Lockerung der Maßnahmen

Coronavirus in Heidelberg: Über 1.000 Läden, Ämter und Grünflächen öffnen ab Montag wieder

Coronavirus in Heidelberg – Bund und Länder entscheiden am Mittwoch, wie es mit der Corona-Pandemie weitergeht. Was das für Heidelberg bedeuten wird, erfährst Du hier:

  • Aktuell gibt es 281 Coronavirus-Infizierte im Stadtgebiet von Heidelberg.
  • Die Zahl der Covid-19-Toten in Heidelberg liegt bei sechs.
  • Oberbürgermeister Würzner informiert am Donnerstag (16. April) in einer Pressekonferenz über die konkreten Lockerungen in Heidelberg.
  • Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Heidelberg in unserem News-Ticker: 

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Update vom 19. April: Gute Nachrichten aus Heidelberg in Zeiten der Corona-Krise. Wie das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mitteilt, hat es in Heidelberg in den letzten 24 Stunden keine Neuansteckungen mit Covid-19 gegeben. Zudem sind bereits 198 Personen schon wieder gesund. Damit gibt es mehr genesene als erkrankte Menschen. 146 Personen befinden sich derzeit noch in Quarantäne. Bleibt abzuwarten wie diese Werte sich entwickeln, wenn ab Montag (20. April) die Geschäfte wieder öffnen. Das betrifft in Heidelberg zwischen 1.000 und 1.100 Läden. 

Coronavirus in Heidelberg: Ämter und Grünflächen wieder geöffnet

Auch die städtischen Ämter der Heidelberger Stadtverwaltung nehmen ihre Arbeit wieder auf und können besucht werden. Es sollte trotzdem eine telefonische Terminvereinbarung geschehen, um Wartezeiten zu vermeiden. In den städtischen Gebäuden besteht eine Maskenpflicht!

  • Bürgeramt Altstadt: 06221 58-13810 
  • Bürgeramt Boxberg/Emmertsgrund: 06221 58-13850 
  • Bürgeramt Handschuhsheim: 06221 58-13820 
  • Bürgeramt Kirchheim: 06221 58-13860 
  • Bürgeramt Neuenheim: 06221 58-13830 
  • Bürgeramt Pfaffengrund: 06221 58-13870 
  • Bürgeramt Rohrbach: 06221 58-13880 
  • Bürgeramt Wieblingen: 06221 58-13890 
  • Bürgeramt Ziegelhausen/Schlierbach: 06221 58-13840
  • Kfz-Zulassungsstelle: 06221 58-43700 
  • Führerscheinstelle: 06221 58-13444

Ebenso dürfen die Grünanlagen in Heidelberg wieder genutzt werden. Die Neuenheimer Neckarwiese , Spielplätze, Freizeitflächen und die „alla hopp!“-Anlage bleiben ebenfalls gesperrt. Die aktuelle Corona-Verordnung in Baden-Württemberg kannst Du hier nachlesen.

Coronavirus in Heidelberg: Kurve flacht langsam ab

Update vom 18. April: Seit gestern haben sich drei neue Personen mit dem Coronavirus infiziert. Damit steigt die Gesamtzahl auf 280 Infizierte. Von diesen sind aber 192 schon wieder genesen. Wie das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises zudem mitteilt, befinden sich noch 151 Menschen in Quarantäne. 

Update vom 17. April, 22 Uhr: Die Kurve in Heidelberg flacht immer weiter ab: Mittlerweile haben sich 277 Menschen in Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert. Das ist nur zwei mehr, als noch am Vortag. 150 Personen befinden sich in Quarantäne, 186 sind bereits genesen. 

Coronavirus in Heidelberg: Ab Montag öffnen die Läden wieder

Update vom 16. April, 20 Uhr: Die Stadt Heidelberg hat am Donnerstag, 16. April 2020, über die nächsten Schritte in der Corona-Pandemie informiert. Ab Montag, 20. April, dürfen nach Vereinbarung von Bund und Land bundesweit Geschäfte bis 800 Quadratmeter wieder öffnen. In Heidelberg sind das rund 1.000 von 1.100 Geschäften. 

Coronavirus in Heidelberg: Altstadt gleicht einer Geisterstadt!

Die Stadtverwaltung fährt gleichzeitig den Betrieb ihrer Ämter wieder hoch. Alle Ämter sind wieder für persönliche Besuche erreichbar und bieten ihr gesamtes Leistungsspektrum an. Die Stadt bittet um die Vereinbarung von Terminen, um Wartezeiten zu vermeiden. Auch städtische Einrichtungen wie der Zoo, Stadtbücherei und Kurpfälzisches Museum werden öffnen, sobald das Land dies mit seiner Verordnung zulässt.

Coronavirus in Heidelberg: Grünflächen werden wieder geöffnet

Die Stadt Heidelberg hat sich in den vergangenen Wochen auf diese Situation vorbereitet. Sie hat mehrere hunderttausend Masken beschafft, die sie sowohl Geschäften wie auch ihren Ämtern und Einrichtungen für den Besucherverkehr zur Verfügung stellen kann. Fest steht auch: Ab kommendem Montag werden – bis auf die Neuenheimer Neckarwiese – alle Grünflächen wieder geöffnet. 

Heidelberg: Großveranstaltungen bleiben verboten 

Großveranstaltungen bleiben bis Ende August verboten: Abgesagt werden daher auch die ersten beiden Schlossbeleuchtungen des Jahres im Juni und Juli, der Lebendige Neckar in Heidelberg am 21. Juni, die Heidelberger Schlossfestspiele und die Kerweveranstaltungen in diesem Zeitraum.

Die wichtigsten Neuerungen: 

  • Einzelhandel und Dienstleistungen: Ab Montag, 20. April 2020, ist nach Vereinbarung von Bund und Land geplant, dass bundesweit und damit auch in Heidelberg kleinere und mittlere Geschäfte bis zu einer Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern, sowie Autohäuser, Fahrradhändler und Buchhandlungen wieder öffnen dürfen – unter Einhaltung strenger Hygiene- und Abstandregelungen. Die Stadt Heidelberg unterstützt die lokalen Geschäfte vor Ort: Die Einzelhändler können von der Stadt Masken, Desinfektionsmittel und Informationsmaterial wie Plakate erhalten. Friseure dürfen ihren Betrieb ab 4. Mai unter strikten Hygienevorgaben wiederaufnehmen.
    • Stadtverwaltung: Alle städtischen Ämter bieten ab Montag, 20. April, wieder ihr gesamtes Spektrum an Dienstleistungen an. Alle Ämter inklusive der Bürgerämter in den Stadtteilen sind wieder für persönliche Besuche erreichbar. Die Stadt bittet dabei um eine vorherige Terminvereinbarung, um Wartezeiten zu vermeiden. Publikumsverkehr ohne Anmeldung ist ausschließlich im Bürgeramt Mitte möglich. Für die Besuche hat die Stadt die erforderlichen Maßnahmen zum Infektionsschutz getroffen. So ist unter anderem das Betreten der städtischen Gebäude nur mit einem Mund-Nasen-Schutz gestattet. Wer selbst keinen hat, erhält von der Stadt am Eingang einen überreicht.
      • Recyclinghöfe: Der Recyclinghof Kirchheim wird ab Dienstag, 21. April, für die Anlieferung von Grünschnitt aus Heidelberger Haushalten geöffnet (montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr, samstags von 8 bis 15 Uhr). Die Anlieferung ist nur über die Speyerer Straße in den Oftersheimer Weg möglich. Sperrmüll wird ab Montag, 4. Mai, wieder abgeholt. Die Bürgerinnen und Bürger können sich ab 17. April unter www.heidelberg.de/abfall für einen Sperrmülltermin anmelden. 
      • Städtische Einrichtungen: Die Musik- und Singschule startet ab dem 4. Mai wieder schrittweise mit Einzelunterricht. Die Stadt will die Stadtbücherei, das Kurpfälzische Museum und den Zoo wieder öffnen, sobald das Land dies ermöglicht. Der Zugang soll kontrolliert und nur mit Masken möglich sein. Grün- und Sportflächen: Die Grünflächen im Stadtgebiet stehen ab Montag, 20. April, wieder regulär zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet die Neuenheimer Neckarwiese: Hier gilt weiter ein unbeschränktes Aufenthaltsverbot, das insbesondere das Betreten, Verweilen und Lagern umfasst. Die Neckarwiese ist ein Ausflugsziel mit regionaler Bedeutung und deshalb besonders schwer zu kontrollieren. Daher hat sich die Stadt dafür entschieden, diese in der ersten Stufe nicht zu öffnen. Spielplätze, Freizeitflächen und die „alla hopp!“-Anlage bleiben geschlossen. Die Stadt hat das Ziel, im nächsten Schritt Sportanlagen im Freien für den Individualsport unter strikten Vorgaben wieder zur Verfügung zu stellen. 
      • Schulen: Die Stadt hat die vergangenen Wochen intensiv für eine gründliche Reinigung der Gebäude genutzt. Ab dem 4. Mai nehmen Heidelberger Schulen wieder ihren Betrieb auf – beginnend mit den Abschlussklassen. Die Kultusministerkonferenz soll ein Konzept erarbeiten, wie der Unterricht mit reduzierten Klassen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen wiederaufgenommen werden kann. 
      • Öffentlicher Nahverkehr: Die Stadt strebt an, dass schnellstmöglich wieder ein Regelbetrieb und der verpflichtende Einsatz von Masken aufgenommen wird. Sie steht hierzu in Gesprächen mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv).
    • Noch gibt es keinen Impfstoff gegen das Coronavirus. Doch was passiert, wenn es mal so weit ist? Wird es in Deutschland eine Impfpflicht geben? Das sagen Politiker.

