Pläne werden vorgelegt

Sanierung steht bevor! Das könnte sich in der Stadthalle ändern

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Das könnte sich in der Stadthalle verändern (Archivfoto)

Heidelberg-Altstadt - Im nächsten Jahr steht eine Sanierung der Stadthalle an. Doch bevor Du Angst um die schöne Außenfassade bekommst, können wir dich beruhigen. Das wird verändert:

Gemeinsam mit langjährigen Nutzern und dem Denkmalschutz sind für die Heidelberger Stadthalle Sanierungspläne auf die Beine gestellt worden. Diese sollen am Mittwoch (21. März) dem Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt werden. Sobald die Stadträte das ,Go' geben, steht dem ,Facelift' der Halle nichts mehr im Wege.

Ihre etlichen Einbauten aus den 70er und 80er Jahren werden entfernt damit die Stadthalle wieder stärker ihrem Originalzustand vor dieser Zeit annähert. Die schmucke Fassade bleibt zudem unangetastet. Das Innere soll laut einer Mitteilung der Stadt Heidelberg ebenfalls nur mit „geringfügigen Veränderungen“ einhergehen. 

Das wird neu

Eine Rückwand soll entfernt werden, so dass ein großes Orchester wieder spielen könnte. Zudem sollen die seitlichen Sitze im Parkett in einem 45-Grad Winkel aufgestellt werden, „um einen besseren Blick zu ermöglichen“, erklärt die Stadt am Montag (19. März).

Des Weiteren werde es bessere Zugangsmöglichkeiten zu einzelnen Bereichen, zwei neue Aufzüge, getrennte Umkleidekabinen und barrierefreie Toiletten geben. Ein weiteres Highlight werde zudem der Säulengang (Protikus). Denn er soll zum Neckar hin verglast werden.

Wann wird saniert?

Wenn die Sanierungspläne grünes Licht bekommen, gehen die Arbeiten Mitte 2019 los. Sie werden rund zwei Jahre andauern und rund 28 Millionen Euro kosten. 

Allerdings: Der teure Spaß wird weitestgehend über Spenden finanziert. „Viele Heidelberger unterstützen die geplante Sanierung der Stadthalle“, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Konzept stammt übrigens vom Architektenbüro Waechter + Waechter aus Darmstadt. 

pm/jol

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