Migrations-Projekt

Sie helfen Fremden in der Wahl-Heimat

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Bürgermeister Erchison freut sich über so viel Hilfe bei den Projekt "Heimat finden in Heidelberg.

„Heimat finden in Heidelberg“: Unter diesem Namen verbirgt sich ein Projekt, bei dem Ehrenamtliche Neu-Heidelbergern mit Migrationshintergrund helfen.

Wie laufen hierzulande Arbeit und Alltag ab? Wie funktioniert das Schulsystem? Wie kann ich meine Kinder fördern? Das Projekt „Heimat finden in Heidelberg“ unterstützt Einzelpersonen und Familien mit Migrationshintergrund sowie Spätaussiedlerfamilien bei der Beantwortung dieser Fragen. Die Mitarbeiter des Projekts – mit und ohne Migrationshintergrund – sind ehrenamtlich tätig, heißt es dazu in einer Pressemitteilung.

Die Stadt Heidelberg unterstützt das Projekt seit seinem Start im Jahr 2009. Im Jahr 2014 hat die Stadt es mit knapp 19.000 Euro gefördert.

Projektträger ist das Diakonische Werk Heidelberg. Bürgermeister Wolfgang Erichson tauschte sich beim Diakonischen Werk mit Integrationsbegleitern, mit Projektleiter Christian Heinze sowie mit dem Team Migration der Diakonie aus.

Die 41 Ehrenamtlichen begleiten und unterstützen die Zugewanderten langfristig. Im Durchschnitt finden einmal wöchentlich Treffen statt. Dadurch erhalten die Familien einerseits Informationen zu ihrem neuen Lebensumfeld und Hilfe im Alltag – beispielsweise bei Behördengängen und Arztbesuchen, bei der Wohnungssuche oder am Computer. Die größte Hürde für die Zuwanderer ist die Sprachbarriere. 

Die Menschen werden aktiv in das bestehende System eingebunden. Das Projekt ermöglicht darüber hinaus Kontakte zwischen Heidelbergern mit und ohne Migrationshintergrund und trägt zur interkulturellen Öffnung und Integration bei.

pm

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