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Heidelberg: Neue Disco im ehemaligen „Deep“ – an diesem Tag eröffnet der „Toniq Club“

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Von: Florian Römer

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Ab dem 26. März kann im „Toniq Club“ in Heidelberg gefeiert werden.
Am 26. März eröffnet der „Toniq Club“. © Florian Römer/HEIDELBERG24

Heidelberg-Altstadt - Endlich mal gute Nachrichten aus der Nachtszene! Ende März öffnet im Keller des Darmstädter Hof Centrums ein neuer Club. Was die Betreiber im „Toniq“ vorhaben:

„Deep“, „N8 Floor“, „The Saint“ hießen die Nachtclubs, die seit Anfang der 2000er im Keller des Darmstädter Hof Centrums (DHC) beheimatet waren. Jetzt versucht es ein neuer Club am Anfang der Hauptstraße und setzt auf ein anderes Konzept als seine Vorgänger. Am 26. März öffnet der „Toniq Club“ seine Pforten in Heidelberg.

„Wir wollen einen Ort zum Feiern für alle Heidelberger schaffen“, erzählen Esther Schenkel-Aslantas und ihr Ehemann Murat Aslantas bei einem Vor-Ort-Termin am Freitag (11. März). Beide haben sich im „Deep“ kennen und lieben gelernt, erzählen sie. Sie arbeitete hinter der Bar, er als Betriebsleiter: „Die Lust, in der Gastro was zu machen, war schon immer da“, erklärt Murat Aslantas, der sich mit einem Kollegen als Investor eher im Hintergrund halten möchte. Seine Frau wird den „Toniq Club“ als Geschäftsführerin leiten.

StadtHeidelberg (Baden-Württemberg)
Einwohnerzahl158.741 (31. Dez. 2020)
Fläche108,8 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Heidelberg: „Toniq Club“ im ehemaligen „Deep“ öffnet am 26. März

Als sie hörten, dass „The Saint“ schließt und ein neuer Pächter gesucht wird, haben sie sofort den Vermieter kontaktiert. 2020 war das. „Wegen Corona hat es sich dann aber gezogen“, sagt Esther Schenkel-Aslantas. Im Herbst 2021 konnte das Ehepaar endlich den Pachtvertrag unterschreiben. Eigentlich war die Eröffnung des neuen Nachtclubs noch für 2021 geplant, wegen der Corona-Regeln wollten die Betreiber aber zunächst nicht öffnen.

„Wir hoffen, dass die Maskenpflicht in Clubs bis zum Opening am 26. März wegfällt“, sagt Geschäftsführerin Schenkel-Aslantas. Falls nicht, muss zunächst mit Mundschutz gefeiert werden. Dem Andrang auf den neuen Nachtclub in Heidelberg dürfte das aktuell keinen Abbruch tun. Über 100 Reservierungsanfragen für die Eröffnung habe man mittlerweile bekommen, verrät Murat Aslantas. Für das Opening nehme man aber keine Reservierungen an, in den Folgewochen dann schon.

„Faire Preise“: „Toniq Club“-Betreiber wollen Location für alle Heidelberger

„Als Heidelberger wollen wir den Ruf des Ladens ändern“, erklärt Esther Schenkel-Aslantas das Konzept des „Toniq Club“ ‒ weg vom „Schicki-Micki“, hin zu einem Nachtclub, in dem alle Heidelberger feiern können. „Wir wollen keine Menschen an der Tür aussortieren, nur weil sie nicht entsprechend gekleidet sind.“ Zudem wolle man mit „fairen Preisen alle Geldbeutel ansprechen und allen Menschen ermöglichen, bei uns zu feiern“, ergänzt Murat Aslantas. Der Eintritt liegt bei sieben Euro (Studierende: fünf Euro).

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560 Leute finden im „Toniq Club“ Platz, in dem die Betreiber einiges verändert haben. Eine neue Lüftungs- und Klimaanlage wurde eingebaut, Sound- und Lichtsysteme werden aktuell noch kalibriert. Der DJ-Pult befindet sich jetzt gegenüber der Sitzplätze, daneben die Hauptbar. In der Nähe der Garderobe haben die Pächter eine Gin-Bar eingerichtet, an der 25 verschiedene Sorten angeboten werden ‒ darunter auch der Heidelberger „Upstairs“-Gin. Ihr Faible für die Spirituose brachte die Betreiber auch auf den Namen für ihren Club, sagt Esther Schenkel-Aslantas.

Boulevard Bou wird Resident-DJ im „Toniq Club“

Musikalisch will man für jedermann etwas bieten: Donnerstags steht Heidelbergs Kult-DJ Boulevard Bou an den Turntables und legt Hip-Hop auf. Freitags kann im „Toniq Club“ zu House-Musik getanzt werden. Und samstags wird ein „Hit-Mix aus den 80er, 90er und 2000ern“ gespielt. „Hin und wieder“ plant man im House-Bereich laut Club-Chefin Schenkel-Aslantas auch Specials. „Wir wollen, dass die Leute wegen der Musik kommen“, sagen die Betreiber.

Ab dem 26. März kann im „Toniq Club“ in Heidelberg gefeiert werden.
An den Turntables wird regelmäßig Boulevard Bou stehen. © Florian Römer/HEIDELBERG24

Ohne Türsteher werden pro Abend „18 bis 19 Leute“ in ihrem Nachtclub beschäftigt sein, darunter viele Studenten. Die Angestellten seien kürzlich nochmal speziell geschult worden. Mit dem „Toniq Club“ will Schenkel-Aslantas die „goldenen Partyzeiten in Heidelberg“ wieder aufleben lassen. „Wir hoffen, dass unsere Gäste am Ende des Abends sagen: ‚Cooler Laden, coole Musik und supernettes Personal.“

„Toniq Club“: Bald auch Outdoor-Angebote?

Nachdem in den vergangenen Jahren mit der Nachtschicht, dem Schwimmbad-Club oder dem Ziegler‘s einige Nachtclubs die Segel gestrichen haben, wollen Schenkel-Aslantas und ihr Mann mit dem „Toniq Club“ wieder ein „wichtiges Feier-Angebot für junge Leute in Heidelberg“ schaffen. Zuletzt feierten fast 1.400 Menschen bei der Eröffnung des Feierbad-Zelts im Neuenheimer Feld.

Toniq Club

Hauptstraße 1 (Darmstädter Hof Centrum)

69117 Heidelberg

Öffnungszeiten: Do (22-3 Uhr), Fr & Sa (22-5 Uhr)

Das Ehepaar kann sich über den Toniq-Club hinaus auch vorstellen, „Outdoor-Locations zu bespielen“, etwa wie es das Deep mit dem Party-Boot auf dem Neckar gemacht hat. Sollte die Stadt eine Fläche zur Verfügung stelle, wären Schenkel-Aslantas und ihr Mann auch interessiert, beispielsweise eine Strandbar oder ähnliches einzurichten. „So etwas fehlt total in Heidelberg“, findet Murat Aslantas. (rmx)

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