Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung

US-Astrophysiker greift an Uni Heidelberg nach Sternen

Astrophysiker Mordecai-Mark Mac Low (51).

Einer der besten Astrophysiker wird drei Jahre lang in Heidelberg die Entstehung von Sternen erforschen.

Der amerikanische Astrophysiker Dr. Mordecai-Mark Mac Low erhält einen Forschungspreis der renommierten Alexander von Humboldt-Stiftung wird in den kommenden drei Jahren regelmäßig am Zentrum für Astronomie forschen. Nicht seine erste Station in Heidelberg - von 1995 bis 1999 war er hier am Max-Planck-Institut für Astronomie tätig. 

Der 51-Jährige Professor vom American Museum of Natural History ist einer der Experten für Erforschung der Sternentstehung. 

Am Zentrum für Astronomie der Uni Heidelberg (ZAH) kooperiert der US-Wissenschaftler mit Prof. Dr. Ralf Klessen vom Institut für Theoretische Astrophysik. 

Schwerpunkt werden dabei fundamentale Fragen der Astronomie, wie insbesondere der Prozess der Sternentstehung im interstellaren Gas. 

Prof. Mac Low modelliert die Dynamik dieses Gases mit Hilfe moderner Höchstleistungsrechner über einen weiten Bereich von Längenskalen, die von der Größe des Planetensystems bis hin zu tausenden Lichtjahren reichen. Sein Ziel: Er will erklären, wann und wo Sterne in Galaxien entstehen und wann nicht. 

In Heidelberg wird er an Modellen arbeiten, die den Einfluss von Supernova-Explosionen auf die Dynamik des interstellaren Gases berücksichtigen. Mac Low forschte unter anderem am NASA Ames Research Center, der University of California in Berkeley und der University of Chicago. 

Der Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung geht an Wissenschaftler aus dem Ausland, deren grundlegende Entdeckungen, Erkenntnisse oder neue Theorien das eigene Fachgebiet nachhaltig geprägt haben und von denen auch in der Zukunft weitere Spitzenleistungen zu erwarten sind. 

pek

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