Füa Umme

Der Laden, der kein Laden ist

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„Füa umme“ präsentiert sich auf dem Wilhelmsmarkt.
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„Füa umme“ präsentiert sich auf dem Wilhelmsmarkt.
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„Füa umme“ präsentiert sich auf dem Wilhelmsmarkt.
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„Füa umme“ präsentiert sich auf dem Wilhelmsmarkt.

Heidelberg-Weststadt - Ob CDs, Klamotten oder Lampen. Das Repertoire des Umsonstladens, der auf dem Wilhelmsplatz einen Stand hat, ist vielschichtig. Die Organisatoren wollen dabei ein Zeichen setzen.

„Wenn du alles haben kannst, was es im Laden gibt, musst du anfangen zu überlegen, was du wirklich brauchst.“ Mit diesem Slogan wirbt der Umsonstladen „Füa Umme“  auf dem Wilhelmsmarkt. 

Vielschichtige Auswahl

Der Umsonstladen ist jedoch noch kein Laden. Jeden ersten und dritten Samstag im Monat ist man mit einem kleinen Stand auf dem Wilhelmsmarkt vertreten.  

Die Idee, die hinter dem Konzept steht, erscheint auf dem ersten Blick recht simpel. Leute können bei der Initiative „Füa Umme“ Gegenstände aller Art abgeben oder eben auch vor Ort erwerben - das alles kostenlos. 

„Vor allem CDs, DVDs und Kinderklamotten interessieren die Besucher“, sagt Helferin Annette Hügle. „Diejenigen, die auf dem Stand etwas erwerben oder abgeben, kommen aus allen gesellschaftlichen Schichten“, so Hügle.

Konsumkritisch und ökologisch

Den Organisatoren geht es darum den „Schnäppchen-Wahnsinn“, der in vielen Geschäften herrscht, kritisch zu hinterfragen. 

Ökologisch und konsumkritisch - mit diesen Kernpunkten stellen die Organisatoren ein Gegenkonzept auf. Der rege Zulauf an dem Stand beweist, dass zumindest die Idee viele Menschen interessiert.

Langfristig einen Laden aufbauen

Die ehrenamtlichen Helfer der Initiative planen langfristig einen Laden aufzubauen. Das gestaltet sich allerdings äußerst schwierig, denn der gemeinnützige Verein ist auf Spenden angewiesen. Die Miete soll durch sogenannte Mietpaten, die monatlich einen kleinen Betrag spenden, bezahlt werden.

Das Problem bei der Beschaffung von Fördergeldern liegt unter anderem darin, dass die Initiatoren unter der Woche allesamt berufstätig sind. Schließlich besteht der Verein zurzeit lediglich aus acht Mitgliedern.

Deshalb bleibt es aktuell bei dem kleinen Stand auf dem Wilhelmsplatz. Doch wer weiß, vielleicht findet das Konzept genug Unterstützung, um schon bald tatsächlich ein Geschäft eröffnen zu können.

Kontakt kann man mit dem Verein unter  umsonstladen.heidelberg@web.de aufnehmen.

nwo

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