Porträt-Aufnahmen

„Heidelberger Helden“ dankt Corona-Helfern 

Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Filialleiter Markus Pschibilka, Aldi Bahnstadt.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Heidelberger Helden.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Elke König, DRK Hotline.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Daniel Neidig, DRK Notfallsanitäter.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Pflegedienstleiterin Barbara Zapf, Silke Klasen (Stv.) von der Heidelberger Hauspflege.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Mareike Klaus, Pastorin der Evangelisch-freikirchlichen Gemeinde (Baptisten) in der Hoffnungskirche.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Konstantinos Kongas, Müllwerker (vorne), sowie seine Kollegen Günter Thomas, Anthony Weimer und Frank Kauzner (hintere Reihe v.l.n.r.), Stadt Heidelberg.
Die Internetplattform „Heidelberger Helden“ porträtiert Menschen, die in der Corona-Krise das gesellschaftliche Leben aufrecht erhalten. Mit den Porträts will man allen Helfern stellvertretend „Danke“ sagen. Fotos: Christian Buck
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Polizeioberkommissarin Laura Köhler, Erster Polizeihauptkommissar Bering.

Heidelberg - Viele Menschen haben während des Lockdowns die Stadt am Laufen gehalten. Ein Fotoprojekt stellt einen Teil der „Heidelberger Helden“ vor:

  • Wegen des Coronavirus gilt auch in Heidelberg wochenlang ein moderater Lockdown. 
  • Während tausende Menschen zuhause bleiben müssen, sorgen viele andere dafür, dass das Leben nicht komplett zusammenbricht. 
  • Stellvertretend für die vielen Helfer will ein Fotoprojekt den „Heidelberger Helden“ ein Gesicht geben. 

Ende März bringt ein bundesweites Kontaktverbot das öffentliche Leben weitestgehend zum Erliegen. Die Maßnahme soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen. Auch in Heidelberg werden Kitas, Schulen, Museen,Restaurants, Cafés, Geschäfte und öffentliche Einrichtungen geschlossen. Wer nicht als „systemrelevant“ eingestuft wird, soll zuhause bleiben und nach Möglichkeit auf Sozialkontakte verzichten.

„Heidelberger Helden“ dankt Corona-Helfern

Aber wer sind eigentlich die vielen „Systemrelevanten“ und Ehrenamtlichen, die trotz Corona die Gesellschaft am Laufen halten? „Wenige Tage nach dem Kontaktverbot habe ich mir diese Frage gestellt und angefangen, zu recherchieren“, erzählt Nico Walter. Schnell war die Idee geboren, die schlussendlich in einem Fotobuch enden soll: Stellvertretend für die vielen Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte, Pfleger, Apotheker, Erzieher, Telefonisten, Supermarkt- und Bäckereiangestellte, Briefträger und Paketboten, Müllwerker und Straßenreiniger, und all die Ehrenamtlichen, die in der Corona-Krise „nicht einfach nur ihren Job machen“, will Walter den „Heidelberger Helden“ ein Gesicht geben.

Mit der Internetplattform wollen wir den Menschen danken, die sich engagieren. Menschen, auf die sich die Gesellschaft in diesen schwierigen Zeiten verlassen kann“, erklärt Walter. Über 40 Porträts hat Walter bereits gesammelt. Die ästhetischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen stammen vom Heidelberger Fotografen Christian Buck.

„Heidelberger Helden“: Studenten, Supermarktangestellte, Bäckereiverkäufer 

Auf der Website heidelbergerhelden werden auch Menschen porträtiert, die mit viel Engagement anderen Menschen durch die Krise helfen - wie beispielsweise Ella, Sophie und Michael. Die drei Medizin-Studenten haben die Initiative „QuaranTeen“ gegründet. Für Heidelberger, die zur Risikogruppe gehören, erledigen sie Besorgungen und Einkäufe. 160 Freiwillige engagieren sich mittlerweile in elf Stadtteilen in der Initiative.

Auch Bäckereifachverkäufer oder Angestellte eines Supermarkts werden fotografiert. Warum? „Wir suchen nicht nach dem archaischen Helden“, erklärt Walter. „Auch für die Angestellten von Bäckereien und Supermärkten stellen die Maßnahmen Herausforderungen dar. Trotzdem ist unsere Versorgung gesichert.

Projekt sucht weitere Corona-Helden

Bus- und Straßenbahnfahrer, Paketzusteller, Mitarbeiter an der Krankenhauspforte - mit vielen weiteren Alltags-Helden wird Walter sich in den kommenden Tagen noch treffen. Mindestens 100 Porträts wollen Walter und Buck für Heidelberger Helden sammeln. Und daraus soll dann auch ein schöner Bildband werden.

Dazu brauchen wir aber noch weitere Tipps, wer als Alltagsheld in Frage kommt“, sagt Walter. Wer also jemanden kennt, der in die Kategorie des „Heidelberger Helden“ fällt, schreibt eine Mail an info@heidelbergerhelden.org

rmx

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