Gebäude bleibt gesperrt

Nach Brand in St. Anna-Gasse: Einsturzgefahr bei Haus Nr. 3?

+
Feuerwehreinsatz in der St. Anna-Gasse

Heidelberg-Altstadt - Am Sonntagmorgen bricht ein Feuer in der St. Anna-Gasse aus. Die Feuerwehr evakuiert die nähere Umgebung. Jetzt prüft die Polizei, ob der Bereich sicher ist:

+++ UPDATE (16:20 Uhr): Die Brandexperten der Kripo nehmen am Montagvormittag die Ermittlungen zur Ursache des Feuers auf. Nach derzeitigem Stand dürfte der Brand im Innenhof des Gebäudes, das aus drei Gewerbe- und vier Wohneinheiten besteht, ausgebrochen sein. Der Sachschaden wird auf rund 500.000 Euro geschätzt.

+++

Es ist circa 7 Uhr, als die Feuerwehr am Sonntagmorgen (27. Mai) in die St. Anna-Gasse ausrückt. Dort bündeln sie ihre Kräfte, um den Brand im Dachstuhl des Hauses Nr. 3 unter Kontrolle zu bringen. Außerdem evakuiert sie die 58 Gäste des nahegelegenen Hotels ,Goldene Rose'.

Nachdem der Brand gelöscht wurde, richtet die Feuerwehr eine Brandwache ein. Bis 7 Uhr am Folgetag ist sie vor Ort und beobachtet zusammen mit der Polizei die Lage, wie uns Frank Löb von der Feuerwehr Heidelberg am Montag (28. Mai) im Gespräch erklärt. Dabei sei alles ruhig verlaufen.

Entwarnung ist jedoch immer noch nicht angesagt

Bereits am Sonntag hat ein Statiker mit der Überprüfung vom Haus mit der Nummer 3 begonnen. Es werde nun geschaut, ob das Gebäude einsturzgefährdet ist. Solange bleibt es für die betroffenen Anwohner gesperrt, wie uns Löb bestätigt.

Fotos: Feuerwehreinsatz in St. Anna-Gasse

Erst wenn das Gebäude für sicher erklärt werde, können die Ermittlungen am Brandort aufgenommen werden, um die Ursache für das Feuer herauszufinden. „Brandermittler kommen grundsätzlich immer ein, zwei Tage danach“, so der Abteilungsleiter für Bauantragsverfahren. Bisher gebe es allerdings keine Hinweise zur Ursache des Feuers

Wie geht es den verletzten Feuerwehrmännern?

Frank Löb kann gute Nachrichten mitteilen. Den vier leicht verletzen Feuerwehrmänner gehe es allen wieder gut.

>>>So hat ein Hotelgast die Evakuierung erlebt

dpa/gs/jol

Kommentare