3.341 an. Von den Erkrankten gelten 3.055 als genesen. Es gibt noch 244 aktive Fälle in der Neckarstadt. Eine Frau im Alter von über 90 Jahren ist im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Die Zahl der Todesopfer erhöht sich damit auf 42. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt nur gering auf 134,4.

Corona in Heidelberg: Die Fallzahlen der letzten Tage

Update vom 12. Januar: Es gibt in Heidelberg 24 neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Covid-Pandemie auf insgesamt 3.308 an. Als genesen gelten 3.035 Menschen und als aktiv 232 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz steigt um 6,8 auf 135,6 an.

Update vom 11, Januar, 12:45 Uhr: Am Montag haben sich in Heidelberg 19 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Somit steigt die Zahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem SARS-CoV2-Erreger angesteckt haben, auf 3.284. 3.016 Fälle gelten als genesen, 227 sind aktuell aktiv.

Die 7-Tage-Inzidenz, die angibt, wie viele Menschen sich in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner mit dem Coronavirus infiziert haben, ist leicht gestiegen und liegt derzeit bei 128,8 (+2,5).

Der Rhein-Neckar-Kreis hat zudem in einer Mitteilung darüber informiert, dass es bei der Statistik zu den Personen, die in Heidelberg an oder mit Covid-19 gestorben sind, zu einer Doppelerfassung gekommen war. Statt wie zunächst informiert 42 wurden bislang 41 Todesfälle in Verbindung mit dem Virus gemeldet.

Corona in Heidelberg: Ab heute neue Corona-Regeln – DAS musst Du jetzt wissen

Update vom 11. Januar: Um der weiteren raschen Ausbreitung des Coronavirus entgegenwirken zu können, hat die baden-württembergische Landesregierung eine neue Corona-Verordnung mit verschärften Regeln veröffentlicht. Diese tritt am heutigen Montag (11. Januar) in Kraft und ist zunächst bis zum 31. Januar gültig.

Weiterhin gelten die bereits vorab beschlossenen Ausgangsbeschränkungen sowie die nächtliche Ausgangssperre. Nach wie vor dürfen Menschen das Haus zwischen 20 Uhr und 5 Uhr nur noch aus triftigen Gründen verlassen wie beispielsweise dem Weg zur Arbeit, das Ausführen des Hundes oder zur Inanspruchnahme medizinischer Leistungen. Tagsüber sind weiterhin Einkäufe, Behördengänge oder Sport und Bewegung an der frischen Luft erlaubt.

Die wesentlichste Änderung besteht bei den Kontaktbeschränkungen: Ab 11. Januar sind private Treffen zu Hause oder im öffentlichen nur noch mit einer weiteren Person, die nicht zum Haushalt gehört, erlaubt. Kinder der beiden Haushalte bis einschließlich 14 Jahre sind nicht von dieser Regelung betroffen.

Kitas bleiben ebenfalls geschlossen, könnten aber - je nach Infektionslage - bereits am 18. Januar wieder öffnen. An allen Schulen bleibt es zunächst beim Fernunterricht, jedoch ist eine Öffnung der Grundschulen bei einem signifikanten Sinken der Infektionszahlen ebenfalls ab 18. Januar möglich.

Während der Einzelhandel weiterhin dicht bleibt, können geschlossene Einzelhandelsbetriebe ab Montag Abholangebote (Click & Collect) anbieten. Dabei müssen feste Zeitfenster für die Abholung vereinbart werden.

Alle neuen und weiterhin bestehende Regeln der neuen Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg findest Du HIER auf einen Blick!

Corona in Heidelberg: 23 neue Fälle – ab heute Bus-Shuttle zum Impfzentrum auf PHV

Update vom 10. Januar: Die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen ist am Sonntag in Heidelberg um 23 gestiegen. Seit Beginn der Pandemie haben sich hier insgesamt 3.265 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell sind noch 232 Fälle aktiv, 2.991 Personen gelten als genesen. 42 Menschen sind an oder mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben – in den vergangenen 24 Stunden ist glücklicherweise kein Todesfall hinzugekommen. Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag leicht gesunken und liegt derzeit bei 126,3 (-1,9).

Seit Sonntag dürfen sich Heidelberger*innen nun auch über eine direkte Bus-Anbindung zum zentralen Impfzentrum (ZIZ) auf dem Patrick-Henry-Village freuen. Im 40-Minuten-Takt fährt ab 6 Uhr ein Shuttle unter dem Namen „E – Bus-Shuttle ZIZ“ vom Heidelberger Hauptbahnhof (Steig Q) zum ZIZ (Haltestelle „Zentrales Impfzentrum“) und wieder zurück. Der Shuttle fährt täglich bis circa 22 Uhr, je nach Bedarf kann die Taktung in den nächsten Tagen und Wochen auch verdichtet werden.

Wichtig: Nur Personen mit einem Impftermin haben auch Zutritt zum ZIZ!

Oberbürgermeister Würzner macht in einer Pressemitteilung deutlich, dass das Impfzentrum auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar sein müsse, das bisherige Angebot von Straßenbahn und Ruftaxi hätte nicht ausgereicht. Vor allem die älteren Heidelberger*innen bräuchten eine direkte und gut erreichbare Verbindung. „Die Menschen wollen sich lieber heute als morgen impfen lassen. Das ist genau das, was sich die Politik gewünscht hat. Dann müssen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern auch dabei helfen, zum Impfzentrum zu kommen“, so OB Würzner weiter.

