1. Heidelberg24
  2. Heidelberg

Metropolink Festival in Heidelberg – neues Mega-Kunstwerk ziert Altstadt-Haus

Erstellt:

Von: Daniel Hagen

Kommentare

Heidelberg - An immer mehr Wänden der Stadt entstehen in den letzten Jahren große Kunstwerke, auch Murals genannt. In der Plöck entsteht derzeit ein neues.

Die Stadt Heidelberg stärkt im Rahmen ihrer großen Wirtschaftsoffensive mit gezielten Maßnahmen die Attraktivität der Seitengassen in der Altstadt. Neueste Maßnahme des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft ist ein haushohes Gemälde, das in Kooperation mit Pascal Baumgärtner vom Metropolink Festival und in Absprache mit der Eigentümergemeinschaft des Hauses und Einzelhändlern vor Ort entstanden ist.

Neues Mega-Kunstwerk in der Heidelberger Altstadt enthüllt

Das neue Mega-Gemälde - auch als Mural bezeichnet - entsteht derzeit an einer Hauswand in der Plöck an der Ecke Märzgasse. Der Künstler Matthias Mross hat mithilfe eines Hubsteigers ein rund 24 Meter hohes und 15 Meter breites Kunstwerk mit besonderem Bezug zur Plöck und ihren Geschäften und Bewohnern gestaltet.

Am Freitag (5. August) ist das fast fertige Wandgemälde vorgestellt worden. Den letzten Schliff soll das Bild am Wochenende erhalten. Zu sehen ist ein dunkelhäutiger Mann mit einem Hund auf dem Schoss. Er sitzt dabei in einem Lokal mit Büchern und bunten Kissen und trägt ein Trikot des Fußball-Vereins FC Barcelona.

Neues Wandbild erfreut Passanten in der Plöck
In der Heidelberger Plöck entsteht ein neues Mural. © Philipp Rothe

Motiv des Mega-Kunstwerks in der Heidelberger Plöck ist „bunt und weltoffen“

„Das Motiv auf der Hauswand ist bunt und weltoffen – genauso, wie sich Heidelberg insgesamt und die Altstadt im Besonderen für Besucherinnen und Besucher aus aller Welt präsentiert. Dieses Projekt zeigt aber nicht nur die Diversität Heidelbergs, sondern ist auch ein eindrucksvolles Beispiel für das Miteinander von Verwaltung, Kultur, Handel und Eigentümern. Das ist etwas, das Heidelberg als Stadt auszeichnet“, erklärt Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft.

Durch solche Murals - wie es auch eines im Hauptbahnhof von Heidelberg gibt - soll den Seitengassen in der Altstadt zu mehr Aufmerksamkeit verholfen werden. „Mit dem großen Wandgemälde schaffen wir eine weitere Attraktion, die zum Schlendern und Einkaufen einlädt und für noch mehr Atmosphäre in diesem ganz besonderen Quartier sorgt“, so Massoth weiter.

Grundlage des Mega-Kunstwerks in der Heidelberger Plöck ist eine reale Situation

„Wir wollten mit dem Bild zeigen, dass das ein toller Kiez ist mit vielen Geschäften, die von Heidelbergerinnen und Heidelbergern selbst geführt werden. Entstanden ist ein sehr jugendliches Szenario, das deutlich macht: Wir sind eine offene Stadt“, sagt Pascal Baumgärtner vom Metropolink Festival.

Als Grundlage des Mega-Gemäldes in der Plöck dient ein Moment, den der Heidelberger Fotograf Martin Pötter durch Zufall auf Kamera aufgenommen habe. Das Bild überzeugt auch Künstler Matthias Mross, der mit „popartigem Fotorealismus“ das Motiv an der großen Hauswand gestaltet. Hinter der Idee, die Hauswand in der Plöck zu verschönern, steckt Carola Noach, der das „Madame Kuvél“ in dem Gebäude gehört. (pm/dh)

Auch interessant

Kommentare