Neben fünf weiteren städtischen Projekten 

halle02 für beispielhaftes Bauen ausgezeichnet!  

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Die halle02 wurde mit fünf weiteren Heidelberger Projekten für beispielhaftes Bauen ausgezeichnet. (Archivbild) 

Heidelberg - Die Architektenkammer Baden-Württemberg hat gemeinsam mit der Stadt sechs städtische Bauprojekte ausgezeichnet! Welche das neben der halle02 sind:  

Ziel der Auszeichnung ist es, besonders gelungene Architektur aufzuspüren, die weitere Impulse für eine positive Entwicklung der Baukultur in der Stadt gibt, und Architekten und Bauherren für ihr gemeinsames Engagement zu würdigen. Gesucht wurden rundum beispielhafte Arbeiten aus den Jahren 2010 bis 2017. Insgesamt wurden 65 Arbeiten eingereicht, von denen 14 eine Auszeichnung erhielten. Sechs davon sind städtische Projekte mit der Stadt Heidelberg als Bauherrin:

– die Unterkunft für Menschen auf der Flucht Im Weiher (Architekt: architektur_atelier_lerch)

– die halle02 (ARGE ap88 architektenpartnerschaft mdB Freie Architekten BDA, Bellm Löffel Lubs Trager und AAg Loebner Schäfer Weber Freie Architekten BDA)

das Konzept für den öffentlichen Raum in der Bahnstadt mit den Teilprojekten Promenade und Langer Anger (LATZ+PARTNER LandschaftsArchitektur Stadtplanung) 

– das Alte Rathaus Handschuhsheim mit der Umnutzung von einer Fahrzeughalle in ein Füllfederhaltermuseum (Schwarz Architektur)

Auch zwei Projekte der städtischen Gesellschaft für Grund- und Hausbesitz mbh Heidelberg wurden ausgezeichnet (GGH):

– die Wohnanlage Wieblingen-Ost (Architektei GmbH) 

– und das Bildungs-, Betreuungs-, Begegnungshaus B³ am Gadamerplatz (Datscha Architekten)

– das im Rahmen einer Öffentlich-Privaten Partnerschaft von der BSG Bau- und Servicegesellschaft mbH Heidelberg, einer Tochter der GGH, gebaut wird.

„Es freut mich sehr, dass wir die Jury von ‚Beispielhaftes Bauen Heidelberg 2010 – 2017‘ gleich mit sechs städtischen Bauprojekten überzeugen konnten. Sechs von insgesamt 14 Preisen sind ein tolles Ergebnis“, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck: „Als Stadt stellen wir höchste Ansprüche an die architektonische Qualität unserer Bauvorhaben, trotz aller funktionaler und wirtschaftlicher Zwänge. Die Auszeichnung der Architektenkammer Baden-Württemberg zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind.“

Insgesamt vier der 14 Auszeichnungen gingen an Bauprojekte in der Bahnstadt. Neben den drei genannten städtischen Arbeiten wurde auch der Tankturm in der Eppelheimer Straße (AAg Loebner Schäfer Weber Freie Architekten BDA) ausgezeichnet.

Die siebenköpfige Jury, bestehend aus vier Fachjuroren sowie drei Sachjuroren aus Heidelberg, lobte das durchweg hohe Niveau der eingereichten Arbeiten. In der Begründung zum städtischen Bauprojekt halle02 heißt es etwa:„Bei der alten Güterhalle 02 in der Bahnstadt ist es beispielhaft gelungen, einen identitätsstiftenden Baukörper mit einfachen Mitteln umzunutzen, so dass das historische Gebäude im Wesentlichen unberührt bleibt.“

Zu B³ schreibt die Jury: „Das Schul- und Bürgerzentrum zeichnet sich durch seine differenzierte und kraftvolle Architektur aus. Es ist Anker und Mittelpunkt des neu entstandenen Stadtteils Bahnstadt in Heidelberg.“ Und zur Unterkunft für Menschen auf der Flucht Im Weiher: „Das Gebäude fügt sich städtebaulich unaufdringlich in seine Nachbarschaft ein und schafft mit seiner kleinen halboffenen Hofanlage die notwendigen Freiräume auf wenig Platz.“

Beim letzten Auszeichnungsverfahren Beispielhaftes Bauen Heidelberg 2003 – 2010 wurden unter anderem die städtischen Bauprojekte Gregor-Mendel-Realschule Heidelberg und die Neugestaltung Rohrbach Markt ausgezeichnet.

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pm/kp

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