Schloss-Besuch vor 500 Jahren

Mit Playmobil-Luther auf den Spuren des Theologen

Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
1 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
2 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
3 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
4 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
5 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
6 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
7 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther
8 von 17
Mit Playmobil-Figur auf den Spuren von Martin Luther

Heidelberg-Altstadt - Gleich zwei Abend hat Martin Luther im Schloss verbracht – und das genau vor 500 Jahren. Mach mit uns eine kleine Reise in die Vergangenheit:

Es ist ein beeindruckendes Jubiläum: Vor exakt 500 Jahren kam Martin Luther zum Heidelberger Schloss. Dort wo wir heute stehen, stand er vermutlich einst auch. Wo wir den einzigartigen Ausblick auf die Altstadt und den Neckar bestaunen, staute er wohl auch einmal. 

Geschichtsstunde

Es ist das Jahr 1518. Heidelberg erstrahlt in aller Pracht, das Schloss wird gerade umgebaut. Eine beeindruckende Bibliothek auf der Westmauer der Anlage war gerade fertig geworden und Kurfürst Ludwig V., der in dieser Zeit regierte, ließ gerade das Frauenzimmer aufstocken. Als Luther in diesem Jahr zum Schloss reiste fehlte allerdings noch der Gläserne Saalbau, der Friedrichsbau und der Ludwigsbau. Denn all diese Dinge wurden erst nach ihm erbaut. 

Heidelberg-Besuch prägte Reformation

Martin Luther war damals noch Augustinermönch und reiste zur Generalversammlung seines Ordens an. Rund ein halbes Jahr zuvor hatte er die 95 Thesen an die Schlosskirche in Wittenberg genagelt. Nun sollte er seine Thesen in Heidelberg vertreten. Er hielt dafür unter anderem am 26. April eine Präsentation vor Studenten, die später die Reformation in Süddeutschland prägen sollten. Luthers Besuch in Heidelberg veränderte also die Geschichte.

Doch Martin Luther hat nicht nur eine gute Seite. Als er die Präsentation in der Aula der Alten Universität hielt, soll Luther seine dunkle gezeigt haben.

Luther, der Schlossbesucher

Am nächsten Abend machte der Theologieprofessor sich auf den Weg in das Schloss. Er wurde von Pfalzgraf Wolfgang, dem jüngeren Bruder des Kurfüsten, eingeladen. An seinen Freund, den Theologen Georg Spalatin, schrieb Luther in einem Brief vom 18. Mai 1518: „Ich habe eine vortreffliche Aufnahme beim erlauchtesten Pfalzgrafen Wolfgang … gefunden. Er lud mich … ein. Wir haben uns auf beiden Seiten an trauter angenehmer Wechselrede erfreut, dazu gegessen und getrunken, dann alle Kleinodien der fürstlichen Hofkapelle, darauf die Rüstkammer und endlich alle Schätze dieses wahrhaft königlichen und herrlichen Hofes besehen. … Kurz, es hat an nichts gefehlt, was feiner Lebensart entspricht.

pm/jol

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.