Ihm drohen bis zu 5 Jahre Haft

Vorgetäuschter Überfall auf „Hans im Glück“ – Anklage gegen 32-Jährigen erhoben

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Heidelberg-Altstadt - Der Betriebsleiter einer „Hans im Glück“-Filiale täuscht im Mai 2018 einen Überfall vor, fliegt auf und nimmt sich kurz darauf das Leben. Jetzt ist sein Komplize angeklagt: 

Rund sechs Monate nach einem Fake-Überfall auf eine „Hans im Glück“-Filiale in der Heidelberger Altstadt hat die Staatsanwaltschaft Heidelberg Anklage gegen einen 32-jährigen Mann zum Amtsgericht Heidelberg (Schöffengericht) erhoben – das bestätigte Pressesprecher Tim Haaf am Mittwoch (7. November) auf Anfrage von HEIDELBERG24.

Der Vorwurf: Anstiftung zur Untreue!

Der Prozess beginnt laut Haaf am 31. Januar 2019. Bei einer Verteilung droht dem 32-jährigen Mittäter eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.

Zwei Ermittler nehmen am 22. Mai Spuren an der „Hans im Glück“-Filiale in der Altstadt auf.

Rückblick

Am Morgen des 22. Mai soll ein maskierter Täter gegen 10 Uhr die Filiale der beliebten Burger-Kette in der Hauptstraße betreten und den Betriebsleiter mit einer Schusswaffe bedroht haben. Mit den Einnahmen des Pfingstwochenende - offenbar mehrere Zehntausend Euro - soll er sich schließlich aus dem Staub gemacht haben. Mit einem Großaufgebot fahndet die Polizei anschließend nach dem vermeintlichen Täter – ohne Erfolg.

Drei Tage später dann die überraschende Wende! Wie die Ermittlungen der Polizei ergeben, hatte der Betriebsleiter die Tat mit einem Komplizen - dem angeklagten 32-Jährigen - vorgetäuscht. Keine 24 Stunden später nimmt sich der aufgeflogene Betriebsleiter das Leben

rob

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