News-Ticker

Coronavirus: 118 Infizierte – mehrere Todesfälle in der Region!

Heidelberg - Mittlerweile gibt es 118 bestätigte Coronavirus-Fälle in Heidelberg. Nun gibt es im Rhein-Neckar-Kreis vier Todesfälle. Alle Entwicklungen im News-Ticker: 

  • 118 Infizierte in Heidelberg, 2 Tote im Rhein-Neckar-Kreis.
  • Coronavirus: Mann stirbt in Heidelberger Klinik
  • Polizei muss etliche „Corona-Partys“ auflösen.
  • Landesweites Kontaktverbot gilt ab Montag (23. März)
  • Alle aktuellen Entwicklungen aus Heidelberg im News-Ticker:

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Update vom 27. März: Vier Menschen sind im Rhein-Neckar-Kreis am Coronavirus gestorben. Das bestätigt das zuständige Landratsamt. Unter den Todesopfern ist ein Mann unter 50. 

Update vom 25. März, 15:30 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Heidelberg im Vergleich zum Vortag nur leicht angestiegen. Die Zahl der Infizierten beläuft sich im Rhein-Neckar-Kreis auf 371, das ist ein Zuwachs von 41 Personen im Vergleich zum Vortag und einem Zuwachs von 7 Personen in Heidelberg. Damit sind 118 Menschen in Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert. Doch leider gibt es auch die ersten Todesfälle aus dem Rhein-Neckar-Kreis zu vermelden. 

Übrigens: Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten in Baden-Württemberg sowie eine Karte der Ausbreitung im Bundesland findest Du in unserem News-Ticker

Coronavirus in Heidelberg: Mann stirbt in Klinik 

Das Gesundheitsamt im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist, bestätigt heute, 25. März 2020, die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis. Ein etwa 80 Jahre alter Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis ist am Dienstagabend, 24. März 2020, in einer Heidelberger Klinik verstorben. Er soll aus Nußloch kommen.

Bereits am 21. März 2020 ist ein über 70-Jähriger aus dem Rhein-Neckar-Kreis in einer kreiseigenen Klinik verstorben. Inzwischen ist der Leichnam positiv auf das Coronavirus getestet. Laut Informationen der Rhein-Neckar-Zeitung soll er in einer Klinik in Weinheim gestorben sein. Damit handelt es um die ersten beiden Todesfälle mit Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis

Auch in Karlsruhe wurde jetzt der erste Covid-19-Todesfall gemeldet. 

Wie die Polizei Mannheim mitteilt, scheinen sich die Fälle zu häufen, in denen Jugendliche Senioren anhusten und „Corona“ rufen – auch in Heidelberg

Coronavirus in Heidelberg: 111 Infizierte – in Kirchheim entsteht neues Testcenter

Update vom 24. März, 21:30 Uhr: In Heidelberg-Kirchheim entsteht ein neues Test-Center, in dem man sich auf das Coronavirus testen lassen kann. Dieses Testcenter ist nicht nur ein Drive-in, man kann auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, um sich testen zu lassen. Doch nicht jeder kann einfach so vorbeikommen

Coronavirus in Heidelberg: 111 Infizierte – Stadt startet Hilfsangebot für Senioren 

Update, 20:24 Uhr: Ältere Menschen sind durch das Coronavirus besonders gefährdet. Diejenigen, die nur eingeschränkt das Internet nutzen, sind oftmals verunsichert, wo sie in dieser besonderen Lage nun Unterstützung erhalten können. Die Stadt Heideberg verteilt deshalb Infoblätter an Orte, die Senioren noch oft aufsuchen – wie Bäcker, Apotheken oder Metzer. In dem Infoblatt stehen die Nummern des Pflegestützpunkts und aller Seniorenzentren in den Heidelberger Stadtteilen.

Die Mitarbeiter beantworten Fragen zur Essensversorgung und bieten Hilfe bei drängenden Problemen. Zudem bieten die Seniorenzentren in der Altstadt, in Wieblingen, Rohrbach, Pfaffengrund, Weststadt und Ziegelhausen nach vorheriger telefonischer Anmeldung Mittagsessen zur Abholung. Hochaltrigen und Mobilitätseingeschränkten kann das Essen auch nach Hause gebracht werden. Aber auch Fragen zu den Themen Krankheit und Pflege im Alter können hier angesprochen werden. 

Dass wir stadtweit dieses Hilfsangebot für Seniorinnen und Senioren aufgebaut haben, kommt uns allen gerade jetzt in dieser schwierigen Zeit zugute. Bitte nutzen Sie diese Unterstützung“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Darüber hinaus gibt es stadtweit eine Vielzahl ehrenamtlicher Unterstützungsangebote. Sie sind auf der Internetseite der Stadt Heidelberg unter www.heidelberg.de/coronavirus einsehbar. 

In Heidelberg kämpft derweil die halle02 ums Überleben. Denn der beliebte Club steht vor dem Ruin. Eine Crowdfunding-Kampagne soll die halle02 retten. Aber auch andere Lokale haben Angst um ihre Existenz. Viele Geschäfte und Gaststätten in Heidelberg bieten deshalb Lieferdienste an.

Coronavirus in Heidelberg: 111 Infizierte – Über ein Dutzend Erkrankte wieder gesund!

Update vom 24. März, 14:25 Uhr: Auch am Dienstag gibt das Landratsamt die Zahlen für Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis bekannt. So gibt es in Heidelberg drei neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 111. Im Rhein-Neckar-Kreis sind 330 Menschen erkrankt. In Heidelberg stehen 304 Personen unter Quarantäne.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: 15 Menschen sind nach der Ansteckung mit dem Coronavirus wieder gesund!

Coronavirus in Heidelberg: Die Zahlen vom 23. März

Update vom 23. März, 17:30 Uhr: Die Zahl der Menschen, die sich in Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert haben, hat sich auf 108 Personen erhöht. Mit vier Personen mehr als noch am Vortag, ist das erfreulicherweise nur ein leichter Anstieg. 306 Personen befinden sich in Heidelberg Quarantäne, acht sind wieder gesund. Im Rhein-Neckar-Kreis beläuft sich die Zahl der an Covid-19 Erkrankten auf 299. 

Weitere News aus Heidelberg: Schwimmbäder geschlossen: Wird am Olympiastützpunkt trotz Verbot trainiert?

Coronavirus in Heidelberg: OB Würzner bedankt sich in offenem Brief bei den Heidelbergern 

Nach der Erlassung des Kontaktverbotes in Baden-Württemberg bedankt sich Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner in einem offenen Brief bei den Heidelbergern. „Die allermeisten Menschen halten sich an die Regeln. Dafür möchte ich Ihnen herzlich danken. Das hilft uns allen enorm. Bitte verhalten Sie sich weiter so. Bleiben Sie zu Hause. Vermeiden Sie Kontakte, wo es nur geht. Halten Sie Abstand. Halten Sie Kontakt zu Bekannten, Freunden, Eltern, Großeltern - aber bitte per Telefon oder Soziale Medien.“

In dem offenen Brief appelliert der Oberbürgermeister zudem an die Solidarität des Einzelnen: „Es kommt jetzt auf uns alle an. Deshalb meine Bitte: Machen Sie mit. Helfen Sie Menschen, die Unterstützung benötigen. Wir leben in einer starken Gemeinschaft. Gemeinsam kommen wir am besten durch diese schwierige Zeit“, schreibt Würzner.

Außerdem bedankt sich das Stadtoberhaupt bei allen Beschäftigten im Gesundheitssektor und denjenigen, die das öffentliche Leben weiter am Laufen halten: von der Kassiererin im Supermarkt bis hin zur Erzieherin in der Notbetreuung oder den Mitarbeitern der Müllabfuhr. Ausdrücklich lobt Würzner auch das solidarische, freiwillige Engagement, das sich in den Krisentagen in Heidelberg entwickelt habe: „Es gibt wunderbare Initiativen. Vereine, Kirchengemeinden, Jugendorganisationen oder einfach einzelne Nachbarn bieten ihre Hilfe an. Sie zeigen: Auch wenn Ihr das Haus nicht verlassen könnt, seid Ihr nicht allein. Wir sind für Euch da. Das ist großartig. Das macht unsere Heimat aus.“

Coronavirus in Heidelberg: Kontaktverbot gilt ab heute – Was ist noch erlaubt?

Update vom 23. März, 7:20 Uhr: Ab heute gilt in ganz Baden-Württemberg ein Kontaktverbot. Damit hat das Land die Vorschriften an das angepasst, was Bund und Länder am Sonntag bei einer Telefonkonferenz vereinbart haben. Was ist jetzt noch erlaubt und was verboten?

Coronavirus: Heidelberg gleicht einer Geisterstadt – Altstadt menschenleer

Das Kontaktverbot, das ab Montag auch in Heidelberg gilt, besagt, dassnur noch zwei Menschen zusammen draußen unterwegs sein dürfen. Ausnahmen gelten für Familien bzw. Menschen, die gemeinsam in einem Haushalt leben. Neu ist auch, dass Menschen, die nicht zusammenleben, in der Öffentlichkeit einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten sollen. Das Kontaktverbot verbietet nicht, die Wohnung zu verlassen. Arztbesuche, Einkaufen, anderen helfen, frische Luft schnappen und alleine Sport treiben ist erlaubt. Auch der Weg zur Arbeit bleibt erlaubt.  Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens gelten zunächst für zwei Wochen. 

Heidelberg Coronavirus in Heidelberg: Über 100 Infizierte, 15 Patienten geheilt 

Update vom 22. März um 15:30 Uhr: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat die aktualisierten Zahlen der Coronavirus-Fälle in Heidelberg bekanntgegeben. Demnach sind mittlerweile 104 Personen an Covid19 erkrankt, 24 Stunden zuvor waren es noch 80. Aktuell befinden sich in Heidelberg 328 Personen in Quarantäne. Aber es gibt auch gute Nachrichten! Denn wie die Behörde meldet, sind mittlerweile 15 Patienten aus Heidelberg, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatten, wieder geheilt. „Diese Personen sind nun nicht mehr infektiös. Ihr Krankheitsverlauf zeigte überwiegend Symptome, die von den Auswirkungen her denen einer Influenza ähneln“, erklärt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker. Ebenfalls erfreulich: 109 Personen wurden zwischenzeitlich aus der Quarantäne entlassen.

Coronavirus in Heidelberg: Kommt jetzt die Ausgangssperre?

