Schwerpunktaktion

Altstadt: Über 1.000 Falschparker in der Woche!

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Rettungskräfte oder Müllwagen werden durch Falschparker in der Altstadt oft behindert. (Archivfoto)

Heidelberg-Altstadt - Falschparker sind ein großes Problem in der Altstadt. Die Stadt führt deswegen regelmäßig Schwerpunktkonrollen durch. Die Bilanz der neuesten Kontrolle:

In der zweiten Oktoberwoche ist es wieder so weit: Falschparker werden in der Altstadt verstärkt zur Kasse gebeten. Der Gemeindevollzugsdienst (GVD) hat mal wieder eine Schwerpunktaktion durchgeführt, bei der vor allem verstärkt parkende Autos kontrolliert werden.

Die Bilanz: Ganze 1.187 Verwarnungen müssen die Politessen ausstellen und 48 Autos abgeschleppt

Der GVD führt in der Altstadt zwei Mal im Jahr eine Schwerpunktaktion durch, bei der alle Überwachungskräfte primär die Altstadt kontrollieren. Hier geht es vor allem darum, dass die

Rettungswege für Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst frei

bleiben, dass Fußgänger und Radfahrer nicht durch parkende Autos behindert werden, dass die Müllabfuhr durchfahren kann und dass Behindertenparkplätze nicht von Unberechtigten zugeparkt werden.

Auch die ungewöhnliche Aktion #WoParkstDuDenn, bei der einer angeblichen Falschparkern mehr als nur ein Denkzettel verpasst wird, wird zu einem viralen Hit im Internet.

Klebrige Aktion der Stadt Heidelberg gegen Falschparker

Bei der letzten Schwerpunktaktion in der Altstadt im April werden 1.023 Verwarnungen ausgestellt und 55 Fahrzeuge abgeschleppt.

Im Oktober 2016 hat die Stadt verstärkt Fahrräder an der Uni Bibliothek kontrolliert und diese sogar abgeschleppt!

Damit Du beim nächsten Altstadtbesuch kein Knöllchen an der Windschutzscheibe hast, hier einige Parkregeln:

  • In den Straßen muss eine Durchfahrtsbreite von mindestens drei Metern unbedingt freibleiben. Bis fünf Meter vor und hinter Kreuzungen und Einmündungen sowie auf Sperrflächen und Grenzmarkierungen darf nicht geparkt werden. Das gilt auch für die gegenüberliegende Straßenseite einer Einmündung. Parken im Fünf-Meter-Bereich ist ein Bußgeldvergehen. 
  • Vor und gegenüber von Grundstücksein- und -ausfahrten darf nicht geparkt werden, außer die Straße ist ausreichend breit. 
  • An engen und unübersichtlichen Straßenstellen, im Bereich von scharfen Kurven sowie vor und in amtlich gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten ist das Parken nicht erlaubt und das Halten maximal drei Minuten. 
  • Haltestellen des Öffentlichen Personennahverkehrs sind inklusive der An- und Abfahrbereiche freizuhalten. 
  • Radverkehrsanalagen sind grundsätzlich freizuhalten, ebenso Gehwege, soweit das Parken nicht durch Beschilderung zugelassen ist.

jab/pm

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