Vor Uni-Bibliothek

Stadt schleppt ‚wild‘ abgestellte Drahtesel ab

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Heidelberg-Altstadt – Wer sein Fahrrad so parkt, dass es den Verkehr behindert oder gar gefährdet, muss damit rechnen, dass es von der Stadt eingesammelt wird. Die Aktion am Donnerstag:

Der Gemeindevollzugsdienst (GVD) der Stadt Heidelberg kontrolliert seit Anfang der Woche schwerpunktmäßig den „ruhenden“ Verkehr in der Altstadt. Falschparker werden dabei gnadenlos mit ‚Knöllchen‘ geahndet oder sogar abgeschleppt.

Auch das laut Stadt „wilde Fahrradparken“ rund um die UB ist dabei Thema. Denn – was die wenigsten wissen – Fahrräder dürfen nur innerhalb der markierten Flächen abgestellt werden.

Am Donnerstag kontrollieren Stadt und Polizei gemeinsam die dort geparkten Räder. Fahrräder, die gefährlich in die Fahrbahn hineinragen oder den Bibliothekseingang, Gehweg oder die Tiefgaragenzufahrt blockieren, wurden eingesammelt und von den Heidelberger Diensten zur Sammelstelle am Recyclinghof Kirchheim gebracht. 

Zwölf Fahrradbesitzer müssen ihren geliebten Drahtesel jetzt dort abholen. Dafür brauchen sie allerdings einen Eigentumsnachweis beziehungsweise den passenden Schlüssel für ihr Schloss. Geld kostet die ‚Verkehrssünder‘ ihr Vergehen nicht.

Wer zu lange wartet (sechs Wochen) hat allerdings Pech: Dann wird das Gefährt an eine karitative Einrichtung gegeben.

Im Vorfeld der Aktion hatte der GVD an allen falsch abgestellten Fahrrädern Infozettel angebracht. Die Schwerpunktaktion Altstadt des GVD läuft noch bis einschließlich Freitag, 28. Oktober.

sag/Stadt Heidelberg

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