Update vom 22. März: 80 Coronavirus-Infizierte in Heidelberg, in Baden-Württemberg sind es derzeit fast 4.000 bestätigte Fälle. Im Bundesland sind bislang 23 Menschen an den Folgen der Covid19-Erkrankung gestorben – gestern wurden außerdem die ersten Todesopfer in Stuttgart und Freiburg gemeldet. Um der weiteren rapiden Ausbreitung des Coronavirus Einhalt zu gebieten, wurden am Samstag (21. März) landesweit strengere Maßnahmen umgesetzt. Ministerpräsident Kretschmann sah den Samstag als letzte Chance für Bürger, um zu beweisen, dass sie sich an die Regeln halten können – nur so ließe sich eine landesweite Ausgangssperre umgehen. Die Entscheidung über eine Ausgangssperre soll heute Mittag gefällt werden. Um 14 Uhr beraten sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Bundesländer über die weiteren Maßnahmen. Innenminister Thomas Strobl sendete unterdessen erste Signale bezüglich einer möglichen Ausgangssperre.

Coronavirus in Heidelberg: Jetzt schon 80 Infizierte – Polizei muss zahlreiche „Corona-Partys“ auflösen

Update vom 21. März um 16:25 Uhr: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis hat am Samstagnachmittag die aktualisierten Zahlen der Coronavirus-Fälle in Heidelberg veröffentlicht. Mittlerweile sind laut Behörde 80 Personen in Heidelberg an Covid19 erkrankt. Am Freitag waren es noch 66 Coronavirus-Fälle in der Universitätsstadt. Die Zahl der ermittelten Kontaktpersonen beträgt 184, insgesamt 264 befinden sich aktuell in Quarantäne. 

Coronavirus in Heidelberg: Neue Verbote ab heute – Polizei muss zahlreiche „Corona-Partys“ auflösen

Update vom 21. März: Gespenstische Stille im öffentlichen Raum in Heidelberg! Am Freitag (20. März) hat die Landesregierung Baden-Württembergs die bis dahin geltende Rechtsverordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die weitere schnelle Ausbreitung des Coronavirus nochmals verschärft – die Regelungen gelten seit Samstag (21. März) um 0 Uhr. Die besagt unter anderem, dass - mit der Ausnahme von Familien oder Menschen, die zusammenleben - ab sofort Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen von über drei Personen verboten sind. Auch Friseure müssen ab sofort geschlossen bleiben. Die Polizei in Heidelberg und der gesamten Metropolregion zeigt seit heute abermals mehr Präsenz auf den Straßen und verstärkt die Kontrollen, die zur Einhaltung der Rechtsverordnung zum Kampf gegen das Coronavirus dient. 

Doch in der Nacht von Freitag auf Samstag bietet sich Beamten in Heidelberg, Mannheim und dem Rhein-Neckar-Kreis ein erschreckendes Bild: Gleich ein Dutzend so genannter „Corona Partys“ müssen aufgelöst, zehn Gaststätten, die sich nicht an die Verordnung hielten, geschlossen werden. An Tankstellen und Skaterparks, auf Parkplätzen und Parkanlagen, an Sportanlagen und -hallen sowie an Waldparkplätzen wurden Gruppen von bis zu 15 Personen angetroffen, in denen Alkohol getrunken und Drogen konsumiert wurden. Gegen insgesamt 77 Personen wurden Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet – teilweise zeigten sich die Feiernden dann sogar noch uneinsichtig.

Coronavirus in Heidelberg: Stadt startet besondere Plakataktion

Die Stadt Heidelberg hat unterdessen eine besondere Plakataktion ins Leben gerufen. Mit dem Aufruf „Gemeinsam gegen Corona!“ will man an alle Bürger appellieren, der Ausbreitung des Coronavirus gemeinsam entgegenzuwirken. Seit Freitag zieren diverse Motive das Stadtgebiet, die den neuen Alltag zu Zeiten der Corona-Krise zum Thema machen. Plakatiert wurde auch in englischer und türkischer Sprache.

Oberbürgermeister Eckart Würzner über die Plakataktion: „Ich rufe alle Bürgerinnen und Bürger auf: Bleiben Sie zu Hause! Treffen Sie keine Freunde oder Verwandte und gehen Sie wirklich nur dann einkaufen, wenn es nötig ist. Leider setzen einige das im Alltag nicht um. Doch ich kann nur betonen: Die Lage ist ernst und es müssen alle – wirklich alle – mithelfen, um die Ausbreitung zu verlangsamen. Die neuen Plakate sollen das den Menschen in Heidelberg ins Gedächtnis rufen – immer und immer wieder.

Unter www.heidelberg.de/coronavirus kann jeder die Motive downloaden, um sie auszudrucken und aufzuhängen.

Coronavirus in Heidelberg: Polizei verschärft Kontrollen – diese Strafen drohen

Update vom 20. März, 20:20 Uhr: Nachdem in ganz Baden-Württemberg ab Samstag verschärfte Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus gelten (Gaststätten bleiben geschlossen, Versammlungen von mehr als drei Personen sind verboten), hat das Polizeipräsidium Mannheim angekündigt, in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis die Präsenz im öffentlichen Raum deutlich zu erhöhen. „Das Polizeipräsidium Mannheim bündelt in Zeiten der Corona-Krise jetzt alle Kräfte, um die sichtbare Polizeipräsenz zu erhöhen und den Kontrolldruck massiv hochzufahren“, heißt es in einer Mitteilung vom Freitag. Die Regeln würden ab sofort mit einem massiven Personaleinsatz durchgesetzt und Verstöße konsequent geahndet.

Die gesperrte Neckarwiese wird von der Polizei kontrolliert.

In einer Pressekonferenz hatte auch Innenminister Strobel am Freitag angekündigt, dass die baden-württembergische Landespolizei bereits an diesem Wochenende strikt auf die Einhaltung der neuen Verschärfungen achten würde. Verstöße könnten laut Strobl mit einem Bußgeld von bis zu 25.000 Euro oder sogar mehrjährige Haftstrafen geahndet werden.

Coronavirus in Heidelberg: 66 Infizierte – ab Samstag Ansammlungen von über 3 Personen verboten

Update vom 20. März: Am frühen Nachmittag hat das Landratsamt die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Fälle in Heidelberg bekanntgegeben. Demnach gibt es aktuell 66 bestätigte Infizierte – und damit 9 mehr als noch am Tag zuvor. Insgesamt befinden sich in Heidelberg 218 Personen in Quarantäne, insgesamt wurden 152 Kontaktpersonen ermittelt. Im Rhein-Neckar-Kreis schnellt die Zahl der Infizierten weiter in die Höhe: Hier wurden mittlerweile 182 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. 

Außerdem wurde soeben bekannt, dass das öffentliche Leben in Baden-Württemberg wegen des Coronavirus weiter eingeschränkt wird. Ministerpräsident Winfried Kretschmann verkündet am Freitag während einer Pressekonferenz in Stuttgart, dass ab Samstag  Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit mehr als drei Personen verboten sind! Ausnahmen gebe es für Familien und Paare. 

Coronavirus in Heidelberg: Ansammlungen von über 5 Personen verboten

Update vom 19. März, 17:30 Uhr: Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus in der Stadt zu verhindern, hat Heidelberg am Donnerstag eine neue Allgemeinverfügung erlassen, die ab Freitag (20. März) gelten soll. Ab diesem Zeitpunkt sind Ansammlungen und sonstige Zusammenkünfte im öffentlichen Raum – dazu zählen zum Beispiel Schulhöfe oder öffentliche Grünflächen – mit über 5 Personen verboten. „Bei Ansammlungen unter fünf Personen ist ein Abstand von mindestens 1,5 Metern einzuhalten“, teilt die Stadt Heidelberg mit. 

Coronavirus in Heidelberg: Stadt schließt weitere Läden – auch Restaurants

Außerdem wird der Betrieb von Gastronomieeinrichtungen aller Art verboten. Gaststätten  und Restaurants sowie Kantinen dürfen nur geöffnet werden, wenn sie Speisen zum Mitnehmen anbieten. Der Verzehr von Essen im Lokal ist ab Mittwoch untersagt. „Die Betreiber der Gastronomieeinrichtungen müssen dafür sorgen, dass die erforderlichen Hygienestandards eingehalten werden, der Zutritt gesteuert wird und Warteschlangen vermieden werden“, so die Stadtverwaltung. Dazu müsse genügend Personal bereitstehen und zu jedem Zeitpunkt der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Wartenden eingehalten werden. Bei Nichtbeachtung dieser Vorgaben drohen Zwangsgelder in Höhe von 2.000 Euro. 

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Um eine weitere Ausbreitung des #Coronavirus zu verhindern, hat die Stadt #Heidelberg am heutigen Donnerstag, 19. März 2020, eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Die neue Allgemeinverfügung benennt Maßnahmen, die in einigen Bereichen über die Verordnung der Landesregierung hinausgehen. Demnach sind Ansammlungen und sonstige örtliche Zusammenkünfte im öffentlichen Raum, zum Beispiel in Schulhöfen oder öffentlichen Grünflächen, mit über fünf Personen untersagt. Besonders hart treffen diese notwendigen Maßnahme gerade auch die Gastronomie, die Inhaber kleiner Geschäfte und kleine und mittelständische Unternehmen. Oberbürgermeister Eckart Würzner verspricht in seinem heutigen Statement das Möglichste zu tun, um die wirtschaftlichen Folgen für sie abzumildern. Aktuelle Informationen zur Lage in Heidelberg gibt es unter www.heidelberg.de/coronavirus.

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Weitere Einrichtungen, die nicht mehr geöffnet werden dürfen sind:

  • Seniorentreffpunkte
  • Nagelstudios
  • Sonnenstudios
  • Kosmetikstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Infostände
  • Camping- und Mobilhome-Anlagen

Friseure bleiben auch in Heidelberg weiter geöffnet. Unterdessen ist die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf 2.748 gestiegen. Außerdem gibt es seit Donnerstag 11 Todesopfer im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Coronavirus in Heidelberg: Stadt will Unternehmen in der Krise unterstützen

Von den wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ist auch in Heidelberg eine große Zahl an unterschiedlichen Branchen, Unternehmen, Einzelhändlern, Gastronomen und Selbstständigen betroffen. Die Situation stellt Bund, Land und Kommunen vor eine große Herausforderung. Die Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg hat auf ihrer Internetseite für Unternehmen eine Übersicht zu Ansprechpartnern und Informationsangeboten zusammengestellt, die in der derzeitigen Situation Hilfe bieten können. Betroffene finden dort etwa Hinweise, wo sie Informationen zu Maßnahmen der Bundes- und der Landesregierung sowie zu Kurzarbeitergeld und Förderprogrammen erhalten. Für Fragen von Unternehmen steht die Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg unter der E-Mail-Adresse wirtschaftsfoerderung@heidelberg.de zur Verfügung.