Coronavirus Heidelberg: Parks, Schulen, Geschäfte – diese Lockerungen kommen

Update, 16. April, 14:15 Uhr: Oberbürgermeister Dr. Eckard Würzner teilt am Donnerstagmittag auf einer Pressekonferenz mit, dass Parks und öffentliche Grünanlagen in Heidelberg ab Montag, 20. April, wieder öffnen dürfen. Ausgenommen von dieser Lockerung sei die Neckarwiese. Eine Öffnung der Neckarwiese würde einen zu große „Sogeffekt“ erzeugen und somit könnten die Abstandsregeln nicht eingehalten werden. 

Coronavirus in Heidelberg: Spielplätze bleiben geschlossen 

Kinderspielplätze, die Alla-Hopp-Anlage und die Carl-Benz-Anlage in der Bahnstadt müssten weiterhin geschlossen bleiben. Auch Sportanlagen blieben gesperrt. Den Zoo Heidelberg würde man gerne wieder öffnen, warte aber noch auf die Zustimmung des Landes.

Heidelberg: Diese Geschäfte dürfen öffnen

Ab Montag, 20. April, dürften zudem kleinere Geschäfte unter 800 Quadratmetern unter Einhaltung von Hygienevorschriften und Zugangskontrollen wieder öffnen. Dies treffe auf etwa 1.000 Läden in Heidelberg zu. 

Friseure dürften erst ab dem 4. Mai unter Einhaltung von Hygieneregeln wieder öffnen! 

Heidelberg: Abschlussklassen dürfen als erstes wieder in die Schule 

Schulen in Heidelberg würden stufenweise ab dem 4. Mai zuerst für Abschlussklassen geöffnet. Kitas bleiben zwar geschlossen, jedoch werde die Notfallbetreuung für Kinder von Eltern in systemrelevanten Berufen weiter bestehen bleiben. 

Heidelberg: Alle größeren Veranstaltungen bis 31. August abgesagt 

Alle größeren Veranstaltungen, wie die Schlossfestspiele und die erste und zweite Heidelberger Schlossbeleuchtung, müssten leider ausfallen, da sie auch viele Touristen nach Heidelberg locken würden. 

Die rnv will ab nächster Woche den Regelbetrieb wieder hochfahren. Es werde jedoch empfohlen eine Alltagsmaske in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu tragen.

Coronavirus in Heidelberg: Wie geht es weiter? Heute fällt Entscheidung für die Stadt!

Update vom 16. April, 7:20 Uhr: Bund und Länder haben sich am Mittwoch per Videoschalte beraten und neue Maßnahmen für Deutschland getroffen. Unter anderem dürfen Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter wieder öffnen, Veranstaltungen sind bis August abgesagt, Schulen machen schrittweise wieder auf und das Kontaktverbot wird verlängert. Es gilt nun, dass jeder Kommune darauf schnell reagiert. Denn es bleiben noch viele Fragen ungeklärt, beispielsweise: Ab wann dürfen die Geschäfte wieder aufmachen? 

Oberbürgermeister Eckart Würzner wird am Donnerstag ab 15 Uhr konkrete Schritte für Heidelberg bekannt geben. Wir werden für Dich aus dem Großen Rathaussaal berichten.

Coronavirus in Heidelberg: Endlich Hoffnung? Gesundheitsamt meldet keine Neuinfizierten 

Update vom 15. April, 21:30 Uhr: Nach der Gipfel-Konferenz zwischen Bund und Ländern zum weiteren Umgang mit der Coronavirus-Pandemie, will Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner am Donnerstag (16. April) die konkreten Schritte für Heidelberg bekannt geben. HEIDELBERG24 wird ab 15 Uhr aus dem Großen Rathaussaal berichten.  

Update vom 15. April, 14:10 Uhr: In Heidelberg gibt es erstmals keine Neuinfektionen zu vermelden! 273 Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert, 173 sind wieder genesen. 

Update vom 15. April, 11:24 Uhr: Laut der Süddeutschen Zeitung will der Bund den Ländern vorschlagen, das Kontaktverbot bis um 3. Mai zu verlängern. Dann erst dürfen Geschäfte bis zu 2.500 Quadratmeter und Friseure eröffnen. Eine Lockerung für die Gastronomie sei nicht vorgesehen.

Update vom 15. April, 7:25 Uhr:  Am Mittwochnachmittag setzen sich Bund und Länder in einer Videokonferenz zusammen, um über die aktuelle Corona-Lage in Deutschland zu sprechen. Dabei wird der Fokus voraussichtlich auf die Themen Schul- und Kita-Eröffnung sowie Lockerung der Maßnahmen liegen. Markus Söder könne sich beispielsweise vorstellen, dass es in den kommenden Wochen eine Erleichterung, etwa im Handel, geben wird. Allerdings nur, wenn klare Vorschriften getroffen werden. Dazu zählt er eine Personen-Obergrenze, strenge Hygienevorschriften oder eine Mundschutz-Pflicht in Lebensmittelmärkten. 

Wann und wie Kitas und Schulen wieder eröffnen dürfen, muss ebenfalls besprochen werden. Vor allem ist es wichtig, dass eine gemeinsame Lösung für alle 16 Bundesländer getroffen werden. Baden-Württemberg will frühstens am 27. April den Schulbetrieb wieder aufnehmen.

Coronavirus in Heidelberg: Zahl der Neu-Infektionen steigt kaum noch an 

Update vom 14. April, 14:20 Uhr: Wie auch schon in den vergangenen Tagen steigt die Zahl der Neuinfizierten in Heidelberg kaum an. So wurden in Heidelberg 273 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind nur zwei mehr als am Vortag. Auch im Rhein-Neckar-Kreis haben sich nur 8 weitere Menschen mit den Coronavirus infiziert. Somit beläuft sich die Zahl im Rhein-Neckar-Kreis aktuell auf 811. 

Unterdessen verteilt die Stadt Heidelberg Gratis-Schutzmasken an niedergelassene Ärzte im Stadtgebiet und die Forderung nach „Pop-Up-Bikelines“ wird laut. 

Coronavirus in Heidelberg: Die aktuellen Zahlen von Ostern

Update vom 13. April, 15:10 Uhr: Die Zahl der Neu-Infizierten mit Coronavirus steigt in Heidelberg weiter nur langsam an. Seit Samstag gibt es nur vier neue Corona-Fälle in der Stadt, die Zahl der Infizierten liegt nun bei insgesamt 271. 232 Personen befinden sich nach Angaben des Landratsamt im Rhein-Neckar-Kreis in Quarantäne, 159 Menschen sind bereits wieder genesen. Im Rhein-Neckar-Kreis ist die Zahl der Infizierten in den letzten zwei Tagen um 25 neue Fälle auf insgesamt 803 gestiegen. 

