Alle Entwicklungen im News-Ticker

Coronavirus in Heidelberg: Ausbruch in Seniorenheim – 12 Bewohner infiziert

Coronavirus in Heidelberg – Die aktuellen Zahlen zu Infizierten und Todesfällen in der Stadt und im Rhein-Neckar-Kreis auf einen Blick in unserem News-Ticker:

  • Aktuell gibt es 195 Coronavirus-Infizierte im Stadtgebiet von Heidelberg.
  • 8 Menschen sind im Rhein-Neckar-Kreis an Covid-19 gestorben, fünf davon in einem Heidelberger Klinikum.
  • Neues Coronavirus-Testcenter geht am 25. März in Heidelberg-Kirchheim in Betrieb.
  • Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis empfiehlt Coronavirus-Test für bestimmte Gruppen.
  • Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus in Heidelberg in unserem News-Ticker: 

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Update, 19:50 Uhr: In dem Seniorenheim Agaplesion Bethanien Lindenhof im Stadtteil Rohrbach ist das Coronavirus ausgebrochen. Am Dienstag meldet das Altenheim, dass vier Bewohner infiziert sind. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, die Erkrankten werden isoliert von anderen Bewohnern untergebracht. Allerdings folgt am nächsten Tag der Schock: Insgesamt 12 Senioren haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Wie der "Mannheimer Morgen" berichtet, habe das Seniorenheim am Mittwoch positive Testergebnisse von sieben weiteren Bewohnern erhalten. Ein weiteres Ergebnis stehe noch aus. Eine Person aus dem Wohnbereich „Bergstraße“ befinde sich im Krankenhaus. Die restlichen Betroffenen würden nur leiche Krankheitsverläufe zeigen. Insgesamt 36 Senioren leben im Agaplesion Bethanien Lindenhof. 

Geschäftsführer des Seniorenheims, Michael Thomas, zeigt sich sehr bestürzt: „Wir fühlen mit den Bewohnerinnen und Bewohnern sowie ihren Angehörigen in dieser schwierigen Zeit.“ Man setze alles daran, die anderen Senioren zu schützen. 

Coronavirus in Heidelberg: Kontaktverbot verlängert – Neckarwiese gesperrt!

Update, 18:07 Uhr: Die Neckarwiese bleibt aufgrund des Kontaktverbots gesperrt. Das bestätigt die Stadt Heidelberg in einer Mitteilung. Zwar ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum trotz Kontaktverbots erlaubt, allerdings nur allein, zu zweit oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Haushalts. Da aber die Vergangenheit gezeigt hat, dass sich trotzdem sehr viele Menschen auf der Neckarwiese aufhalten, muss sie gesperrt werden. Nur für Pflege- und Reinigungsarbeiten darf das Neckarvorland betreten werden. „Die Stadt Heidelberg bittet die Bevölkerung, sich an den Aufruf der Bundesregierung zu halten und möglichst zu Hause zu bleiben und im öffentlichen Raum den erforderlichen Mindestabstand einzuhalten“, heißt es in der Mitteilung. Weiterhin bleiben Spiel- und Bolzplätze ebenfalls gesperrt. Wann die Sperrung wieder aufgehoben werden, ist unklar.

Coronavirus in Heidelberg: Fast 200 Infizierte – Kontaktverbot bleibt über Ostern

Update, 16:48 Uhr: Bund und Länder haben am Mittwoch beschlossen, dass das Kontaktverbot auch bis über Ostern geltend bleibt. Am 19. April – also mit dem Ende der Schulferien – endet das Kontaktverbot. Zumindest in der Theorie. Denn am 14. April wollen sich alle Beteiligten noch einmal zusammenschließen und die aktuelle Lage bewerten. Ob dann eine Lockerung des Verbots erwägt ist, ist bislang noch völlig unklar. Die Dynamik des Coronavirus in Deutschland sei nach wie vor zu hoch, wie es in einer Beschlussvorlage heißt. An Ostern werden die Bürger aufgefordert „generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten.