Coronavirus in Heidelberg: Weiterer Anstieg der Infizierten – aktuelle Zahlen

Update vom 19. März um 14:10 Uhr: Das Landratsamt veröffentlicht am Donnerstagmittag die neuesten Zahlen der Coronavirus-Infektionen: Demnach ist die Zahl der bestätigten Fälle in Heidelberg auf 57 gestiegen – also zehn mehr zum Vortag. Das Gesundheitsamt hat mittlerweile 130 Kontaktpersonen ermittelt, 187 befinden sich derzeit in Heidelberg in Quarantäne. Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Personen im Rhein-Neckar-Kreis ist unterdessen von 124 auf 154 gestiegen. 

Coronavirus in Heidelberg: 3 oder 47 Fälle? Verwirrung um Zahl der Infizierten

Update vom 19. März, 10:46 Uhr: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis informiert täglich über den aktuellen Stand der Corona-Infizieren in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis. So sind derzeit 47 Menschen in Heidelberg erkrankt. Schaut man jedoch auf die aktuellen Zahlen vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg sind dort nur drei Fälle in Heidelberg gemeldet. Doch wieso kommt es zu solch einem extremen Unterschied?

Wie das Ministerium erklärt, kann es „aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt, welches die Fälle aus ganz Baden-Württemberg gebündelt an das Ministerium für Soziales und Integration meldet, mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen sowie zeitliche Verzögerungen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.“

Eine Pressesprecherin des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis sagt gegenüber HEIDELBERG24, dass das Gesundheitsamt an einer Lösung der Problematik suche. Es könne an der Meldekette liegen, wie sie vermutet. 

Coronavirus in Heidelberg: Wieder neu Infizierte – OB Würzner über mögliche Ausgangssperre

Update vom 18. März um 17:30 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich immer weiter – mittlerweile gibt es in Heidelberg 47 bestätigte Fälle, im Rhein-Neckar-Kreis gar 124. Seit Mittwoch gelten die durch die Landesregierung Baden-Württemberg veranlasste Rechtsverordnung, die das öffentliche Leben durch zahlreiche Verbote quasi zum Erliegen bringt. Diese untersagt alle Veranstaltungen und Versammlungen, Einrichtungen und Geschäfte werden fast ausnahmslos geschlossen

Für all jene Betriebe im Lebensmittelsektor und andere Einrichtungen, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen (Einzelhandel für Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Frisöre, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte und dem Großhandel), werden Hygienemaßnahmen zum Schutz der Kunden vor einer möglichen Übertragung des Coronavirus vorgegeben. 

Um einer weitere, rapiden Ausbreitung des Coronavirus Einhalt zu gebieten, wendet sich Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, mit einem emotionalen Appell an die Bewohner der Stadt – und äußert sich über eine mögliche Ausgangssperre: „Bei all unseren Maßnahmen steht ein Ziel über allem: Soziale Kontakte reduzieren und jegliche Menschenaufläufe vermeiden. Das muss endlich bei jedem ankommen und ich appelliere da nochmal an alle Bürgerinnen und Bürger: Bleiben Sie wann immer möglich zu Hause. Wenn Sie nach draußen gehen, vermeiden Sie alle Zusammentreffen mit Personen, die nicht in Ihrer Wohnung leben. Es liegt in Ihrer Hand, ob wir auch in Deutschland eine Ausgangssperre bekommen oder nicht. Wenn sich weiter tausende Menschen bei schönem Wetter draußen treffen und Plätze, Flussufer und Straßen bevölkern, wird es zu Maßnahmen wie in Frankreich und Italien kommen müssen. Das Coronavirus ist da, die Infektionszahlen gehen steil nach oben und unserem Gesundheitssystem droht der Kollaps, wenn wir jetzt die Ausbreitung nicht verlangsamen. Also, helfen Sie bitte alle mit und handeln Sie verantwortlich!

Coronavirus in Heidelberg: 47 Infizierte – über 150 Menschen in Quarantäne

Update, 14:23 Uhr: Auch am Mittwoch kommen weitere Fälle dazu. Sechs neue Erkrankte gibt es in Heidelberg. Damit steigt die Zahl der Corona-Infizierten insgesamt auf 47. 691 Menschen stehen außerdem unter Quarantäne. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 124 Coronavirus-Erkrankte. 

Update vom 18. März, 11:15 Uhr: Die Temperaturen klettern am Mittwoch auf bis zu 20 Grad – doch die Heidelberger müssen in Zeiten der Coronavirus-Krise auf ihren Lieblings-Sonnenplatz verzichten. Die Stadt Heidelberg hatte bereits am Montag verkündet, das öffentliche Leben in Heidelberg weiter einzuschränken und neben Schwimmbädern und Zoos auch Spielplätze und Sportanlagen zu schließen. Auch die Neckarwiese ist am Mittwoch gesperrt. Schilder weisen die Besucher darauf hin, dass sie die Spiel und Liegewiese zur Vermeidung der Ansteckung durch das Coronavirus nicht betreten sollen. 

Die Neckarwiese in Heidelberg ist gesperrt

Update vom 17. März, 21:30 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg steigt weiter rasant an. Das Sozialministerium hat am Dienstagabend 1.641 Infizierte gemeldet – das sind 536 Fälle mehr als am Montag. Außerdem wurde am Abend auch ein 6. Todesopfer mit Coronavirus gemeldet. 

Coronavirus in Heidelberg: Abfallentsorgung wird eingeschränkt

Update von 17:30 Uhr: In Heidelberg werden – mit Ausnahme des Konversions-Ausschusses am 18. März und des Gemeinderats am 26. März – bis Ende April keine kommunalpolitischen Gremien mehr tagen. Das teilt die Stadt Heidelberg am Dienstagnachmittag mit. Außerdem werden wegen der Ausbreitung des Coronavirus auch Abfallentsorgung und Straßenreinigung eingeschränkt. Priorität hätte nun die Abholung der Müllbehälter – alle städtischen Recyclinghöfe haben ab Mittwoch (18. März) bis auf Weiteres geschlossen. Ab 23. März wird auch die Spermüll-Abfuhr eingestellt. Die reguläre Behälter-Abfuhr findet weiterhin statt.

In der Altstadt in Heidelberg fangen am Dienstagabend mehrere Menschen an zu klatschen. Der Grund: Sie applaudieren den Helfern, die in der Coronazeit trotzdem Arbeiten und damit einen sehr wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leisten.

Coronavirus in Heidelberg: Zahl der Fälle steigt auf 41

Update von 14:12 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Heidelberg ist auf 41 gestiegen. Das teilt der Rhein-Neckar-Kreis am Dienstagnachmittag mit. Somit gibt es seit Montag 7 neue Coronavirus-Fälle im Stadtgebiet von Heidelberg. Aktuell befinden sich außerdem 164 Personen in Quarantäne. 

Grüßen in Zeiten der Corona-Krise: So kannst Du alternativ "Hallo" sagen

Coronavirus in Heidelberg: Über 30 Fälle – fünf Ärzte des Uniklinikums infiziert

Update, 11:27 Uhr: Fünf Ärzte des Heidelberger Uniklinikums sind am Coronavirus erkrankt. Das bestätigt eine Sprecherin auf HEIDELBERG24-Nachfrage. Die Ärzte befinden sich in häuslicher Quarantäne und haben nur leichte Symptome. Sie sind bereits vor mindestens einem Tag positiv auf das Coronavirus getestet worden und zählen somit zu den insgesamt 34 bestätigten Fällen in Heidelberg. Das Gesundheitsamt ermittelt nun weitere Kontaktpersonen. Eine Patientengefährdung bestehe nicht.

Coronavirus: Ikea-Filialen schließen auf unbestimmte Zeit

Update vom 17. März, 10:33 Uhr: Auch die Ikea-Filialen in ganz Deutschland machen zu. In der Region betrifft dies den Standort in Mannheim und Walldorf. Auf der Webseite heißt es: „Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität. Um die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus so gering wie möglich zu halten, haben wir alle IKEA Einrichtungshäuser in Deutschland bis auf Weiteres geschlossen.“ Wann also die Ikea-Filialen wieder aufmachen werden, ist bislang unklar.

Coronavirus in Heidelberg: Restaurants, Bars, Spielplätze – Stadt macht dicht!

Update, 16:35 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus zu entschleunigen, wird das öffentliche Leben in Heidelberg immer stärker eingeschränkt. Wie nun bekannt wurde, werden bis auf Weiteres alle städtischen Einrichtungen geschlossen – darunter
Verwaltungsgebäude, Schwimmbäder und der Zoo. Außerdem verbietet die Stadt ab Dienstag (17. März) um 0 Uhr den Betrieb von

Bars, Clubs, Diskotheken, Kinos, Museen, Schwimmbädern und Fitnessstudios.

Restaurants dürfen keine Gäste mehr bewirten, sondern lediglich Essen zum Mitnehmen herausgeben. Ebenfalls verboten ist die Benutzung von

Spielplätzenund Sportanlagen. Geschäfte und Friseure sind von dieser Maßnahme (noch) nicht betroffen.

Die zulässige Größe von Veranstaltungen wird auf 50 Personen reduziert. Die Vorgabe gilt sowohl für geschlossene Räume als auch für Veranstaltungen und Versammlungen im Freien. Alle Veranstaltungen mit mehr als 50 Personen sind untersagt. Alle Veranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl bis 50 Personen sind anzeigepflichtig unter Vorlage einer Risikobewertung bei der Stadt Heidelberg.

Wir müssen jetzt alle zwischenmenschlichen Kontakte auf ein Minimum reduzieren. Wir schließen deshalb so gut wie alle Einrichtungen, Institutionen und Orte, wo sich üblicherweise viele Menschen treffen. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger: Bleiben Sie, wo immer es möglich ist, zuhause. Handeln Sie verantwortungsvoll! Das Coronavirus wird vor allem von Mensch zu Mensch übertragen. Deshalb müssen wir unseren Alltag für eine Zeit komplett umstellen. Jeder muss jetzt seinen Beitrag dazu leisten, dass wir Infektionsketten unterbrechen und unser Gesundheitssystem nicht durch zu viele Erkrankte auf einmal belastet wird“, so Oberbürgermeister Eckart Würzner. 