Coronavirus in Heidelberg: Polizei kontrolliert hunderte Menschen

Update vom 13. April, 12:30 Uhr: Zu Beginn der Oster-Feiertage am Donnerstag hat das Polizeipräsidium Mannheim dieKontrollen im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung noch einmal verstärkt. In Mannheim, Heidelberg und im gesamten Rhein-Neckar-Kreis waren nicht nur 90 zusätzliche Streifen der Polizei im Einsatz, sondern auch ein Hubschrauber, Polizeipferde und Boote der Wasserschutzpolizei. Die Bilanz der Corona-Streife an Ostern liest Du hier!

Coronavirus in Heidelberg: Die neue Statistik macht Hoffnung!

Update vom 11. April, 13:50 Uhr: Diese Zahlen machen Hoffnung! Das Landratsamt im Rhein-Neckar-Kreis hat am Samstag nur 3 neue Corona-Infizierte in Heidelberg gemeldet. Die Zahl der Covid-19-Fälle steigt somit auf insgesamt 267 an. Ebenso viele Menschen befinden sich aktuell auch in Quarantäne. 146 Personen haben das Coronavirus bereits hinter sich gebracht und sind genesen. Neue Todesopfer gibt es keine zu vermelden. 

Coronavirus in Heidelberg: Video-Botschaft von OB Würzner: „Bitte halten Sie sich an die Regeln!“

Update vom 10. April, 16:45 Uhr: Auf Facebook wendet sich Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner am Freitag mit einer Oster-Botschaft an die Heidelberger. Heidelberg stehe wegen der Corona-Krise ein Osterfest bevor, dass völlig anders sei, als man es normalerweise kenne, erklärt Würzner im Video. Der OB bittet die Bevölkerung angesichts der Krise dringend, Familienbesuche zu unterlassen. 

Coronavirus und Ostern: OB Würzner mit Appell an die Heidelberger

Die Zahlen seien in Deutschland und Heidelberg zwar „tendenziell positiv“, jedoch noch nicht lange genug. „Wir hoffen, dass wir nach Ostern vielleicht auch schon die ersten Schritte unternehmen können, um das ein oder andere aufzuheben. Aber jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt gekommen“, so Würzner. Sein Appell an die Heidelberger zu Ostern: „Bitte halten Sie sich an die Regeln. Bitte besuchen Sie sich nicht gegenseitig – vor allem die älteren Personen sollten sich im Umgang extrem zurückhalten und an Ostern zu Hause bleiben.“ 

Coronavirus in Heidelberg: Schon über 140 Menschen geheilt – die aktuellen Zahlen

Update vom 10. April, 13 Uhr: Das Landratsamt im Rhein-Neckar-Kreis hat die neuen Corona-Zahlen für Heidelberg bekannt gegeben. Demnach gab es erneut wenige Neu-Infektionen im Stadtgebiet: Nur 7 Infizierte wurden seit Donnerstag bestätigt. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle in Heidelberg auf insgesamt 264 an. 308 Personen befinden sich aktuell noch in Quarantäne. Die gute Nachricht: Schon 141 Menschen haben Covid-19 überstanden und sind geheilt! Neue Todesopfer gibt es am Karfreitag glücklicherweise nicht zu vermelden. 

Coronavirus in Heidelberg: Stadt verteilt Masken – die aktuellen Zahlen im Überblick

Update vom 9. April: Innerhalb der vergangenen 24 Stunden wurden dem Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreis lediglich 3 neue Coronavirus-Fälle in Heidelberg gemeldet. Die Maßnahmen zur Bekämpfung der raschen Ausbreitung des Coronavirus scheinen zu wirken, die Kurve der Neuinfektionen flacht weiter ab. Insgesamt haben sich in Heidelberg 257 Personen mit dem Coronavirus infiziert – über 50 Prozent (136 Personen) sind inzwischen wieder geheilt. Aktuell befinden sich 322 Menschen in Quarantäne, sechs Personen in Heidelberg sind infolge ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben. 

Coronavirus in Heidelberg: Stadt verteilt Schutzmasken an Pflegeheime und Ärzte 

In den vergangenen Wochen hat sich die Stadt Heidelberg darum bemüht, um über verschiedene Kanäle an Schutzmaterialen wie Gesichtmasken zu gelangen – jetzt sind die ersten Lieferungen eingetroffen, die in einem provisorischen Verteilzentrum auf dem Gelände der Heidelberger Berufsfeuerwehr in der Bahnstadt auf den Weg gebracht und verteilt werden. Die Schutzmasken werden dorthin geliefert, wie sie am dringendsten benötigt werden– nämlich an Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte und weitere Dienstleister im Gesundheitssektor.

Oberbürgermeister Eckart Würzner (links) bei der Berufsfeuerwehr Heidelberg, wo 9. April Pakete mit Schutzmaterialien für niedergelassene Ärzte, Alten- und Pflegeheime und ambulante Pflegedienste gepackt wurden.

Dabei hat die Stadt vor allen Dingen ihre Kontakte nach China spielen lassen. So sind beispielsweise 300.000 Mund-Nasen-Schutzmasken am 8. April über einen chinesischen Lieferanten in Heidelberg angekommen – der Kontakt wurde über die Sino German Hi-Tech Park Holding hergestellt, die ihren Sitz im TechTower auf dem emmertsgrund hat. Heidelbergs Partnerstadt Hangzhou hat 10.000 FFP2-Masken in die Universitätsstadt verschickt. Dazu kommen 3.000 Mund-Nasen-Schutzmasken aus dem Pekinger Stadtbezirk Haidian.

Es ist enorm wichtig, dass der ganze Gesundheitssektor gut mit diesen Materialien ausgestattet wird. Corona-Infektionen können bei kranken, alten und pflegebedürftigen Menschen sehr schwer und teilweise tödlich verlaufen. Daher ist es wichtig, dass diese Risikogruppe und alle Beschäftigten, die mit ihr arbeiten, bestens ausgestattet sind“, so Oberbürgermeister Eckart Würzner am Donnerstag im Verteilzentrum.

Coronavirus in Heidelberg: 2 Tote an einem Tag – Polizei kündigt drastische Maßnahme an

Update vom 9. April, 9 Uhr: In Zeiten der Krise ist Zusammenarbeit wichtiger denn je. Jetzt sagen Wissenschaftler aus Mannheim und Heidelberg dem Coronavirus gemeinsam den Kampf an – und gründen eine Taskforce zur Forschung und Entwicklung. Die Forscher konzentrieren sich dabei unter anderem auf Antikörper-Test, Impfstoff und Symptome des Coronavirus

Coronavirus in Heidelberg: 2 Tote an einem Tag

Update vom 8. April: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat zwei weitere Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Heidelberg bestätigt. Die Zahl der an Covid-19 Verstorbenen ist damit auf 6 gestiegen. Bei den Corona-Toten aus Heidelberg handelt es sich um zwei männliche Personen – einer der beiden Männer war über 70 Jahre alt, das zweite Todesopfer war über 80 Jahre alt. 

Außerdem wurden in den vergangenen 24 Stunden 8 neue Coronavirus-Fälle in Heidelberg bestätigt. Damit haben sich zwischenzeitlich 254 Personen in der Universitätsstadt mit dem Virus infiziert – 125 davon sind mittlerweile wieder genesen. 340 Heidelberger befinden sich nach wie vor in Quarantäne. 

Coronavirus in Heidelberg: Polizei verschärft Kontrollen an Ostern

Als ob die Herausforderung, an Ostern Zuhause zu bleiben oder sich lediglich im Rahmen der gegebenen Vorschriften der Corona-Verordnung zu bewegen, nicht schon schwierig genug wäre, warten am langen Osterwochenende auch noch sommerliche Temperaturen auf die Metropolregion! Grund genug für das Polizeipräsidium Mannheim, die Präsenz ab Karfreitag bis Ostermontag in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis deutlich zu erhöhen und die Einhaltung der Allgemeinverfügungen der Städte und Kommunen zu überwachen – schließlich gibt es klare Vorgaben, was man an Ostern machen darf und was nicht. Dazu wird auch zu außergewöhnlichen Maßnahmen gegriffen.

An den vier Tagen vom 10. bis zum 13. April sind über 80 zusätzliche Streifen im Einsatz – außerdem wird das Polizeipräsidium durch Einsatzkräfte aus Göppingen unterstützt. Auch ein Hubschrauber der Polizeihubschrauberstaffel Stuttgart, Pferde der Reiterstaffel und Boote der Wasserschutzpolizei Mannheim sind an allen vier Tagen eingebunden.

