Bundestagswahl 2017

Trotz großer Verluste: Lamers (CDU) mit Direktmandat

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Karl A. Lamers (66) zieht wieder direkt in den Bundestag ein.
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Tritt für die SPD als Bundestagskandidat an: Lothar Binding (67).
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Tritt für die AfD als Bundestagskandidat an: Malte Kaufmann (40).
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Tritt für die Grünen als Bundestagskandidatin an: Franziska Brantner (38).
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Tritt für die FDP als Bundestagskandidat an: Dennis Nasser (21):
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Tritt für die Linke als Bundestagskandidatin an: Sahra Mirow (32).

Heidelberg - Deutschland hat gewählt. Im Wahlkreis Heidelberg hat Karl A. Lamers (CDU) trotz großer Verluste sein Direktmandat verteidigt. Die Ergebnisse aus Heidelberg:

Das vorläufige Endergebnis des Wahlkreis Heidelberg (274).

Die 332 Wahlbezirke Heidelbergs sind ausgezählt. Karl A. Lamers(CDU) konnte sein Direktmandat mit 32,7 Prozent der Stimmen verteidigen. Von 217.934 Wahlberechtigten sammelte Lamers 58.020 Stimmen, allerdings knapp 10.000 Stimmen weniger als in der Bundestagswahl 2013 (-8,3 %).

Karl A. Lamers (66) zieht wieder direkt in den Bundestag ein.

Lothar Binding (SPD) kam auf 26 Prozent, 4,5 Prozent weniger als 2013. Franziska Brantner (Grüne) sammelte 16,7 Prozent der Stimmen. Malte Kaufmann (AfD) kam auf 8,9 Prozent, Dennis Nusser (FDP) auf 6,6 Prozent, Sahra Mirow (Linke) auf 6 Prozent. Auf die sonstigen Kandidaten entfielen 3 Prozent.

BTW 2017: Vorläufiges Endergebnis Erststimme

Trotz großer Verluste (-7,6 Prozent) konnte die CDU die Mehrheit der Zweitstimmen im Wahlkreis Heidelberg auf sich vereinen. 29,9 Prozent der Wahlberechtigten wählten die Christdemokraten. 

SPD und Grüne lieferten sich ein enges Rennen: Die Sozialdemokraten landeten in Heidelberg mit 18,4 Prozent vor den Grünen (17,1 %). Die FDP konnte mit 12,7 Prozent ihr Ergebnis der letzten Bundestagswahl fast verdoppeln (+5,7 %).

Die AfD sammelte 9,5 Prozent der Stimmen (+3,3 %), die Linke 8,3 Prozent (+2,7 %). Die sonstigen Parteien kommen auf 4 Prozent.

Vorläufiges Endergebnis BTW 2017 Zweitstimme

Der Bundes-Trend bestätigt sich damit zum Teil auch in Heidelberg: Während die beiden Volksparteien Verluste erleiden, können die ‚kleinen‘ Parteien zulegen. Die AfD konnte in Heidelberg nicht so große Gewinne verzeichnen wie im Bund. 

Die Wahlbeteiligung lag bei 82,2 Prozent.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Heidelberg Erststimme (20:30 Uhr, 249 von 332 Wahlbezirken)

Karl A. Lamers (CDU) mit 31,3 % der Erststimmen weiter vorn, Lothar Binding (SPD) bei 26,7 %, Franziska Brantner (Grüne) 17,3 %, Kaufmann (AfD) bei 8,8 %, Nusser (FDP) bei 6,5 %, Mirow (Linke) bei 6,3 %.

Vorläufiges Zwischenergebnis Heidelberg Zweitstimme (20:32 Uhr, 253 von 332 Wahlbezirken)

CDU bei 29,1 %, SPD 18,7 %, Grüne 17,9 %, FDP 12,2 %, AfD 9,4 %, Linke 8,8 %.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Heidelberg Erststimme (20:01 Uhr, 193 von 332 Wahlbezirken)

Karl A. Lamers (CDU) mit 31 % der Erststimmen weiter vorn, Lothar Binding (SPD) bei 26,9 %, Franziska Brantner (Grüne) 17,2 %, Kaufmann (AfD) bei 8,9 %, Mirow (Linke) bei 6,5 %.

Vorläufiges Zwischenergebnis Heidelberg Zweitstimme (20:03 Uhr, 194 von 332 Wahlbezirken)

CDU bei 28,8 %, SPD 18,8 %, Grüne 17,8 %, FDP 12,1 %, AfD 9,5 %, Linke 8,9 %.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Heidelberg Erststimme (19:55 Uhr, 178 von 332 Wahlbezirken)

Karl A. Lamers (CDU) mit 31 % der Erststimmen weiter vorn, Lothar Binding (SPD) bei 26,9 %, Franziska Brantner (Grüne) 17,1 %, Kaufmann (AfD) bei 8,9 %.