Diese Einrichtungen müssen ab Dienstag (17. März) geschlossen bleiben:

  • Kultureinrichtungen jeglicher Art, insbesondere Museen und Theater
  • Bildungseinrichtungen jeglicher Art, Akademien und Fortbildungseinrichtungen (unter anderem Volkshochschule, Akademie für Ältere, Musik- und Singschule)
  • Stadtbücherei und andere öffentliche Bibliotheken
  • Bars, Clubs und Diskotheken
  • Kinos
  • Zoo
  • Schwimm- und Hallenbäder, Thermalbäder und Saunen
  • Fitnessstudios und alle Sportstätten in geschlossenen Räumen
  • Städtische Sportanlagen
  • Öffentliche Spielplätze inklusive der "Alla hopp"-Anlage
  • Alle Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, alle Jugendhäuser
  • Alle Seniorenzentren
  • Spielhallen und Bordelle
  • Restaurants für die Bewirtung für Ort, Essen zum Mitnehmen darf herausgegeben werden

Die Stadtverwaltung Heidelberg schließt alle städtischen Verwaltungsgebäude. Geöffnet bleiben nur die Bürgerämter in den Stadtteilen – mit Ausnahme der Bürgerämter im Rathaus und im Bürgeramt-Mitte (Bergheimer Straße 69). Persönliche Besuche sind ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Die Stadt stockt dafür ihren telefonischen Bürgerservice unter Telefon 06221 58-10580 personell auf. 

Coronavirus Heidelberg: Zahl der Infizierten steigt auf 34

Update, 15 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt weiter an. In Heidelberg sind 34 am Coronavirus erkrankt, im Rhein-Neckar-Kreis 77. Es befindet sich derzeit über 610 Menschen in Quarantäne, allein in Heidelberg sind es 164. 

Update vom 16. März, 14 Uhr: Die Stadtwerke Heidelberg  schließen aktuell die Bäder in Heidelberg sowie das Gisela-Mierke-Bad in Eppelheim, um der am Wochenende verschärften Situation um den Corona-Virus Rechnung zu tragen und seine weitere Ausbreitung zu erschweren. Dafür bitten die Stadtwerke Heidelberg um Verständnis.

Coronavirus in Heidelberg: Schloss bis mindestens 19. April geschlossen! 

Update vom 16. März, 13:30 Uhr: Ab Dienstag (17. März) bleiben alle Schlösser, Klöster, Burgen und Kleinode der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg wegen der aktuellen Entwicklung des Corona-Virus geschlossen. Die Schließung gilt bis auf weiteres, mindestens bis zum Ende der Osterferien am 19. April. Nach wie vor geöffnet sind die großen historischen Gärten des Landes – darunter der Schlossgarten Heidelberg und Schwetzingen

Ein Pärchen sitzt in der Sonne vor dem Heidelberger Schloss (Archivfoto).

Ziel der Maßnahme ist die Verlangsamung der Coronavirus-Infektionen. „Wir tun dies zum Schutz unserer Gäste und ebenso unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Monumenten“, fassen Michael Hörrmann und Uwe Weinreuter, die Geschäftsführer der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, das Vorgehen zusammen. 

Coronavirus in Heidelberg: 20 bestätigte Fälle – Uniklinik verhängt Besucherverbot 

Update vom 16. März, 6:40 Uhr: Das Landratsamt muss eine Korrektur der Fälle in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis vornehmen. Insgesamt bleibt es bei 90 Infizierten, jedoch sind es in Heidelberg 20 statt 22 und im Rhein-Neckar-Kreis 70 statt 68. In Heidelberg befinden sich 144 Personen in Quarantäne, im Rhein-Neckar-Kreis 559. 

Coronavirus in Heidelberg: Trotz sonnigen Wetters – Altstadt nur mäßig besucht 

Update vom 15. März, 17 Uhr: Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Sonntagnachmittag bekannt gibt, beläuft sich die Zahl der mit Coronavirus Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis und in Heidelberg mittlerweile auf insgesamt 90 Personen. Davon leben 22 in Heidelberg und 68 im Rhein-Neckar-Kreis. 

Damit hat sie Zahl von Vortag um 35 im Rhein-Neckar-Kreis und um 9 in Heidelberg erhöht. Da sie Kontakt mit den Infizierten hatten, befinden sich nun 557 Personen im Rhein-Neckar-Kreis und 146 Menschen in Heidelberg in Quarantäne. 

Coronavirus in Heidelberg: Trotz sonnigen Wetters - Altstadt nur mäßig besucht 

Am Sonntag herrscht in Heidelberg wunderschönes Frühlingswetter, bei 16 Grad würden die Menschen normalerweise durch die Altstadt schlendern und in der Sonne sitzen. Doch an diesem wunderschönen Tag bleiben die meisten Tische in den Cafés leer, in der Altstadt sind nur wenige Menschen unterwegs und es ist kaum jemand auf der Alten Brücke.

Coronavirus in Heidelberg: Trotz Kaiserwetters wirkt die Stadt wie leergefegt. 

Die Angst vor dem Coronavirus scheint viele dazu zu verleiten, trotz Kaiserwetters zu Hause zu bleiben.

Nur wenige Menschen schlendern am Sonntag durch die Altstadt. 

Wegen dem Coronavirus: Regierung schließt Grenzen zu Frankreich, Österreich und der Schweiz 

Um die Menschen vor dem Coronavirus zu schützen und um Hamsterkäufe im Ausland zu unterbinden, hat die Regierung am Sonntagnachmittag beschlossen ab Montag die Grenzen zu Frankreich, Österreich und Schweiz zu schließen.

Viele Menschen hoffen auf die baldige Entwicklung eines Impfstoffes. Die baden-württembergische Biotech-Firma CureVac arbeitet mit einem innovativen Konzept daran - das weiß auch Donald Trump und will der Firma die Forscher abwerben!

Coronavirus in Heidelberg: Besuchsverbot in Uniklinik!

Update vom 15. März: Die Zahl der bestätigten Fälle des Coronavirus in Baden-Württemberg ist mittlerweileauf 827 gestiegen. Deutschland schließt aus Furcht vor einer weiteren Ausbreitung am Montag die Grenzen zu Frankreich, Schweiz und Österreich. 

Der Handel im Südwesten beklagt massive Umsatzeinbußen durch fernbleibende Kunden. In Supermärkten hingegen bilden sich am Samstag lange Schlangen an den Supermarktkassen. Toilettenpapier und haltbare Lebensmittel sind schnell vergriffen. Die Bundesregierung weist noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass kein Grund für Hamsterkäufe bestehe. 

Auch mehrere große Supermarktketten machen angesichts einer erhöhten Nachfrage klar, dass der Nachschub gesichert sei. Das Gesundheitsministerium warnt derweil vor Fake-News bezüglich Supermarkt-Schließungen und Ausgangssperren

Coronavirus in Heidelberg: 13 Infizierte – Besuchsverbot in Uniklinik! 

Update vom 14. März, 17 Uhr: Um Patienten und Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen, wurde in der Uniklinik Heidelberg ein Besuchsverbot im gesamten Universitätsklinikum erlassen. Nur in diesen Ausnahmefällen gilt diese Regelung nicht:

  • Angehörige, die einen Patienten besuchen, der im Sterben liegt.
  • Angehörige von Patienten der Palliativstation (1 Person pro Tag)
  • Begleitperson, die die Schwangere bei der Geburt begleitet 
  • Vater, welcher das Neugeborene und seine Partnerin besuchen möchte
  • Mutter/Vater eines kranken Kindes
  • Begleitperson eines Patienten, der in der Notaufnahme eingeliefert wird
  • Begleitperson eines älteren, gebrechlichen oder dementen Patienten
  • Aus dringenden medizinischen Gründen – dies muss der Angehörige/Besucher telefonisch mit dem Stationsteam klären.

Besucher werden gebeten, sich an den Pforteneingängen der Kliniken zu melden, die Seiteneingänge werden geschlossen.

Mit diesen Maßnahmen trägt das Universitätsklinikum dazu bei, das Infektionsrisiko und die Weiterverbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 zu minimieren.

Coronavirus in Heidelberg: 5 Neuankömmlinge in Ankunfszentrum infiziert 

Update vom 14. März: Bei ihrem Erscheinen im Heidelberger Ankunftszentrum wurden fünf Asylbewerber positiv auf das Coronavirus getestet. Das teilt das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration Baden-Württemberg am Freitag (13. März) mit. Ob die an Covid-19-Erkrankten Kontakt mit den anderen Bewohnern des Ankunftszentrums hatten, ist nicht bekannt. Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl will Flüchtlinge, die in Deutschland ankommen, auf das Coronavirus testen lassen. Dies sei in den vergangenen Tagen schon geschehen. In Baden-Württemberg haben sich mittlerweile 569 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, drei sind daran gestorben. 

Coronavirus in Heidelberg: 13 Infizierte – Veranstaltungen abgesagt, Schulen geschlossen 

Update vom 13. März, 16:48 Uhr: Nachdem das Land Baden-Württemberg am Freitag (13. März) beschließt alle Schulen bis nach Ostern zu schließen, greift auch die Stadt Heidelberg zu härteren Maßnahmen. Die Stadtverwaltung erlässt am Nachmittag eine Allgemeinverfügung, um die „weitere Ausbreitung des Coronavirus zu vermeiden.“ Ab Sonntag (15. März) sind alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen mit mehr als 100 Teilnehmern verboten. Dabei ist es egal, ob die Veranstaltung in geschlossenen Räumen oder im Freien stattfindet. Wochenmärkte gelten allerdings nicht als Veranstaltung und sind somit erlaubt. Unabhängig von Teilnehmerzahl sind alle Tanzveranstaltungen und Konzerte in geschlossenen Räumen verboten. Allerdings soll es dabei auch Ausnahmegenehmigungen geben. Im Einzelfall könne das Bürger- und Ordnungsamt der Stadt Heidelberg Veranstaltungen mit 100 bis 1.000 Teilnehmern genehmigen. Das könne aber nur unter Berücksichtigung der aktuellen Risikobewertung geschehen. Dutzende Veranstaltungen in Heidelberg und Region sind von der neuen Verfügung betroffen und müssen abgesagt werden. So wurden alle Veranstaltungen in der Halle02, im Karlstorbahnhof und im DAI abgesagt.

