Förderung aus Stuttgart

Für den Ausbau der digitalen Stadt - Heidelberg erhält 91.000 Euro! 

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Stadtdirektorin Nicole Huber nahm die Förderzusage in Stuttgart von Digitalisierungsminister Thomas Strobl entgegen.

Heidelberg - Am Donnerstag nimmt Stadtdirektorin Nicole Huber von Digitalisierungs-Minister Thomas Strobls eine Förderzusage von 91.000 Euro in Stuttgart entgegen. Wofür das Geld verwendet wird:

Mit dem neuen Portal „HeiPorT“ (Heidelberger Politik- und Transparenzportal) möchte die Stadt Heidelberg Dich künftig noch übersichtlicher und transparenter über das Handeln der Verwaltung und die politischen Entscheidungsprozesse informieren. Das scheint anzukommen. Das baden-württembergische Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration unterstützt das Projekt im Rahmen des Wettbewerbs „Städte, Gemeinden, Landkreise 4.0 – Future Communities“ nämlich mit einem Zuschuss in Höhe von rund 91.000 Euro

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung des Landes für unser Projekt HeiPorT. Mit dem neuen Portal möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern künftig noch übersichtlichere Informationen über die Entscheidungen der Stadtverwaltung und der politischen Gremien bieten. Wenn wir die Menschen hierbei mehr mitnehmen können, trägt das zu einem breiteren Interesse an der Kommunalpolitik und einem gesteigerten Vertrauen in demokratische Entscheidungsprozesse bei. Das ist unser großes Ziel“, sagt Stadtdirektorin und Koordinatorin der digitalen Aktivitäten der Stadt Nicole Huber.

Die Projektidee fügt sich in die bisherigen Bemühungen der Stadt auf dem Weg hin zur Digitalen Stadt ein. In Heidelberg gibt es bereits jetzt zahlreiche digitale Informationsangebote wie die städtische Webseite www.heidelberg.de, das Bürgerinformationssystem oder das mehrfach ausgezeichnete Beteiligungsportal #HolDenOberbürgermeister. Zukünftig sollen diese Online-Angebote aus den Bereichen Kommunalpolitik und Gremienarbeit künftig gebündelt, verknüpft und durch zusätzliche Bausteine und Funktionen ergänzt werden. Durch das neue Angebot sollst Du die Möglichkeit erhalten, dich in Zukunft schnell und ortsbezogen über Entscheidungsprozesse, Projekte der Stadt sowie der Kommunalpolitik zu informieren.

Einfacher Einstieg in die Kommunalpolitik 

Zentraler Bestandteil des Projektes ist die Ausstattung des bestehenden Bürgerinformationssystems der Stadt mit einem neuen digitalen Einstieg in die Heidelberger Kommunalpolitik. Der Zugriff auf Vorlagen, Sitzungstermine und weitere Infos des Gemeinderates und anderer Gremien soll dadurch erleichtert werden. 

Erklär-Videos, Begleittexte, Glossare oder weitere interaktive Online-Angebote könnten dann ergänzende Einblicke und einen leichteren Zugang zur  Kommunalpolitik bieten – und so auch stärkeres Interesse an kommunalpolitischen Fragen wecken. Auch an die Jüngeren wird gedacht. Für sie soll es nämlich ein speziell zugeschnittenes Informationsangebot geben. Durch das Anlegen eigener Profile für die Gemeinderatsmitglieder könnte zudem eine direkte und vereinfachte Nachrichtenkommunikation zwischen Bürgern und Stadträten ermöglicht werden.

Gemeinsam mit verschiedenen externen Kooperationspartnern möchte die Stadt Heidelberg eine Modelllösung etablieren, die später auch auf andere Kommunen übertragbar ist. Mit dem Programm fördert das Land Maßnahmen von Kommunen oder Landkreisen, die sich der baden-württembergischen Digitalisierungsstrategie digital@bw zuordnen lassen. Der Projektzeitraum ist auf zehn Monate angelegt.

chh

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