In der Bahnstadt

XXXL-Möbelhaus: Geht die Planung endlich weiter?

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Das XXXL-Möbelhaus soll in der Bahnstadt eröffnen.

Heidelberg-Bahnstadt - Bereits seit Jahren ist die Rede von einem XXXL-Einrichtungshaus in der Bahnstadt. Jetzt ist die Planung ein wenig vorangeschritten. Der aktuelle Stand:

Ein XXXL-Einrichtungshaus in Heidelberg: Davon ist bereits seit 2014 die Rede. Ursprünglich wollte der Möbelriese 2015 mit dem Bau der Filiale beginnen. Doch im Jahr 2017 gibt es immer noch keine Spur vom Möbelhaus...

Das soll sich jetzt endlich ändern, denn die Entwicklung der derzeit noch brachliegenden Fläche westlich des Baumarktes ‚Bauhaus‘ ist einen Schritt vorangekommen: 

Der Heidelberger Gemeinderat stimmt in seiner Sitzung am 25. Juli mehrheitlich dem Entwurf zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan zu. 

Der Plan soll die bauplanungsrechtlichen Grundlagen für eine Genehmigung und Realisierung des Einrichtungshauses in der Bahnstadt schaffen. 

Durch den Gemeinderatsbeschluss ist der nächste Verfahrensschritt des Verfahrens eingeleitet. Als Grundlage für die Erarbeitung des Entwurfs dienen die Anregungen von Behörden, Naturschutzorganisationen, weiteren Experten sowie den Bürgern aus der frühzeitigen Beteiligung

Mit dem Einrichtungshaus soll das Fachmarktzentrum im Westen der Bahnstadt erweitert werden, heißt es in einer Pressemittelung der Stadt Heidelberg.

Das Einrichtungshaus wird – wie alle Gebäude in der Bahnstadt – im Passivhaus-Standard errichtet. Die XXXL-Gruppe möchte auf vier Geschossen und einer Verkaufsfläche von insgesamt bis zu rund 28.000 Quadratmetern Möbel, Haushaltswaren, Leuchten und mehr anbieten. 

Unter dem Einrichtungshaus ist unterirdisch ein zweigeschossiges Lager vorgesehen. Für Kunden sind rund 380 Stellplätze geplant, zum Teil in einer Tiefgarage. Die Zufahrt soll über die Henkel-Teroson-Straße erfolgen. 

Durch die Ansiedlung des Einrichtungshauses werden circa 200 bis 300 neue Arbeitsplätze in der Bahnstadt und damit auch in Heidelberg erwartet.

Erst letztes Jahr machte der Möbelriese Schlagzeilen mit seiner Filiale im Mannheim und Wiesbaden: Hier werden rund 100 Mitarbeiter freigestellt, da sie eine hohe Fehlerquote bei der Bearbeitung von Aufträgen aufgewiesen haben.

Na wollen wir hoffen, dass die Heidelberger gründlicher arbeiten...

jab/Stadt Heidelberg

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