Neue Allgemeinverfügung für Heidelberg: Betretungsverbot für medizinische Einrichtungen

Zum Schutz der „besondern vulnerabler Risikogruppen in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und vergleichbaren medizinischen Einrichtungen“ gilt vom 15. März bis zum 30. April ein Betretungsverbot für medizinische Einrichtungen und Pflegestellen in Heidelberg. Personen, die innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risiko- oder einem besonders betroffenen Gebiet waren, dürfen folgende Einrichtungen nicht betreten: „Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken und Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit den genannten medizinischen Einrichtungen vergleichbar sind, sowie stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder mit Behinderungen sowie von einem Anbieter verantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG).“ Auch hier gibt es eine Ausnahmeregelung für nahestehende Personen. Unter Auflagen könnten im Einzelfall Personen von dieser Regelung befreit werden; beispielsweise für die Sterbebegleitung oder zur Begleitung eines erkrankten Kindes.

Coronavirus in Heidelberg: Standesamt und Jobcenter 

Bei Trauungen des Standesamtes der Stadt Heidelberg dürfen neben dem Brautpaar und den Trauzeugen nur noch maximal 10 Gäste mit ins Trauzimmer.

Auch das Jobcenter in der Speyerer Straße schränkt den Kundenstrom ein. Sie werden nur noch telefonische betreut. Am Eingang steht zudem ein Kopierer, damit sie ihre Unterlagen vervielfachen und direkt einwerfen können. 

Coronavirus: Mehr Covid-91-Erkrankungen in Heidelberg

Update vom 13. März: Das Land Baden-Württemberg beschließt in einer Sondersitzung des Kabinetts am Freitagmittag, wegen des Coronavirus alle Schulen und Kitas ab Dienstag im Land zu schließen. Die Einrichtungen sollen bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Alle Infos zu Urlaubsansprüchen, Home-Office und Freistellung bei Schulausfall wegen Coronavirus findest Du hier. In Heidelberg ist die Zahl der Covid-19-Infizierten nochmals um vier gestiegen. Somit zählt die Universitätstadt insgesamt 13 Coronavirus-Fälle. Auch im Umkreis steigt die Zahl der Infektionen: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es momentan 33 bestätigte Covid-19-Fälle. 

Coronavirus in Heidelberg: Weitere Infizierte – Heidelberger Frühling abgesagt

Update vom 12. März, 17:05 Uhr: Längst ist das Coronavirus in Heidelberg angekommen und die Zahl der Infizierten steigt stetig an. Jetzt ergreift die Stadt eine Reihe von Maßnahmen, um die weitere Ausbreitung zu verzögern und Riskogruppen zu schützen. So werden ab dem 13. März alle Vorstellungen des Theaters und Orchesters Heidelberg abgesagt. Diese Regelung soll vorerst bis zum 19. April gelten. Abgesehen von Theater ist auch der Heidelberger Frühling von den neuen Maßnahmen betroffen. 

Die Veranstalter des Festivals und die Stadt Heidelberg haben sich gemeinsam entschieden, die Richtlinien des Robert Koch-Instituts umzusetzen und die gutbesuchte Verantstaltung abzusagen. Heidelbergs Oberbürgermeister Würzner betont: „Das waren für uns alle sehr schwere Entscheidungen. Ich danke allen Beteiligten, dass sie diese Maßnahmen mittragen. Das ist Ausdruck gelebter gesellschaftlicher Verantwortung, um die Ausbreitung des Virus so stark wie möglich zu verzögern. Wir müssen alles tun, um unser Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen. Das dient vor allem dem Schutz von Risikogruppen, die unter dem Virus stärker leiden als junge und gesunde Menschen.

Außerdem fordert die Stadt Heidelberg ihre Bürger dazu auf, Besuche und Vorsprachen bei Ämtern und Dienststellen auf das Notwendigste zu beschränken. Zwar bleibt die Verwaltung der Stadt Heidelberg regulär geöffnet, dennoch bittet die Stadt ihre Bürger auf das Telefon oder Computer auszuweichen.

Coronavirus in Heidelberg: Erster Todesfall in Baden-Württemberg

Update vom 12. März um 12 Uhr: Das Gesundheitsministerium hat den ersten Todesfall aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg bestätigt. Dabei handelt es sich um den Ehemann (†67) einer mit dem Coronavirus infizierten Frau, die Ende Februar aus Frankreich zurückgekehrt war. Nach Angaben des Ministeriums starb der Mann vor wenigen Tagen zu Hause im Rems-Murr-Kreis. Er wurde erst nach seinem Tod positiv auf das Coronavirus getestet. Er selbst war im Februar aus dem Kongo zurückgekehrt. Damit handelt es sich um den ersten Coronavirus-Todesfall in Deutschland außerhalb von Nordrhein-Westfalen, wo bislang drei Menschen in Folge der Infizierung gestorben sind. 

Coronavirus in Heidelberg: 9 Infizierte – Uniklinik auf Intensiv-Patienten vorbereitet

Update, 21:26 Uhr: Viele deutsche Kliniken bereiten sich darauf vor, Coronavirus-Patienten aus dem Umland aufzunehmen. Wie die FAZ berichtet, gehört auch die Uniklinik Heidelberg dazu. „Falls in Zukunft eine intensivmedizinische Betreuung notwenig werden sollte, stehen Betten auf einer zur Intensivstation umgebauten Wachstation zur Verfügung“, erklärt eine Sprecherin der Uniklinik. Laut FAZ-Bericht erwarte man, dass ECMO-Lungenmaschinen künftig häufig gebraucht werden. Allerdings: Das Material für diese Geräte könnte fehlen, da vieles davon aus China komme, wie die Heidelberger Infektiologin und Ärztliche Direktorin der zuständigen Klinik für Gastroenterologie, Infektionen und Vergiftungen, Uta Merle, der FAZ erklärt. Man teste derzeit antivirale Medikamente, die die Vermehrung der Viren hemmen sollen. Ob das ausreicht, um schwerkrankte Corona-Patienten am Leben zu erhalten, könne man laut der Heidelbergerin erst Ende April klären.

Hinweis: In einer vorherigen Version dieses Absatzes war von vier schwerkranken Patienten an der Uniklinik Heidelberg die Rede. Diese Information beruht auf einem Missverständnis. Am Universitätsklinikum Heidelberg werden derzeit vier Covid-19-Patienten stationär behandelt. Wie die Uniklinik mitteilt, geht es ihnen gut. 

Coronavirus in Heidelberg: Erster Fall im Ankunftszentrum für Flüchtlinge 

Update, 17:58 Uhr: Im Heidelberger Ankunftszentrum gibt es einen ersten bestätigten Coronavirus-Fall. Wie das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration am Mittwoch erklärt, hat sich ein 48-jähriger chinesischer Asylbewerber mit dem Virus infiziert. Er ist am 9. März in Begleitung eines 2-jährigen Kindes nach Heidelberg gekommen. Zunächst hat er keine Symptome gezeigt, ein Test ist jedoch positiv auf das Coronavirus ausgefallen. Er befindet sich siehter in einem Quarantänegebäude

Unterdessen ist die Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg auf 335 gestiegen. 

Coronavirus in Heidelberg: Acht Menschen infiziert – Zahl steigt

Update, 14:42 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Erkrankten in Heidelberg steigt. Es sind acht Menschen derzeit infiziert, 78 Personen stehen unter Quarantäne. Auch im Rhein-Neckar-Kreis gibt es einen starken Anstieg von 13 auf 23 Ekrankte. Hier stehen über 325 Personen unter Quarantäne. 

Update vom 11. März, 8:20 Uhr: In diesem Jahr fällt wegen des Corornavirus auch das traditionelle Anbaden im Neckar aus. Der Veranstalter NECKARORTE hatte die Veranstaltung in diesem Jahr bereits einmal verschieben müssen, nun wurde auch der Ersatztermin am Sonntag (15. März) gestrichen. 

Coronavirus in Heidelberg: Baden-Württemberg will alle Großveranstaltungen verbieten

Update vom 10. März, 18:54 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Baden-Württemberg ist auf 277 gestiegen. 

Update, 17:18 Uhr: Das Land Baden-Württemberg bringt eine bindende Verordnung auf den Weg, die alle Großveranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern verbietet. Die Verordnung wird dann als „verbindliche Leitlinie“ für alle Kommunen dienen, erklärt Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Das Verbot hat besonders große Auswirkungen auf Konzerte, Sport- und Kulturveranstaltungen. Das Kabinett werde die Rechtsverordnung im Laufe der kommenden Tage beschließen, kündigte das Ministerium an.

Update vom 10. März: Das Landratsamt meldet einen weiteren Fall des Coronavirus in Heidelberg sowie drei weitere Fälle im Rhein-Neckar-Kreis. Somit steigt die Zahl der Infizierten in Heidelberg auf 6. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es nun 16 bestätigte Fälle. Nach Angaben des Landratsamtes befinden sich außerdem insgesamt 248 Menschen in Quarantäne – davon 66 Personen in Heidelberg. 

Coronavirus in Heidelberg: 5 bestätigte Fälle – darunter auch Schüler

Update vom 9. März: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis reagiert auf die derzeitige Coronavirus-Situation. Das Amt bittet alle Kunden von „persönlicher Vorsprache abzusehen“ und den Online-Bürgerdienst zu nutzen. Gespräche sollen bis auf weiteres am Telefon erledigt und Unterlagen per Post eingesendet werden. Durch diese Maßnahmen solle die Sicherheit von Kunden und Mitarbeitern geschützt werden. Sollte doch ein Termin so wichtig sein, dass er vor Ort erledigt werden muss, soll ein Termin ausgemacht werden. 

Coronavirus in Heidelberg: Fünf weitere Infizierte

Update, 17:25 Uhr: Die Zahl in Baden-Württemberg steigt weiter an. Am späten Sonntagnachmittag sind es 199 Coronavirus-Fälle, darunter ein neuer Fall im Rhein-Neckar-Kreis. In Heidelberg gibt es weiterhin fünf Infizierte. In Ägypten ist der erste Deutsche am Coronavirus gestorben. Er ist vor einer Woche dorthin gereist. Weitere Informationen sind bislang unklar.