Berittene Polizisten reiten auf Streife über die Neckarwiese in Heidelberg.

Ich weiß, dass wir den Menschen gerade über die Feiertage mit der Notwendigkeit zur sozialen Distanz viel abverlangen. Eine Lockerung der Maßnahmen und Kontrollen wären jetzt kontraproduktiv und ein falsches Signal. Wir brauchen Ausdauer und müssen die Regeln einhalten, auch wenn es über Ostern besonders schwerfällt“, so Polizeipräsident Andreas Stenger. Die Einsatzkräfte würden mit Augenmaß bei Verstößen vorgehen, doch „wo es allerdings notwendig ist, werden wir auch wieder sanktionieren“, so Stenger weiter.

Wer gegen die Corona-Anordnungen verstößt, muss mit saftigen Strafen und Bußgeldern rechnen.

Coronavirus in Heidelberg: Studenten packen in der Corona-Krise mit an

Update von 16:30 Uhr: Gemeinsam durch die Corona-Krise – so lautet das Motto zahlreicher Studenten aus Baden-Württemberg, die dem Aufruf des Wissenschaftsministerium gefolgt sind und in Krankenhäusern, Gesundheitsämtern oder Laboren dort mitanpacken, wo Hilfe dringend benötigt wird. Mehr als 5.000 Studierende haben sich bereits gemeldet – davon allein 1.140 in Heidelberg, rund 240 davon sind bereits im Einsatz! Rund 1.000 sind insgesamt im Einsatz. Viele der Helfer studieren Medizin, jedoch sind auch andere Studiengänge vertreten. Die Helfer arbeiten in der medizinischen Versorgung, helfen Pflegern in der Patientenaufnahme oder in der Notaufnahme oder kümmern sich um die Kinderbetreuung, arbeiten bei Telefon-Hotlines der Gesundheitsämter oder bei Boten- und Pfortendiensten in Laboren.

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer (Grüne) hatte Studenten am 18. März aufgerufen, sich bei den medizinischen Fakultäten in Ulm, Mannheim, Tübingen, Heidelberg oder Freiburg zu melden – und zeigt sich begeistert von der Resonanz: „Ich bin beeindruckt von diesem herausragenden Engagement“, so Bauer. „Wenn uns diese Krise eines zeigt, dann ist es, dass Zusammenhalt auch in schwierigen Zeiten unser Land auszeichnet und dass die jungen Menschen ihre Verantwortung wahrnehmen“, so Bauer weiter.

Coronavirus in Heidelberg: Offener Brief von OB Würzner: „Osterfest, wie wir es noch nie erlebt haben“

Update, 15:50 Uhr: Oberbürgermeister Eckart Würzner meldet sich wenige Tage vor Ostern mit einem offenen Brief an die Bürger aus Heidelberg. „Uns erwartet ein Osterfest, wie wir es noch nie erlebt haben“, beginnt der OB sein Schreiben. Man müsse in diesem Jahr wegen der Corona-Krise auf vieles verzichten. Aber Würzner versucht in all der schweren Zeit auch noch etwas Trost zu finden. „In Corona-Zeiten ist es ein gelebter Akt der Nächstenliebe, dass wir uns nicht sehen. Es ist das, was wir in Heidelberg gerade jeden Tag tun, zusammenhalten. Auch, wenn wir dabei räumlich getrennt sein müssen.“ 

Der 58-Jährige weist darauf hin, dass der Höhepunkt die Corona-Pandemie noch bevorstehe und dass eine Lockerung der Maßnahmen jetzt ein falsches Signal darstelle. Würzner erwähnt in diesem Zusammenhang die teilweise schweren Verläufe in Pflegeheimen. Diese würden zeigen, warum wir uns einschränken müssen. 

Der Oberbürgermeister lobt Heidelberg für den gesellschaftlichen Zusammenhalt: „Jeden Tag gibt es tolle Zeichen der Solidarität und der Kreativität. Es ist überwältigend, wie Menschen in Heidelberg dazu beitragen, die Krise zu bewältigen.“ So nennt er beispielsweise Online-Initativen des Heidelberger Frühlings oder des Interkulturellen Zentrums. Aber auch Kirche und Glaube seien in dieser schweren Zeit besonders wichtg, da sie vielen Menschen Halt und Orientierung geben. Würzer sei überzeugt davon, dass die Krise unsere Gesellschaft weiterbringe, wenn wir sie jetzt gemeinsam durchstünden. „Vielleicht ist das in diesem Jahr die zentrale Osterbotschaft. Nämlich, wie entscheidend Zusammenhalt und Solidarität für uns alle ist.“ Hier kannst Du den kompletten Brief von OB Würzner lesen!

Coronavirus in Heidelberg: „Karte der Hoffnung“ macht Mut – nur wenige Neuinfektionen

Update vom 7. April um 14:30 Uhr: In Heidelberg gibt es mittlerweile 246 bestätigte Coronavirus-Fälle in Heidelberg – das geht aus dem aktuellen Datenblatt des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis hervor, das am Dienstagnachmittag veröffentlicht wurde. Das entspricht gerade einmal einem Zuwachs von drei neugemeldeten Infektionen im Vergleich zum Vortag. 348 Personen befinden sich derzeit in Heidelberg in Quarantäne, 110 an Covid-19 Erkrankte sind mittlerweile wieder genesen.  

Übrigens: Ab sofort findest Du alle aktuellen Zahlen und News zum Coronavirus in Baden-Württemberg in unserem neuen News-Ticker!

Kampf gegen Coronavirus: Heidelberger Wissenschaftler erstellen „Karte der Hoffnung“

Update vom 7. April, 9:15 Uhr: Wissenschaftler vom Heidelberger Institut für Geoinformation und Technologie haben gemeinsam mit Medizinern der Uniklinik Heidelberg eine Online-Karte entwickelt, die einen geografischen Überblick über alle geplanten, laufenden und abgeschlossenen Studien im Zusammenhang mit dem Coronavirus gibt. 

Forscher auf der ganzen Welt können auf die sogenannte „Map of Hope“ (Karte der Hoffnung) und alle Informationen zu den Studien in Diagnostik, Behandlungsmethoden oder Impfstoff-Forschung für Covid-19 zugreifen. Die Karte, die auf dem Suchportal für klinische Studien der WHO basiert, könnte Forschern helfen, das Virus besser zu verstehen und gemeinsam neue Lösungen zur Bekämpfung und Erforschung von Covid-19 zu finden. 

Coronavirus in Heidelberg: Jetzt schon 4 Tote – ab sofort kostenloses Nachttaxi für Pflegekräfte

Update vom 6. April, 18 Uhr: Sie schufften rund um die Uhr und beweisen jeden Tag aufs Neue, dass ohne sie nichts geht – die Pflege- und Hilfskräfte in sämtlichen Kliniken und Krankenhäusern in Heidelberg! Und das weiß auch die Stadt zu schätzen – ab sofort wird das Pflegepersonal der öffentlichen Heidelberger Kliniken mit kostenlosen Nachttaxifahrten unterstützt, um ein zusätzliches Angebot zum öffentlichen Nahverkehr zu schaffen. Ende März wurde der Sonderfahrplan der rnv immer weiter eingeschränkt, derzeit gibt es bis rund 23 Uhr regelmäßige Fahrten, danach ist der Verkehr eingestellt. Die Nachttaxifahrten gehen darüber hinaus und bringen Pflege- und Hilfskräfte zwischen 22 Uhr und 6 Uhr kostenlos zur Arbeit und/oder nach Hause. In Ausnahmefällen sind Fahrten auch ab 20 Uhr und bis 6:30 Uhr möglich. 

Das kostenlose Angebot der Nachttaxifahrten ist zunächst für folgende Einrichtungen vorgesehen: 

  • Universitätsklinikum Heidelberg
  • Agaplesion-Bethanien-Krankenhaus
  • Krankenhaus Salem
  • Krankenhaus St. Vincentius
  • Nierenzentrum Heidelberg
  • SRH Kurpfalzkrankenhaus Heidelberg
  • Klinik Sankt Elisabeth und St. Josefskrankenhaus

Die Details: Die Leitungen der oben genannten Krankenhäuser bekommen von der Stadt Heidelberg Berechtigungsscheine für die kostenlosen Taxifahrten. Die können dann an Pflege- oder Hilfskräfte ausgeben werden, die nicht auf andere Verkehrsmittel ausweichen können. Die Berechtigung gilt für Taxis, die der Taxi-Zentrale angeschlossen sind, und für Fahrten innerhalb Heidelbergs sowie von und bis nach Eppelheim, Plankstadt, Neckargemünd, Neckarsteinach, Dossenheim, Schriesheim, Edingen-Neckarhausen, Ladenburg, Leimen, St. Ilgen und Sandhausen. Eine telefonische Bestellung des Taxis ist unter 06221 302030 möglich.

