„Tolle Botschaft“

Bürger spenden über 2 Millionen für „Providenzgarten“

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Hinter der Providenzkirche soll der Providenzgarten entstehen. 

Heidelberg-Altstadt - Entsteht hinter der Providenzkirche bald ein öffentlicher Stadtgarten? Dafür haben Unterstützer des „Providenzgartens“ viel Geld gesammelt:

Vorgezogenes ‚Weihnachtsgeschenk‘.

Über 2 Millionen Euro haben private Spender gesammelt und wollen die Summe der Stadt zur Verfügung stellen – damit diese hinter der Providenzkirche den Providenzgarten erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich machen kann. 

Das Grundstück zwischen Karl-Ludwig-, Landfried- und Friedrichstraße gehört der evangelischen Kirche. Eigentlich wollte die Kirche auf der Fläche des ehemaligen Kindergartens einen Neubau für die Hochschule für Kirchenmusik errichten. Dagegen regt sich in der Altstadt heftiger Widerstand. 

Bürger spenden über 2 Millionen 

Wir haben 2.217.000 Euro von privaten Spendern gesammelt“, sagt Prof. Klaus Hekking, ehemaliger SRH-Vorstandsvorsitzender und Mitglied der Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt des Providenzgartens einsetzt, vor der Gemeinderatssitzung am Donnerstag (20. Dezember). Das Geld solle „zweckgebunden“ eingesetzt werden. 

Heißt: Mit der Summe könnte die Stadt in den kommenden 22 Jahren die jährliche Erbpacht von 90.000 Euro für das Grundstück zahlen. Das hatte die Kirchensynode gefordert, damit das Areal nicht bebaut wird. Die übrigen 217.000 Euro sollen laut Hekking in einen Förderverein fließen, der mit Blick auf den Klimaschutz „einen attraktiven Bürgergarten in der Stadt schaffen“ soll. 

Oberbürgermeister Eckart Würzner freut sich über eine „tolle Botschaft“. Man sei mit der Kirche in Gesprächen und freue sich darüber, dass die Hochschule wohl nicht auf die Providenzfläche verlagert wird.

rmx

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