Update, 12:25 Uhr: Die Zahl der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis beträgt mittlerweile neun. Beim Großteil der Personen handelt es sich um Reiserückkehrer aus der Region Südtirol, wie das Gesundheitsamt am Sonntag mitteilt.

Coronavirus in Heidelberg: 32 Personen im Rhein-Neckar-Kreis in Quarantäne

Update vom 8. März, 9:45 Uhr: Wieder steigt die Zahl in Baden-Württemberg. Nun sind 182 Menschen am Coronavirus erkrankt. Wie uns eine Sprecherin des Gesundheitsamt auf Nachfrage sagt, befinden sich insgesamt 32 Personen in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis in häuslicher Quarantäne. 

Update, 15:50 Uhr: Insgesamt steigt die Zahl in Baden-Württemberg auf 170. Innerhalb kommen 54 neue Coronavirus-Fälle dazu – es zählen dabei auch die sechs neue Fälle aus der Metropolregion Rhein-Neckar.

Update, 11:15 Uhr: Das Gesundheitsamt Heidelberg gibt bekannt, dass die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen wieder angestiegen ist. In Heidelberg sind somit 5 Menschen erkrankt, im Rhein-Neckar-Kreis steigt die Zahl auf sieben. 

Coronavirus in Heidelberg: Verbindliche Test für Flüchtlinge im Ankunftszentrum

Update vom 7. März, 10:36 Uhr: Viele Flüchtlinge kommen über Südtirol oder Norditalien nach Baden-Württemberg. Danach leben sie in Massenunterkünften. Wenn hier das Coronavirus ausbrechen würde, sei die Situation kaum beherrschbar, heißt es in einem Dokument, das der „Schwäbischen Zeitung“ vorliegt. Deshalb haben das Innen- und das Gesundheitsministerium am Freitag entschieden, dass Flüchtlinge auf das Coronavirus getestet werden müssen. Gegenüber der dpa sagt ein Ministeriumssprecher, dass der Coronavirus-Test verbindlich für Flüchtlinge werde. 

Laut der „Schwäbischen Zeitung“ sollen Ärzte aus dem Bereich des Regierungspräsidiums Karlsruhe bei Flüchtlingen im Ankunftszentrum in Heidelberg Abstriche vornehmen. Dafür soll extra ein Labor vor Ort eingerichtet werden. Man wolle alle Flüchtlinge testen, die in den letzten 14 Tagen eingereist seien. In Heidelberg leben aktuell rund 1.300 Flüchtlinge. Erst vor wenigen Tagen ging das Gerücht herum, dass im PHV das Coronavirus ausgebrochen sei. 

Coronavirus in Heidelberg: Schüler infiziert – Gymnasium ergreift Maßnahme

Update von 19:30 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg ist um 20 gestiegen. Damit gibt es im Bundesland nun 116 Coronavirus-Fälle – darunter auch ein neuer im Rhein-Neckar-Kreis und in Mannheim. 

Update, 15:28 Uhr: An der Uni Mannheim sind mittlerweile zwei Studenten am Coronavirus erkrankt. 

Update, 10:45 Uhr: Der mit dem Coronavirus infizierte Schüler besucht das Helmholtz-Gymnasium in Heidelberg. Auf der Webseite berichtet die Schule, dass die Kursstufe 1 am Freitag vom Unterricht befreit ist. 

Update vom 6. März, 10:30 Uhr: Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Freitagvormittag mitteilt, sind nun zwei neue Coronavirus-Fälle im Bereich des des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises bekannt geworden. Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten im Raum Heidelberg/Rhein-Neckar-Kreis beträgt damit nun sechs. Davon sind vier aus Heidelberg und zwei aus dem Rhein-Neckar-Kreis

Bei den beiden neuen Fällen handelt es sich um bereits bekannte Kontaktpersonen (Ehefrau und Neffe) des am Mittwoch, 4. März, positiv getesteten Reiserückkehrers aus Südtirol.

Coronavirus in Heidelberg: Ein Erkrankter ist Schüler eines Heidelberger Gymnasiums 

Die Ehefrau stand bereits seit Urlaubsrückkehr unter freiwilliger Quarantäne, der Neffe hat bis zum Auftreten erster leichter Symptome die Schule besucht. Der Neffe ist Schüler eines Heidelberger Gymnasiums. Der Schulbetrieb muss nicht eingestellt werden. Bis das Gesundheitsamt die direkten Kontaktpersonen ermittelt hat, ist die gesamte Kursstufe, die der Schüler besucht hat, aufgefordert, zu Hause zu bleiben. 

Die Schulleitung hat diese Entscheidung in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt getroffen. Um welches Gymnasium es sich handelt, ist nicht bekannt. 

Coronavirus in Heidelberg: 32 Personen unter Quarantäne

Update vom 6. März: Am Donnerstag wird kein weiterer Corona-Fall aus Heidelberg bekannt. Aus dem Rhein-Neckar-Kreis hat das Sozialministerium einen weiteren Fall bestätigt. Damit gibt es nun vier bestätigte Corona-Fälle: Zwei in Heidelberg und zwei im Rhein-Neckar-Kreis. Alle vier Personen sind in Quarantäne. Sie zeigen laut Universitätsklinikum Heidelberg nur milde Symptome

Das Gesundheitsamt steht zudem in täglichem Kontakt zu aktuell 32 engen Kontaktpersonen der positiv auf das Coronavirus Getesteten, die gemäß der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts ebenfalls unter Quarantäne sind. Davon sind 19 aus dem Rhein-Neckar-Kreis und 13 aus Heidelberg.

Coronavirus: Mittlerweile 89 Fälle in Baden-Württemberg 

Update von 19 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg steigt stündlich weiter. Mittlerweile meldet das Sozialministerium 89 Fälle. Unterdessen gibt es beim „Drive-In“ für Coronavirus-Test in Nürtingen einen großen Ansturm. Ab Mittwoch (18. März) geht ein weiteres Abstrich-Zentrum in Schwetzingen an den Start.  

Update vom 5. März, 17 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg ist mittlerweile auf 80 gestiegen. Das Sozialministerium bestätigte am Nachmittag unter anderem einen neuen Fall im Rhein-Neckar-Kreis sowie den ersten Fall in Karlsruhe. Dabei handelt es sich um einen Schüler, der sich im Skiurlaub in Südtirol angesteckt hat. Neben ihm müssen auch zwei Schulklassen aus Ettlingen vorsichtshalber isoliert werden. 

Coronavirus: Vier Fälle in Heidelberg! So geht es dem ersten Patienten

Update von 19 Uhr: Wie die Uniklinik Heidelberg auf Anfrage mitteilt, geht es dem ersten Coronavirus-Patienten den Umständen entsprechend gut. Er befinde sich weiterhin auf der Infektionsstation und sei in einem gesundheitlich stabilen Zustand mit nur leichten Symptomen

Mit den neuen Coronavirus-Fällen aus dem Rhein-Neckar-Kreis und weiteren bestätigten Fällen von Mittwoch – unter anderem einem weiteren in Mannheim – steigt die Zahl der Infizierten in Baden-Württemberg auf insgesamt 65. 

Coronavirus: Vier Fälle in Heidelberg! Zahl in Baden-Württemberg steigt rasant 

Update von 16 Uhr: Wie das Universitätsklinikum nach Bekanntwerden der neuen Coronavirus-Fälle in Heidelberg mitteilt, wird auch der Infizierte aus dem Rhein-Neckar-Kreis in der Klinik behandelt. Somit werden nun drei neue Patienten mit bestätigter Coronavirus-Infektion durch die Infektionsambulanz am Universitätsklinikum Heidelberg betreut. „Die Versorgung durch die Ambulanz verläuft routiniert und ohne Komplikationen“, teilt das Klinikum weiter mit. 

Coronavirus in Heidelberg: Drei neue Fälle bestätigt!  

Update vom 4. März, 15:45 Uhr: Am Mittwochnachmittag bestätigt das Landratsamt drei neue Coronavirus-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis – darunter zwei neue in Heidelberg! Die Zahl der auf das Coronavirus getesteten Personen im Rhein-Neckar-Kreis beträgt somit vier. 

Bei dem ersten neuen Coronavirus-Fall in Heidelberg handelt es sich um einen 36-jährigen Mann, der nach seiner Rückkehr aus Teheran (Iran) erkrankte. Er ist derzeit isoliert, die Ermittlung eventueller Kontaktpersonen läuft. Der zweite Fall in Heidelberg ist ein 55-jähriger Mann, der sich am Sonntag in „Eigenquarantäne“ begeben hat, nachdem er nach einem Skiurlaub in Südtirol erste Symptome des Coronavirus bemerkte. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Fälle in Heidelberg ist somit auf 3 gestiegen.

Der dritte der neuen Fälle im Rhein-Neckar-Kreis ist eine männliche Kontaktperson des am Freitag (28. Februar) gemeldeten ersten im Landkreis infizierten Mannes. Der 55-Jährige zeigte in Quarantäne erste Symptome.

Coronavirus in Heidelberg: Gerüchte über Infizierten im PHV – das ist dran

Update von 18 Uhr: In den sozialen Medien verbreitet sich aktuell ein Gerücht, wonach bei einer Person in der Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Patrick-Henry-Village das Coronavirus nachgewiesen worden sei. Eine Pressesprecherin des Regierungspräsidiums bestätigt auf Nachfrage am Dienstag, dass es sich um eine Falschmeldung handle. Im PHV seien bisher bei keinem Bewohner Symptome des neuartigen Virus aufgetreten. Vor Ort stünden außerdem ausreichend Desinfektionsmittel sowie bei Bedarf auch Atemschutzmasken zur Verfügung. 

Dass die Angst vor dem Coronavirus groß ist, zeigt nicht nur der Ansturm auf Supermärkte, sondern auch die halbvollen China-Restaurants, die die Auswirkungen aktuell besonders zu spüren bekommen.

Coronavirus: Insgesamt 30 Fälle in Baden-Württemberg

Update, 16:34 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Baden-Württemberg steigt auf 30. Zwei Männer haben sich mit dem Erreger infiziert, beide zeigen leichte Symtpome. Sie kommen aus dem Rems-Murr-Kreis und dem Landkreis Ludwigsburg.

