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Corona in Heidelberg: Gesundheitsamt stellt Versendung von Genesenen-Nachweisen ein

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg - Corona hat auch die Uni-Stadt weiterhin fest im Griff. Die aktuellen Regeln, Zahlen und Entwicklungen in der Corona-Pandemie im News-Ticker:

Update vom 11. März, 12:50 Uhr: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckars-Kreises stellt ab Montag (14. März) den automatisierten Versand von Genesenen- und Absonderungsnachweisen per Post ein. Davon ist auch die Stadt Heidelberg betroffen. „Da das Land und der Bund inzwischen andere Möglichkeiten zur Bereitstellung von Absonderungs- und Genesenen-Nachweisen geschaffen haben und wegen der nach wie vor enorm hohen Zahl an Neuinfektionen können wir diese freiwillige Serviceleistung leider nicht mehr anbieten. Wir müssen uns derzeit auf unsere Kernaufgaben konzentrieren und obendrein sparen wir noch beträchtliche Mengen an Papier“, erklärt Dr. Anne Kühn, stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamts.

Wer einen solchen Nachweis benötigt, bekommt den positiven PCR-Befund von der Institution, in der der Test gemacht wurde. Zudem kann man nach dem Ende der Quarantäne den Laborbefund bei einem Arzt oder einer Apotheke abgeben, um einen Genesenennachweis zu erhalten.

Corona in Heidelberg: Kaum noch Impfungen – Landratsamt schließt Standorte

Update vom 10. März, 8:52 Uhr: Die Zahl der Impfungen geht immer weiter zurück. So hat sich der Ansturm der Impfwilligen von Kalenderwoche 6 (2.964 Impfungen) bis zu Kalenderwoche 9 (1.402 Impfungen) mehr als halbiert. Deshalb reagiert das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis und koordiniert mit dem Universitätsklinikum Heidelberg für das Land Baden-Württemberg 16 mobile Impfteams, die für mobile Einsätze, aber auch an den Standorten der dauerhaften Impfaktionen (DIA) eingesetzt werden. Daneben betreibt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis in eigener Verantwortlichkeit im Auftrag des Landes Baden-Württemberg weitere mobile Impfteams bzw. die Impfstützpunkte in Heidelberg, Sinsheim, Weinheim und Hockenheim.

Jetzt kündigt das Land an, dass die kommunalen Strukturen voraussichtlich ab 1. April bedarfsangepasst reduziert werden. Die Tätigkeit der an die Universitätskliniken im Land angegliederten Mobilen Impfteams soll in einem nächsten Schritt zum 30. April eingestellt werden. Heißt: Noch im März werden Standorte geschlossen. Letzte Impftage sind am DIA-Standort Leimen der 17. März, am Impfstützpunkt der 19. März und in Hockenheim der 20. März 2022.

Corona in Heidelberg: Impfangebote im Rhein-Neckar-Kreis

Die Impfmöglichkeiten im Rhein-Neckar-Kreis ab 1. April:

StandortAdresseÖffnungszeiten*
Sinsheim (ehem. Kreisimpfzentrum)Breite Seite 3, 74889 Sinsheimtäglich
Heidelberg (PHV)South Gettysburg Avenue 45, 69124 Heidelbergtäglich
Bammental (Foyer der Elsenzhalle)Vertusplatz 1, 69245 BammentalMontag (vormittags) Freitag (nachmittags)
Heddesheim (Jugendhaus)An der Fohlenweide 5, 68542 HeddesheimMontag (vormittags) Mittwoch (nachmittags)
Wiesloch (Foyer in der Sporthalle am Stadion)Parkstraße 5, 69168 WieslochMontag (nachmittags) Freitag (vormittags)
Eberbach (ehem. Bodenfachmarkt)Güterbahnhofstraße 15, 69412 EberbachDienstag (vormittags) Donnerstag (nachmittags)

*Vormittags sind die Angebote von 8:30 bis 14 Uhr geöffnet; nachmittags von 13 bis 18:30 Uhr. In den Impfstützpunkten Rhein-Neckar (Heidelberg PHV) sowie Sinsheim können Impftermine in der Zeit von 7 bis 20 Uhr gebucht werden.

Ende April wird dann voraussichtlich auch der Betrieb der DIA-Standorte in Bammental, Heddesheim und Wiesloch eingestellt. Es ist beabsichtigt, mit den ab dem 1. Mai zur Verfügung stehenden Kapazitäten noch die Impfstützpunkte in Heidelberg und Sinsheim sowie den DIA-Standort Eberbach zu betreiben – allerdings auch nur mit entsprechend eingeschränkten Öffnungszeiten. Die Dezernentin betont, dass trotz der angepassten Vorgaben auf Landesebene bis Ende April auch weiterhin hinreichende Kapazitäten für mobile Impfeinsätze etwa in stationären Alten- und Pflegeeinrichtungen oder für niederschwellige Impfangebote bei Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Unter der Adressemobiles-impfen@rhein-neckar-kreis.de können Termine angefragt und vereinbart werden.

