Stadtteilgespräch

Eindrücke vom US-Hospitalgelände

Für Besucher ist das Gelände des US-Hospitals in Rohrbach nicht zugänglich.
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Noch ist es eine Geisterstadt: In ein paar Jahren soll auf dem Gelände des US Hospitals an der Karlsruher Straße neuer Wohnraum enstehen.
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200 Rohrbacher in der proppevollen Eichendorffhalle.
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Der Blick in das Theater auf dem Hospitalgelände.
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Interessierte Bürger bei der Vorstellung der Ideen für das Hospitalgelände.
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Die kleine Kirche soll bleiben.
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Die Turnhalle steht unter Denkmalschutz.
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Planungsentwurf
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Rechts im Bild die denkmalgeschützte Turnhalle – das Gebäude links wird abgerissen.

Heidelberg-Rohrbach - Über 200 Rohrbacher beim Stadtteilgespräch in der Eichendorffhalle: Es gilt, die siegreichen Architektenentwürfe zur Neugestaltung des US-Hospitalgeländes vorzustellen und zu diskutieren.

Der erste Preis der Jury ging im Dezember 2014 an das Architekturbüro Hähnig – Gemmecke gemeinsam mit dem Landschaftsplaner Stefan Fromm. Und ihre Ideen kamen auch in der Bürgerschaft gut an. Besonderen Applaus gab es für die Ideen für die Freifläche – ein Park in der Mitte des Geländes mit Wildblumenbändern, Bäumen, Liegewiese, Spielmöglichkeiten und dem „Rohrbachsee“. Doch ob dieser sich verwirklichen lässt, steht noch in den Sternen.

In Stadthäusern und bis zu viergeschossigen Wohngebäuden sollen auf dem Gelände Jung und Alt bunt gemischt wohnen können. Die Wohngebäude sind teilweise mit privaten Gärten sowie gestalteten Gemeinschaftshöfen ausgestattet. Gebäude wie die kleine „Chapel“ oder das Pförtnerhäuschen zur Karlsruher Straße werden in die Neugestaltung integriert. Das Kino und die Turnhalle könnten zu einem kulturellen Treffpunkt werden.

HEIDELBERG24 fragte die beiden Stadtteilvereinsvorsitzenden Rohrbachs Hans-Jürgen Fuchs und Karin Weidenheimer (Stellvertreterin), wie ihnen das Konzept gefällt. „Grundsätzlich gut“, so Fuchs, „doch wenn die geplanten 1000 Bewohner kommen, müssen wir auch sehen, wo die Autos parken werden.“ Das soll später in einem Verkehrskonzept erarbeitet werden – wieder mit den Bürgern vor Ort. Auch Karin Weidenheimer kam das Konzept gut an – jedoch vermisste sie u.a. noch das geplante Bürgerzentrum auf dem Gelände und hätte gerne einige Ideen der zweitplatzierten Entwürfe mit in die Diskussion aufgenommen.

Vier Rohrbacher Bürger arbeiteten in den Gremien und der Jury aktiv mit – abstimmen dagegen durften sie nicht. „Das ärgert und tut weh, wenn man stundenlang mitgearbeitet hat“, sagte Bürgervertreter Jürgen Ziegler zu HEIDELBERG24, der mit Herzblut über seine Vision vom neuen „Filetstück Heidelbergs“ erzählte. Joachim Hahn, Amtsleiter Stadtentwicklung und Statistik, versprach, sich dem Problem anzunehmen und „ein Stimmrecht zukünftig umzusetzen, wo es möglich ist.“

jbr

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