Update vom 1. April, 14:40 Uhr: Am Nachmittag veröffentlichte das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die aktualisierten Zahlen der Coronavirus-Fälle für Heidelberg – demnach sind mittlerweile 195 Personen an Covid-19 erkrankt. Das entspricht einem Zuwachs von neun registrierten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden. 392 Personen befinden sich derzeit in Heidelberg in Quarantäne, 60 Patienten sind mittlerweile wieder genesen. 

Im Rhein-Neckar-Kreis wurden mittlerweile 625 Coronavirus-Fälle bestätigt – 34 mehr als noch am Tag zuvor.

Coronavirus in Heidelberg: Jugendliche nachts mit Messer erwischt

Update vom 1. April, 14:15 Uhr: Zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren nutzen wohl die Zeit der Schulschließungen aufgrund des Coronavirus aus. In der Nacht zum Mittwoch erwischt sie eine Polizeikontrolle. Die Beamten stellen bei den Teenagern ein handelsübliches Küchenmesser fest. Einen Grund, warum die beiden das Messer bei sich haben, können sie nicht geben. Beide Minderjährigen werden ihren Eltern übergeben. „Es versteht sich von selbst, dass die Angelegenheit nicht ohne ein polizeiliches Elterngespräch ablief, auch in Bezug auf die aktuellen Regelungen zum Infektionsschutz“, so die Polizei. 

Update, 15:08 Uhr: 15 neue Fälle sind in Heidelberg dazugekommen. Damit steigt die Zahl auf insgesamt 186 Infizierte. 398 Personen stehen unter Quarantäne und 50 sind bereits wieder gesund. 

Zusammen mit dem Rhein-Neckar-Kreis sind 777 Menschen am Coronavirus erkrankt. 

Coronavirus in Heidelberg: Wer sich jetzt testen lassen sollte 

Update vom 31. März, 11:27 Uhr: Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für Heidelberg zuständig ist, empfiehlt diesen Gruppen sich auf das Coronavirus testen zu lassen: Bei akuten Symptomen wie Husten, Halsweh und Fieber wenn man Kontakt zu Kranken hatte, in einem Gesundheitsberuf arbeitet, „lebensälter“ ist oder wenn man entsprechende Vorerkrankungen hatte. Risikopatienten sollen unabhängig der Schwere ihrer Krankheitssymptome getestet werden, so Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes.

Im Rhein-Neckar-Kreis stehen hierfür aktuell drei Testmöglichkeiten zur Verfügung.

Coronavirus in Heidelberg: Weiterer Todesfall im Rhein-Neckar-Kreis 

Update vom 31. März: Wie das Gesundheitsamt am Dienstagmorgen mitteilt, gibt es einen weiteren Covid-19-Toten im Rhein-Neckar-Kreis zu beklagen. Ein über 80 Jahre alter Mann ist am Montag, 30. März in einer kreiseignen Klinik verstorben. Damit stiegt die Zahl der Toten im Rhein-Neckar-Kreis auf acht. 

Coronavirus in Heidelberg: Zahl der Infizierten steigt auf 171 

Update vom 30. März, 15:15 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten steigt in Heidelberg auf 171 Fälle an. Das ist ein Zuwachs von 16 Personen innerhalb von 24 Stunden. Im Rhein-Neckar-Kreis hat sich die Zahl der Infizierten auf 554 erhöht. Sieben Patienten sind mittlerweile im Rhein-Neckar-Kreis an den Folgen von Covid-19 gestorben. 

Hier findest Du eine Tabelle mit den Coronavirus-Infektionszahlen der Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis.

Coronavirus in Heidelberg: Strafverfahren gegen „Anhuster“ eingeleitet

Update vom 30. März, 14 Uhr: Was in den vergangenen Tagen in mehreren Gemeinden in der Region zu einer widerlichen Unsitte geworden ist, hat ein 68-Jähriger in einem Supermarkt in Heidelberg-Handschuhsheim am eigenen Leib erfahren. Der Mann bückt sich gegen 20:30 Uhr beim Einkauf in der Dossenheimer Landstraße nach der Ware, als er von hinten absichtlich angehustet wird. Zudem verpasst ihm der 30-jährige „Anhuster“ noch einen leichten Stoß mit dem Ellenbogen. 

Nach kurzer Diskussion informiert der 68-Jährige die Polizei, die den Übeltäter vorläufig festnimmt. Wegen des Verdachts der Körperverletzung hat die Polizei die Ermittlungen gegen den 30-jährigen Polen aufgenommen.