Update vom 3. März: Seit Dienstag ist die Zahl der Fälle in Baden-Württemberg auf insgesamt 28 gestiegen. Bei den zwei neuen Fällen, die nun bestätigt wurden, handelt es sich um einen 61-Jährigen aus dem Hohenzollernkreis und eine 45-jährige Frau aus dem Stadtkreis Ulm. Beide waren vorher in Südtirol im Ski-Urlaub und zeigten nach ihrer Rückkehr erste Symptome. 

Coronavirus in Heidelberg: Infizierter überträgt Krankheit auf weitere Person

Update von 14:45 Uhr: Im Fall des ersten Coronavirus-Patienten, der in Heidelberg behandelt wird, liegen neue Informationen vor. Laut einer Pressemitteilung der Provinz Bosen habe sich der Mann nicht etwa bei einem Aufenthalt in der Ortschaft Wolkenstein (Südtirol) angesteckt, sondern bereits vorher. „Darauf lässt auch die sehr kurze Aufenthaltsdauer des deutschen Touristen in Gröden schließen“, heißt es in der Mitteilung. Trotzdem würden vor Ort alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen getroffen und weiter Umfeldkontrollen durchgeführt. 

Coronavirus-Fall in Heidelberg: Kontaktperson in Mannheim angesteckt!

Update vom 2. März: Wie das Gesundheitsamt mitteilt, haben sich mittlerweile drei Personen aus Mannheim mit dem Erreger infiziert. Einer davon, ein 68-jähriger Mann, soll sich bei dem Heidelberger Patienten mit dem Virus angesteckt haben, sei aber als eine Kontaktperson gelistet gewesen. Der Mann hat keine Symptome und befindet sich häuslicher Quarantäne. Die Ermittlung seiner Kontaktpersonen läuft. 

Mit einigen Neuinfizierten aus Heilbronn beläuft sich die Gesamtzahl der Neuansteckungen in Baden-Württemberg mittlerweile auf 26 Personen.  

Erster Coronavirus-Fall in Heidelberg: Mehrere Menschen in häuslicher Quarantäne

Update von 17:30 Uhr: „Dem Patienten geht es gut“, erklärt Prof. Dr. Klaus Heeg vom Zentrum für Infektiologie an der Uniklink im Rahmen eines Pressegesprächs am Freitagnachmittag (28. Februar). Der erste Corona-Patient sei am Mittwoch mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz erschienen. Welche Symptome das waren? „Leichtes Fieber und Husten“, so Prof. Heeg, der die Corona-Task Force am Uniklinikum leitet. Seit dem positiven Test ist der Mann aus dem Raum Schwetzingen/Oftersheim auf der im Chirurgie-Neubau eingerichteten Isolierstation für Coronafälle untergebracht.

Pressegespräch zum ersten Corona-Fall an der Uniklinik Heidelberg.

Die Station umfasst momentan 20 Räume“, ergänzt Pflegedirektor Edgar Reisch. Aktuell stehen in der Corona-Station 40 Betten zur Verfügung. Bei Bedarf könne die Zahl der Räume und Plätze aber ausgebaut werden. Der einzelne Patient wird derzeit von einem Mitarbeiter betreut, aber auch diese Zahl kann „situationell“ angepasst werden. Am Freitag seien Klinikmitarbeiter erneut für den Umgang mit infizierten Patienten und den Probentransport geschult worden, erzählt Reisch.

Coronavirus in Heidelberg: „Testen jetzt eher zu viel“

Prinzipiell werden derzeit vier Gruppen auf das Coronavirus getestet, erläutert Prof. Dr. Heeg: Menschen, die direkten Kontakt mit an dem Covid-19-Virus erkrankten Personen hatten. So werden momentan auch die Ehefrau und die weiteren Reisebegleiter des Corona-Patienten in Heidelberg getestet. Zweitens werden an der Uniklinik Personen getestet, die aus einem engeren Risikogebiet kommen, etwa der chinesischen Provinz Hubei oder aus Norditalien. Diese ersten beiden Gruppen würde man bis zum Ergebnis des Mehrfachtests, der von dem Berliner Virologen Prof. Dr. Christian Drosten entwickelt wurde, „nicht mehr aus der Uniklinik lassen“, so Heeg. 

Desweiteren würden Menschen getestet, die Symptome aufweisen und in Risikogebieten gewesen seien. Zudem würden auch Patienten auf das Coronavirus getestet, die starke grippeähnliche Symptome hätten. Seit Anfang der Woche sei man am Uniklinikum dazu übergegangen, bestimmte Patientengruppen zu „screenen“. Alleine am Donnerstag (27. Februar) wurden an der Uniklinik 21 Corona-Untersuchungen durchgeführt. Allesamt mit negativem Ergebnis. „Wir testen jetzt eher zu viel“, meint Prof. Heeg.  

Coronavirus in Heidelberg: Desinfektionsmittel ausverkauft - „gutes Zeichen“

Dass Hand-Desinfektionsmittel in Drogerie- und Supermärkten ausverkauft sind, wertet Infektiologe Prof. Dr. Heeg übrigens als „gutes Zeichen“: Schließlich werde das Virus primär über die Hände weiter gegeben. Deshalb sei regelmäßiges und intensives Händewaschen momentan auch so wichtig. 

Für eine mögliche Coronavirus-Epidemie sieht sich das Uniklinikum Heidelberg indes gut gewappnet. „Die organisatorischen Voraussetzungen sind da“, meint Reisch. Während des Schweinegrippe-Ausbruchs im Jahr 2008 habe man an der Uniklinik Blaupausen entwickelt, auf die man jetzt zurückgreifen könne, ergänzt Heeg. Ohnehin sei das Verfahren mit dem Coronavirus ähnlich dem des Grippevirus. Alle Tests würden am Uniklinkum Heidelberg durchgeführt und ausgewertet.

Erster Coronavirus-Fall in Heidelberg: Gesamte Reisegruppe in Quarantäne

Update 17 Uhr: Das Kultusministerium Baden-Württemberg gibt aufgrund der steigenden Coronavirus-Erkrankungen neue Regelungen bekannt: Demnach sollen Rückkehrer aus Risikogebieten landesweit nicht in Schulen und Kindergärten gehen. Das gilt sowohl für Schüler als auch für Lehr- und Kitapersonal. Wir haben die aktuellen Hinweise des Kulusministeriums Baden-Württemberg zum Schul- und Kitabesuch für Dich zusammengefasst.

Wie die Stadt Heidelberg in einer Pressemitteilung erklärt, bleiben die Öffnungszeiten aller städtischen Ämter bislang unverändert. Die Stadt übernimmt die Regelungen für seine Beschäftigten in allen städtischen Ämtern.

Erster Coronavirus-Fall in Heidelberg: Gesamte Reisegruppe in Quarantäne 

Update 16 Uhr: Wie jetzt bekannt wird, kommt der mit Coronavirus infizierte Mann aus dem Bereich Schwetzingen/Oftersheim. Er hat sich im Skiurlaub in Südtirol, genauer gesagt in der Ortschaft Wolkenstein, mit dem Virus angesteckt. Der Urlaubsort, den er mit einer Reisegruppe aus Brühl aufgesucht hat, liegt eine Autostunde vom italienischen Terlan entfernt. Dort wurde vor einigen Tagen der erste bestätigte Coronavirus-Fall in Südtirol bekannt. Am Mittwochabend soll sich der etwa 50-jährige Mann mit leichten Coronavirus-Symptomen in der Notfallambulanz der Uniklinik Heidelberg vorgestellt haben. Am Donnerstag hat sich der Verdacht einer Ansteckung bestätigt

Der Reisegruppe, die aus sechs Männern besteht, wurde geraten, sich häuslich abzusondern. Das berichtet die Schwetzinger Zeitung. Die Personen werden regelmäßig vom Gesundheitsamt kontaktiert und bei möglichen Symptomen auch getestet. 

Erster Coronavirus-Fall in Heidelberg: So reagiert die Stadt

Update von 14:15 Uhr: Nach einem Skiurlaub in Südtirol wurde eine Mann aus dem Rhein-Neckar-kreis positiv auf das Coronavirus getestet. Er befindet sich mit leichten Symptomen in Quarantäne. Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar untersucht derzeit, mit wem der Mann seit seiner Ansteckung Kontakt hatte. Die betreffenden Personen werden vom Amt kontaktiert und auf ihren Gesundheitszustand untersucht. 

In der Öffentlichkeit besteht laut Gesundheitsbehörde kein erhöhtes Ansteckungsrisiko. Das gilt nach aktuellem Stand auch für Schulen und Kindertagesstätten. Dementsprechend bleiben Kindergärten und Krippen wie gewohnt geöffnet. Das Gleiche gilt derzeit für die Schulen, die am Montag (2. März) nach den Faschingsferien wieder öffnen. Sollte sich die Lage ändern, ist die Stadt Heidelberg darauf vorbereitet, einzelne Einrichtungen falls erforderlich zu schließen. 

Die Stadtverwaltung hat jetzt auch eine Info-Hotline zum Coronavirus eingerichtet. Sie ist durchgehend unter ☎ 06221/321-8212 zu erreichen.

Coronavirus in Heidelberg: Telefon-Hotline länger geschaltet

Update von 12:39 Uhr: Nach dem ersten bestätigten Fall von Corona in Heidelberg rechnet das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis am Wochenende mit verstärkten Anfragen auf seiner Info-Hotline zum Coronavirus. Bürger der Stadt Heidelberg und des Rhein-Neckar-Kreises können das Service-Telefon deshalb jetzt länger errichen. Laut Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis sind die Servicenummern die gesamte Woche über von 7:30 Uhr bis 21 Uhr geschaltet. Die Experten des Gesundheitsamts sind unter der ☎ 06221/522-1881 erreichbar.

Coronavirus in Heidelberg: Erster Fall an Uniklinik bestätigt!

Update vom 28. Februar, 10:50 Uhr: In Heidelberg gibt es einen ersten Fall von Coronavirus! Wie eine Pressesprecherin vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg bestätigt, ist ein Patient im Uniklinikum an dem Covid-19 erkrankt. Zu dem Zustand des Erkrankten ist bislang noch nichts bekannt.

Bei dem Fall handelt sich um einen Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis, der in Südtirol im Ski-Urlaub war. Er hatte sich am Mittwochabend (26. Februar) mit leichten Symptomen in der Notfallambulanz der Uniklinik Heidelberg vorgestellt. Der Test fiel am Donnerstagabend positiv aus. Der Mann befindet sich in der für solche Fälle eingerichteten Quarantäne-Station der Uniklinik und wird isoliert von den anderen Patienten behandelt. 

