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Offiziell! Deutsch-Amerikanisches Freundschaftsfest 2023 im Mai auf dem Airfield

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg - Das größte Volksfest der Stadt feiert 2023 sein Comeback. Jetzt steht fest: das Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest steigt im Mai auf dem Airfield.

Update vom 17. November: Jetzt ist es offiziell! Das Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest wird im Mai auf dem Airfield stattfinden. Das teilen die Veranstalter auf Facebook mit. „We are proud to announce: Das Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest wird vom 20.-29.5.2023 auf dem Airifield in Heidelberg stattfinden!“, heißt es in dem Post, der mittlerweile schon über 640 Likes bekommen hat. „Yeah, dass ich das nochmal erleben darf...“, kommentiert eine Nutzerin; „Das ist ja großartig“, eine andere.

Das Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest war in den vergangenen beiden Jahren coronabedingt ausgefallen, 2019 kamen rund 150.000 Besucher auf das Hospitalgelände im Heidelberger Süden. Jetzt wird das beliebte Volksfest erstmals auf dem ehemaligen US-Flugplatz zwischen Kirchheim und Pfaffengrund stattfinden und zieht damit wieder in die Nähe seines ursprünglichen Standorts: jahrzehntelang war der Rummel im Patrick-Henry-Village beheimatet.

Deutsch-Amerikanisches Freundschaftsfest 2023: Großes Comeback an neuem Standort? 

Erstmeldung vom 10. Oktober: Lang, lang ist‘s her – als zum letzten Mal das beliebte Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest in Heidelberg gefeiert worden ist. Denn nach dem letzten Rummel im Jahr 2019 hat bekanntermaßen die Corona-Zwangspause eingesetzt und das größte Volksfest der Stadt auf Eis gelegt. Doch das soll sich im Jahr 2023 ändern. Dafür will man im Rathaus rund 250.000 Euro in die Hand nehmen, um einen neuen Standort entsprechend zu pimpen.

Heidelberg: Wird Airfield neuer Standort für das Deutsch-Amerikanische Freundschaftsfest?

Im Konversionsausschuss hat es bereits auf der Tagesordnung gestanden, am Donnerstag (13. Oktober) beschäftigt sich auch der Gemeinderat damit: Die vorläufige Infrastruktur auf dem Airfield soll für weitere Zwischennutzungen vorbereitet werden, nachdem dort im Sommer 2022 einiges speziell für Kinder und Jugendliche (etwa ein Pumptrack) stattgefunden hat.

Heißt: Wichtige Grundlagen etwa eines Volksfests dieser Größenordnung, wie die Strom- und Wasserversorgung, sollen optimiert werden. Doch das kostet.

Um das Leistungsvolumen des Stroms auf Airfield zu erweitern, müsste dringend eine zweite Trafostation her. Sie soll auf der Grünfläche gegenüber des früheren Verwaltungsgebäudes platziert und durch eine im Boden verlegte Trasse mit der bereits aufgestellten Trafostation hinter den bestehenden Hallen verbunden werden. Durch die Erweiterung kann ein Leistungsvolumen von circa 1,6 Megawatt zur Verfügung gestellt werden (bisher 630 KW).

Konversionsausschuss will Infrastruktur auf Airfield ausbauen

Warum das Ganze? Durch die zusätzliche Power wären auch größere Events wie etwa das Deutsch-Amerikanische-Freundschaftsfest oder der Rollstuhlmarathon möglich. Die zentrale Lage auf der Fläche verbessert zudem die Versorgungsmöglichkeiten. Für die Anschaffung und Installation der weiteren Trafostation sowie die Verlegung des Mittelspannungsnetzes zum zweiten Trafo ist mit Grobkosten von rund 170.000 Euro zu rechnen.

Geprüft wird noch, ob zusätzlich ein Niederspannungsnetz mitinstalliert werden sollte, um den (teuren) Aufbau eines Baustromnetzes für jede einzelne Veranstaltung zu vermeiden. Hier ist mit weiteren Kosten von rund 30.000 Euro zu rechnen.

Strom- und Wasserversorgung für Großevents nicht ausreichend

Doch neben der Stromversorgung soll auch die Wasserversorgung optimiert werden. Hier ist beabsichtigt, die bisher oberirdisch liegende Wasserleitung im Zuge der Verlegung der Stromtrasse unterirdisch mit in den Schacht zu verlegen, um sie vor Frost, Hitze und Vandalismus zu schützen.

Auch hier vereinfacht es die zentralere Lage, das Wasser auf dem weitläufigen Areal zu verteilen. Per Pauschalbetrag kalkulierte Kosten des Konversionsausschusses: rund 20.000 Euro.

Nach der Beendigung der niederschwelligen Airfield-Zwischennutzung über die Sommermonate befindet sich die Verwaltung derzeit in Abstimmung mit den Stadtwerken, um den Ausbau einer vorläufigen Infrastruktur für weitere Zwischennutzungen des Airfields zu schaffen.

Planungen für Airfield in Heidelberg in enger Abstimmung mit Bundesanstalt

Bis zur endgültigen Versorgung des Areals auf Basis eines zu beschließenden Nachnutzungskonzepts kann mit dem beschriebenen Ausbau der technischen Infrastruktur eine größere Bandbreite an Zwischennutzungen etabliert werden.

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Dabei ist zu beachten, dass die Bundesanstalt für Immobilien-Aufgaben (BImA) als Eigentümerin die Fläche der Stadt weiterhin nur unter der Maßgabe zur Verfügung stellt, dass mit den Zwischennutzungen „keine nachteilige Entwicklung der Liegenschaft“ verbunden ist. Die BImA muss daher weiterhin eng in die geplanten Aktivitäten einbezogen werden. (Stadt HD/pek)

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