Coronavirus in Heidelberg: Mann stirbt in Heidelberger Krankenhaus 

Update vom 30. März, 10:30 Uhr: Wie das Gesundheitsamt am Montag mitteilt, ist die Zahl der Covid-19-Toten im Rhein-Neckar-Kreis auf mittlerweile sieben angestiegen. Am Sonntagabend, 29. März ist ein über 70 Jahre alter Mann in einem Heidelberger Krankenhaus gestorben. 

Coronavirus in Heidelberg: 155 Infizierte – über 400 Menschen in Quarantäne!

Update vom 29. März. 15:40 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Heidelberg ist am Sonntag auf 155 gestiegen – 12 mehr als am Vortag. Wie das Landratsamt am Nachmittag mitteilt, befinden sich aktuell noch 404 Heidelberger in Quarantäne, 39 sind bereits genesen. 

Um als Vorbild zu dienen, trägt sogar der Platanenbär in Heidelberg einen Mundschutz. 

Trotz der Warnung der Polizei, die Einhaltung des Kontaktverbots am Wochenende verstärkt zu kontrollieren, konnten es einige Heidelberger einfach nicht lassen: Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, mussten in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreiseinige Partys im Freien beendet werden. Die Beamten stoppten am Samstag zum Beispiel eine ausgelassene Garten-Party in der Heidelberger Altstadt. Die gesamte Polizei-Bilanz der Corona-Streife liest Du hier

Coronavirus in Heidelberg: 143 Infizierte – so viele Patienten sind schon geheilt

Update von 14 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Heidelberg ist auf 143 gestiegen. Das sind 10 neue Coronavirus-Fälle im Vergleich zum Vortag. Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis außerdem mitteilt, befinden sich aktuell 382 Menschen aus Heidelberg in Quarantäne. 35 Personen sind bereits von der Krankheit genesen. 

Update vom 28. März, 13:30 Uhr: In einer Heidelberger Klinik sind zwei weitere Patienten am Coronavirus gestorben. Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Samstag mitteilt, handelt es sich dabei um zwei über 70 bzw. über 80 Jahre alte Männer aus dem Rhein-Neckar-Kreis. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Toten im Landkreis auf insgesamt 6. 

Coronavirus in Heidelberg: Infizierter haut aus Quarantäne ab – Polizei macht Ernst

Update vom 27. März, 15:30 Uhr: Wie der Rhein-Neckar-Kreis am Freitagnachmittag mitteilt, haben sich mittlerweile 133 Menschen im Stadtgebiet von Heidelberg mit dem Coronavirus angesteckt. Das ist ein Anstieg von 11 Personen innerhalb eines Tages. Die Zahl Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis erhöht sich auf 460. Die Zahl der Toten im Rhein-Neckar-Kreis bleibt bei 4. In Heidelberg sind 25 Personen schon wieder genesen, im Rhein-Neckar-Kreis 79.

Coronavirus in Heidelberg: Strafbefehle gegen 15 Personen 

Erstmals in der Corona-Krise beantragt die Staatsanwaltschaft Heidelberg beim Amtsgericht Strafbefehle, die gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen haben. 15 Personen haben sich am 20. März gemeinsam im öffentlichen Raum aufgehalten – und wurden von der Polizei erwischt! 

Coronavirus in Heidelberg – Zahl der Infizierten steigt nur langsam.

Außerdem ermittelt die Polizei gegen einen 20-Jährigen, der sich mit dem Coronavirus angesteckt hat, aber trotzdem seine häusliche Quarantäne verlassen hat! 

Coronavirus in Heidelberg: Die Polizei macht Ernst!

„Bei strafrechtlich relevanten Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz stimmen wir uns eng mit der Staatsanwaltschaft Heidelberg ab. Die zeitnahen Anträge auf Erlass von Strafbefehlen der Staatsanwaltschaft Heidelberg sind für mich ein deutliches Signal. Dies zeigt, dass es sich nicht um Bagatelldelikte, sondern um Straftaten handelt, die konsequent verfolgt und sanktioniert werden“, betont Polizeipräsident Andreas Stenger.