Seine Frau befindet sich in „häuslicher Absonderung“, wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis mitteilt. Sie war mit dem Mann in Südtirol. Sollte eine der Kontaktpersonen ebenfalls Symptome entwickeln, wird sie auch im Krankenhaus isoliert.

Uniklinik testet täglich „geringere Anzahl“ von Corona-Verdachtsfällen 

Update 19:15 Uhr: Die Uniklinik Heidelberg richtet ab Freitag (28. Februar) ab 7 Uhr eine Ambulanz für Patienten mit Verdacht auf das Coronavirus ein. „Verdachtsfälle können dort isoliert voneinander getestet werden und auf ihr Testergebnis warten“, teilt die Uniklinik Heidelberg auf Anfrage von HEIDELBERG24 mit. Dafür wird ein kleiner Teil des Neubaus der Chirurgie in Anspruch genommen. Diese befindet sich in der Ebene 01/Bauteil E in der Nähe der Notfallambulanz. Derzeit stehen 20 Betten zur stationären Aufnahme zur Verfügung, sollte sich bei einem Patienten der Verdacht auf das Coronavirus bestätigen. Eine Anpassung der Kapazitäten sei möglich und werde durch eine Task Force geregelt.

Wie sich die Lage in Heidelberg entwickeln wird, ist derzeit noch unklar: „Es ist aktuell aus Sicht der Virologen noch nicht abschätzbar, welches Risiko tatsächlich von Sars-CoV-2 ausgeht“, erklärt eine Sprecherin der Uniklinik auf Anfrage. Zurzeit gebe es täglich eine geringe Anzahl von Verdachtsfällen, die von in der Uniklinik vor Ort getestet werden. 

Wie panisch die Bevölkerung mittlerweile reagiert zeigt ein aktueller Fall aus Mannheim: Hier wird die Halle des Hauptbahnhofs gesperrt, als ein Mann selbstständig die Rettungskräfte alarmiert, weil er grippeähnliche Symptome aufweist.

Heidelberg: Verdacht auf Coronavirus – hier kannst Du Dich melden!

Update 12:13 Uhr: Das Gesundheitsamt Rhein-Neckar-Kreis hat für alle Fragen zum Coronavirus ein Infotelefon eingerichtet. Ab sofort können Bürger aus Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis die Experten des Gesundheitsamts unter ☎ 06221/522-1881 erreichen. 

Unter der Servicenummer gibt es auch Antworten und Hinweise Symptomen, Inkubationszeit und Schutz vor Ansteckung. Die Beratung umfasst auch die Frage, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Das Infotelefon ist von montags bis freitags von 7:30 Uhr bis 18 Uhr erreichbar. 

Weitere Informationen gibt es bei der Hotline des Landesgesundheitsamts unter ☎ 0711/904-39555. Die Hotline ist unter der Woche von 9 bis 16 Uhr erreichbar.

Heidelberg bereitet sich auf Coronavirus vor: Wird Desinfektionsmittel knapp?

Update vom 27. Februar, 6:20 Uhr: In Heidelberg spürt man bereits die Auswirkungen vom Coronavirus. So teilt beispielsweise die Firma Reckitt Benckiser mit, die unter anderem das Desinfektionsmittel Sagrotan führt, dass die Nachfrage nach Desinfektionsmittel exponentiell zunehme

„Wir arbeiten unermüdlich daran, die Marktnachfrage zu erfüllen", teilt das Unternehmen am Mittwoch mit. Die Lieferkette sei auf den steigenden Bedarf ausgerichtet. „Wir versuchen, trotz eventuell möglicher Einschränkungen, alle unsere Kunden, Verbraucher und Patienten bestmöglich zu bedienen", heißt es. 

Vier Fälle in Baden-Württemberg! Heidelberg ist auf Coronavirus vorbereitet

Update von 19 Uhr: Jetzt gibt es einenvierten Fall des Coronavirus in Baden-Württemberg. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Stuttgart handelt es sich um einen 32-jährigen Familienvater aus dem Kreis Rottweil, der am Sonntag aus Italien eingereist sei. Seine Ehefrau und sein Kind wurden negativ getestet. 

Update von 16:30 Uhr: In Baden-Württemberg wurden zwei weitere Fälle des Coronavirus bestätigt. Nach dem ersten Fall in Göppingen gibt es nun zwei weitere Patienten am Uniklinikum in Tübingen. Das teilt die Klinik am Mittwoch mit. Bei den Infizierten soll es sich um eine Freundin des 25-Jährigen handeln, die mit ihm nach Mailand gereist war, sowie deren Vater – einem 60-jährigen Oberarzt der Uniklinik Tübingen.  

Coronavirus in Heidelberg: Gesundheitsamt ist auf Ausbruch vorbereitet

Erstmeldung von 13:20 Uhr: Am Dienstagabend (25. Februar) wird in Baden-Württemberg der erste Fall von Coronavirus gemeldet. Bei dem betroffenen Patienten, der bereits in einer Klinik isoliert behandelt wird, handelt es sich um einen 25-jährigen Mann aus dem Landkreis Göppingen. Der Erkrankte ist vermutlich während einer Italienreise mit dem Coronavirus in Kontakt gekommen. Am Dienstag hat er sich beim Gesundheitsamt krankgemeldet. Der junge Mann weist leichte Corona-Symptome und Fieber auf. Bereits sein Bekanntenkreis ist informiert worden und wird nun regelmäßig kontrolliert.

Aufgrund der extrem Lage in Norditalien, wo sich in kürzester Zeit über 300 Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben, ist jetzt auch die Sorge in Baden-Württemberg groß vor einem Ausbruch von Covid-19. Und auch das Robert-Koch-Instut geht davon aus, dass es bei dem Fall in Göppingen nicht bleiben wird.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Experten rechnen mit weiteren Infizierten

Wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Mittwochmittag (26. Februar) in einer Mitteilung schreibt, rechnet auch das Robert-Koch-Institut „mit weiteren Fällen in Baden-Württemberg“. Aber: Das Land sei gut auf das Coronavirus vorbereitet. „Das Zusammenwirken der Gesundheitsbehörden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-Württemberg gut eingespielt“, so Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts Rhein-Neckar-Kreis, das auch für den Stadtkreis Heidelberg zuständig ist. 

Wir sind auf Coronavirus-Patienten gut vorbereitet“, so Welker weiter. „Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung wird nach wie vor als grundsätzlich moderat bewertet. Dies auch vor dem Hintergrund der aktuell grassierenden Grippewelle (Influenza), die viele Menschen zum Teil mit schweren Krankheitsverläufen betrifft.“ 

Coronavirus – Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg gut vorbereitet Infotelefon

Heidelberg und der Rhein-Neckar-Kreis seien laut dem Landratsamt gut auf das Coronavirus vorbereitet. Man hat bereits seit längerer Zeit in Infotelefon eingerichtet, wo sich Menschen melden können, die mehr über die Krankheit erfahren wollen oder sogar eine Erkrankung melden können. Sollten Symptome auftreten, dann kann das Gesundheitsamt unter der ☎ 06221/522-1881 (werktags von 7:30-15:30 Uhr) erreicht werden.

Hier gibt es auch Antworten und Hinweise zu Themen wie Symptome und Inkubationszeit oder der Frage, wie man sich vor einer Ansteckung schützen kann. Zusätzlich wird dort auch beraten, für wen und wann eine Testung auf das Virus sinnvoll ist. Bei medizinischen Notfällen sollte eine Ärztin oder ein Arzt oder ein Notdienst, bzw. eine Notaufnahme möglichst nur nach telefonischer Voranmeldung aufgesucht werden.

Coronavirus: Gesundheitsamt Heidelberg und Rhein-Neckar-Kreis gibt Tipps zum Schutz vor der Krankheit

Das Gesundheitsamt vom Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg weist die Bevölkerung nochmals nachdrücklich darauf hin, die gängigen Hygienemaßnahmen wie insbesondere das gründliche Händewaschen mit Seife und anschließender Desinfektion regelmäßig zu praktizieren. Ebenso bittet das Gesundheitsamt Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zu folgen: Menschen, die nach ihrer Einreise aus Gebieten, die vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet für COVID-19-Infektionen aufgelistet sind, innerhalb von 14 Tagen nach ihrer Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollen unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zuhause bleiben, beim Husten und Niesen Abstand zu anderen Menschen halten und in die Armbeuge niesen oder husten, nach Möglichkeit nur ein Taschentuch benutzen, das sofort entsorgt wird und die Berührung von Nase, Augen und Mund vermeiden. Unabhängig vom Coronavirus hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Checkliste zusammengestellt, welche Vorräte man für eine Notfallversorgung im Haus haben sollte. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist seit einigen Tagen nicht mehr zu leugnen: Leere Regale in Supermärkten und Drogerien sind das Resultat von Hamsterkäufen. Viele haben Angst, bald in Isolation unter Quarantäne zu stehen, weshalb sie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel horten.

Coronavirus: In Heidelberg werden Tests ausgewertet

Laut dem Gesundheitsminister Mane Lucha seien alle Krankenhäuser in Baden-Württemberg, also auch das Krankehaus in Heidelberg, auf das Coronavirus vorbereitet und man könne überall erkrankte Personen aufnehmen und isoliert behandeln. Zur Prophylaxe gehört zum Beispiel, dass bei einem nicht erhärteten Verdacht auf Influenza automatisch auch Laboruntersuchungen auf Corona vorgenommen werden. Labore beim Landesgesundheitsamt in Stuttgart und in den Unikliniken Heidelberg und Freiburg können innerhalb von fünf Stunden die Erkrankung feststellen.

Angst vor Coronavirus in Baden-Württemberg – Eine große Gefahr gibt es

Auch die Krankenhausgesellschaft bezeichnet die Kliniken als grundsätzlich gut gerüstet und auf eine Lage wie bei Grippewellen eingestellt. Auf eine Isolation von Kranken seien sie vorbereitet. Breche aber das Coronavirus umfassender aus, sei eine mögliche Erkrankung des Personals die größte Herausforderung, sagte Landesverbandsgeschäftsführer Matthias Einwag: „Da es anders als bei der Grippe keine Impfung gegen das Virus gibt, bekommen wir ein Problem, wenn Ärzte und Schwestern erkranken." Dann werde auch der Mangel an Fachkräften noch stärker spürbar werden

pm/dpa/jol/rmx

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