Ab sofort können auch alle Personen, die einen Impftermin im ZIZ haben, alternativ mit dem Ruftaxi (1011) von der Haltestelle Kirchheim Rathaus zum Impfzentrum auf PHV fahren. Die Abfahrt erfolgt an Steig F am Rande des Kerweplatzes. Eine regelmäßige Anbindung an die Haltestelle Kirchheim Rathaus ist aus der Innenstadt und vom Hauptbahnhof über die Straßenbahnlinie 26 und die Buslinie 33 gewährleistet.

Corona in Heidelberg: Inzidenz wieder weit über 100, 3 neue Todesfälle

Update vom 9. Januar: Binnen eines Tages haben sich 45 weitere Menschen in Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen auf insgesamt 3.242. Derzeit gelten 238 Fälle als aktiv, 2.962 Heidelberger*innen sind wieder genesen. Lag die 7-Tage-Inzidenz am Vortag noch bei „nur“ 92,9, ist der Wert am Samstag auf 128,2 gestiegen.

Zudem wurden dem Gesundheitsamt in den vergangenen 24 Stunden drei weitere Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet. Laut Angaben des Rhein-Neckar-Kreises handelt es sich dabei um zwei männliche Personen im Alter von 60 bis 70 Jahren sowie zwischen 80 und 90 Jahren. Bei dem dritten Opfer handelt es sich um eine Frau über 90 Jahre.

Corona in Heidelberg: OB Würzner „vorsichtig optimistisch“ – neue Regeln sollen helfen

Erstmeldung vom 8. Januar: Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner zeigt sich angesichts der jüngsten Fallzahlen zum Coronavirus „vorsichtig optimistisch“. Der Lockdown in Heidelberg zeige Wirkung, sagt der OB nach der Sitzung des stadtweiten Corona-Stabs am Donnerstag (7. Januar).

„Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken steigt nicht weiter an, sondern beginnt ganz leicht zu fallen. Das hätten wir ohne die einschneidenden Maßnahmen sicher nicht erreicht. Dennoch ist die Belastung des Gesundheitssystems weiter enorm. Wir müssen deshalb den Weg der Einschränkungen konsequent fortsetzen. Es zeichnet sich ab: Wir sind auf dem richtigen Weg. , so das Stadtoberhaupt.

Corona in Heidelberg: Inzidenz fällt unter 100 – Neuinfektionen gehen zurück

In Heidelberg stieg die Zahl der Corona-Fälle am Donnerstag um 39 auf insgesamt 3.163 seit Beginn der Pandemie. Im Stadtgebiet gibt es nach Angaben des Gesundheitsamts im Rhein-Neckar-Kreis aktuell 226 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Heidelberg bei 92,9 – der Höchstwert zum Jahresende 2020 war 175.

Corona in Heidelberg: Warum die aktuellen Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind

Trotz der aktuellen Corona-Zahlen ist die Lage in Heidelberg noch mit Vorsicht zu genießen. Durch die Feiertage seien laut Stadt weniger Tests vorgenommen worden. Die ersten belastbaren Zahlen würden Anfang kommender Woche erwartet. „Da sich die Situation in den Kliniken aber nicht noch weiter zugespitzt hat, spricht aber alles dafür, dass das Infektionsgeschehen tatsächlich wieder abnimmt“, erklärt Prof. Würzner.

Hoffnung macht auch der Blick auf die verfügbare Corona-Impfung: Über das Zentrale Impfzentrum in Heidelberg werden laut Mitteilung der Stadt vom Donnerstag (7. Januar) durchschnittlich 650 Menschen aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis pro Tag geimpft. Versorgt werden konnten bisher insgesamt 6.500 Menschen. Das Kreismpfzentrum im Pfaffengrund ( KIZ) ist aktuell im Aufbau. Der landesweite Start der KIZ soll jedoch frühestens ab dem 22. Januar erfolgen.

Corona in Heidelberg: Keine Lockerungen – Regierung verschärft Regeln ab 11. Januar

Während sich die Corona-Lage in Heidelberg weiter entspannt, bleibt Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) angesichts der Corona-Zahlen in Baden-Württemberg noch vorsichtig. „Wir alle sind mit sehr viel Hoffnung ins neue Jahr gestartet völlig zurecht“, sagte Kretschmann bei einer Pressekonferenz nach dem Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Dienstag (5. Januar).

Allerdings sorgt die Realität nicht für Lockerungen, sondern für eine Verlängerung des Lockdowns. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg warnte vor einer schwierigen Phase der Pandemie, die erst noch bevorstehe – auch wegen der Corona-Mutation aus Großbritannien. Ab dem 11. Januar sollen die Maßnahmen im Bundesland noch einmal verschärft werden.

Corona in Heidelberg: Verschärfung der Maßnahmen ab Montag – diese Regeln gelten

Folgende neue Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie gelten ab dem 11. Januar in Baden-Württemberg und damit auch in Heidelberg:

Die nächste Corona-Konferenz mit der Kanzlerin und den Länderchefs soll am 25. Januar stattfinden. Dann wird entschieden, ob Lockerungen der Corona-Regeln möglich sind. (kab)

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