Das wird teuer...

Trotz Verbot! Falschparker behindern Umzugshelfer

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Zwei ordnungswidrig abgestellte Autos stören die Arbeit des Umzugsunternehmens.
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Die beiden Anwohner parkten ihre Fahrzeuge trotz Verbotsschildern einfach vor dem Haus. 
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Die beiden Verbotsschilder stehen zwar schon seit Tagen...
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... haben aber nicht die erforderliche Mindesthöhe von 1,90 Metern.
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Nur deshalb werden der VW Passat und der Seat nicht abgeschleppt.
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Ordnungsdienst-Mitarbeiter Jürgen Pfeifer schaut sich die Lage genau an.
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Die Angaben des Verbotsschildes werden fotografisch dokumentiert.
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Das Auge des Gesetzes hat einen der Schuldigen im Visier, ...

Bereits seit Tagen stehen die Halteverbotsschilder vor der Kurfürsten-Anlage 69, weil hier am 29. und 30. Juli ein Umzug stattfindet. Zwei Anwohner hielten sich dennoch nicht dran...

Eigentlich wollten die fleißigen Umzugs-Profis die vielen Kisten über einen speziellen Möbellift aus dem vierten Stock herablassen. Doch jetzt müssen die Helfer die schweren Kartons unnötig weit zu ihren Fahrzeugen schleppen...

Grund: Obwohl der Umzug bereits Tage zuvor durch zwei verbindliche Halteverbotsschilder angekündigt wurde, haben zwei Anwohner dennoch ihre Autos hier abgestellt, sind einfach ab in den Urlaub. 

Denn was kaum jemand weiß: Wer verreist, muss einen Autoschlüssel bei Verwandten oder Nachbarn abgeben, damit das Fahrzeug im Notfall jederzeit im öffentlichen Raum wegbewegt werden kann.

"Alle drei bis vier Tage sollte man nach seinem Fahrzeug sehen oder sehen lassen! Denn es kann ja beispielsweise kurzfristig eine Baustelle eingerichtet worden sein, bei der das parkende Auto stört. Oder was, wenn eine Havarie eintritt, ein Wasserrohr geplatzt ist oder – gerade in Ufernähe von Flüssen – Hochwasser den Parkplatz flutet?", erklärt Jürgen Pfeifer vom Gemeindevollzugsdienst.

Und das hat auch der Heidelberger Ordnungsdienst spitzgekriegt!

Dennoch werden die beiden Parksünder nicht abgeschleppt, kriegen nur ein Ordnungsgeld aufgebrummt.

Experte Pfeifer gegenüber HEIDELBERG24: "Das Problem ist, dass die Halteverbotsschilder nicht in der gesetzlichen Mindesthöhe von 1,90 Metern hängen. Da sie durch größere Fahrzeuge verdeckt sein könnten, dürfen wir nicht abschleppen."

Also Glück im Unglück für die Urlauber, denn Abschleppen wäre richtig teuer für das Pärchen geworden: "360 Euro für die beiden Autos – plus 10 Euro Verwahrungsgebühr pro Tag und Fahrzeug."

Und die Umzugs-Profis mussten schließlich in Millimeterarbeit im engen Hinterhof parken, um letztendlich doch noch ihren Möbellift aufzubauen...

kb/pek

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