Vorläufiges Zwischenergebnis Heidelberg Zweitstimme (19:55 Uhr, 180 von 332 Wahlbezirken)

CDU bei 28,9 %, SPD 18,8 %, Grüne 17,8 %, FDP 12,1 %, AfD 9,6 %, Linke 8,9 %.

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Hochrechnung Erststimme Heidelberg 19:51 Uhr

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Hochrechnung Zweitstimme Heidelberg 19:51 Uhr

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Nach der Hälfte der ausgezählten Wahlbezirke: Lamers und die CDU in Heidelberg zwar vorn, aber mit massiven Verlusten von rund 9 Prozentpunkten im Vergleich zur Bundestagswahl 2013. Binding und SPD verlieren rund 5 Prozentpunkte. Grüne, FDP, Linke und AfD können im Vergleich zu 2013 zulegen.  

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Derzeit (19:47 Uhr) liegt die Wahlbeteiligung in Heidelberg bei 75 %.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Erststimme  (19:45 Uhr, 150 von 332 Wahlbezirken)

Lamers – 31 %, Binding – 27 %, Brantner – 17 %.

Vorläufiges Zwischenergebnis Zweitstimme (19:45 Uhr, 154 von 332 Wahlbezirken)

CDU – 29 %, SPD – 18,8 %, Grüne – 17,5 %, FDP – 11,9 %, AfD – 9,8 %, Linke – 8,9 %.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Erststimme (19:32 Uhr, 102 von 332 Wahlbezirken)

Karl A. Lamers (CDU) mit 31,2 % der Erststimmen weiter vorn, Lothar Binding (SPD) bei 27 %, Franziska Brantner (Grüne) 16,2 %.

Vorläufiges Zwischenergebnis Zweitstimme (19:33 Uhr, 107 von 332 Wahlbezirken)

CDU bei 28,9 %, SPD 19,1 %, Grüne 17 %, FDP 12 %, AfD 9 %.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Erststimme (19:15 Uhr, 51 von 332 Wahlbezirken)

Karl A. Lamers (CDU) mit 33,25 % der Erststimmen weiter vorn, Lothar Binding (SPD) bei 26,17 %, Franziska Brantner (Grüne) 14,43 %.

Vorläufiges Zwischenergebnis Zweitstimme (19:15 Uhr, 51 von 332 Wahlbezirken)

CDU bei 29,24 %, SPD 19,64 %, Grüne 16 %, FDP 12 %, AfD 10 %.

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Vorläufiges Zwischenergebnis Erststimme (19:04 Uhr)

Karl A. Lamers (CDU) liegt nach 24 von 332 ausgezählten Wahlbezirken in Heidelberg vorn (35,33 %). 

Vorläufiges Zwischenergebnis Zweitstimme (19:04 Uhr)

Die CDU kommt auf 30 % der Zweitstimmen, SPD auf 20 %, Grüne, FDP und AfD liegen bei 12 %. 

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Um 18 Uhr schließen die Wahllokale – gegen 18:15 Uhr gibt es hier die ersten Hochrechnungen des Wahlkreises Heidelberg!

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Am Sonntag, 24. September 2017, wird der 19. Deutsche Bundestag gewählt. In 299 Wahlkreisen sind rund 61,5 Millionen Deutsche wahlberechtigt. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Jeder Wahlberechtigte hat zwei Stimmen.

Fotos: Bundestagswahl 2017: Die Kandidaten in Heidelberg

Erststimme

Mit der Erststimme wird der jeweilige Kandidat aus dem Wahlkreis gewählt. In Deutschland gibt es insgesamt 299 Wahlkreise. Der Kandidat, der in seinem Wahlkreis die meisten Stimmen erhält, bekommt ein Direktmandat für den Bundestag – so werden allein durch die Erststimme 299 Bundestagsabgeordnete bestimmt.

Zweitstimme

Mit der Zweitstimme werden keine Einzelkandidaten, sondern die Landeslisten einer Partei gewählt. Hier listen die Parteien alle Kandidaten auf, die sie in den Bundestag schicken wollen. Nach der Auszählung der Zweitstimmen entscheidet der prozentuale Anteil einer Partei, wie viele Sitze sie im Bundestag bekommt. 