Corona in Heidelberg: Zur Aufnahme von mehr Ukraine-Flüchtlingen – Land lockert Regeln

Update vom 9. März, 8:41 Uhr: Um die steigende Zahl an Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine unterbringen zu können, lockert das Land die Corona-Vorgaben in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Um coronabedingte Abstände einhalten zu können, galt dort bislang eine maximale Auslastung von 60 Prozent. Diese Regelung soll künftig ausgesetzt werden, wie Migrationsministerin Marion Gentges (CDU) am Dienstag (8. März) in Stuttgart angekündigt hat. Das Land setzt dafür auf PCR-Tests und medizinische Untersuchungen für alle ankommenden Flüchtlinge und möchte die Menschen zudem bitten, in den ersten zehn Tagen ihre Kontakte zu reduzieren. Die Rechtsgrundlage für die begrenzte Auslastung würde nach einem Beschluss von Bund und Ländern zum 20. März ohnehin wegfallen, wie Gentges erklärte.

Aus der Ukraine wurden bislang 1.500 Flüchtlinge im Südwesten registriert – viele davon im PHV Heidelberg. Durch die künftig wieder größere Auslastung und eine Aufstockung von Plätzen erhöht sich die Kapazität der Erstaufnahmeeinrichtungen im Südwesten auf 9.800 Plätze. Davon sind derzeit rund 4.100 Plätze belegt. In den Einrichtungen in Heidelberg, Sigmaringen und Ellwangen kämen jeweils 800 Plätze hinzu und in Freiburg 100 Plätze.

Corona in Heidelberg: Trotz Dreifach-Impfung – Winfried Kretschmann hat Covid-19

Update vom 7. März, 14:39 Uhr: Jetzt hat es also unseren Landesvater auch erwischt! Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Er sei positiv getestet worden und habe milde Symptome, sagte ein Regierungssprecher am heutigen Montag (7. März) gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Kretschmann sei nun Zuhause in Quarantäne. Der 73-jährige Grünen-Politiker ist dreimal geimpft.

Winfried Kretschmann
Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen), Ministerpräsident von Baden-Württemberg. © Marijan Murat/dpa/Archiv

Auch Vize-Regierungschef Thomas Strobl hatte sich vor zwei Wochen infiziert. Er lag fünf Tage wegen einer Lungenembolie und einer Lungenentzündung im Krankenhaus. Seit Freitag (4. März) ist der 61-jährige CDU-Landeschef wieder daheim und will sich dort auskurieren.

Corona in Heidelberg: In nur zwei Monaten – Zahl der Infektionen verdoppelt

Update vom 6. März, 9:11 Uhr: Die Zahl der seit Pandemiebeginn bestätigten Corona-Infektionen hat sich im Südwesten in den beiden vergangenen Monaten mehr als verdoppelt. Wurden Mitte Januar noch rund 1,113 Millionen Ansteckungen in BW gemeldet, so lag der Wert nach Angaben des Landesgesundheitsamts am Samstag (5. März) bereits bei 2.249.638 registrierten Fällen (Stand: 16 Uhr). Die Zahl der täglichen bestätigten neuen Infektionen hat sich im selben Zeitraum mehr als verdoppelt, wie aus dem Lagebericht des LGA hervorgeht. Sie liegt derzeit bei 21.896, Mitte Januar waren es noch rund 10.000. Und auch die 7-Tage-Inzidenz steigt weiter – im Vergleich zum Freitag um 52,3 Fälle auf einen aktuellen Wert von 1.450,8. Es ist bereits der vierte Anstieg in Folge. Laut LGA sind weitere 14 Menschen an oder mit Corona gestorben – insgesamt 14.423 seit März 2020.

Bedenklich: Experten gehen allerdings von einer hohen Zahl an Ansteckungen aus, die in den Daten der Gesundheitsämter und des Robert-Koch-Instituts nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern. Oft werden Kontakte deshalb nur noch eingeschränkt nachverfolgt. Außerdem gibt es nach Einschätzung des Laborverbands ALM inzwischen eine größere Zahl von Menschen, deren Infektion nicht mehr über einen PCR-Test bestätigt wird - diese fließen damit nicht in die offiziellen Statistiken ein. Zuletzt war weiter mehr als jeder zweite PCR-Test im Südwesten positiv. Je höher die Positivrate ist, desto größer fällt laut Experten die Dunkelziffer der unerkannten Infektionen aus. Befürchtet wird zudem, dass die Ausbreitung der neuen Variante BA.2 die Omikron-Welle verlängern und den Rückgang der Fallzahlen verlangsamen könnte.

