Zufahrt nur für Anwohner?

Verkehrskonzept: Die Altstadt wird ‚gepollert‘!

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In der Altstadt sollen Poller die Zufahrt für Unberechtigte verhindern.

Heidelberg-Altstadt - Mit einem Lenkungskonzept will die Stadt künftig die angespannte Verkehrssituation in der Altstadt verbessern. Dabei spielen Poller eine zentrale Rolle: 

Das wird auch Zeit.

Lieferdienstfahrzeuge, die gegen die Einbahnstraße fahren, auswärtige Falschparker und illegales Einfahren in die Fußgängerzone – gegen dieses Problem in der Altstadt will die Verwaltung künftig mit einem Verkehrskonzept vorgehen. 

Dazu sollen in der Altstadt bis 2020 in den Zufahrtsstraßen zur Fußgängerzone Poller im Boden versenkt werden. Diese sollen für den Lieferverkehr werktags zwischen 6 und 11 Uhr im Boden bleiben und werden um 11 Uhr hochgefahren.

Wo die Poller hin sollen: 

Zufahrt nach 11 Uhr nur noch für Berechtigte

Danach sollen nur noch Anwohner und weitere Berechtigte (Handwerker, Rettungsdienste) die Poller wieder im Boden versenken können. Wie das technisch umgesetzt wird, will die Stadt bis 2019 geklärt haben. Für die Planungen des Konzepts werden rund 200.000 Euro in den kommenden Doppelhaushalt eingestellt.

Auswärtige sollen wie am Friedrich-Ebert-Platz nicht mehr in die Plöck einfahren können.

 

Ziel des Konzepts ist neben der Verkehrssicherheit die Durchsetzung bestehender (Sonder-)Regeln, die Verbesserung der Lebensqualität für Anwohner und die Erreichbarkeit der Altstadt für Anwohner, Lieferanten, Kunden, Handwerker und Rettungskräfte zu gewährleisten. Für die ersten 24 Poller werden Umsetzungskosten von 1,2 bis 1,6 Millionen Euro veranschlagt. 

Der Gemeinderat berät am Dienstag (24. Juli, 16:30 Uhr) über das Verkehrsberuhigungskonzept für die Altstadt.

rmx

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