Müller, Hummels und Co.

DFB-Team kommt in Heidelberg an – kleine Fans stürmen Absperrung! 

Das DFB-Team wird am Samstag in Heidelberg empfangen.
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Heidelberg-Bergheim – Jogis Jungs kommen in die Region! Am Samstag (8. September) geht es für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zunächst nach Heidelberg:

Am Samstag (8. September) ist der DFB-Tross von München nach Mannheim geflogen. Von dort aus geht es ins Marriott Hotel Heidelberg, wo das Team von Bundestrainer Joachim Löw vor dem Länderspiel gegen Peru (Sonntag, 9. September/20:45 Uhr in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena Sinsheim) übernachtet.

Am Samstag (8. September) ist der DFB-Tross von München nach Mannheim geflogen. Von dort aus geht es ins Marriott Hotel Heidelberg, wo das Team von Bundestrainer Joachim Löw vor dem Länderspiel gegen Peru (Sonntag, 9. September/20:45 Uhr in der Wirsol Rhein-Neckar-Arena Sinsheim) übernachtet. 

Absperrband adé!

Eigentlich ist der Eingang vor dem Marriott für den Empfang der deutschen Nationalelf mit Band abgesperrt. Doch als der Bus gegen 13:10 Uhr vor dem Eingang hält, gibt es für die jungen Fans kein Halten mehr: Sie wollen ganz nah an ihre Helden herankommen und stürmen auf die Spieler zu. 

Die Eltern zucken mit den Achseln und gehen hinterher. Einige feuern ihre Sprösslinge sogar an: „Geh du auch mit vor!“ Viel Sicherheitspersonal scheint es nicht zu geben. Einige Polizeibeamte treffen ein, als die Mannschaft schon längst mitten in der Menge steht. 

Doch die Spieler rund um Trainer Jogi Löw lassen sich von dem ganzen Trubel nicht irritieren. Unter „Thomaaas“- und „Hummeeeeels“-Rufen von Seiten der kleinen Fans geben sie geduldig minutenlang Autogramme und schießen Selfies  mit ihnen.

Besonders gut erzogen: Einige Kinder rufen nicht laut nach ihren Idolen, sondern melden sich, wie in der Schule mit erhobenem Zeigefinger, um auf sich aufmerksam zu machen. Super-süß!  

Als ein junger Fan ein Selfie mit Hummels machen will, sich aber ein wenig ungeschickt anstellt, hilft Mats ihm geduldig und schießt das Foto selbst. Selfie-Profi eben! 

So schätzen die Fans die Chancen gegen Peru ein 

Einen der ersten Plätze direkt vor dem Eingang zum Hotel, hat sich schon morgens um elf Uhr Alisha gesichert. Dass sie ein absoluter Joshua Kimmich Fan ist, ist nicht zu übersehen. 

Ausgerüstet ist sie mit einem FC-Bayern-Trikot, Edding und einem „Ich will ein Autogramm“ Schild mit Herzchen und viel, viel Geduld. Wer das Spiel gegen Peru gewinnt ist für sie völlig klar: „Die haben gegen den Weltmeister unentschieden gespielt. Das gibt einen klaren Sieg von Deutschland.“

Gemütllicher hat es Joshua (4), der die Ankunft der Nationalelf von den Schultern von Papa Marco miterleben kann. „Ich will Fotos machen“ sagt er. „Auf meiner Kamera habe ich schon gang viele“.

Luis' Idole sind ganz klar Manuel Neuer und Thomas Müller. Sein Trikot trägt seinen Namen und die Nummer 10. Wenn er Jogi Löw einen Tipp geben könnte, sagt Marco: „Einen Neuanfang voran zu treiben, und nach dem Spiel gegen Frankreich ist das auch gelungen. Es kann am Sonntag nur einen Sieger geben: Deutschland.“

Späte Anstoßzeit und Ticketpreise verärgern Fans

In den Sozialen Netzwerken haben sich zahlreiche Fans über die teuren Ticketpreise und die Anstoßzeit beschwert. Die günstigste Karte in Kategorie vier kostet 25 Euro (ermäßigt 18 Euro), für die teuerste Karte in der besten Kategorie zahlt man 80 Euro (ermäßigt 60 Euro). Zum Vergleich: Bei Bundesliga-Spielen der TSG Hoffenheim kostet die teuerste Vollzahler-Karte 41 Euro, selbst beim Spiel gegen Bayern München kostet die teuerste Karte ‚nur‘ 70 Euro.

Auch die späte Anstoßzeit 20:45 Uhr, die alles andere als familienfreundlich ist, ist auf viel Kritik gestoßen. „Kinder ab 7 Jahre bei Anpfiff um 20:45 Uhr - na klar. Hauptsache die Geldmaschine läuft. Familien- oder Fannah wollt ihr sein. Ich lach mich tot. Aber mit Werbung werdet ihr sicher viel Geld verdienen. „die“ Mannschaft = nicht mehr meine Mannschaft“, lautet beispielsweise ein Kommentar auf Facebook. Dennoch wird die Partie mit 25.494 Zuschauern ausverkauft sein.

Löw bricht Herberger-Rekord

Das Freundschaftsspiel in Sinsheim wird für Bundestrainer Joachim Löw etwas ganz Besonderes! Für den 58-Jährigen ist es am Sonntag schließlich das 167. Länderspiel - damit zieht er am bisherigen Rekordhalter Sepp Herberger vorbei. Nach Siegen ist Löw bereits die alleinige Nummer eins.

Kein anderer Bundestrainer oder Teamchef der Nationalmannschaft kann wie er mehr als 100 Siege vorweisen. In Löws Bilanz stehen nach 166 Länderspielen 108 Siege, 30 Unentschieden und 27 Niederlagen.

nwo/oal

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