Sprich: Hat eine Partei beispielsweise 20 Prozent erreicht, erhält sie im Bundestag auch 20 Prozent der Sitze. Diese bekommen dann die Kandidaten, die auf der Landesliste an erster Stelle stehen – Voraussetzung ist jedoch das Erreichen der 5-Prozent-Hürde.

Wie entstehen Überhangmandate?

Grundsätzlich gibt es im Bundestag 598 Sitze. Durch die Möglichkeit von Überhangmandaten kann diese Zahl jedoch variieren – momentan sitzen beispielsweise 630 Abgeordnete im Bundestag.

Nach der Auszählung der Zweitstimmen entscheidet sich, wie viele Abgeordnete eine Partei aus einem Bundesland in den Bundestag schicken darf. Nach der Sitzvergabe der Direktmandate (Erststimme) werden die restlichen, offenen Plätze, die eine Partei dann noch frei hat, mit den ersten Kandidaten der Landesliste bestückt.

Dabei kann es jedoch vorkommen, dass mehr Kandidaten einer Partei durch ein Direktmandat gewählt werden als der Partei Sitze im Bundestag zustehen. Diese Kandidaten bekommen dann einen zusätzlichen Platz im Parlament. 

Sprich: Darf eine Partei beispielsweise zehn Sitze im Bundestag besetzen, konnte aber insgesamt zwölf Direktmandate sammeln, ziehen zwei zusätzliche Abgeordnete für diese Partei in den Bundestag ein. Diese zusätzlichen Mandate werden Überhangmandate genannt.

Wie verlief die letzte Bundestagswahl?

Bei der Bundestagswahl 2013 ging die CDU/CSU mit 41,5 Prozent erneut als stärkste Fraktion hervor. Die CDU durfte sich über einen Stimmenzuwachs von knapp sieben Prozent freuen und auch die CSU legte um 0,9 Prozent zu.

Zweitstärkste Kraft blieb die SPD mit 25,7 Prozent - Die Linke (8,6 Prozent) und Die Grünen (8,4 Prozent) mussten im Vergleich zu 2009 einen Verlust von 3,3 Prozent beziehungsweise 2,3 Prozent verkraften.

Die größte Schlappe musste die FDP hinnehmen - mit 4,8 Prozent scheiterte man an der Fünf-Prozent-Hürde und war damit erstmals seit 1949 nicht im Parlament vertreten. Damit verlor man verglichen mit der Bundestagswahl 2009 ganze 9,8 Prozent.

Die AfD ließ dagegen 2009 zum ersten Mal aufhorchen und sorgte mit 4,7 Prozent für eine Überraschung. Nur um 0,3 Prozentpunkte verfehlte man damit den Sprung ins Parlament.

So hat Heidelberg bei der Bundestagswahl 2013 gewählt:

DIREKTKANDIDAT

PARTEI

ERSTSTIMME (in %)

ZWEITSTIMME (in %)

Karl A. Lamers

CDU

40,9

37,5

Lothar Binding

SPD

30,6

23,4

Franziska Brantner

GRÜNE

12,3

14,8

Dirk Niebel

FDP

3,1

7,0

Jens Zeller

AfD

4,9

6,1

Sahra Mirow

DIE LINKE

4,1

5,7

Stevan Cirkovic

PIRATEN

2,1

2,8

Jan Jaeschke

NPD

0,7

0,7

Kay-Olaf Ballerstädt

FREIE WÄHLER

0,5

0,5

Martin Weinmann

ÖDP

0,4

0,2

Sonstige

-

-

1,3

Von den insgesamt 215.943 Wahlberechtigten im Wahlkreis Heidelberg, zu dem die Städte und Gemeinden Dossenheim, Eppelheim, Edingen-Neckarhausen, Heddesheim, Hemsbach, Hirschberg, Ilvesheim, Ladenburg, Laudenbach, Schriesheim und Weinheim zählen, gaben 168.177 ihre Stimmen ab – das entspricht einer Wahlbeteiligung von 77,9 Prozent.

>>> Bundestagswahl 2017: Hier geht's zum bundesweiten Ergebnis!

Diese Kandidaten im Wahlkreis Heidelberg bewerben sich bei der Bundestagswahl 2017 für ein Direktmandat:

  • Karl A. Lamers (CDU)
  • Lothar Binding (SPD)
  • Dennis Nusser (FDP)
  • Franziska Brantner (Grüne)
  • Sahra Mirow (Linke)
  • Björn Leuzinger (Die Partei)
  • Malte Kaufmann (AfD)
  • Bernhard Barutta (Freie Wähler)
  • Alexander Schestag (Piraten)
  • Bernhard Schweigert (MLPD)

rob

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