Corona in Heidelberg: Rückzahlung von Soforthilfen – FDP kritisiert Zinsen

Update vom 5. März, 9:57 Uhr: Die vereinzelte Erhebung von Verzugszinsen für die Rückzahlung von Corona-Soforthilfen des Landes sorgt für mächtig Wirbel. Der FDP-Wirtschaftspolitiker Erik Schweickert sagte am Freitag (4. März) in Stuttgart, hier würden Unternehmen, die unverschuldet in Not geraten seien, auch noch staatlich abgezockt. „Ich fordere die sofortige Aufhebung aller Zinsforderungen.“ Das Wirtschaftsministerium verwies darauf, dass Zinsen nur in Ausnahmefällen fällig würden. Eine Sprecherin nannte als Beispiel für solche Ausnahmen etwa Betrugsfälle oder Fälle, in denen ein zu erstattender Betrag nicht innerhalb der im Bescheid vorgegebenen Frist zurückgezahlt worden sei. „Unternehmen und Selbstständige haben jedoch immer die Möglichkeit, innerhalb der gesetzten Frist eine zinslose Stundung oder Ratenzahlung bei der L-Bank zu beantragen.“ Wer die Rückforderung innerhalb der gesetzten Frist begleiche oder wem eine Stundung oder Ratenzahlung eröffnet worden sei, müsse also nicht mit einer Zinsforderung rechnen.

Der FDP sind nach eigenen Angaben einzelne Fälle bekannt, in denen durch die L-Bank Zinsbescheide an Unternehmen ergangen sind, die ihre Corona-Soforthilfen aus dem Frühjahr 2020 zurückzahlen müssen. Dabei würden Zinsen in Höhe von 5 Prozent über dem Basiszinssatz - das ergebe aktuell 4,12 Prozent - auf den zurückzuzahlenden Betrag erhoben. Baden-Württemberg unterstützte die Wirtschaft in der Corona-Krise auch mit eigenen Hilfsgeldern. Falls der Liquiditätsengpass aber geringer war als angenommen, müssen die Firmen Gelder zurückzahlen. Das Rückmeldeverfahren hatte Unmut bei Betroffenen ausgelöst.

Corona in Heidelberg: Ab heute! Impfungen mit Novavax-Vakzin gestartet

Update vom 4. März, 8:31 Uhr: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis startet ab Freitag (4. März) mit den Impfungen des Vakzins Nuvaxovid von Novavax. Die Landesregierung hatte am Wochenende die erste Lieferung vom Bund erhalten und verteilt nun die gelieferten 192.000 Dosen an die Stadt- und Landkreise. Die Impfungen sind in den beiden Impfstützpunkten Rhein-Neckar (Heidelberg, PHV) und Sinsheim möglich. Termine können ab sofort online oder über die Hotline des Gesundheitsamts gebucht werden.

Mit dem Impfstoff von Novavax steht nun auch ein konventioneller, proteinbasierter Impfstoff gegen das Coronavirus zur Verfügung. In den Zulassungsstudien zeigte der proteinbasierte COVID-19-Impfstoff eine mit den mRNA-Impfstoffen vergleichbare Wirksamkeit gegen COVID-19. Die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut empfiehlt Nuvaxovid zur Grundimmunisierung von Personen ab 18 Jahren. Hierbei sind zwei Impfstoffdosen im Abstand von mindestens drei Wochen zu geben.

Spritzen mit Novavax.
Seit 4. März 2022 wird auch in Heidelberg mit dem Impfstoff von Novavax geimpft. (Symbolfoto) © Martin Schutt/dpa

Impfung mit Novavax-Vakzin: Hälfte des Dosen wird einrichtungsbezogen verimpft

Die Hälfte des Kontingents wird zunächst für die nach §20a IfSG von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffene Bevölkerungsgruppe vorgehalten – das Kontingent umfasst sowohl die Dosis für die Erst- als auch für die Zweitimpfung. „Es sind aber auf jeden Fall weitere Termine verfügbar für Personen, die eine Impfung mit Nuvaxovid wünschen“, erklärt der ärztliche Leiter Impfen im Landratsamt, Christoph Schulze. Die Buchungen für Impftermine (egal welches Vakzin) sind über das Terminbuchungstool https://c19.rhein-neckar-kreis.de/impftermin sowie über die Hotline des Gesundheitsamts (06221/522-1881 – unter der Woche erreichbar von 7:30 bis 16 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 14 Uhr) möglich.

