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So schön war das Heidelberger Schloss

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg-Altstadt – Millionen Touristen aus aller Welt fotografieren das Schloss jährlich – aber SO eindrucksvoll haben es selbst Einheimische wohl noch nie gesehen: als 3D-Animation.

Rekonstruktion des Schlosses im Jahr 1683.
1 / 17Rekonstruktion des Schlosses im Jahr 1683. © Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Mannheim
Hotspot für Touristen aus aller Welt – das Heidelberger Schloss.
2 / 17Hotspot für Touristen aus aller Welt – das Heidelberger Schloss. © HEIDELBERG24/Peter Kiefer
So prachtvoll sah das weltberühmte Heidelberger Schloss einst aus.
3 / 17So prachtvoll sah das weltberühmte Heidelberger Schloss einst aus. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Die imposante Ruine mit dem gesprengten Turm im Vordergrund.
4 / 17Die imposante Ruine mit dem gesprengten Turm im Vordergrund. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Blick in den Schlosshof des Jahres 1683.
5 / 17Blick in den Schlosshof des Jahres 1683. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
So prachtvoll sah das weltberühmte Heidelberger Schloss einst aus.
6 / 17So prachtvoll sah das weltberühmte Heidelberger Schloss einst aus. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Ölgemälde des Hortus Palatinus von Jacques Fouquières aus dem Jahr 1620.
7 / 17Ölgemälde des Hortus Palatinus von Jacques Fouquières aus dem Jahr 1620. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Die barocken Gartenanlagen sind heute nur noch in Spuren erkennbar.
8 / 17Die barocken Gartenanlagen sind heute nur noch in Spuren erkennbar. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Um den Schlosshof angeordnet: Soldatenbau, Brunnenhaus, Torturm und Ruprechtsbau.
9 / 17Um den Schlosshof angeordnet: Soldatenbau, Brunnenhaus, Torturm und Ruprechtsbau. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Der 1607 errichtete Friedrichsbau des Schlosses.
10 / 17Der 1607 errichtete Friedrichsbau des Schlosses. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Der Ottheinrichsbau gilt als schönster Renaissancebau nördlich der Alpen.
11 / 17Der Ottheinrichsbau gilt als schönster Renaissancebau nördlich der Alpen. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Das Ebenbild des kleinwüchsigen Perkeo ‚bewacht‘ heute das Große Fass.
12 / 17Das Ebenbild des kleinwüchsigen Perkeo ‚bewacht‘ heute das Große Fass. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Hotspot für Touristen aus aller Welt – das Heidelberger Schloss.
13 / 17Hotspot für Touristen aus aller Welt – das Heidelberger Schloss. © HEIDELBERG24/Peter Kiefer
Der prunkvolle Flur im Friedrichsbau mit einer Gewölbestuckdecke.
14 / 17Der prunkvolle Flur im Friedrichsbau mit einer Gewölbestuckdecke. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Das Schloss Heidelberg thront an der Nordflanke des Königstuhls über der Stadt.
15 / 17Das Schloss Heidelberg thront an der Nordflanke des Königstuhls über der Stadt. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Den Friedrichsbau (Bj. 1607) schmückt eine Ahnengalerie aus riesigen Sandsteinfiguren.
16 / 17Den Friedrichsbau (Bj. 1607) schmückt eine Ahnengalerie aus riesigen Sandsteinfiguren. © Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg
Das Heidelberger Schloss von der anderen Neckarseite.
17 / 17Das Heidelberger Schloss von der anderen Neckarseite. © HEIDELBERG24/Peter Kiefer

Seit Jahrhunderten prangt es 80 Meter hoch über dem Neckar am Nordhang des Königstuhls: das Heidelberger Schloss – Deutschlands schönste und imposanteste Ruine.

Und auch mehr als 325 Jahre nach seiner Zerstörung im Pfälzischen Erbfolgekrieg Soldaten Ludwigs XIV. (1689 und 1693) gibt es immer wieder neue Erkenntnisse zur früheren Kurfürsten-Residenz.

In seinem spannenden Vortrag im Ottheinrichsbau hat Architekturhistoriker Dr. Julian Hanschke (36) auf Einladung der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg die Baugeschichte der Schloss-Anlage in ein neues Licht gerückt – speziell bezüglich der kunstvollen Architektur.

So sind etwa erstmals eindrucksvoll 3D-Rekonstruktionen der Bauphasen zu sehen!

Aus diesen neuen Aspekten entstand am Institut für Kunst- und Baugeschichte der Fakultät für Architektur am Karlsruher Institut für Technologie mit Unterstützung der staatlichen ‚Schlossherren‘ ein tolles Buch (49,90 Euro).

Über 496 Seiten und 551 Abbildungen bieten den wahrscheinlich umfassendsten Bildatlas zur Baugeschichte des Heidelberger Schlosses – darunter zahllose Baupläne, historische Ansichten, digitale Rekonstruktionen aber auch aktuelle Fotos.

Wer die Ausführungen von Dr. Hanschke verpasst hat: weitere Vorträge und Sonderführungen sind in Planung. Seine Forschungen nochmals vorstellen wird er am 18. Februar 2016 (19 Uhr). Eine wahre ‚Führungstrilogie‘ mit drei Terminen folgt am 20. März, 5. Juni und 18. September 2016.

pek

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