Zahl der Sozialhilfe-Empfänger sinkt

Soziale Lage in Heidelberg: Immer weniger Menschen droht Armut! 

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In Heidelberg sind immer weniger Menschen armutsgefährdet. (Symbolfoto)

Heidelberg - Am 6. November wird in Heidelberg der dritte Bericht zur sozialen Lage vorgestellt. Dieser zeigt: In Heidelberg gibt es immer weniger armutsgefährdete Menschen:

Der Bericht, der von „SIM – Sozialplanung und Quartiersentwicklung“ in München erhoben wurde, basiert auf den Daten von 2016. Demnach sind in Heidelberg heute weniger Menschen armutsgefährdet als zum Zeitpunkt der letzten Datenerhebung im Jahr 2009. Trotz rasch wachsender Bevölkerung beziehen weniger Menschen Sozialleistungen.

Wie in anderen Städten auch, gibt es in Heidelberg Bevölkerungsgruppen, die besonders von Armut gefährdet sind. Dazu gehören vor allemAlleinerziehende, Familien mit mehreren Kindern und Langzeitarbeitslose. In den kommenden Wochen wird der Bericht in den Gremien des Heidelberger Gemeinderates im Detail vorgestellt und diskutiert.

„Der Bericht zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Netzwerke für Unterstützung sind in unserer Stadt eng geknüpft, auch dank vieler Partner, die sich gemeinsam mit uns für ein soziales Heidelberg engagieren. Der Bericht zeigt aber auch, dass wir in einer vergleichsweise wohlhabenden Stadt wie Heidelberg in unseren Anstrengungen nicht nachlassen dürfen“, sagt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner am Montag.

„Auch wer wenig im Geldbeutel hat, soll in Heidelberg die Chance auf gerechte Teilhabe an Bildung, Kultur und gesellschaftlichem Leben haben. Dass wir diese Möglichkeiten vor Ort gezielt verbessern können, ist unsere Stärke als Kommune. Der Bericht zur sozialen Lage ist uns dabei eine wertvolle Orientierungshilfe“, so Sozialbürgermeister Dr. Joachim Gerner. 

pm/kab

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