Coronavirus in Heidelberg: Wieder 2 Tote – Zahl der Infizierten auf über 240 gestiegen

Update vom 6, April, 15:25 Uhr: Im Stadtgebiet von Heidelberg gibt es seit Sonntag neun weitere Corona-Infizierte. Das teilt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Montagnachmittag mit. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 243. 107 Menschen haben die Krankheit bereits überstanden und sind genesen. Es befinden sich weiterhin 365 Personen in Quarantäne. Am Montagnachmittag bestätigt das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis dann allerdings auch zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Heidelberg – die Zahl der Patienten, die in Heidelberg in Folge einer Covid-19-Erkrankung gestorben sind, liegt damit mittlerweile bei 4

Am Sonntagabend (5. April) ist ein über 80-jähriger Mann aus Heidelberg in einer Klinik gestorben, am Montagmorgen (6. April) hat eine über 90-jährige Frau in einem Heidelberger Krankenhaus den Kampf ums Überleben verloren. 

Im gesamten Rhein-Neckar-Kreis kamen im Gegensatz zum Vortag nur 13 neue Fälle dazu (insgesamt nun 726 Infizierte) – und 331 Menschen sind bereits genesen. 

Coronavirus in Heidelberg: Stadt erklärt – darum wird Parken nicht kostenlos

Update vom 6. April, 8 Uhr: Wegen der Corona-Krise verzichten einige Städte in Baden-Württemberg auf die Parkgebühren. Das kostenlose Parken soll ein Anreiz für die Menschen sein, weniger mit Bus und Bahn zu fahren, um so das Ansteckungsrisiko zu verringern. So verzichtet zum Beispiel Waiblingen bereits seit dem 23. März auf Parkgebühren. Auch in Ulm, Friedrichshafen und Konstanz gibt es mittlerweile ermäßigtes oder kostenloses Parken. 

In Stuttgart hat die CDU-Fraktion eine Anfrage in den Gemeinderat eingebracht, in der ein zeitlicher Stopp der Parkgebühren thematisiert wird. Doch wie sieht es in Heidelberg aus? Laut Stadt ist kostenloses Parken bisher nicht vorgesehen. „So lange der öffentliche Personennahverkehr aufrecht erhalten wird, sehen wir dazu auch keinen Anlass. Auch die Alternative des Radfahrens besteht weiter“, sagt eine Sprecherin. Auch andere Städte verweisen auf Fahrräder, die bei der Einschränkung des öffentlichen Nahverkehrs hilfreich seien, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Coronavirus in Heidelberg: Die aktuellen Zahlen im Überblick

Update vom 5. April, 15 Uhr: Das Gesundheitsamt gibt die neue Zahl der Corona-Fälle in Heidelber bekannt: Nur zwei Fälle sind dazu gekommen. Damit sind insgesamt 234 Personen am Coronavirus erkrankt. Seit mindestens zwei Wochen hat es keinen so geringen Anstieg gegeben. Ob das nun positive Auswirkungen des Kontaktverbots sind, kann jedoch noch nicht gesagt werden. 362 Menschen stehen unter Quarantäne. 100 Personen sind außerdem wieder gesund, das entspricht 42 Prozent. An diejenigen, die sich bereits von Covid-19 erholt haben, richtet das Plasmazentrum Heidelberg jetzt einen dringenden Spendenaufruf

Allerdings gibt es auch traurige Nachrichten: Zwei Menschen sind am 3. April in einer Heidelberger Klinik gestorben. Sie waren mit dem Coronavirus infiziert. Die Verstorben stammen aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Dort beträgt die Zahl der Todesfälle 15.

Kampf gegen die Pandemie: Uniklinik Heidelberg setzt „Corona-Taxi“ ein 

Update vom 5. April, 10:12 Uhr: Warum gibt es in Deutschland weniger Todesfälle als in anderen Ländern? In einem Interview mit der FAZ gibt Hans-Georg Kräusslich, Leiter der Virologie an der Heidelberger Uniklinik, darauf einige Antworten. So habe Deutschland aus anderen Ländern gelernt und festgestellt, dass das Coronavirus in zwei Phasen verlaufe. In der ersten Phase gehe es den Erkrankten noch gut, aber nach rund einer Woche verschlechtere sich der gesundheitliche Zustand rasch. „Aber wir gehen davon aus, dass wir die Patienten möglichst zu Beginn oder bereits vor der Verschlechterung erkennen und stationär aufnehmen sollten“, so der Heidelberger Virologe. Um eine Verschlechterung rechtzeitig zu bemerken, werden neben der täglichen Meldung an das Gesundheitsamt auch zusätzliche Maßnahmen getroffen. Patienten werden jeden Tag angerufen oder das „Corona-Taxi“ kommt bei ihnen vorbei.

Heidelberg: „Corona-Taxi“ fährt zu infizierten Personen 

Vier Corona-Taxen fahren aktuell zu Covid-19-Patienten nach Hause. Durch diese besondere Maßnahme werden Erkrankte regelmäßig besucht, bekommen Blut abgenommen und das medizinische Personal oder Studierende können sehen, wie es dem Menschen wirklich geht. Denn laut Kräusslich trauen sich manche Patienten nicht, die Klinik anzurufen oder nehmen Anzeichen einer Verschlechterung nicht wahr. Durch das Corona-Taxi „haben unsere Kollegen schon einige Patienten erwischt, die so möglicherweise vor einer drastischen Verschlechterung bewahrt werden konnten“, so der Virologe gegenüber der FAZ. Mitarbeiter der Corona-Taxen hätten bereits Dankesschreiben von Patienten erhalten.

Coronavirus: Warum hat Deutschland weniger Todesfälle als andere Länder? Heidelberger Virologe gibt Antworten.

Hans-Georg Kräusslich erklärt, dass Deutschland noch früh in der Corona-Epidemie sei, die Zahl der Todesfälle werde also noch „deutlich ansteigen“. Außerdem komme es darauf an, wie häufig Tests durchgeführt werden. „Erst wenn später alle erfasst werden, die infiziert waren und Antikörper entwickelt haben, auch die asymptomatischen, werden wir die genaue Sterblichkeitsrate kennen“, so der Virologe. Einen Unterschied zwischen den Länder schließe Kräusslich aber nicht aus. 

Er weist außerdem darauf hin, dass in Deutschland nicht alle Toten auf das Covid-19 getestet würden. In Italien beispielsweise werde jeder, der an einer Atemwegserkrankung stirbt, als Covid-Toter gezählt. Zudem haben sich in Deutschland zu Beginn des Ausbruchs mehr jüngere Menschen angesteckt, „jetzt sehen wir deutlich mehr ältere Patienten und entsprechend mehr schwere Verläufe“, erklärt er weiter. Deutschland kann im Kampf gegen das Coronavirus außerdem auf sehr gute Intensivbetten-Kapazitäten und intensivmedizinische Kompetenzen zählen.

Am Ende des Interviews gibt der Virologe noch zu verstehen: „Wir haben es mit einem sich sehr rasch ausbreitenden neuen Erreger zu tun, der offenbar in nicht seltenen Fällen schwere und tödliche Verläufe verursacht. Wenn wir die ungehinderte Ausbreitung erlauben, werden sehr viel mehr Tote die Folge sein. Und zum anderen würde dann unser Gesundheitssystem in kurzer Zeit relativ schnell kollabieren.

Eine Heidelberger Fachanwältin für Medizinrecht sieht dies jedoch ganz anders. Sie hält die Corona-Verordnungen für „eklatant verfassungswidrig“ und will nun gegen diese klagen. Wenn es sein muss, gehe sie bis ans Bundesverfassungsgericht, wie Beate Bahner in einer Mitteilung berichtet.

