Einbrecher befriedigte sich auf Bett

Nach Horror-Einbruch: Wie sicher leben die Studenten im Wohnheim?

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In dieses Studentenwohnheim brechen die Exhibitionisten ein.

Heidelberg-Bahnstadt - Zwei Männer brechen in die Wohnungen von jungen Studentinnen ein. Einer onaniert sogar auf dem Bett! Wie geht das Leben nach diesem Schock im Wohnheim weiter?

Was zwei Heidelberger Studentinnen passiert ist, klingt wie der Anfang eines Horror-Films! Mitten in der Nacht steht plötzlich ein Fremder in ihrem Zimmer! 

Ein wahr gewordener Albtraum in der Nacht von Sonntag auf Montag (12. März). Zwei Männer brechen in die Zimmer der Studentinnen ein, währen diese schlafen. Als eine 27-Jährige aufwacht, setzt sich einer der Männer neben sie aufs Bett und fängt an, sich selbst zu befriedigen!

Doch wie konnten die Männer in die Wohnungen eindringen? Wie die Polizei berichtet, dauern die Ermittlungen dazu noch an. Noch immer wisse man nicht, wie sie sich die Männer Zutritt verschaffen konnten.

HEIDELBERG24 ist am Donnerstag (15. März) vor Ort, um sich ein Bild von dem Studentenheim in der Eppelheimer Straße zu verschaffen, in dem die Unbekannten ihr Unwesen trieben.

„Die Türen kann man leicht mit einer Kreditkarte öffnen, wenn sie nicht extra abgeschlossen werden“, erklärt uns ein Bewohner, den wir im Haus treffen. Es hätte schon oft Einbrüche gegeben, erzählt der junge Student. Doch ein Vorfall, wie in dieser Nacht, sei hier noch nie vorgekommen. Das Studierendenwerk Heidelberg, zu dem das Wohnheim gehört, habe nach dem Vorfall mit einer E-Mail an alle Bewohner appelliert, die Türen geschlossen zu halten.  

Das Foyer des Studentenwohnheims: Ist man(n) erst einmal hier drin, kommt man problemlos an jede Wohnungstür.

Wir treffen auch die Mitbewohnerin eines der Opfer. „Gott sei dank, war ich an diesem Abend nicht da“, sagt die junge Frau, die sonst wohl keine ruhige Nacht mehr gehabt hätte. Das Opfer selbst möchte nicht mit uns sprechen. Der Schock sitzt noch zu tief. 

Mangelnde Sicherheit im Wohnheim?

„Das Studierendenwerk Heidelberg hat unverzüglich die Sicherheit im Wohnheim überprüft und präventive Sofortmaßnahmen ergriffen“, erklärt Katrin Bansemer, Pressesprecherin des Studierendenwerks.

Es sei eine Security-Firma beauftragt worden, die nachts im und um das Gebäude patrouilliert, so Bansemer. Auch das hintere Tor des Wohnheims sei umgehend geschlossen worden. Außerdem soll die Beleuchtung künftig mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden. Auch die Polizei werde die Sicherheit im Wohnheim noch einmal überprüfen.

Auch das Studierendenwerk sagt, dass es nach ihrem Kenntnisstand der erste derartig gelagerte Fall sei. 

Bleibt zu hoffen, dass dies auch der letzte Fall war...

jab

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