In Mensen und Cafés

Weniger Müll! Mehrwegbecher an der Uni

Die Mehrwegbecher vom Studierendenwerk Heidelberg
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Die Mehrwegbecher vom Studierendenwerk Heidelberg

Heidelberg-Altstadt - Der Montag startet nicht nur mit tollem Wetter sondern auch mit einer schönen Aktion. Denn ab sofort gibt es einen Becher, der vor allem in Sachen Umwelt punktet:

An diesen Zahlen kann sich so mancher schon einmal verschlucken: Knapp drei Milliarden Einwegbecher werden in Deutschland jährlich verbraucht – das macht rund 320.000 Becher in der Stunde. Ihre Lebensdauer beträgt dabei gerade einmal 15 Minuten, danach landen sie in Mülleimern, Straßen und Wiesen. 

Grund genug endlich etwas dagegen zu tun

Am Montag (7. Mai) um 12 Uhr stellen die Studierendenwerke Heidelberg ihren umweltfreundlichen Mehrwegbecher an einem Stand direkt vor dem Marstall vor. Dort erklärt uns Geschäftsführerin Ulrike Leiblein den Sinn und Zweck des Bechers: „Wir haben uns Gedanken darüber gemacht: Wie könnten wir denn mit einem Mehrwegbechersystem diese Flut an Müll eindämmen. Das ist der Grundgedanke gewesen.“

Mehrwegbecher mit Mehrwert

Leiblein verrät, dass der Becher weitaus mehr als ,nur‘ ein Behältnis für Getränke ist. „Es ist auch nicht ein klassischer Kaffe-to-go-Becher, den es woanders gibt, sondern wir haben bewusst eine Größe gewählt von 0,4“. Damit soll der Becher vielseitig verwendbar sein. Also wer keinen Durst sondern Hunger hat, kann den Becher einfach mit einer Suppe oder Salat befüllen. 

Studentin Marie, die sich nach wenigen Minuten einen mit Eis-Kaffee im Mehrwegbecher kauft, findet die Idee „mega gut“. Und auch andere Studenten machen ihr nach und holen sich bei den sonnigen Temperaturen einen Kaffee mit Marshmallow oder Smarties. 

Für einen Pfandbecher bezahlst Du fünf Euro. Du kannst ihn auch außerhalb der Uni befüllen lassen. Wo genau, das verrät Dir unter anderem die Webseite www.becherkarte.de. Darauf sind Cafés, Bäckereien, Tankstellen und weitere Geschäfte zu sehen, die die mitgebrachten Becher befüllen und teilweise sogar einen Rabatt geben.

Nutze das Pfandsystem

Wenn Du das Gefäß nicht mehr benötigst, solltest Du es nicht einfach wegwerfen. Gib ihn einfach in einem Studierendenwerk (egal in welcher Stadt) ab und erhalte den bezahlten Pfand zurück.

Heidelberg setzt sich für Umweltschutz ein

Bereits im Herbst 2017 hatten sich Unternehmen und Initiativen im sogenannten ,Runden Tisch' auf ein Vorgehen gegen die Einwegbecher-Flut geeignet. Dabei kam vor allem der ,reCup'-Becher sehr gut an. Er besteht aus einem recycelbarem Kunststoff in zwei verschiedenen Größen, der gegen einen Euro Pfand beim Kauf eines Kaffees erhältlich ist. 

jol/cet/pm

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