Coronavirus: OB appelliert an Heidelberger am Wochenende zu Hause zu bleiben

Trotz dieser Vorfälle befolgen die Heidelberger weitgehend die neuen Vorgaben zur Einschränkung des Coronavirus. Das ist das positive Fazit der Stadt Heidelberg mit ihrem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) und der Polizei. Beide haben ihre Präsenz und ihre Kontrollen in den vergangenen Tagen deutlich erhöht. Der KOD wird hierbei von mehreren Ämtern der Stadtverwaltung unterstützt. 

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bittet Bürger weiterhin so diszipliniert zu bleiben: „Auch, wenn es schönes Wetter geben wird: Bitte bleiben Sie nach Möglichkeit zu Hause. Wenn Sie im Freien sind: Halten Sie Abstand. Helfen Sie mit, dass es keine Menschengruppen im öffentlichen Raum gibt.“

Coronavirus in Heidelberg: „Wirtschaftsoffensive“ hilft Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern


Mit einem Maßnahmenpakt unterstützt die Stadt Heidelberg die lokale Wirtschaft: Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 26. März 2020 einstimmig die „Heidelberger Wirtschaftsoffensive“ beschlossen. Die Maßnahmen kommen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen, Einzelhändlern, Dienstleistern, Gastronomen, Hotellerie, (Solo-)Selbstständigen, Existenzgründern und Freiberuflern – auch aus der Kultur- und Kreativwirtschaft – zugute. 

Coronavirus in Heidelberg: 122 Infizierte – 4 Todesfälle in der Region

Update vom 27. März: Im Rhein-Neckar-Kreis muss erneut ein Todesopfer gemeldet werden. Ein Mann über 80 ist am Coronavirus verstorben. Er ist am Donnerstagabend in einer Klinik gestorben. Damit gibt es bereits vier Todesfälle im Rhein-Neckar-Kreis.

Update vom 26. März: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten liegt in Heidelberg aktuell bei 122, im Rhein-Neckar-Kreis sind es 413. Leider gibt es jetzt auch die ersten Covid-19-Toten zu vermelden. Am Dienstagabend, 24. März ist ein etwa 80 Jahre alter Mann aus Nußloch in einer Heidelberger Klinik gestorben. Am 26. März meldet das Gesundheitsamt einen weiteren Toten: Ein unter 50-jähriger Mann ist am Vormittag in einer Heidelberger Klinik an den Folgen von Covid-19 gestorben. Ob er Vorerkrankungen hatte, wird aktuell ermittelt, so eine Sprecherin des Rhein-Neckar-Kreises. Wie alt er genau war, woher er kam und in welchem Heidelberger Krankenhaus er gestorben ist kann die Sprecherin aus Datenschutzgründen nicht mitteilen. 

Bereits am 21. März ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer Klinik in Weinheim gestorben. Sein Leichnam wurde mittlerweile positiv auf das Coronavirus getestet. Somit liegt die Zahl der Todesfälle aus dem Rhein-Neckar-Kreis aktuell bei drei. 

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Coronavirus in Heidelberg: Ab jetzt wird nicht mehr im Universitätsklinikum getestet  

Wie das Universitätsklinikum Heidelberg am Donnerstag, 26. März mitteilt, werden in der Uniklinik keine Testabstriche auf Covid-19 mehr durchgeführt. Alle neuen Tests werden schon ab Mittwoch an den Drive- und Walk-Ins in Heidelberg-Kirchheim und Schwetzingen vorgenommen. 

Coronavirus in Heidelberg: In der Uniklinik Heidelberg werden keine Covid-19-Tests mehr durchgeführt.

Seit dem 28. Februar hat die Uniklinik Heidelberg rund 3.500 Coronavirus-Tests durchgeführt – in den letzen Tagen sogar 350 pro Tag. Auch wenn die Abstriche jetzt in den Testzentren in Kirchheim und Schwetzingen vorgenommen werden, werden die Proben weiterhin in den Laboren der Uniklinik untersucht und ausgewertet.

Da die Tests nicht mehr im Klinikum vorgenommen werden, können sich die Mitarbeiter voll und ganz auf die Versorgung stationär aufgenommener Covid-19-Patienten sowie aller anderen Patienten in den verschiedenen klinischen Bereichen konzentrieren.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist ausdrücklich darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7:30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.

