Fokus auf Altstadt und Neckarwiese

,Sicher in Heidelberg‘: Polizei zieht nach einem Monat Bilanz

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Ein Monat nach Start von ,Sicher in Heidelberg' (Archivfoto)

Heidelberg - Vier Wochen sind seit dem Start der Partnerschaft ,Sicher in Heidelberg' vergangen. Wie nützlich ist sie? Wie viele Personen sind seitdem kontrolliert worden? Eine Bilanz:

Am 9. Februar unterzeichnet Innenminister Thomas Strobl und Oberbürgermeister Eckart Würzner die Sicherheitspartnerschaft ,Sicher in Heidelberg'. Sie soll ein wichtiger Baustein in Sachen Sicherheit und Ordnung für die Stadt werden und das Sicherheitsempfinden der Bürger steigern. Vor allem Brennpunkte wie die Altstadt und die Neckarwiese soll dabei ins Visier genommen werden. 

Und das klappt?

Einen Monat nach dem Start der Partnerschaft kann das Polizeipräsidium Mannheim ein positives Fazit ziehen. Zusammen mit der Bereitschaftspolizei, die rund 400 Beamte zählt, werden binnen der vier Wochen 1.061 Personen und 36 Fahrzeuge kontrolliert

Straftaten

Insgesamt werden von den über tausend Kontrollierten 18 Menschen vorläufig festgenommen. Gegen einer Person kann ein Haftbefehl erwirkt werden, wie das Polizeipräsidium am Freitag (16. März) mitteilt. Fünf weitere Personen werden vorübergehend in Gewahrsam genommen.

Die Polizei registriert 38 Straftaten, „darunter 20 Drogendelikte, 3 Widerstände gegen Polizeibeamte, mehrere Diebstähle und zahlreiche ausländerrechtliche Verstöße“, so das Präsidium.

Fazit der Heidelberger

Erste Rückmeldungen aus der Bevölkerung spiegeln ein positives Bild der Partnerschaft wider. Durch die sichtbare Polizeipräsenz und den damit verbundenen erhöhten Kontrolldruck ist es in der Altstadt spürbar ruhiger geworden, es wurden weniger Körperverletzungsdelikte verzeichnet“, heißt es in der Mitteilung weiter.

pol/jol

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