Coronavirus in Heidelberg: OB Würzner findet selbstgemachte Masken gut – „Ich trage auch eine“

Update, 14:43 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Heidelberg steigt um 6 auf 232 an. 87 Personen sind bereits wieder genesen und 374 stehen weiterhin unter Quarantäne. 

Update vom 5. April: Bund und Länder haben sich im Laufe der Woche gegen eine Masken- Pflicht im Kampf gegen das Coronavirus ausgesprochen. Doch wie eine Forsa-Umfrage von RTL und ntv ergeben hat, ist die Mehrheit der Deutschen für eine Mundschutz-Pflicht. Auch das Robert-Koch-Institut hat das Tragen einer Maske neu bewertet. Demnach ist das Tragen einer Atemschutzmaske vor allem beim Einkaufen, im ÖPNV oder an öffentlichen Plätzen, an denen der ausreichende Sicherheitsabstand nicht immer gewährleistet ist, sinnvoll. Denn viele Covid-19-Erkrankten haben milde oder gar keine Symptome und erkennen deshalb nicht, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Das Tragen eines Mundschutzes könne andere Mitmenschen schützen.

Auch Oberbürgermeister Eckart Würzner ist vom Tagen eines selbstgemachte Mundschutzes nicht abgeneigt. Wie er gegenüber der RNZ sagt, sei eine Masken-Pflicht zwar aktuell nicht für Heidelberg denkbar, jedoch finde er das Tragen von selbst genähten Masken als freiwilliger Beitrag der Bürger gut. „Wer eine Maske trägt, schützt andere. Ich trage auch eine, wenn ich unterwegs bin“, so Würzner im RNZ-Interview. Die Klinken, Krankenhäuser und Pflegeheime in Heidelberg seien gut mit Schutzmasken ausgestattet. Nächse Woche sollen weitere Masken-Lieferungen die Stadt erreichen. 

Die Stadt Heidelberg erweitert am Samstag das Aufenthaltsverbot. Viele Plätze – darunter die Neckarwiese – sind gesperrt. Wer sich nicht an die Verbote hält, macht sich strafbar. Die Polizei will verstärkt kontrollieren.

Coronavirus in Heidelberg: Über 220 Fälle – Covid-19-Koordinierungsstelle eingerichtet

Update vom 4. April: In Heidelberg gibt es 13 Neu-Infizierte. Damit steigt die Zahl der Corona-Fälle auf insgesamt 226. 386 Personen stehen unter Quarantäne und 79 Menschen sind bereits wieder gesund. Zwei Heidelberger sind am Coronavirus gestorben.

Gemeinsam mit den Krankenhäusern in Heidelberg sowie den GRN-Kliniken hat das Gesundheitsamt eine Covid-19-Koordinierungsstelle eingerichtet. Diese dient alszentrale Anlaufstelle für einen bedarfsentsprechenden Umgang mit stationär aufgenommenen Coronavirus-Patienten. Die Koordinierungsstelle kann so mittels einer SAP-entwickelten Datenplattform die Kapazitäten der einzlenen Krankenhäuser aufrufen und dementsprechend die Patienten bestmöglich verteilen. Derzeit stehen 370 Betten zur Verfügung, von denen 140 mit Coronavirus-Patienten belegt sind. Diese könne sogar erweitert werdenn, falls dies notwendig sei. Ein interklinischer Stab ist dafür extra eingerichtet worden. Allerdings ist grundsätzlich für kurzfristige Erweiterungen der Bettenkapazitäten neben dem Faktor persönliche Schutzausrüstung insbesondere das verfügbare Personal entscheidend. Dies trifft insbesondere auch auf die rund 80 Alten- und Pflegheime im Rhein-Neckar-Kreis sowie die 14 in Heidelberg zu. Auch dort beschäftigt sich die Stadt mit möglichen Ausweichimmobilien. Es soll aber zunächst versucht werden, die Betreuung der Bewohner so lange es geht im bestehenden Heim aufrechtzuerhalten und vorhandene sächliche und personelle Ressourcen dort zu investieren.

Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Rainer Schwertz lobt die neue Covid-19-Koordinierungsstelle: „Durch diese Instanz können frühzeitig Maßnahmen wie etwa notwendige Verlegungen für die bestmögliche Therapie zwischen den Kliniken, aber auch andere Dinge wie Behandlungsmethoden besprochen werden.“ Und auch Oberbürgermeister Eckart Würzner sagt: „Zusammenarbeit und Solidarität sind in der aktuellen Situation enorm wichtig. Wir haben in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis eine sehr gute Gesundheitsversorgung. Es freut mich, dass bei der Bewältigung der Corona-Pandemie alle Kliniken und Krankenhäuser gemeinsam agieren. So können Kapazitäten für Intensivpatienten bestmöglich ausgenutzt und bei Bedarf auch schneller ausgebaut werden.

Coronavirus in Heidelberg: Zweiter Todesfall – Mann an Folgen von Covid-19 gestorben

Update vom 3. April: Am 1. April bestätigt das Gesundheitsamt den ersten Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus in Heidelberg – eine über 80-jährige Frau war an den Folgen der Covid-19-Erkrankung gestorben. Nur 24 Stunden später meldet das Landratsamt nun den zweiten Corona-Todesfall in Heidelberg. Wie es in einer Meldung am Freitagmorgen heißt, handelt es sich dabei um einen über 60-jährigen Mann. Der Patient hatte am 2. April in einer Heidelberger Klinik den Kampf ums Überleben verloren. Derzeit sind 213 Personen in Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert. 

Coronavirus in Heidelberg: Erster Todesfall – Seniorin in Klinik gestorben

Update 2. April, 14:38 Uhr: Neben der Bestätigung des ersten Todesfalls in Heidelberg, meldet das Gesundheitsamt weitere Infizierte in Heidelberg. 18 Neu-Erkrankte kommen dazu, damit haben sich insgesamt 213 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 393 Personen stehen unter Quarantäne und 63 sind bereits wieder gesund.

Update vom 2. April, 13:26 Uhr: Es gibt den ersten Todesfall in Heidelberg. Wie das Gesundheitsamt bestätigt, ist am 1. April eine über 80 Jahre alte Frau in einer Heidelberger Klinik gestorben. Damit steigt die Zahl der Todesfälle mit Coronavirus in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis auf 13.

Coronavirus in Heidelberg: Ausbruch in Seniorenheim – 12 Bewohner infiziert

Update, 19:50 Uhr: In dem Seniorenheim Agaplesion Bethanien Lindenhof im Stadtteil Rohrbach ist das Coronavirus ausgebrochen. Am Dienstag meldet das Altenheim, dass vier Bewohner infiziert sind. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, die Erkrankten werden isoliert von anderen Bewohnern untergebracht. Allerdings folgt am nächsten Tag der Schock: Insgesamt 12 Senioren haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie der "Mannheimer Morgen" berichtet, habe das Seniorenheim am Mittwoch positive Testergebnisse von sieben weiteren Bewohnern erhalten. Ein weiteres Ergebnis stehe noch aus. Eine Person aus dem Wohnbereich „Bergstraße“ befinde sich im Krankenhaus. Die restlichen Betroffenen würden nur leichte Krankheitsverläufe zeigen. Insgesamt 36 Senioren leben in der betroffenen Station im Agaplesion Bethanien Lindenhof

Coronavirus in Heidelberg: 12 Bewohner eines Seniorenheims sind infiziert. (Symbolbild) 

Geschäftsführer des Seniorenheims, Michael Thomas, zeigt sich sehr bestürzt: „Wir fühlen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ihren Angehörigen in dieser schwierigen Zeit.“ Man setze alles daran, die anderen Senioren zu schützen. 

Coronavirus in Heidelberg: Kontaktverbot verlängert – Neckarwiese gesperrt!

Update, 18:07 Uhr: Die Neckarwiese bleibt aufgrund des Kontaktverbots gesperrt. Das bestätigt die Stadt Heidelberg in einer Mitteilung. Zwar ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum trotz Kontaktverbots erlaubt, allerdings nur allein, zu zweit oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts. Da aber die Vergangenheit gezeigt hat, dass sich trotzdem sehr viele Menschen auf der Neckarwiese aufhalten, muss sie gesperrt werden. Nur für Pflege- und Reinigungsarbeiten darf das Neckarvorland betreten werden. „Die Stadt Heidelberg bittet die Bevölkerung, sich an den Aufruf der Bundesregierung zu halten und möglichst zu Hause zu bleiben und im öffentlichen Raum den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten“, heißt es in der Mitteilung. Weiterhin bleiben Spiel- und Bolzplätze ebenfalls gesperrt. Wann die Sperrung wieder aufgehoben werden, ist unklar.