Schulze weist in diesem Zusammenhang auch darauf hin, dass die Mobilen Impfteams (MIT) des Kreises bei Bedarf Alten- und Pflegeeinrichtungen anfahren, um dort Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeitende vor Ort zu impfen. „Einrichtungen können mit den MIT unter der Adresse mobiles-impfen@rhein-neckar-kreis.de unkompliziert Kontakt aufnehmen und Termine vereinbaren“, so Schulze.

Corona in Heidelberg: Pflegefamilien für Kinder in Not „aktuell ausgeschöpft“

Update vom 3. März, 15:31 Uhr: In der Corona-Pandemie hat sich die Situation einiger ohnehin stark belasteter Familien deutlich verschärft. Deshalb sucht das Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg dringend Familien oder Paare, die bereit und in der Lage sind, einem Kind in Notsituationen vorübergehend oder auf Dauer ein Zuhause zu geben. Die Eltern der Kinder zwischen null und sechs Jahren befinden sich in schwierigen Lebenssituationen oder Krisen, haben psychische oder physische Erkrankungen. In Einzelfällen ist eine Rückkehr des Kindes in seine Familie nicht mehr möglich.

Eine Pflegefamilie sollte Krisenerfahrung und Lebensfreude besitzen sowie das Interesse, eine Herausforderung anzunehmen. „Die Kinder, für die wir Pflegefamilien suchen, bringen nicht nur ihren Lieblingsteddy mit, sondern auch ihre bisherige Geschichte“, weiß Katie Gackenheimer, Leiterin der Fachstelle Adoptions- und Pflegekinderhilfe im Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg. „Es braucht Pflegepersonen, die es mit seinen belastenden Vorerfahrungen und aktuellen Problemen annehmen, es mit Liebe, Mut, Lebensfreude und Humor kurzfristig oder auf Dauer begleiten, fördern und erziehen wollen. Leider ist der Pool an Familien in Heidelberg, die sich eine solche Begleitung vorstellen können, aktuell ausgeschöpft“, so Gackenheimer. 

Pflegefamilien werden dringend gesucht: Katie Gackenheimer vom Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg ist Ansprechpartnerin für Familien, die Kinder in Notsituationen vorübergehend oder dauerhaft ein Zuhause geben wollen.
Pflegefamilien werden dringend gesucht: Katie Gackenheimer vom Kinder- und Jugendamt der Stadt Heidelberg ist Ansprechpartnerin für Familien, die Kinder in Notsituationen vorübergehend oder dauerhaft ein Zuhause geben wollen. © Peter Dorn

Das Kinder- und Jugendamt versucht daher aktuell auch über Plakate und Flyer in Kitas, bei Kinderärzten, in der Stadtbücherei und vielen anderen öffentlichen Einrichtungen neue Pflegefamilien zu gewinnen. Die Stadt bietet Familien, die ein Pflegekind aufnehmen möchten, eine individuelle und ausführliche Begleitung durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflegestellenvermittlung und -betreuung sowie eine finanzielle Vergütung. Nähere Auskünfte erhalten Interessierte bei Katie Gackenheimer, Telefon 06221/58-37770, sowie im Internet unter www.heidelberg.de/pflegekinder.

Corona in Heidelberg: Uniklinik-Beschäftigte kriegen Sonderzahlung – so viel Geld gibt‘s

Update vom 3. März, 15:30 Uhr: Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit zusammenhängenden Lockdowns sowie Home-Office und Home-Schooling hat sich das Leben vieler Menschen in die eigenen vier Wände zurückgezogen. Bereits seit 2020 nehmen unter anderem dadurch die Zahlen der häuslichen Übergriffe gegen Frauen und Kinder zu. Vor allem bei zuvor bereits stark belasteten Familien hat sich die Situation deutlich verschärft.

Erstmeldung: Die Beschäftigten an den vier Unikliniken im Südwesten erhalten nach Angaben der Arbeitgeberseite eine einmalige Corona-Sonderzahlung. Darauf haben sich der Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Universitätsklinika (AGU) und die Gewerkschaft Verdi geeinigt, wie ein Sprecher der AGU am Dienstag (1. März) in Tübingen mitteilte.

Die Beschäftigten bekommen demnach im März eine einmalige Sonderzahlung von 900 Euro. Auszubildende, Studierende und Praktikanten kriegen 600 Euro ausgezahlt. Zudem würden die von Verdi gekündigten Entgeltregelungen bis zum 30. September wieder in Kraft gesetzt, hieß es. Von der nun getroffenen Vereinbarung profitieren demnach rund 30.000 nicht-ärztliche und nicht-wissenschaftliche Beschäftigte an den Unikliniken in Ulm, Tübingen, Heidelberg und Freiburg. Aufgrund der aktuellen Kriegs-Situation in der Ukraine, will die Stadt Heidelberg übrigens Geflüchtete aufnehmen und auch direkt im PHV gegen das Coronavirus impfen lassen. (dpa/pek)

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