Ersatz für Patrick Henry Village

Ankunftszentrum für Flüchtlinge soll in Heidelberg bleiben

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Für das bisherige Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village muss ein Ersatz gefunden werden (Archivfoto)

Heidelberg - Nachdem Mannheim und Schwetzingen nicht zur Debatte stehen, will sich die Landesregierung auf der Suche nach einem neuen Standort für das Ankunftszentrum auf Heidelberg konzentrieren: 

Nach dem geplanten Auszug des Ankunftszentrums aus der ehemaligen US-Siedlung Patrick-Henry-Village waren mehrere Standorte im Gespräch, unter anderem die Coleman Barracks in Mannheim. Das ist nun jedoch vom Tisch. Laut einer Mitteilung vom Dienstag (16. Oktober) sieht die Landesregierung nun Heidelberg als Favorit. 

Das jetzt vom Land bevorzugte Gebiet Wolfsgärten in Heidelberg sei etwa 7,9 Hektar groß und nicht bebaut. Es liege verkehrstüchtig und sei im Besitz der Stadt. Das Innenministerium werde laut Mitteilung nun in die weiteren Gespräche und Verhandlungen mit der Stadt einsteigen, ob und wann auf der Fläche gebaut werden könne. 

Das neue Ankunftszentrum für Flüchtlinge wird notwendig, weil Heidelberg das Patrick-Henry-Village, das seit 2015 zu diesem Zweck vom Land betrieben wurde, selbst nutzen will.

pm/dpa/kab

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