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Corona in Heidelberg: Uniklinik verschärft Besucher-Regeln – Das gilt ab sofort

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg – Dramatisch steigende Corona-Fallzahlen und Inzidenzen. Der HEIDELBERG24-Pandemie-Ticker hält Dich über die Lage in der Uni-Stadt auf dem Laufenden:

Update vom 26. November, 9:31 Uhr: Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 233,1 steht Heidelberg in ganz BaWü noch immer am besten da! Und das sogar mit deutlichem Vorsprung auf die Landeshauptstadt Stuttgart (340,5). Dennoch Grund genug, die Maßnahmen in der Neckar-Stadt zu verschärfen. So dürfen am Uniklinikum Heidelberg alle Patienten nur noch einen Besucher für eine Stunde am Tag empfangen – die gleiche Regelung gilt im Stuttgart Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart. Die Krankenhäuser in Mannheim gehen sogar noch weiter: Dort sind seit Dienstag (23. November) gar keine Patientenbesuche mehr erlaubt. Und auch dürfen
Patienten nur noch einen Besucher für eine Stunde am Tag empfangen.

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Corona in Heidelberg: Polizei kontrolliert 2G-Plus und Maskenpflicht – Zivilstreifen unterwegs

Update vom 25. November, 9:31 Uhr: Weihnachtsmarkt-Besucher in Baden-Württemberg müssen dieser Tage damit rechnen, dass die Polizei zwischen Glühwein und Lebkuchen die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft – so auch in Heidelberg. So wie dies Kollegen in Karlsruhe bereits am Mittwochabend mit einer Schwerpunktkontrolle bei den Buden auf dem Marktplatz getan haben. Dabei gehe es insbesondere um die Pflicht zum Tragen von Masken. Diese gilt im abgesperrten Bereich für Geimpfte und Genesene, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Die Polizei in Mannheim und Heidelberg plant ebenfalls spezielle Kontrollen sowohl auf Weihnachtsmärkten als auch in Fußgängerzonen am kommenden „Black Friday“ und den Adventssamstagen. „Black Friday“ ist eine Rabatt-Aktion, mit der der Handel das vorweihnachtliche Geschäft anheizen will. „Kommunikations-Teams“ der Polizei sollen Passanten auf die Infektionsschutzmaßnahmen ansprechen.

2G-Plus in Heidelberg: Weihnachtsmarkt, Disco & Co. – hier gilt die Regel jetzt

Erstmeldung vom 24. November: So verrückt dies noch vor wenigen Wochen geklungen hätte, aber Heidelberg hat mit einer aktuellen 7-Tage-Inzidenz von 245,1 sogar den niedrigsten Wert in ganz Baden-Württemberg! Dennoch ist auch die Uni-Stadt aufgrund der Verhängung der Alarmstufe II gezwungen zu handeln. Heißt: Die deutliche Verschärfung der Corona-Regeln ab Mittwoch (24. November) sieht unter anderem die 2G-Plus-Regel bei Veranstaltungen, auf Weihnachtsmärkten, bei Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen oder auch in Discos und Clubs vor.

StadtHeidelberg
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl161.485 (Stand: 31. Dez. 2019)
Fläche108,84 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Somit ist der Zugang nur noch für Geimpfte oder Genesene erlaubt, die zusätzlich einen negativen Antigen- oder PCR-Test vorweisen können. Mehr Infos gibt‘s online auf der Website des Landes unter www.baden-wuerttemberg.de.

Corona in Heidelberg: Zugang zu Ämtern nur noch mit 3G-Nachweis

Mit Änderung des Infektionsschutzgesetzes wird ab Mittwoch (24. November) bundesweit die 3G-Regel am Arbeitsplatz eingeführt. Beschäftigte müssen dann vor Betreten ihrer Arbeitsstätte nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Die Stadt Heidelberg hat entschieden, für Besucher*innen von städtischen Gebäuden – wie unter anderem das Rathaus und die Bürgerämter in den Stadtteilen – ebenfalls die 3G-Regelung einzuführen. Sie gilt ab 24. November: Für den Zutritt ist ein Nachweis über eine Impfung oder Genesung oder ein negativer Text erforderlich, der nicht älter als 24 Stunden ist. In allen öffentlichen Gebäuden der Stadt muss zudem weiterhin eine medizinische Maske getragen werden. Es gelten die Hygiene- und Abstandsregeln.

Passanten in der Heidelberger Hauptstraße
Passanten in der verwaisten Heidelberger Hauptstraße. (Archivfoto) © dpa/Uwe Anspach

Die Stadtverwaltung bietet den Bürger*innen weiterhin alle Dienstleistungen in vollem Umfang an. Alle Bürgerämter und Dienststellen bleiben regulär geöffnet. Zum Schutz der Bürger*innen sowie der städtischen Mitarbeitenden ist es allerdings erforderlich, persönliche Zusammentreffen zu reduzieren und Warteschlangen zu vermeiden. Die Stadt bittet daher Bürger*innen, persönliche Besuche und Vorsprachen auf das Notwendigste zu beschränken und vorab einen Termin mit den Ämtern und Dienststellen zu vereinbaren. Wo immer es möglich ist, sollten Angelegenheiten schriftlich, telefonisch oder auf digitalem Weg erledigt oder besprochen werden und Unterlagen nicht persönlich, sondern per Post oder E-Mail eingereicht werden. Bei allen Bürgerämtern ist auch ein direkter Post-Einwurf möglich. 

Ein großer Teil der städtischen Dienstleistungen kann über Online-Services genutzt werden: Unter www.heidelberg.de/formulare stehen zahlreiche Formulare und Dienste zur Verfügung. (PM/pek)

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