Coronavirus in Heidelberg: Fast 200 Infizierte – Kontaktverbot bleibt über Ostern

Update, 16:48 Uhr: Bund und Länder haben am Mittwoch beschlossen, dass das Kontaktverbot auch bis über Ostern geltend bleibt. Am 19. April – also mit dem Ende der Schulferien – endet das Kontaktverbot. Zumindest in der Theorie. Denn am 14. April wollen sich alle Beteiligten noch einmal zusammenschließen und die aktuelle Lage bewerten. Ob dann eine Lockerung des Verbots erwägt ist, ist bislang noch völlig unklar. Die Dynamik des Coronavirus in Deutschland sei nach wie vor zu hoch, wie es in einer Beschlussvorlage heißt. An Ostern werden die Bürger aufgefordert „generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten.

Update vom 1. April, 14:40 Uhr: Am Nachmittag veröffentlichte das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die aktualisierten Zahlen der Coronavirus-Fälle für Heidelberg – demnach sind mittlerweile 195 Personen an Covid-19 erkrankt. Das entspricht einem Zuwachs von neun registrierten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. 392 Personen befinden sich derzeit in Heidelberg in Quarantäne, 60 Patienten sind mittlerweile wieder genesen. 

Im Rhein-Neckar-Kreis wurden mittlerweile 625 Coronavirus-Fälle bestätigt – 34 mehr als noch am Tag zuvor.

Coronavirus in Heidelberg: Jugendliche nachts mit Messer erwischt

Update vom 1. April, 14:15 Uhr: Zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren nutzen wohl die Zeit der Schulschließungen aufgrund des Coronavirus aus. In der Nacht zum Mittwoch erwischt sie eine Polizeikontrolle. Die Beamten stellen bei den Teenagern ein handelsübliches Küchenmesser fest. Einen Grund, warum die beiden das Messer bei sich haben, können sie nicht geben. Beide Minderjährigen werden ihren Eltern übergeben. „Es versteht sich von selbst, dass die Angelegenheit nicht ohne ein polizeiliches Elterngespräch ablief, auch in Bezug auf die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz“, so die Polizei. 

Update, 15:08 Uhr: 15 neue Fälle sind in Heidelberg dazugekommen. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 186 Infizierte. 398 Personen stehen unter Quarantäne und 50 sind bereits wieder gesund. 

Zusammen mit dem Rhein-Neckar-Kreis sind 777 Menschen am Coronavirus erkrankt. 

Coronavirus in Heidelberg: Wer sich jetzt testen lassen sollte 

Update vom 31. März, 11:27 Uhr: Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für Heidelberg zuständig ist, empfiehlt diesen Gruppen sich auf das Coronavirus testen zu lassen: Bei akuten Symptomen wie Husten, Halsweh und Fieber wenn man Kontakt zu Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet, „lebensälter“ ist oder wenn man entsprechende Vorerkrankungen hatte. Risikopatienten sollen unabhängig der Schwere ihrer Krankheitssymptome getestet werden, so Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes.

Im Rhein-Neckar-Kreis stehen hierfür aktuell drei Testmöglichkeiten zur Verfügung.

Coronavirus in Heidelberg: Weiterer Todesfall im Rhein-Neckar-Kreis 

Update vom 31. März: Wie das Gesundheitsamt am Dienstagmorgen mitteilt, gibt es einen weiteren Covid-19-Toten im Rhein-Neckar-Kreis zu beklagen. Ein über 80 Jahre alter Mann ist am Montag, 30. März in einer kreiseignen Klinik verstorben. Damit stiegt die Zahl der Toten im Rhein-Neckar-Kreis auf acht. 

Coronavirus in Heidelberg: Zahl der Infizierten steigt auf 171 

Update vom 30. März, 15:15 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt in Heidelberg auf 171 Fälle an. Das ist ein Zuwachs von 16 Personen innerhalb von 24 Stunden. Im Rhein-Neckar-Kreis hat sich die Zahl der Infizierten auf 554 erhöht. Sieben Patienten sind mittlerweile im Rhein-Neckar-Kreis an den Folgen von Covid-19 gestorben. 

Hier findest Du eine Tabelle mit den Coronavirus-Infektionszahlen der Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis.

Coronavirus in Heidelberg: Strafverfahren gegen „Anhuster“ eingeleitet

Update vom 30. März, 14 Uhr: Was in den vergangenen Tagen in mehreren Gemeinden in der Region zu einer widerlichen Unsitte geworden ist, hat ein 68-Jähriger in einem Supermarkt in Heidelberg-Handschuhsheim am eigenen Leib erfahren. Der Mann bückt sich gegen 20:30 Uhr beim Einkauf in der Dossenheimer Landstraße nach der Ware, als er von hinten absichtlich angehustet wird. Zudem verpasst ihm der 30-jährige „Anhuster“ noch einen leichten Stoß mit dem Ellenbogen. 

Nach kurzer Diskussion informiert der 68-Jährige die Polizei, die den Übeltäter vorläufig festnimmt. Wegen des Verdachts der Körperverletzung hat die Polizei die Ermittlungen gegen den 30-jährigen Polen aufgenommen.

Coronavirus in Heidelberg: Mann stirbt in Heidelberger Krankenhaus 

Update vom 30. März, 10:30 Uhr: Wie das Gesundheitsamt am Montag mitteilt, ist die Zahl der Covid-19-Toten im Rhein-Neckar-Kreis auf mittlerweile sieben angestiegen. Am Sonntagabend, 29. März ist ein über 70 Jahre alter Mann in einem Heidelberger Krankenhaus gestorben. 

Coronavirus in Heidelberg: 155 Infizierte – über 400 Menschen in Quarantäne!

Update vom 29. März. 15:40 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Heidelberg ist am Sonntag auf 155 gestiegen – 12 mehr als am Vortag. Wie das Landratsamt am Nachmittag mitteilt, befinden sich aktuell noch 404 Heidelberger in Quarantäne, 39 sind bereits genesen. 

Um als Vorbild zu dienen, trägt sogar der Platanenbär in Heidelberg einen Mundschutz. 

Trotz der Warnung der Polizei, die Einhaltung des Kontaktverbots am Wochenende verstärkt zu kontrollieren, konnten es einige Heidelberger einfach nicht lassen: Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, mussten in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreiseinige Partys im Freien beendet werden. Die Beamten stoppten am Samstag zum Beispiel eine ausgelassene Garten-Party in der Heidelberger Altstadt. Die gesamte Polizei-Bilanz der Corona-Streife liest Du hier

Coronavirus in Heidelberg: 143 Infizierte – so viele Patienten sind schon geheilt

Update von 14 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Heidelberg ist auf 143 gestiegen. Das sind 10 neue Coronavirus-Fälle im Vergleich zum Vortag. Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis außerdem mitteilt, befinden sich aktuell 382 Menschen aus Heidelberg in Quarantäne. 35 Personen sind bereits von der Krankheit genesen. 

Update vom 28. März, 13:30 Uhr: In einer Heidelberger Klinik sind zwei weitere Patienten am Coronavirus gestorben. Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Samstag mitteilt, handelt es sich dabei um zwei über 70 bzw. über 80 Jahre alte Männer aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Toten im Landkreis auf insgesamt 6. 

Coronavirus in Heidelberg: Infizierter haut aus Quarantäne ab – Polizei macht Ernst

Update vom 27. März, 15:30 Uhr: Wie der Rhein-Neckar-Kreis am Freitagnachmittag mitteilt, haben sich mittlerweile 133 Menschen im Stadtgebiet von Heidelberg mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist ein Anstieg von 11 Personen innerhalb eines Tages. Die Zahl Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis erhöht sich auf 460. Die Zahl der Toten im Rhein-Neckar-Kreis bleibt bei 4. In Heidelberg sind 25 Personen schon wieder genesen, im Rhein-Neckar-Kreis 79.

