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Kretschmann zu Besuch in Patrick-Henry-Village

Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.
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Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.
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Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.
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Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.
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Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.
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Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.
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Am Freitag kommt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann persönlich nach Heidelberg, um sich ein Bild von der Asylbewerberunterkunft Patrick-Henry-Village zu machen.

Heidelberg-Kirchheim – Ministerpräsident Winfried Kretschmann und seine Kabinettskollegin Bilkay Öney machen am Freitag einen Rundgang über die Flüchtlingsnotunterkunft Patrick-Henry-Village.

Die baden-württembergische Landesregierung will die angespannte Situation in den überfüllten Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes mit Sofortmaßnahmen entschärfen. Bei einem Besuch in der ehemaligen US-Militäreinrichtung Patrick-Henry-Village in Heidelberg verspricht Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag unter anderem mehr Sozialarbeiter und Polizei. 

In der Anlage, die ursprünglich für 1.000 Asylbewerber ausgelegt war, leben zur Zeit mehr als 2.600 Menschen. Bilkay Öney reagierte mit einem Besuch am Mittwoch konkret auf die Lage in Kirchheim. Auch bei dem Rundgang des Ministerpräsidenten am Freitag über das PHV-Gelände ist sie dabei.

Konkrete Verpsprechen

Kretschmann verspricht, dass das Land für den ab Montag eingerichteten Busdienst aufkommen werde. Außerdem sollen Toiletten und Bänke entlang der Fußwege in die Stadt aufgestellt werden.

Die Menschen in PHV sollen zukünftig in weiteren ehemaligen Wohngebäuden leben können, der 500 Betten starke ehemalige Casino-Saal wird wegen Infektionsgefahr aufgelöst. Bis spätestens Oktober 2015 sollen in PHV nur noch 2.000 Menschen Zuflucht finden. Mit der Einrichtung von Notunterkünften im Rest des Landes, könnte Heidelberg entlastet werden.

Der Streifendienst in den umliegenden Stadtteilen werde verstärkt, sagt Kretschmann. Landesweit sollen künftig 100 Polizisten in Reserve stehen, um bei Bedarf die Sicherheit in den Einrichtungen zu gewährleisten.

Ernste Worte

„Die Überbelegung bringt für alle Beteiligten viel Stress, das will ich gar nicht kleinreden“, sagt Kretschmann, nach dem Rundgang durch verschiedene Teile der Einrichtung. Auf die Frage einer Journalistin, ob er angesichts der Situation geschockt sei, reagiert der Regierungschef nüchtern: „Ich bin nicht hier, um die Dinge wie sie sind zu beklagen, sondern sie zu verbessern.“

Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) berichtet von Plänen, bis zum Winter in neuen Erstaufnahmeeinrichtungen5.700 neue Plätze zu schaffen. Das Land müsse sich auf weiter steigende Flüchtlingszahlen einstellen. Baden-Württemberg sei verpflichtet, 13 Prozent der Asylsuchenden in Deutschland aufzunehmen. In diesem Jahr rechne sie mit mehr als 52.000. Staatssekretär Klaus-Peter Murawski berichtete von erwarteten 600.000 Asylsuchenden bundesweit. Im kommenden Jahr könnten bis zu 85.000 Menschen in Baden-Württemberg ankommen. „Wir werden die Situation Schritt für Schritt mit zusätzlichen Unterkünften entschärfen“, verspricht Kretschmann.

CDU-Fraktionschef Guido Wolf übt indes Kritik an Kretschmanns Vorstoß: „Mehr Sozialarbeiter und Polizei werden das Problem in den völlig überbelegten Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes nicht lösen“, sagte er.„Diese Regierung hat das sich lange abzeichnende Problem der Flüchtlingsströme einfach nicht ernst genommen.“ Grün-Rot müsse die Plätze in den Erstaufnahmeeinrichtungen massiv ausbauen und daran mitwirken, dass die Flüchtlingsströme vom Westbalkan gestoppt würden.

sag/dpa

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