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Gas-Test in Heidelberg: Komischer Geruch in der Wohnung? So solltest Du reagieren

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Von: Marten Kopf

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Fahnen vor dem Firmensitz der Stadtwerke in der Kurfürsten-Anlage
Fahnen vor dem Firmensitz der Stadtwerke in der Kurfürsten-Anlage © Stadtwerke Heidelberg

Heidelberg - Die Stadtwerke versetzen die Gasnetze im gesamten Versorgungsgebiet kurzzeitig mit einer stark erhöhten Konzentration eines Warn-Geruchsstoffs. Was Kunden wissen müssen:

Erdgas ist eigentlich geruchlos. Damit undichte Stellen in den Häusern von Gasverbrauchern, im Netz oder in den Anlagen der Energieversorger erkannt werden, setzen Versorger dem Gas einen Geruchsstoff zu, der an faule Eier erinnert. Der Geruch tritt schon bei kleinsten Undichtigkeiten auf und er ist buchstäblich „unüberriechbar“, man kennt das.

StadtHeidelberg (Baden-Württemberg)
Einwohnerzahl158.741 (Stand: 31. Dezember 2020)
Fläche108,84 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Heidelberg: Gas-Netz wird überprüft

Um das Netz auch auf kleinste Undichtigkeiten überprüfen zu können, erhöhen Gas-Betreiber den Zusatz solcher Geruchstoffe aber phasenweise. Durch diese zeitlich eng befristete sogenannte Stoßdosierung können auch kleinste Undichtigkeiten frühzeitig auffallen und beseitigt werden. Sie werden zu einem Zeitpunkt erkannt, zu dem noch keine Gefahr besteht. Und genau das passiert kommende Woche im Bereich der Heidelberger Stadtwerke.

Die Stoßdosierung starte am Montag, den 21. März, im gesamten Versorgungsgebiet, also in Heidelberg, Eppelheim, Dossenheim, Sandhausen, Leimen, Nußloch und Wiesloch, so die Stadtwerke in einer Pressemitteilung. Alle Gasnutzer würden gebeten, ab dem 21. März die Fenster und Türen der meist im Keller liegenden Räume zu schließen, in denen die Gasinstallationen untergebracht sind. So solle sichergestellt werden, dass sich der Warngeruch nicht verflüchtigt und damit wahrnehmbar bleibe.

Hinweis der Stadtwerke: Geruch kann möglicherweise verzögert auftreten

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Die Stadtwerke weisen darauf hin, dass sich der Geruchsstoff im Gasnetz erst verteilen muss, der Geruch also gegebenenfalls verzögert auftreten kann. Sollte der typisch faulige Geruch wahrgenommen werden, seien Flammen oder Funken zu vermeiden, die Gasleitung abzusperren, bei Innenräumen die Fenster zu öffnen und nach der Warnung von Nachbarn und Mitbewohnern umgehend die Verbundleitstelle der Stadtwerke Heidelberg unter der Telefonnummer 06221 513-2030 zu informieren. (mko/PM)

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