Coronavirus in Heidelberg: Strafbefehle gegen 15 Personen 

Erstmals in der Corona-Krise beantragt die Staatsanwaltschaft Heidelberg beim Amtsgericht Strafbefehle, die gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben. 15 Personen haben sich am 20. März gemeinsam im öffentlichen Raum aufgehalten – und wurden von der Polizei erwischt! 

Coronavirus in Heidelberg – Zahl der Infizierten steigt nur langsam.

Außerdem ermittelt die Polizei gegen einen 20-Jährigen, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, aber trotzdem seine häusliche Quarantäne verlassen hat! 

Coronavirus in Heidelberg: Die Polizei macht Ernst!

„Bei strafrechtlich relevanten Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz stimmen wir uns eng mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg ab. Die zeitnahen Anträge auf Erlass von Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Heidelberg sind für mich ein deutliches Signal. Dies zeigt, dass es sich nicht um Bagatelldelikte, sondern um Straftaten handelt, die konsequent verfolgt und sanktioniert werden“, betont Polizeipräsident Andreas Stenger.

Coronavirus: OB appelliert an Heidelberger am Wochenende zu Hause zu bleiben

Trotz dieser Vorfälle befolgen die Heidelberger weitgehend die neuen Vorgaben zur Einschränkung des Coronavirus. Das ist das positive Fazit der Stadt Heidelberg mit ihrem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und der Polizei. Beide haben ihre Präsenz und ihre Kontrollen in den vergangenen Tagen deutlich erhöht. Der KOD wird hierbei von mehreren Ämtern der Stadtverwaltung unterstützt. 

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bittet Bürger weiterhin so diszipliniert zu bleiben: „Auch, wenn es schönes Wetter geben wird: Bitte bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Wenn Sie im Freien sind: Halten Sie Abstand. Helfen Sie mit, dass es keine Menschengruppen im öffentlichen Raum gibt.“

Coronavirus in Heidelberg: „Wirtschaftsoffensive“ hilft Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern


Mit einem Maßnahmenpakt unterstützt die Stadt Heidelberg die lokale Wirtschaft: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. März 2020 einstimmig die „Heidelberger Wirtschaftsoffensive“ beschlossen. Die Maßnahmen kommen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen, Hotellerie, (Solo-)Selbstständigen, Existenzgründern und Freiberuflern – auch aus der Kultur- und Kreativwirtschaft – zugute. 

Coronavirus in Heidelberg: 122 Infizierte – 4 Todesfälle in der Region

Update vom 27. März: Im Rhein-Neckar-Kreis muss erneut ein Todesopfer gemeldet werden. Ein Mann über 80 ist am Coronavirus verstorben. Er ist am Donnerstagabend in einer Klinik gestorben. Damit gibt es bereits vier Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis.

Update vom 26. März: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten liegt in Heidelberg aktuell bei 122, im Rhein-Neckar-Kreis sind es 413. Leider gibt es jetzt auch die ersten Covid-19-Toten zu vermelden. Am Dienstagabend, 24. März ist ein etwa 80 Jahre alter Mann aus Nußloch in einer Heidelberger Klinik gestorben. Am 26. März meldet das Gesundheitsamt einen weiteren Toten: Ein unter 50-jähriger Mann ist am Vormittag in einer Heidelberger Klinik an den Folgen von Covid-19 gestorben. Ob er Vorerkrankungen hatte, wird aktuell ermittelt, so eine Sprecherin des Rhein-Neckar-Kreises. Wie alt er genau war, woher er kam und in welchem Heidelberger Krankenhaus er gestorben ist kann die Sprecherin aus Datenschutzgründen nicht mitteilen. 

Bereits am 21. März ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Klinik in Weinheim gestorben. Sein Leichnam wurde mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet. Somit liegt die Zahl der Todesfälle aus dem Rhein-Neckar-Kreis aktuell bei drei. 

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Coronavirus in Heidelberg: Ab jetzt wird nicht mehr im Universitätsklinikum getestet  

Wie das Universitätsklinikum Heidelberg am Donnerstag, 26. März mitteilt, werden in der Uniklinik keine Testabstriche auf Covid-19 mehr durchgeführt. Alle neuen Tests werden schon ab Mittwoch an den Drive- und Walk-Ins in Heidelberg-Kirchheim und Schwetzingen vorgenommen. 

Coronavirus in Heidelberg: In der Uniklinik Heidelberg werden keine Covid-19-Tests mehr durchgeführt.

Seit dem 28. Februar hat die Uniklinik Heidelberg rund 3.500 Coronavirus-Tests durchgeführt – in den letzen Tagen sogar 350 pro Tag. Auch wenn die Abstriche jetzt in den Testzentren in Kirchheim und Schwetzingen vorgenommen werden, werden die Proben weiterhin in den Laboren der Uniklinik untersucht und ausgewertet.

Da die Tests nicht mehr im Klinikum vorgenommen werden, können sich die Mitarbeiter voll und ganz auf die Versorgung stationär aufgenommener Covid-19-Patienten sowie aller anderen Patienten in den verschiedenen klinischen Bereichen konzentrieren.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist ausdrücklich darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7:30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.

Übrigens: Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten in Baden-Württemberg sowie eine Karte der Ausbreitung im Bundesland findest Du außerdem in unserem News-Ticker

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Coronavirus-Test in Heidelberg: Hier entsteht ein neuer Drive-in

Erstmeldung vom 24. März: Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des Testcenters in Schwetzingen, richtet das Gesundheitsamt Rhein-Neckar nun ein zweites Testcenter in seinem Zuständigkeitsgebiet ein – und zwar in Heidelberg! Dort können sich ab Ende der Woche nicht nur Heidelberger testen lassen, sondern natürlich die Einwohner der 54 kreisangehörigen Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises. 

Coronavirus-Test in Heidelberg: Wer darf sich testen lassen? 

Das Coronavirus-Testcenter am Messplatz in Heidelberg-Kirchheim ist eine Kombination aus Drive-in und Walk-in. Man kann also nicht nur, wie beim Testcenter in Schwetzingen mit dem Auto anreisen, sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Jedoch kann nicht einfach jeder beim Testcenter vorbeigehen und sich auf das Coronavirus testen lassen. 

In Heidelberg-Kirchheim entsteht ein neues Coronavirus-Testcenter.

Zutritt erhalten nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung des Gesundheitsamtes einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel. Das nicht öffentlich zugängliche Testcenter in Heidelberg besteht aus fünf Containern samt mobiler Toilettenanlagen. Es wird vorerst täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Coronavirus-Test in Heidelberg: Wie läuft er ab?

Das Testcenter basiert auf dem Konzept eines Drive-ins. Das mit Schutzkleidung ausgestattete Personal entnimmt der zu testenden Person auf einer abgegrenzten Strecke direkt am Auto einen Abstrich. Die Abstriche werden aus dem Nasen-Rachen-Raum und Proben des Hustenauswurfs entnommen.

In Heidelberg-Kirchheim entsteht ein neues Coronavirus-Testcenter.

So müssen Menschen mit einem Coronavirus-Verdacht nicht ihr Auto verlassen und kommen nicht mit anderen Gegenständen und Menschen in Kontakt. An einer anderen Stelle wird bei Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, ebenfalls ein Abstrich genommen. Pro Strecke können so etwa 100 Menschen am Tag auf das Coronavirus getestet werden. Hier findest Du die aktuellen Fallzahlen der positiv Getesteten aus Heidelberg.

Das neue Corona-Abstrichzentrum entsteht in Kooperation der GRN-Kliniken und der Stadt Heidelberg. „Es ist sehr wichtig, dass wir in der momentanen Situation genügend Testkapazitäten aufbauen. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser können Patienten behandelt werden. Daher war es für uns selbstverständlich, dass wir bei der Standortsuche für ein weiteres Abstrichzentrum helfen und mit dem Messplatz in Kirchheim nun auch ein geeignetes Gelände zur Verfügung stellen", so Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. 

Landrat Stefan Dallinger appelliert an die Bevölkerung, sich an beschlossenen Maßnahmen zu halten. „Auch wenn die persönlichen Sozialkontakte von uns allen derzeit leiden – die Maßnahmen sind notwendig und dienen dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus“, so Dallinger.

Heidelberg: Du glaubst Dich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben? Das musst Du jetzt tun!

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist ausdrücklich darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7:30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.

Coronavirus: Heidelberg gleicht einer Geisterstadt – Altstadt menschenleer

pm/kp/jol

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Uli Hillenbrand

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