Übrigens: Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten in Baden-Württemberg sowie eine Karte der Ausbreitung im Bundesland findest Du außerdem in unserem News-Ticker

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Coronavirus-Test in Heidelberg: Hier entsteht ein neuer Drive-in

Erstmeldung vom 24. März: Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme des Testcenters in Schwetzingen, richtet das Gesundheitsamt Rhein-Neckar nun ein zweites Testcenter in seinem Zuständigkeitsgebiet ein – und zwar in Heidelberg! Dort können sich ab Ende der Woche nicht nur Heidelberger testen lassen, sondern natürlich die Einwohner der 54 kreisangehörigen Städte und Gemeinden des Rhein-Neckar-Kreises. 

Coronavirus-Test in Heidelberg: Wer darf sich testen lassen? 

Das Coronavirus-Testcenter am Messplatz in Heidelberg-Kirchheim ist eine Kombination aus Drive-in und Walk-in. Man kann also nicht nur, wie beim Testcenter in Schwetzingen mit dem Auto anreisen, sondern auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Jedoch kann nicht einfach jeder beim Testcenter vorbeigehen und sich auf das Coronavirus testen lassen. 

In Heidelberg-Kirchheim entsteht ein neues Coronavirus-Testcenter.

Zutritt erhalten nur Personen, die nach vorheriger telefonischer Zuweisung des Gesundheitsamtes einen Code erhalten haben. Ein Sicherheitsdienst sorgt für die Einhaltung dieser Regel. Das nicht öffentlich zugängliche Testcenter in Heidelberg besteht aus fünf Containern samt mobiler Toilettenanlagen. Es wird vorerst täglich von 8 bis 16 Uhr geöffnet sein.

Coronavirus-Test in Heidelberg: Wie läuft er ab?

Das Testcenter basiert auf dem Konzept eines Drive-ins. Das mit Schutzkleidung ausgestattete Personal entnimmt der zu testenden Person auf einer abgegrenzten Strecke direkt am Auto einen Abstrich. Die Abstriche werden aus dem Nasen-Rachen-Raum und Proben des Hustenauswurfs entnommen.

In Heidelberg-Kirchheim entsteht ein neues Coronavirus-Testcenter.

So müssen Menschen mit einem Coronavirus-Verdacht nicht ihr Auto verlassen und kommen nicht mit anderen Gegenständen und Menschen in Kontakt. An einer anderen Stelle wird bei Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, ebenfalls ein Abstrich genommen. Pro Strecke können so etwa 100 Menschen am Tag auf das Coronavirus getestet werden. Hier findest Du die aktuellen Fallzahlen der positiv Getesteten aus Heidelberg.

Das neue Corona-Abstrichzentrum entsteht in Kooperation der GRN-Kliniken und der Stadt Heidelberg. „Es ist sehr wichtig, dass wir in der momentanen Situation genügend Testkapazitäten aufbauen. Je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser können Patienten behandelt werden. Daher war es für uns selbstverständlich, dass wir bei der Standortsuche für ein weiteres Abstrichzentrum helfen und mit dem Messplatz in Kirchheim nun auch ein geeignetes Gelände zur Verfügung stellen", so Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. 

Landrat Stefan Dallinger appelliert an die Bevölkerung, sich an beschlossenen Maßnahmen zu halten. „Auch wenn die persönlichen Sozialkontakte von uns allen derzeit leiden – die Maßnahmen sind notwendig und dienen dem Schutz der Bevölkerung vor einer weiteren dynamischen Ausbreitung des Coronavirus“, so Dallinger.

Heidelberg: Du glaubst Dich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben? Das musst Du jetzt tun!

Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für das Stadtgebiet Heidelberg zuständig ist, weist ausdrücklich darauf hin, dass vor einer Testung eine vorherige telefonische Rücksprache zwingend erforderlich ist! Wer befürchtet, sich angesteckt zu haben, erreicht die Hotline des Gesundheitsamts täglich von 7:30 bis 19 Uhr unter der Telefonnummer 06221/522-1881.

Coronavirus: Heidelberg gleicht einer Geisterstadt – Altstadt menschenleer

pm/kp

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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