Für Fahrradfahrer und Fußgänger

Neue Brücke soll Bergheim mit Bahnstadt verbinden!

+
Auf einer Breite von insgesamt sechs Metern werden getrennte Wege für Fußgänger und Radfahrer ausgewiesen sein. (Symbolbild) 

Heidelberg-Bergheim/Bahnstadt - Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung dem Bau einer Brücke für Radfahrer und Fußgänger über die Bahngleise zugestimmt. Wann es losgehen soll: 

„Die Gneisenaubrücke ist ein zentraler Bestandteil der neuen Fahrradachse von den südlichen Heidelberger Stadtteilen und dem künftigen Quartier auf Patrick-Henry-Village über die Bahnstadt und Bergheim in das Neuenheimer Feld. Für Berufstätige und Studenten wird es durch den Bau der neuen Brücke noch interessanter, das Fahrrad für die täglichen Strecken zum Arbeitsort oder in die Universität zu nutzen. Wir reduzieren dadurch zugleich den Autoverkehr und fördern die umweltfreundliche Fortbewegung in der Fahrradstadt Heidelberg, sagt Erster Bürgermeister Jürgen Odszuck. Bereits jetzt pendeln bis zu circa 5.000 Menschen täglich mit dem Fahrrad in das Neuenheimer Feld.

Fertigstellung für Ende 2019 geplant

Die Gneisenaubrücke soll ab Mitte 2018 gebaut werden. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 vorgesehen. Die Bauarbeiten werden ohne größere Eingriffe in den Straßenverkehr erfolgen. Die Schrägseilbrücke aus Stahl erhält einen 37 Meter hohen Pylon auf der Bergheimer Seite, an dem die Schrägseile verankert sind. 

Die Brücke wird 129 Meter lang sein – inklusive der beiden Rampen etwa 180 Meter. Zwischen den Geländern werden auf einer Breite von insgesamt sechs Metern getrennte Wege für Fußgänger und Radfahrer ausgewiesen.

Die Gneisenaubrücke wird auf der Bahnstadt-Seite den Rad- und Fußgängerverkehr von der Eppelheimer Straße aus in Fortführung der Da-Vinci-Straße – direkt neben dem neuen Kino – über die Bahngleise nach Bergheim führen. Zur Tiefgarage des Kinos entsteht eine direkte Zuwegung. Auf Bergheimer Seite können Radfahrer und Fußgänger direkt den Rad- und Fußweg parallel zur Gneisenaustraße weiter nutzen. 

Die Auswirkungen während der Bauphase 

Für den Bau der Brücke wird die sanierungsbedürftige Verladerampe des ehemaligen OEG-Bahnhofs fachgerecht zurückgebaut. In enger Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege erfolgt später der Wiederaufbau.

Das Gebäude des ehemaligen OEG-Bahnhofs ist durch den Bau der Brücke nicht betroffen und kann weiter genutzt werden. Es ist, anders als die Laderampe, durch den Verein „Emmaus und Gewerkschaft“ angemietet. Während der Bauarbeiten wird die Nutzung zeitlich eingeschränkt vorübergehend nicht möglich sein. Die Stadt sucht ein geeignetes Ausweichquartier. 

Der Bolzplatz auf Bergheimer Seite und der Zugang zur OEG-Haltestelle „Gneisenaustraße“ werden nach Osten versetzt. Über die Brücke besteht künftig ein direkter Weg von der Haltestelle zum Kino. Der Bau der Gneisenaubrücke wird mit 1,7 Millionen Euro durch das Land gefördert. Die Gesamtkosten betragen rund 8,5 Millionen Euro.

Die Fahrradhauptachse zwischen dem Heidelberger Süden und dem Neuenheimer Feld soll in Richtung Norden mittels einer Querung über die B37, die Vangerowstraße und den Neckar ausgebaut werden. Die hierzu erforderliche Brücke hat den Kandidatenstatus für ein Projekt der Internationalen Bauausstellung (IBA) Heidelberg. Gemeinsam mit der IBA wird die Stadt 2018 einen Wettbewerb zu der Brücke durchführen.

pm/kp

Meistgelesen

Unfall auf A6: Unbekannter übersieht BMW-Fahrer – BMW kracht gegen Lkw

Unfall auf A6: Unbekannter übersieht BMW-Fahrer – BMW kracht gegen Lkw

17-Jähriger soll gleichaltriges Mädchen vergewaltigt haben – U-Haft! 

17-Jähriger soll gleichaltriges Mädchen vergewaltigt haben – U-Haft! 

Fahrbahn in Baustelle auf A656 wird verlegt – Vollsperrung angekündigt! 

Fahrbahn in Baustelle auf A656 wird verlegt – Vollsperrung angekündigt! 

KATWARN-Nutzer aufgepasst! Landratsamt stellt App auf die Probe

KATWARN-Nutzer aufgepasst! Landratsamt stellt App auf die Probe

Promille-Fahrt auf der L723: Auto kracht in Leitplanke!

Promille-Fahrt auf der L723: Auto kracht in Leitplanke!

„Irgendwann wird man leichtsinnig“  – der Alltag eines Glas- und Fassadenbauers

„Irgendwann wird man leichtsinnig“  – der Alltag eines Glas- und Fassadenbauers

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.