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Heidelberg: Nach Bauhaus-Abriss – „Kampfmittelsondierung“ geplant für Mitte

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Von: Eliran Kendi

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Fachunternehmen sollen Baubereich am ehemaligen Bauhaus-Markt auf Kampfmittel untersuchen (Symbolbild).
Fachunternehmen sollen Baubereich am ehemaligen Bauhaus-Markt auf Kampfmittel untersuchen (Symbolbild). © dpa/Philipp Schulze

Heidelberg - Im Bereich des ehemaligen Bauhaus-Marktes an der Heidelberger Kurfürstenanlage schreiten die Arbeiten voran. Mitte März werden Experten nach Munition und Bombenblindgängern suchen.

Update vom 4. März: Die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Areal des ehemaligen Bauhaus-Marktes an der Heidelberger Kurfürsten-Anlage gehen in die nächste Runde. Ein Teil der Restabbruch- und Verfüllarbeiten in den ehemaligen Untergeschossen werden in den kommenden Tagen abgeschlossen sein. Bevor der Aushub der Baugrube tatsächlich beginnen kann, wird um das komplette Baufeld eine Kampfmittelsondierung durchgeführt. Das heißt, ein Fachunternehmen wird nach Fremdkörpern wie Munition, Munitionsschrott und anderen Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg im Baugrund suchen und dann entfernen. Die Sprengstoff-Experten sollen ihre Arbeit planmäßig Mitte März aufnehmen. Sollten Blindgänger gefunden werden, müssten für die Entschärfung Bereiche der Innenstadt evakuiert werden. 

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Heidelberg: Bauhaus-Abriss – Jetzt wird‘s laut!

Update vom 22. Oktober 2021: Die Abbrucharbeiten auf dem Areal des ehemaligen Bauhaus-Marktes an der Heidelberger Kurfürsten-Anlage schreiten immer weiter voran. Nach Angaben der Unternehmensgruppe Diringer & Scheidel (D&S) soll das Hauptgebäude so lange wie möglich als Lärmschutz dienen. Und das scheint auch bitter nötig, denn die Bauarbeiten werden in den kommenden Tagen lärmintensiver werden. Der Grund: In der Tiefgarage des ehemaligen BAUHAUS-Gebäudes werden mittels Meißel einzelne Abschnitte der Decke abgetragen. In den nächsten zwei Wochen sollen dann auch die oberirdischen Abbrucharbeiten abgeschlossen sein.

Heidelberg: Nach Bauhaus-Abriss – Diese Pläne gibt es für das Areal

Erstmeldung vom 4. Oktober 2021: Die Abbrucharbeiten auf dem Areal des ehemaligen Bauhaus-Marktes an der Heidelberger Kurfürsten-Anlage schreiten nach Angaben von D&S „planmäßig voran“. In den kommenden Jahren entsteht dort ein Neubau. Das teils sechsgeschossige Gebäude soll laut dem Mannheimer Projektentwickler Platz für Büros, Handel und Gastronomie sowie einem Ärztehaus bieten. Auch neuer Wohnraum soll auf dem ehemaligen BAUHAUS-Areal in Heidelberg nicht zu kurz kommen.

Die Abrissarbeiten am Bauhaus-Gebäude sind im vollen Gange (1. Oktober 2021).
Die Abrissarbeiten am Bauhaus-Gebäude sind im vollen Gange (1. Oktober 2021). © HEIDELBERG24/Josefine Lenz

Die Arbeiten haben bereits an der ehemaligen Zufahrt zum Parkhaus in der Landhausstraße gegenüber vom Landgericht begonnen. Der Abbruch des alten Bauhaus-Gebäudes erfolgt vom ehemaligen Busbahnhof aus, so dass das Hauptgebäude selbst so lange wie möglich als Lärmschutz dienen kann. Bis Ende Oktober sollen die oberirdischen Abbrucharbeiten in Heidelberg abgeschlossen sein.

Heidelberg: Diese Infrastruktur-Erneuerungen werden am ehemaligen Bauhausareal vorgenommen

Zudem teilt D&S mit, dass das Projekt an der Kurfürsten-Anlage auch die Verlegung von Versorgungsleitungen wie für Strom, Fernwärme und Telekommunikation bedingt. Eine im ehemaligen Bauhaus befindliche Trafostation der Stadtwerke wird provisorisch in die Bahnhofstraße verlegt.

„Die Umschaltung des Stromnetzes durch die Stadtwerke Heidelberg erfolgt in den kommenden Wochen“, teilt D&S mit. Auch die Stadtwerke nutzen die Bauarbeiten: Eine Fernwärmeleitung in der Landhausstraße wird erneuern und das Leitungsnetz ertüchtigt.

Und zu guter Letzt ist auch die Deutschen Telekom in die Bauarbeiten eingebunden: Die Kommunikationsleitungen, die sich in der Bahnhofstraße gegenwärtig noch unter dem Gehweg entlang der Baustelle befinden, sollen neu verlegt werden. Alle Versorgungs-Arbeiten sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Laut Angaben von D&S sind die Bauarbeiten für den ersten Bauabschnitt auf etwas mehr als zwei Jahre angelegt. Anfang 2024 ist dann der Baubeginn für den zweiten Bauabschnitt vorgesehen – mit einer geplanten Fertigstellung bis Ende 2026. (PM/esk)

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