Für ein buntes Heidelberg

NOGIDA – konkrete Hilfe statt Angstmacherei

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Rund 3.000 Menschen setzten bei der NOGIDA-Kundgebung ein deutliches Zeichen. Auch heute werden Teilnehmerzahlen im vierstelligen Bereich erwartet. 

Heidelberg-Altstadt - Heidelberg sendet auch mit der zweiten NOGIDA-Kundgebung positive Signale für Menschlichkeit und Gastfreundschaft und gegen die Angstmacherei von Pegida.

Auch bei der zweiten Auflage der NOGIDA-Kundgebung auf dem Heidelberger Uniplatz am Montagabend (26.Januar) um 19 Uhr werden wieder viele aktive Bürger erwartet. 

Konkrete Hilfe und Problemlösungen anbieten, das steht im Zentrum der heutigen Nogida-Kundgebung auf dem Uniplatz – „seien es nun Flüchtlinge oder Einheimische", sagt Christoph Nestor vom Heidelberger Bündnis gegen Armut und Ausgrenzung gegenüber HEIDELBERG24. Mit den NOGIDA-Kundgebungen will Heidelberg ein „Zeichen setzen gegen die Angstmacherei von Pegida. Auf die lustigen Dresdner (Pegida) kann man sich nämlich nicht verlassen“, so Nestor. 

Die fremdenfeindliche Gruppe hat, laut Nestor kein Konzept, um die Probleme, die die Menschen umtreiben zu lösen. „Wenn Leute Probleme haben, sollen sie sich mit Vertrauten zusammensetzen, oder sich Hilfe beim Aktionsbündnis suchen“. Das Bündnis ist ein Zusammenschluss von 44 teils cartitativen Institutionen. 

Oberbürgermeister Eckart Würzner wird einer der geladenen Redner sein. Timm Herre von der Pressestelle Heidelberg verrät HEIDELBERG24, worauf es Oberbürgermeister ankommt: Würzner sieht in der NOGIDA-Kundgebung ein positives Signal, das Heidelberg als die weltoffene, tolerante und internationale Stadt zeigt, die sie ist. Heidelberg sagt „Ja“ zu einer offenen und herzlichen Aufnahme von Flüchtlingen und sucht den Dialog mit anderen Kulturen und Religionen. 

Auch die Polizei sei „offen für alles“, erwartet aber bei einer friedlichen Kundgebung „keine besonderen Vorkommnisse“, so ein Sprecher. 

Heute gehen in 33 Städten in ganz Deutschland Menschen gegen Pegida auf die Straße“, weiß Christoph Nestor. Auch Dresden demonstriert heute gegen Pegida: Vor der Frauenkirche gibt es ein „Anti-Pegida“-Konzert, bei dem Herbert Grönemeyer auftritt.

Vormerken: Am 9. Februar findet die Abschlusskundgebung von NOGIDA statt.

 

Berichterstattung von HEIDELBERG24

>>> 2.800 Teilnehmer bei Anti-Pegida-Demo in Heidelberg!

>>> Zweite NOGIDA-Kundgebung am 26. Januar

tin

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